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Kapitel 8: Die Welt der Archetypen

 

Hinweis: Es handelt sich um eine Rohübersetzung. Die Überarbeitung ist “Work in progress!”

 

An diesem Punkt der Geschichte möchte ich ein wenig weiter in die Vergangenheit zurückkehren, um ein paar Hintergrundbegebenheiten zu diskutieren, die in diesem Prozess der Rekapitulation und der Enthüllung der Matrix wichtig sind.

Im Verlauf der letzten paar Tage fand ein Treffen von Mitgliedern unserer damaligen – und auch noch heutigen – Gruppe statt, um die Angelegenheit “Frank-als-Cypher1-in-der-Matrix” zu diskutieren. Eines der vielen bei diesem Treffen angesprochenen Themen war Franks Fähigkeit, direkt zu channeln, sowie die paar Sitzungen, in denen Gruppenmitglieder durch ihren Instinkt stark negativ auf das von ihm gelieferte Material reagierten. All diese Vorkommnisse machen erst jetzt Sinn. Aus praxisbezogener Sicht hat Frank uns allen durch das Enthüllen seiner wahren Agenda bzw. Orientation einen Gefallen getan. Das machte es für uns in weiterer Folge immer einfacher zu entdecken, wann Franks Aufseher bzw. seine Emotionen aktiv waren, die das Material verzerrten.

Natürlich schlugen wir uns alle mit der Hand auf die Stirn, weil wir nicht früher dahintergekommen waren. Aber Frank war ausgezeichnet im Spielen seiner Rolle. Er ist möglicherweise um einiges besser, als seine jetzigen Compadres realisieren. Nicht zuletzt veruntreute er mehrere Jahre finanzielle Mittel eines Geschäftsmannes, der als einer der Besten seines Geschäfts galt.

Wie zuvor beschrieben, gingen von Frank abstoßende Winde aus, wenn er direkt channelte. Wir diskutierten das lang und breit. Jene, die es miterlebt hatten, versuchten, es den Anderen zu beschreiben. Ein paar Mitglieder unserer Gruppe schlugen vor, dass die direkt gechannelten Sitzungen vollständig korrumpiert sind und daher verworfen werden sollten. Gerechtigkeitshalber hob ich jedoch hervor, dass Frank im Sinne der “Rohrleitungs-Analogie” es trotzdem schaffte, sehr akkurat zu sein, obwohl das Material seinen emotionalen oder programmierten Agenden unterworfen war. Solange er in räumlicher Nähe des fragenstellenden Individuums war, konnte er sich in einem gewissen Ausmaß auf die Gedanken dieser Person “abstimmen”, besonders dann, wenn die Fragen persönlicher Natur waren. Auf diese Art und Weise, unter Hypnose, war er gewissermaßen in der Lage, via Telepathie zu “channeln” – dieselbe Funktionsweise, die ihm das akkurate Handlesen ermöglichte. Er “verband” sich einfach mit dem fragenstellenden Individuum, falls es in physischer Nähe war, “saugte” die Informationen sozusagen heraus und verbalisierte sie. Gleichzeitig erscheint es heute wahrscheinlich, dass das, was Frank für sich allein channelte – ohne unsere Präsenz, weil er behauptete, “immerzu” zu channeln – zumindest technologisch ausgestrahlt oder im schlimmsten Fall direkt aus der 4. Dichte STS heruntergeladen worden sein muss.

Weiters sprachen wir an, dass sogar jene Vorkommnisse, die aus einem gewissen Blickwinkel als negativ wahrgenommen werden, aus einem anderen Blickwinkel jedoch sehr positiv sein können. Wir haben bereits gesehen, dass STS-orientierte Individuen eine Art semantische Aphasie aufweisen – wahrscheinlich eine Konsequenz von “Wunschdenken”. Selbst wenn eine offenliegende Wahrheit direkt vor ihnen ist, können sie deren Reichweite und Tiefe nicht auffassen oder die Eigenschaften eines entsprechenden Prinzips nicht assoziieren. In diesem Sinne war es für Frank möglich, an der Lieferung von STO Material teilzuhaben: es war deshalb möglich, weil er einfach nicht verstehen konnte, was es wirklich bedeutet.

Somit haben wir für die auf der Hand liegenden Angelegenheit – Franks erklärte Ausrichtung an Kräften, deren Ursprung und Aktivitäten in dieser Geschichte diskutiert werden – eine viel bessere Handhabe zum Verständnis der vormals rätselhaften Elemente mancher Sitzungen mit dem Board, die komplett “außerhalb der Persönlichkeit” der C’s lagen. Wenn wir die Transkripts heute betrachten und dabei Franks nun blankliegende Agenda im Kopf behalten – d.h. seine Widmung an das “Herunterladen”, Stehlen, Schwächen und Zerstören – sind wir besser ausgerüstet, diese speziellen Aktivitäten zu erkennen und ihn sprichwörtlich “auf frischer Tat” – d.h. in seinem aktivierten STS Modus – zu ertappen. Aber glücklicherweise waren es nur etwa 30% Korrumpierung des Materials, wie die C’s selbst einmal anmerkten.

Es war nicht nur das direkte Channeling, das aufgrund von Franks Manipulation (bzw. umgekehrt: der Manipulationen von Frank) litt. Sogar in Terrys Anwesenheit gab es Hinweise auf ein Eindringen von Irgendetwas – entweder ein Eindringen einer STS Quelle höherer Dichte oder Franks psychologischer Agenda. Wie wir zuvor spekuliert haben, ist Letzteres das Werkzeug des Ersteren, was es schwierig macht, beides auseinanderzuhalten.

Ich möchte hier ein paar Auszüge aus den für diesen Sachverhalt relevanten Sitzungen zitieren. Im folgenden Exzerpt erklärte Terry, dass er energielos war. Wir können daraus ableiten, dass dies vielleicht eine Schwächung des abschirmenden Effekts verursachte. Weil Terry wenig Energie zur Verfügung hatte, bedeutete das möglicherweise, dass sich Franks negative Agenda besser manifestieren konnte; was dann auch tatsächlich eintrat. Der Besuch von Gästen machten die Sitzungen noch viel problematischer – das war die erste Sitzung, an der Tom French teilnahm.

Ich war ziemlich froh, dass Tom sich entschieden hatte, an der Sitzung teilzunehmen. Ich war mir absolut sicher, dass er die Gruppe viel interessanter finden würde als mich. Ich hoffte, dass er die anderen Mitglieder der Gruppe interviewen würde, und dass sich sein Fokus weg von mir und hin auf die Gruppe verschieben würde.

Als er seine Teilnahme an der Sitzung plante, bat Tom speziell darum, nichts anders zu machen als sonst – er wollte sozusagen lediglich eine “Fliege an der Wand” sein. Ich versprach ihm, dass wir versuchen würden, alles so “normal” wie möglich zu machen. Ich entschied mich, die anderen Gruppenmitglieder im vorhinein nicht zu informieren, dass Tom vorbeikommen würde. Das war nicht unhöflich von mir, da alle von ihnen bereits im Vorhinein erklärt hatten, dass sie sich über einen Besuch von Tom freuen würden. So wie ich es sah, war Toms Besuch eine Überraschung – eine nette Überraschung. Gleichzeitig hielt ich mein Versprechen, alles so zu machen wie immer. Sehen wir uns nun die spezifischen Anmerkungen dieser Sitzung an:

1995-06-03

F: (L) Hallo.

A: Hallo.

F: (T) Ich bin heute energielos. […] (L) Wir haben Gäste heute Abend; das sind Tom und Cherie.

A: Hallo Tom und Cherie.

Die Sitzung verlief ganz normal; wir stellten Fragen, die wir sonst auch immer stellten; nichts besonders Unterschiedliches. Jeder kann die Transkripts einsehen und feststellen, dass das wirklich so ist. Aber das machte “Das Kommentar” so überraschend:

A: Das ist komplexer als eure Anfragen erlauben.

F: (L) In anderen Worten, unsere Fragen sind nicht komplex genug, um eine Antwort zu erhalten?

A: Du “drängst” aufgrund der anwesenden Gesellschaft, nun entspann dich bitte und benimm dich so wie immer.

F: (J) Sie versucht anzugeben! (L) Das tue ich nicht! (SV) Das ist es aber, was sie gesagt haben! (L) Das haben sie nicht gesagt, außerdem bin ich nicht die einzige hier, die Fragen stellt. (T) Lasst uns mit etwas Einfacherem weitermachen. Wir reden über die Aura oder etwas ähnliches. Die Aura des Planeten.

A: Ja.

Ich fühlte mich durch dieses Kommentar mehr als nur angekratzt, noch dazu gefolgt von Jans Erklärung, dass ich “angeben” wollte. Wie ich damals schon sagte, war ich weder die Einzige, die Fragen stellte, noch “dränge” ich auf irgend eine Art. Etwas später kommentierten die C’s: “Ihr driftet und es gibt zu viel Gedankenfragmentation heute Nacht”.

Wir können nun erkennen, dass die Anmerkung, dass die Beantwortung zu komplex für das Board gewesen sei, zum Vorschlag führen hätte können, dass Frank direkt channeln soll. Wenn Tom French irgendetwas von den C’s abstoßen hätte können, dann hätte es das getan. Obwohl Jans neckende Bemerkung die Aufmerksamkeit auf sie richtete, können wir im Nachhinein sehen, dass es nur eine Ablenkung weg von Franks Agenda war. Dass es “zu viel Gedankenfragmentation” gab, war ein Hinweis der C’s darauf, dass etwas vor sich ging. Rückblickend denken wir, dass es eine Art ‘Kampf der Kräfte’ war. Was gegen Ende der Sitzung passierte, war ebenfalls seltsam:

F: (L) Lasst uns etwas machen, das einfacher ist. Die Kinder haben letzte Nacht irgendwelche Lichter am Himmel gesehen. Ich bin hinausgegangen um selbst nachzusehen, worüber sie redeten, und als ich draußen war, waren da keine bewegten Lichter mehr, sondern nur ein einziges, pulsierendes, rotes Licht etwa zehn Grad rechts von Jupiter. Meine erste Reaktion war, dass es sich um atmosphärisches Funkeln eines großen roten Sterns oder um den Planet Mars handeln musste. In der darauffolgenden Nacht war an dieser Stelle nichts mehr. Was haben die Kinder gesehen?

A: Die Kinder haben Flugzeuge und einen Helikopter gesehen.

F: (L) Tja, aber was war dieses rote, pulsierende Licht, das sich für einige Zeit nicht vom Fleck gerührt hat?

A: Mars.

F: (L) Es war nicht Mars weil es in der nächsten Nacht nicht mehr dort war.

A: Wolken.

F: (T) Ja klar, in dieser Nacht waren Wolken auf dem Mars. (J) Machen wir weiter. (L) Ich dachte, es war Mars. (J) Du hattest recht.

A: Du hattest recht.

Das einzige Problem bei der ganzen Sache war: es kann nicht Mars gewesen sein! Und in diesem Moment war mir das auch klar. Aber anstatt deswegen zu streiten entschied ich mich, die Frage fallen zu lassen. Ich war enorm enttäuscht, dass die Sitzung nicht so verlief wie der Großteil der anderen – so voller Spaß und lebhaftem Austausch und akkurater Information. Das kann natürlich teilweise an meinem Wunsch gelegen haben, dass die Gruppe “glänzen” und Tom demonstrieren würde, dass es viel interessanter wäre, über uns alle zu schreiben, anstatt nur über meine Person. Aber in dieser Sitzung lag eine deutlich unangenehme Stimmung in der Luft, und ich wollte wissen, warum. Jan hatte die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt, indem sie sagte, dass ich nur angeben wollte; das war sehr schmerzhaft für mich, besonders deshalb, weil es nicht wahr war. Sogar das Gegenteil war der Fall. Ich wollte einfach nur wissen, was passiert war, warum die Energie so unangenehm war. Also hielten Frank und ich ein paar Tage später eine weitere Sitzung ab, um diesbezüglich zu fragen. Rückblickend war das keine gute Idee, weil er damit die Chance erhielt – wie bei vielen anderen Gelegenheiten – den Verdacht weg von ihm zu leiten und ihn auf Andere zu schieben.

1995-06-06

F: (L) Hallo.

A: Stop.

F: (L) Was bedeutet das? (F) Frag mich doch nicht! (L) Hallo!

A: Hallo. Azoref von Cassiopaea.

F: (L) Was war es, das Stop gesagt hat?

A: Rauschen.

F: (L) Es gab Rauschen?

A: Ja.

F: (L) Was war die Quelle des Rauschens?

A: Nicht wichtig, Rauschen ist in einem gewissen Ausmaß allgegenwärtig.

F: (L) Ich möchte einige schnelle Fragen stellen.

A: Okay.

F: (L) Mit wem haben wir Samstag Nacht kommuniziert?

A: Cassiopaea.

F: (L) Gab es in der Sitzung von Samstag Nacht Korrumpierungen?

A: Vielleicht.

F: (L) Ich halte aber nicht nach einem ‘Vielleicht’ Ausschau. Ich habe mich aufgrund der dort erzeugen Atmosphäre etwas gekränkt gefühlt. Wir hatten Gäste und es war wichtig…

A: Falls korrumpiert, kam aus 3. Ebene.

F: (L) Könnt ihr nur Korrumpierungen identifizieren, die aus eurer Ebene stammen?

A: Nein.

F: (L) Gab es ein Element von… Ich möchte hier keine leitenden Fragen stellen… Mein Eindruck war, dass die Gruppe etwas verspannt war, ist das korrekt?

A: Ja.

F: (L) Warum?

A: Jan war wegen der anwesenden Gäste unglücklich.

F: (L) Warum?

A: Nachfolgend nicht erläutert. […] Wenn ein starkes Vorurteil bei einem oder mehreren Channel-Mitgliedern der dritten Ebene vorhanden ist, kann es die Veränderung von Nachrichten am Empfangspunkt bewirken.

F: (L) Ich habe viel Zeit mit dem Vorbereiten der Fragen verbracht und es schien, als ob das, was durch den “vorurteilsbehafteten Channel/Kanal” kam, sich nicht einmal mit den Fragen beschäftigen wollte, die durchaus ähnlich zu den auch sonst gestellten Fragen waren – folglich scheint es, als ob das durchkommende Vorurteil spezifisch gegen mich gerichtet war.

A: Ja.

F: (L) Tja, wenn Leute so einfach Vorurteilen und emotioalem Denken ausgesetzt werden können, könnte das dann nicht als psychische Attacke angesehen werden?

A: Resultat davon. Vorsicht, dass aufgrund dieser Ereignisse nicht voreilige Schlüsse gezogen werden, da sie vorübergehend sein könnten.

F: (L) Tja, ich fühle, dass wir alle attackiert wurden…

A: Attacke entspringt nicht aus Terry oder Jan.

F: (L) Tja, die gesamte Sitzung erscheint ruiniert. Sogar die Antwort über die Lichter am Himmel war nachweislich falsch. Ihr habt gesagt, dass der Channel/Kanal “gegraben” ist und nicht korrumpiert werden kann, und doch wurden offensichtlich falsche Antworten geliefert. Es scheint fast, als ob ihr sagen würdet, dass die Attacken “durch” Terry und Jan und ihre verworrenen Emotionen ausgeübt werden, korrekt?

A: Ja.

F: (L) Sogar die Antwort über die Lichter am Himmel… Mars ist derzeit 120 Grad von Jupiter entfernt…

Wir können etwas sehr seltsames in den obigen Anmerkungen vorfinden: Erstens wird Jan wegen emotionalen Vorurteilen angeschuldigt, die die Atmosphäre der Sitzung vergifteten, und gleichzeitig wird behauptet, dass die “Attacke” nicht “von” Terry und Jan ausging, was für mich bedeutete, dass sie durch sie ausgeübt wurde – im Gegensatz zum Entspringen aus ihnen.

Dieser Hinweis ging aber an mir vorüber. Es wäre mir niemals eingefallen, dass Frank selbst der Richtungsgeber der Attacke war; dass aus ihm die Energien entspringen konnten, die sich auf Jan und auf den Rest von uns auswirkten.

Dessen ungeachtet nahm Frank erneut seine Kampagne für die Durchführung des direkten Channelings auf. Die Gruppe diskutierte es und entschied sich für einen weiteren Versuch. Ich begann mit einer Frage über die von mir als “korrumpiert” beurteilte Sitzung, in der die nachweislich falschen Antworten gegeben wurden. Die C’s sicherten zu, dass meine Analyse korrekt war.

1995-06-10 (direktes Channeling durch Frank)

F: (L) Meine erste Frage betrifft die Sitzung vom letzten Samstag Abend, mit der niemand wirklich zufrieden war. Wir würden gerne verstehen, warum die Information so durcheinander und verzerrt erschien und schlicht und einfach inkorrekt war.

A: Weswegen fühlst du, dass sie inkorrekt war?

F: (L) Weil eine der Antworten war, dass ich draußen den Planeten Mars gesehen hatte. Mars hat es aber nicht sein können, weil er 120 Grad von Jupiter entfernt war.

A: Vielleicht wurde die Frage dahingehend gestellt, dass diese Antwort erhalten wurde. Schlagen vor, du siehst dir das Material genauer an.

Der Leser kann die betreffenden Fragen und Antworten weiter oben nochmals einsehen und ganz klar erkennen, dass meine Frage nicht eine bestimmte Antwort “herausforderte”. Und als ich in der letzten Sitzung darauf pochte, dass es nicht Mars sein hatte können, weil er in der folgenden Nacht nicht mehr da gewesen war, erhielt ich die Antwort, dass ich ihn aufgrund von Wolken nicht gesehen hätte, was ebenfalls unzutreffend war. Ich konnte Mars in der darauffolgenden Nacht nicht sehen, weil er einfach nicht da war. Da waren keine verdeckenden Wolken.

F: (L) Es wurde weiters erwähnt, dass die Kinder Flugzeuge und Helikopter gesehen haben. Aber als ich nach draußen ging, sah ich mit Sicherheit keinen Helikopter oder Flugzeug. Das, was ich ursprünglich gesehen habe, war nur etwa zehn Grad von Jupiter entfernt, und es war ein rotes, pulsierendes Licht. Könnt ihr mir sagen, was es war?

A: Nun, wenn du glauben möchtest, dass das, was du gesehen hast, etwas anderes ist als das, was wir dir antworteten, dann ist das absolut in Ordnung. Aber wenn man über Dinge wie visuelle Referenzen fragt, muss man auf alle möglichen Antworten vorbereitet sein.

F: (L) Das scheint mir eine sehr ausweichende Antwort zu sein.

A: Ausweichendes Verhalten kann auch ein Verlangen anzeigen, jemanden beim Lernen über sich selbst und über die Umwelt helfen zu wollen.

F: (L) Was ich da draußen gesehen habe war kein Flugzeug oder Helikopter; es war außerdem nicht der Planet Mars. Was es auch immer gewesen ist, es war in den darauffolgenden Nächten nicht mehr da. Folglich war es eine Art Objekt, das wir üblicherweise nicht sehen, und es verblüfft mich, wie mir das beim Lernen dienlich sein…

A: Dürfen wir eine Frage stellen?

F: (L) Klar.

A: Wenn man danach trachtet, eine visuelle Referenz zu identifizieren, wäre es nicht weise, geduldig hinsichtlich dem Ausgang der Analyse zu sein?

F: (L) Ja, sicher.

A: Du gibst an, dass das, was du gesehen hast, kein Flugzeug oder Helikopter gewesen ist. Wir würden gerne wissen wie du dir in dem Punkt so sicher sein kannst.

F: (L) Weil ich dort für eine beträchtliche Zeit gestanden bin und beobachtet habe, und es hat sich nicht bewegt.

A: Zeigt das auch an, dass es kein Helikopter war?

F: (L) Ja, weil es bei einem Helikopter im Schwebeflug auch Längs- oder Seitwärtsbewegungen gibt, und sie außerdem unterschiedliche Arten von Lichtern an sich haben. Sie sitzen einfach nicht wie ein einzelnes, großes, rot-oranges, glühendes, pulsierendes Licht an einem Fleck.

Wir wechselten gleich darauf das Thema, weil keiner von uns noch einen Sinn darin sah, es weiterzuführen. Die ganze Zeit über, als diese Worte aus Frank kamen, sahen wir uns still an und signalisierten uns, dass das nicht die C’s waren, die hier sprachen. Ich war verlegen für Frank. Er hatte keine Ahnung, wie pompös und herablassend er klang, und wie er von dem Rest der Gruppe als Angeber angesehen wurde. Ich vertraute weiterhin darauf, dass sein “Talent” noch weiterentwickelt werden könnte, und wusste, dass er mehr den C’s und der Gruppe ausgesetzt werden müsste, bevor wir das direkte Channeln erneut ausprobierten. Mehr noch, ich beschützte ihn. Ich wollte sein Vertrauen nicht unterminieren, indem ich ihm die Tatsache mitteilte, dass sich beim direkten Channeln jeder in seiner Gegenwart einfach nur widerlich fühlte. Denn nicht zuletzt war sein Anspruch, der “Channel” zu sein, das einzige, was er hatte. Wie hätte ich ihm das nur wegnehmen können?

Die Anstrengungen Franks Aufseher, das Channeling zu unterminieren um es in ein direktes Channeling zu konvertieren, trat auch weiterhin sporadisch auf, so wie der folgende Ausschnitt vom November 1995 zeigt. Ich entschied, dass ich um Franks Willen die Sache mit der unguten “Atmosphäre” beim Trance-Channeling vorsichtig ansprechen musste, in der Hoffnung, dass ich die Angelegenheit vom Tisch bekommen würde, ohne Franks emotionale Reaktionen auszulösen, die auf seinem “Glauben”, Der Channel zu sein, basierten. Ich hätte wissen müssen, dass alleine das Drängen zum direkten Channeln schon bedeutete, dass die “Aufseher” bereits das Material verzerrten.

1995-11-04

F: (L) Gibt es noch etwas über diese Basisstationen und über diesen Themenbereich, das ihr uns jetzt mitteilen wollt?

A: Schlagen für dieses Thema direktes Channeling vor.

F: (L) Nun, ihr wisst, was wir von diesem direkten Channeling halten; dass dabei zuviel persönliche Filterung involviert ist. Auf diese Weise weiß keiner von uns irgedwas…

A: Vertrauen muss irgendwo ins Bild kommen, sonst fallt ihr zurück. Manche Themen sind zu komplex, als dass sie durch dieses Medium diskutiert werden könnten.

F: (L) OK, wir werden die Diskussion der Basisstationen für ein direktes Channeling aufheben. Bei den Sitzungen mit direktem Channeling ist es nur so… Es gibt einfach ein paar irritierende Dinge. Nachdem wir es einige Wochen hintereinander probiert haben, tendiert es dazu… es beginnt, pompös zu klingen. (SV) Fragen wir einfach. (L) Warum ist es so, dass es nach einigen hintereinanderfolgenden Versuchen beginnt, pompös zu klingen und die Informationen verzerrt werden? Warum ist das so?

A: Wahrnehmungen sind eine unterhaltsame Herausforderung.

F: (L) Ihr sagt das so einfach, weil die Antworten… (J) Ihr seid einfach nicht “wahrnehmungbezogen herausgefordert”!

A: Es fällt euch auch leicht, vieles zu sagen.

F: (L) Tja, die Sache ist nur, dass es mir schwerfällt damit umzugehen, wenn absolut inkorrekte Informationen herauskommen.

A: Wie stellst du Korrektheit fest?

F: (L) Nun, in diesem speziellen Fall wurde mir gesagt, dass ich mit Sicherheit den Planeten Mars am Himmel gesehen habe. Aber Mars war von diesem Fleck so weit entfernt, dass die Aussage absolut inkorrekt war. Ich meine, Mars war 120 Grad von Jupiter entfernt. Und dennoch habt ihr gesagt, dass sie zehn Grad voneinander entfernt gelegen sind; dass das, was ich zehn Grad von Jupiter entfernt gesehen habe, Planet Mars war. Solange Mars an diesem Tag nicht 110 Grad gereist ist, war das eine inkorrekte Information. Es kann nicht anders sein!

A: Falsch!!!

F: (L) Nein, ist es nicht!

A: Ist es aber!!!

F: (L) Was ist daran falsch? Dass Mars nicht 110 Grad gereist ist? Weil das ist genau das, was ihr gesagt habt: dass es Mars war. Ich habe mir das Transkript dieser Sitzung nocheinmal genau angesehen!

A: Du warst in einer Fluktuation der 4. Dichte.

F: (L) Nun, schön und gut! Wenn ich in einer Fluktuation der 4. Dichte gewesen bin, das ist eine leicht gemachte Antwort… wie jede andere Antwort, die mit dem, was hier passiert, nicht übereinstimmt. Ich meine, versteht ihr meinen Punkt?

A: Ja. Aber du irrst dich noch immer.

F: (L) Warum bin ich diejenige, die sich irrt? Warum könnt ihr euch nicht irren?

A: Können wir, aber nicht in dieser Sache. Erinnere dich, du hast dich während dieses Erlebnisses merkwürdig gefühlt. Und ohnedies hast du uns nach der Information gefragt und wir präsentieren sie dir, wie sie ist.

F: (L) Du sagst, dass ich mich zu dieser Gelegenheit seltsam oder merkwürdig gefühlt habe. Ich erinnere mich nicht daran, das gesagt zu haben; versuchst du, mir Worte in den Mund zu legen?

A: Wer hat das gesagt? Du hast das gesagt.

F: (L) Stimmt, du hast nicht gesagt, dass ich es gesagt habe. Aber du hast gesagt, dass ich mich merkwürdig gefühlt habe. Ich erinnere mich nicht daran, das gesagt zu haben und auch nicht daran, mich merkwürdig gefühlt zu haben.

A: OK.

Der Leser kann in der betreffenden Sitzung nachlesen, dass ich nicht erwähnt habe, mich merkwürdig gefühlt zu haben. Wichtiger noch: Ich habe mich bei dieser Erfahrung nicht einmal merkwürdig gefühlt. Ich habe einfach etwas Unerklärliches gesehen. Ich habe es hinreichend lange beobachtet um sagen zu können, dass es sich um kein Flugzeug oder Helikopter gehandelt hat, und wollte auf eine simple Frage eine simple Antwort erhalten. Also, warum wurde diese Streitfrage so “handgreiflich”? Warum bloß wurde so eine gewaltige Blockade eingesetzt, so dass ich unter keinen Umständen eine aufrichtige Antwort erhalten konnte? Es ist ziemlich klar, dass die Angelegenheit für Frank emotional relevant geworden war – und das kann auch schon die einfache Erklärung für all das sein.

Die Tatsache, dass wir Frank nicht mehr als den Channel ansahen und ihm “Kudos” zusprachen, scheint Franks Geist ab einem gewissen Punkt zu verfolgen begonnen zu haben. Alle weiteren Versuche, das Channeling auf das direkte Format zu konvertieren, wurden unterdrückt, obwohl wir es noch ein paar Mal durchgehen ließen, nur um es auszuprobieren. Unsere Wachsamkeit hielt das Material zum Großteil unkorrumpiert, selbst als Frank direkt channelte. Das weiterhin bestehende Problem war aber die abstoßende Natur der Persönlichkeit, die durch Frank kam. Sie war wie Frank selbst, nur exponentiell verstärkt. Er herrschte eine derart überlegene Haltung, bishin zur Verachtung menschlichen Verständnisses, das mit den freundlichen und geduldigen Bemerkungen der C’s gar nicht zu vergleichen war.

Der folgende Auszug stellt ein weiteres Beispiel von Franks wachsendem Groll darüber dar, dass er nicht höchste Anerkennung erhielt. Wir rutschten aufgrund einer seiner weiteren “Ich armes Ding”-Tiraden eine Diskussion, weil ich scherzend meinte, dass ich irgendwas auf ihn werfen würde, wenn er nicht bald damit aufhöre. Er wurde komplett aufgebracht, weil ich Worte verwendete, die einen physischen Akt von “Gewalt” beschrieben. Ich wendete ein, dass diese “Gewalt” nur aus gesprochenen Worten bestehe, um mich gegen seine zu verteidigen, die letztendlich auch Gewalt gegen mich ausübten, weil sie mir Energie entzogen. Noch dazu war das lediglich eine Metapher; er wusste, dass ich ihn nicht tatsächlich mit etwas bewerfen würde. Aber er wollte streiten, also erklärte ich ihm, dass man manchmal auch etwas tun oder sagen muss, damit der andere es auch wirklich versteht. Der folgende Auszug widerspricht generell den Informationen jener Sitzung, in der seine Tiraden als eine Äußerung seines “Kampfes” dargestellt wurden. Wie ich zuvor schon erklärt habe, kam bei der erwähnten Sitzung die Wahrheit durch, selbst wenn sie durch Franks Agenda etwas verzerrt wurde. Derselbe Sachverhalt gilt auch hier:

F: (L) Frank und ich hätten gerne ein Kommentar zu unserem Disput.

A: Frag.

F: (F) Ich weiß nicht, was ich fragen soll.

(L) Nun, Frank meint, dass Gewalt niemals eine angebrachte Antwort auf Worte ist.

A: Okay.

F: (L) Ich sage, dass sie unter gewissen Umständen die einzige Antwort ist.

A: Warum sagst du das?

F: (L) Weil es tatsächlich Situationen gibt, wo Worte wiederholt eingesetzt werden, um sich gegenseitig zu verletzen. Ein Beispiel ist die Propagandamaschine der Nazis. Wenn jemand Goebbels erschossen hätte, hätte das viele Leute vor dem Sterben bewahrt.

A: Nein.

F: (L) Stimmt, ist klar. Es wäre ein anderer an seine Stelle getreten. Aber trotzdem, der Punkt ist, Worte können zum Zerstören eingesetzt werden und machtvolle Worte können sogar töten. Für die Seele können Worte manchmal viel verletzender sein als physische Akte.

A: Nicht direkt.

F: (L) Direkt oder indirekt, es kommt immer noch aufs Selbe.

A: Nein.

F: (L) Tja, ich weiß, dass ihr mir nicht zustimmen werdet.

A: Es ist ein Thema, das näherer Erklärung bedarf um eine definitive Antwort zu erhalten.

F: (L) Fahrt fort, erklärt es mir.

A: Worte haben nur Macht, wenn der Empfänger daran glaubt.

F: (L) Aber in vielen Fällen existiert dieser Glaube.

A: Die Macht zur Kontrolle dieses Glaubens liegt ausschließlich im Empfänger.

Das lässt natürlich die Frage aufkommen, warum es für Frank okay war, sich mit Worten “zu verteidigen”, aber für mich nicht! Aus STS Sicht waren diese Antworten natürlich passend, nur sah ich sie noch durch die Brille meiner damaligen Vorstellung, in der Frank ein STO Individuum war.

F: (L) Lasst es mich so ausdrücken: Frank sagt oft Dinge, die nicht unbedingt der Seele schmeicheln, um es gelinde auszudrücken. Meistens ignoriere ich das. Aber manchmal bin ich einfach nicht in der Lage, es zu ignorieren, aber meine Reaktion ist dann auch nicht brutaler als seine. Ich spreche ja immer nur metaphorisch. Und wenn ich das tue, meine ich in Wirklichkeit nur “Hör auf damit”!, aber auf etwas überzeichnete Art. Er findet das sehr irritierend, genauso wie ich das, was er zu mir sagt, irritierend finde…

A: Und…

F: (L) Naja, das ist auch schon alles. Ich bin in letzter Zeit von mehreren Menschen verbal attackiert worden… also bin ich nicht in Stimmung, noch viel mehr davon zu tolerieren.

A: Und wenn es dich irritiert, ist es deshalb, weil du es zulässt.

F: (L) Gut und schön. Das ist wahr, und ich weiß es. Deshalb fange ich schon an zu denken, dass ich zu sensibel bin und einfach gar nichts mehr unternehmen sollte.

A: Und glaubst du wirklich, dass dies eine unveränderliche Situation ist?

F: (L) Nun, warum bin ich diejenige, die weniger sensibel werden muss, während andere Leute nicht dazu angehalten sind, ein wenig überlegter in ihrer Ausdrucksweise zu werden?

A: Du kannst andere nicht kontrollieren.

F: (L) Ich will auch niemanden kontrollieren. Ich sage bloß, dass das Naheliegendste für mich wäre, wenn ich mich einfach in meine kleine Welt des Lesens, Denkens, und Schreibens zurückziehe; und selbst, wenn dabei überhaupt nichts herauskommen sollte, wäre das gänzlich unbedeutend für mich.

Und in der nächsten Antwort sehen wir Franks geladene emotionale Reaktion. Ich war also am Vorschlag angelangt, dass wir das ganze Projekt aufgeben und die C’s vergessen sollten – dass wir vergessen sollten, Frank zum Star zu machen, und einfach dorthin zurückzukehren, was ich am meisten mochte; dorthin, wo ich weit davon entfernt war, mich mit Frank oder mit den unterschiedlichsten widerlichen Typen aus dem Internet herumzuschlagen.

A: Das ist deine Wahl, aber keine weise!!!

F: (L) Tja, das sagt ihr. Einige Leute haben gemeint, dass all diese furchtbaren Dinge erst in meinem Leben geschehen, seit wir dieses Channelingprojekt begonnen haben. Mein Leben ist ein Schlachtfeld!

A: “Furchtbar ist Subjektiv”.

F: (L) Ich würde meinen, dass die physischen Dinge, die meinen Kindern und mir zugestoßen sind, der Bruch meiner Ehe inklusive, verdammt furchtbar sind, subjektiv oder andersrum!

A: Bevor diese Veränderungen sich zu manifestieren begannen, stecktest du tiefer in der “tödlichen Illusion” als du das jetzt bist. Das Aufsteigen ist, durch seine inhärente Natur, unkomfortabel. Aber es hat und wird dich stärken, wir versprechen es!!!!!!!!!

F: (L) Es ist gerade eine sehr harte Zeit. Ich habe Schwierigkeiten, damit fertig zu werden.

A: Es gab andere und es wird weitere solche Zeiten geben, aber das bedeutet nicht, dass es nicht lohnenswert ist.

F: (L) Tja…

A: Du bist auf dem Pfad der Bestimmung und jetzt gibt es keinen Weg zurück.

F: (S) Was genau ist passiert? (L) Nun, ich habe versucht, mehreren Leuten einen Teil des übermittelten Materials zu erklären, mit dem Endeffekt, das sie sich entschieden, dass ich besessen bin und die C’s böse sind, weil sie meinen, dass wir selbst auf alle Dinge draufkommen müssen, um zur nächsten Ebene aufzusteigen. Mein Mann inklusive.

A: Warum stört dich das? Uns stört es nicht. Sie können sagen, dass wir die “Königinnen Satans” sind, wenn sie wollen. Es ist Freier Wille.

F: (L) Ich mag diese angedeutete Härte nicht… Ich bin keine harte Person.

A: Das ist keine Härte. Die “Gefühle”, die du beschreibst, sind auf das Ego bezogen, und somit auch Stolz. Diese zwei Dinge, die vor 309 000 Jahren, so wie ihr die Zeit messt, von der 4. Dichte STS vorsätzlich in die menschliche Psyche der 3. Dichte gepflanzt wurde. Beziehe dich auf die Transkripts hinsichtlich DNA Änderungen und den okzipitalen Grat. Glaube es oder nicht, du, Laura, wirst letztendlich davon frei sein. Es zählt nicht, was andere Individuen sagen. Es zählt das Teilen von Information. Erinnere dich auch daran, dass diese Personen deine Gefühle und deine Sensibilitäten nicht so intensiv wahrnehmen, wie du das tust, genausowenig wie du ihre wahrnimmst.

Das war alles gut und schön, und ich konnte im Prinzip nicht wirklich argumentieren. Jedoch hatte ich Schwierigkeiten zu verstehen, wie sich mein Verletztfühlen nach den Konfrontationen wegen dem Materials der C’s auf “Ego” und “Stolz” beziehen sollte. Das schienen nicht die C’s zu sein, die mir vertraut waren. Sicherlich gibt es immer Zeiten, in der sich eine Person “zusammenreißen” muss; werden aber die Trachten Prügel betrachtet, die ich so lange einstecken musste, scheinen mir diese Antworten von außerordentlicher Kälte.

Klar, vor mir wurde die Karotte gebaumelt, dass ich “auf dem Pfad der Bestimmung” sei, und es wurde ein “Verdienst”, der nicht gering ausfallen sollte, angedeutet. Aber als allgemeine Regel bin ich vor solchen “Ködern” auf der Hut, und halte sie für “Ego Haken”. Rückblickend sehe ich, dass, ja, es in meinem Leben eine gewisse “vorbestimmte Aktivität” gibt, aber die ganze Interaktion mit Frank nur dazu konstruiert war, sie nach irgendeiner anderen Agenda abzuleiten, um meine “echte” Bestimmung – falls es wirklich eine gibt, und wie auch immer sie lauten mag – zu verschleiern.

Das nachfolgende Segment war derart unwahr, dass ich schockiert war. Ich dachte, dass die C’s (selbst wenn sie durch Frank verzerrt wurden) mit ihrer Antwort fertig waren und stellte eine Frage für jemand anderen. Ich sollte herausfinden, dass die C’s zu dieser Gelegenheit nicht nur kalt waren, sondern auch komplett ungenau und sie nahmen Dinge an, die einfach nicht stimmten!

F: (L) Es gibt da jemanden, den ein paar Fragen stellen möchte…

A: Wir sind mit diesem Thema noch nicht fertig. Außerdem ist es wichtig zu bemerken, dass du in den meisten Fällen, in denen du von den Leuten im Internet “attackiert” wurdest, die Informationen, die wir dir gegeben hatten, nicht direkt vermittelt hast. Du hast die Gedanken als deine eigenen dargestellt und gemeint, dass du ausschließlich durch eigene Anstrengungen Wissen erarbeitet hast; es wurde daher entsprechend reagiert. Wenn du dir den Großteil der Anerkennung zuschreibst, musst du erwarten, dass du dich direkter Kritik öffnest. Das ist nicht weise, wenn du nicht auf negative Reaktionen vorbereitet bist. Wesenheiten der 3. Dichte fassen Wissen, das ihnen vermittelt wird bevor sie dafür bereit sind, immer als “Predigt” auf, und sie verübeln das aufgrund von ego-bezogenen Themen, die wir vorhin schon erwähnt haben. Also, Vorschlag: Besser, den Wissenstransfer mit einer Präambel zu versehen, so wie: “Das ist es, was mir gegeben wurde, es liegt an euch zu entscheiden, ob ihr euch in der Akzeptanz dessen wohlfühlt oder nicht”.

An den obigen Bemerkungen ist schockierend, dass sie von vorne bis hinten falsch sind. In Wirklichkeit waren die Attacken auf mich immer das Resultat der Präsentation des rohen Materials! Ich vermittelte definitiv die Information direkt und ich präsentierte nicht Gedanken, die ich als meine eigenen darstellte!!! Und das ist ein kaltes, hartes Faktum, weil ich immer noch emails und Forumsdiskussionen aus dieser Zeitperiode archiviert habe. Es gibt keinen Zweifel daran, dass es Frank war, der das Board dazu benutzte um auszudrücken, was er glaubte, das wahr ist. Er spürte, dass er nicht genügend als Der Channel verehrt wurde, und das brachte ihn dazu, in seinem Kopf wilde Theorien zu spinnen, dass sich jeder gegen ihn verschwöre, nur um ihn – und die Anerkennung als Der Channel inklusive – “zu verdrängen”. Mehr noch: Für eine sehr lange Zeit gab ich lediglich “Die Gruppe” als Quelle für das gesamte Material an; ohne irgendwelche Namen. Ich war aufgrund dieses Angriffs der “C’s” so fassungslos, dass ich wusste, dass sie es überhaupt nicht gewesen waren, und beendete die Sitzung:

F: (L) Nun, das ist nicht wahr, in keinerlei Hinsicht. Ich möchte mit euch nicht mehr darüber sprechen. Ihr liegt komplett falsch! So viel zum Thema Annahmen! [Ende der Sitzung]

Für den scharfsinnigen Leser möchte ich hervorheben, dass es trotz der Verzerrungen des Materials ein paar Hinweise gab, die den Nagel auf den Kopf trafen; besonders jene über die Veränderung der DNA und der Notwendigkeit, unsere Geschicke als Krieger zu verfeinern, indem wir uns hinsichtlich dem Empfangen von Kritik unserer Selbstherrlichkeit entledigen. Wenn man beleidigt ist, ist das ein Resultat von Selbstherrlichkeit. Aber im Sinne der Anklagen war ich definitiv nicht schuldig.

Bis hierher müsste der Leser schon verstanden haben, dass die Transmissionen der C’s manchmal so wie analoges Fernsehen waren, wenn nebenan jemand staubsaugt (kein Wortspiel beabsichtigt!) Das Ausmaß der Interferenz verändert sich mit dem Abstand des Staubsaugers zum Fernseher und hängt auch noch von weiteren Faktoren ab. Obwohl der Bildschirm sehr verrauscht und verzerrt sein kann, kann das wahre Bild dennoch erkannt und interpretiert werden. Die beste Bildqualität empfingen wir, wenn der “Staubsauger” abgeschaltet war und Frank praktisch vor Langeweile am Board döste. Die meiste Zeit über, als ich meine Fragen über den Kosmos, die Geschichte und die Natur unserer Realität bearbeitete, schlief er praktisch ein.

Es gibt noch eine weitere Überlegung, die gegen die Annahme spricht, dass das gesamte von Frank in Trance übermittelte Material verworfen werden sollte. Als wir eine Frage über eine ähnliche Situation stellten, sagten die C’s einmal:

2000-03-18

F: (L) Whitley Strieber und Art Bell haben ein Buch über einen “Globalen Super-Sturm” herausgegeben. Ist die Information in diesem Buch zutreffend?

A: Gewonnen aus nichtmenschlichen Quellen bekannt für herausragende Genauigkeit wenn bequem.

F: (L) Was macht es für sie derzeit bequem, dass sie “herausragend genau” sind?

A: Passt in Pläne.

Die Therapie, die ich sieben Monate zuvor aufgrund meiner im Unfall erlittenen Verletzungen erhalten hatte, half sehr wenig, um eine lange Geschichte kurz zu machen. Es wurde ein weiteres Röntgenbild von meinem Chiropraktiker angefertigt. Er bemerkte einen merkwürdigen Schatten, der wie ein Metallstäbchen aussah, das den fünften und sechsten Halswirbel miteinander verband. Er überwies mich zu einem Neurochirurgen, der eine Reihe von Magnetresonanztomographien verordnete.

In der Nacht bevor diese Bilder angefertigt werden sollten, wachte ich plötzlich auf, als ob ich von einem Kliff geworfen worden wäre, mein Herz klopfend, hustend und an etwas Dickem in meinem Hals würgend. Mein gesamter Mund und Hals tat fürchterlich weh, bis weit nach hinten. Ich fühlte mich, als ob meine Zunge mit ihrer Wurzel ausgerissen worden wäre, und ich daran ersticken würde.

Ich lief ins Badezimmer um das auszuspucken, was meinen Hals verstopfte, und es war ein großer Klumpen Blut. Die einzige Erklärung dafür schien mir damals zu sein, dass ich mich im Schlaf in die Zunge gebissen haben muss. Ich untersuchte meinen Hals, und er war gereizt, rot und geschwollen bis ganz nach hinten, hinter die Zähne, bis auf eine Seite meines Rachens. Die blutende Röte reichte bis dahin, wo ich nichts mehr sehen konnte. Es gab keine Möglichkeit, wie ich mich dort gebissen haben könnte! Als ich versuchte, meinen Mann aufzuwecken, gelang mir das nicht, obwohl er immer einen leichten Schlaf hatte. Das irritierte mich noch mehr. Mein Hals und die betreffende Seite meines Gesichtes schwollen an und blieben für mindestens eine Woche geschwollen, was mir Schwierigkeiten beim Essen und reden und insbesondere beim Schlucken bereitete.

Der Endeffekt war: Was auch immer vom Chiropraktiker auf dem Röntgenbild entdeckt worden war, war nicht mehr da. Aber ich hatte stattdessen eine hervorgequollene Bandscheibe bekommen, die auf mein Rückenmark drückte, weswegen der Neurologe meinte, dass das die Hauptquelle der Schmerzen war. Er wollte, dass ich zu einem Chirurgen gehe. Die Bilder wurden übersandt und ein Termin wurde vereinbart.

Eine Operation war nur eine problematische Lösung, da ich einen von Geburt an schmalen Wirbelkanal habe. Aber genau das würde auch dazu beitragen, dass ich für den Rest meines Lebens chronische Schmerzen und gelegentliche Lähmung erleiden würde. Zusätzlich wäre es aufgrund der Launen eines Eingriffs in das Rückgrat von einem Tag auf den nächsten nicht vorhersehbar, wann und wo ich Schmerzen oder Lähmungserscheinungen erleiden würde.

Ich hatte so große Schmerzen für so lange ertragen müssen, und war deprimiert wegen dieser Neuigkeiten. Ich meine: Was sollte noch alles schiefgehen?

Die Anwälte jenes Typen, mit dem ich den Autounfall hatte, wollten über meine Tomographien eine zweite ärztliche Meinung einholen – aber die Tomographien waren “verschwunden”. Trotz der Anstrengungen der Angestellten des Arztes als auch der Leute im medizinischen Zentrum war niemand imstande, sie hervorzubringen. Es war ein großes Mysterium. Die Belegschaft bei der Magnetresonanztomographie war darüber so aufgebracht, dass sie die händische Suche sogar in Schichten durchführten. Sie waren unter großem Druck sie wiederzufinden, da sie sie sonst nochmals anfertigen hätten müssen, was sehr teuer gewesen wäre. Nach fast zwei Wochen der Suche verlautbarten die Angestellten bei der Magnetresonanz ihr Scheitern. Es wurde für mich ein neuer Termin eingeschoben.

In der Nacht bevor die neuen Bilder aufgenommen werden sollten, war ich wegen diesen seltsamen Vorfällen und auch aus anderen Gründen über das Schlafen besorgt. Nachdem ich mich niedergelegt hatte, versuchte ich einfach still zu sein und die Schmerzen zu beruhigen, wissend, dass ich nicht schlafen können würde. Ich war gerade mitten im Nachdenken über diese verdammten Magnetresonanz-Bilder, als das Nächste, woran ich mich erinnere, ein kurzer “blinder Moment” ist. Ich kam wieder zu mir, aber nur um zu sehen, dass ich, Füße voran, aus dem Bett gezogen wurde, und zwar von drei oder vier spinnenähnlichen Kreaturen, die mich an den Knöcheln hatten und an mir “zogen”.

Ich mühte mich ab um Widerstand zu leisten, was ich anscheinend auch schon im Schlaf getan hatte, da ich entdeckte, dass sich mein paralysierter Arm über meinen Kopf hinaus erstreckte und dort zum Festhalten an dem Messing-Kopfteil des Bettes in einem “Todesgriff” eingerastet war. Das Bett rüttelte und sprang unter meinen Bemühungen, Widerstand zu leisten. Es war sprichwörtlich ein Seilziehen, und ich würde nicht loslassen!

Ich blickte sie an, worauf die schrecklichen kleinen Spinnentypen bemerkten, dass ich aufgewacht war. Einer von ihnen legte seine Hand auf meinen Kopf, und ich fühlte erneut eine Lähmung über mich kommen, worauf ich sehr aufgebracht wurde. Ich wollte sie verfluchen. Aber es war unmöglich, dieser Lähmung zu widerstehen, was mich noch wütender machte! Selbst wenn sie die Technologie hatten, all meine Bemühungen zum Widerstand zunichte zu machen, war ich dennoch entschlossen, ihnen zumindest ein Stück von meinem Geist mitzugeben! Ich würde ans Wort kommen!

Mit enormer Konzentration schaffte ich es gerade noch, ein würgendes Geräusch auszustoßen. Es war nicht der abwehrende Fluch geworden, an dem ich in meinem Kopf gearbeitet hatte, aber selbst dieses Geräusch war angesichts des “tauben” Gefühls in meinem ganzen Körper ein Fortschritt. Und, es hatte einen verblüffenden Effekt! Sobald ich diesen unvorstellbaren Höhlenmenschen-Ton ausgestoßen hatte, ließen sie mich wie eine heiße Kartoffel fallen und begannen quasi herumzuschwirren und “herumzuzwitschern”, ähnlich zu einem Nest voller Vögel, wenn eine Katze den Baum hinaufsteigt. Sie drängten sich zusammen und verschmolzen zu einem “schimmernden” Vorhang längs meines Bettes. Es war so ähnlich wie der optische Effekt bei Luftspiegelungen, wenn man auf einer heißen Straße unterwegs ist.

Mein Herz klopfte vor Anstrengung. Ich kann nicht wirklich sagen, dass ich große Angst hatte, weil soetwas jenseits von Terror liegt. Ich war immer eine Person, die in Krisensituationen ruhig und klar bleibt, und das war in der Hinsicht nicht anders. Am nützlichsten jedoch war die Informationen von den Cassiopaeanern – das war ein Grund, warum ich nicht Angst hatte; Angst ist eine häufige Reaktion, wenn man dem Unbekannten begegnet. Zumindest hatte ich eine vage Idee davon, womit ich es zu tun gehabt hatte, selbst wenn ich lieber geglaubt hätte, dass es nur ein hypnagogischer Albtraum ist.

An einem Punkt in diesem Kampf, während das Bett scheinbar rüttelte und sprang, war ich mir sehr bewusst darüber, dass das ganze Geschehen nicht meinen Ex-Mann aufweckte. Als die Kreaturen weggeschmolzen waren und ich mich umdrehte, um meine gelähmte Hand vom Kopfteil herunterzulösen, war ich erschrocken weil ich sah und fühlte, dass drei separate, wellenähnliche Schauer durch seinen Körper gingen, ausgehend vom Kopf. Nach dem dritten Schauer atmete er tief durch und begann plötzlich laut zu schnarchen, als ob er gerade erst eingeschlafen wäre.

Mich besorgte, dass er sich überhaupt nicht bewegt hatte – nicht einmal Atembewegungen! Ich realisierte mit Horror, dass er scheinbar “ausgeschaltet” wurde, um seine Intervention zu verhindern! Dass er überhaupt ausgeschaltet werden hatte können, erschrak mich fast zu Tode! Ich war gänzlich OHNE Schutz! Damit nicht genug! Denn als ich ihm das Ganze erzählte, dachte er, dass ich es mir ausgemalt hätte. Ich kann dem Leser versichern, dass es keine Vorstellung war, obwohl es sich in Fakt in einer hyperdimensionalen Realität abgespielt haben könnte – im Gegensatz zu materialistischen Ereignissen, wie wir sie gewohnt sind.

Als ich so dalag und versuchte dahinterzukommen, ob dieses Ereignis tatsächlich oder nur in meinem Kopf stattgefunden hatte, erkannte ich einen Hinweis darauf, dass sich tatsächlich etwas abgespielt haben musste: Meine linke, teilweise gelähmte Hand hatte den Kopfteil des Bettes gehalten. Ich konnte diese Hand sonst nicht einmal heben, geschweige denn etwas damit halten. Und es war auch sicher, dass ich einige Zeit lang etwas fest gegriffen und mich abgemüht haben musste, weil sich die Hand nur schwierig öffnen ließ. Ich lag da und überlegte, was zum Teufel mit mir passiert war, während ich meinen Arm streichelte, der immer noch vor Schmerzen brannte und sich spastisch verzog. Mehr noch, ich verstand einfach nicht, warum mein Ex während dieser Aktivitäten weiterschlafen konnte! Selbst wenn sich nichts physisches im Zimmer manifestiert hatte, war es dennoch sicher, dass ich zumindest unruhig war und gekämpft hatte.

Ich stand auf und saß den Rest der Nacht rauchend in einem Lehnstuhl. Früh morgens rief das Mädchen vom medizinischen Testcenter an und teilte mir mit zitternder Stimme mit, dass sie, als sie an dem Morgen gekommen war, meine Kartei mit allen Tomographien auf dem Empfangsschalter gefunden hatte. Niemand hatte zugegeben, die Kartei gefunden und dort hingelegt zu haben, und sie sei am Vortag sogar die Letzte im Büro gewesen und die Erste an diesem Morgen. Sie habe sogar die Türen eigenhändig versperrt. Das war ein Mysterium, dass niemals geklärt wurde.

Das gab mir noch viel mehr zu denken auf, aber ich werde die Spekulationen dem Leser überlassen. Ich kann hier nur nacherzählen, was passiert ist. Aufgrund der erschöpfenden und vernebelten Natur der darauffolgenden Sitzung war ich nicht in der Lage, auch nur ein paar einfache Fragen über dieses Ereignis zu stellen und kam nie mehr auf das Thema zurück. Eine weitere wichtige Anmerkung hier: Ich hatte das Ereignis vorab nicht mit der Gruppe diskutiert. Der Leser wird bemerken, dass ich zu Beginn der Sitzung das Ereignis nicht einmal beschrieb oder benannte, um keine Antworten im Vorhinein herauszufordern. Außerdem habe ich Franks mühsame Jammereien aus dem folgenden Exzerpt entfernt um nur die für das Ereignis relevanten Antworten darzustellen. Der interessierte Leser kann sich die vollständigen Transkripts besorgen und nachlesen, was ich mit “mühsam” meine.

1995-07-23

F: (L) Toren, das erste, das heute in meinen Kopf kommt ist eine Erfahrung, die ich vor einigen Nächten hatte. Es schien, als ob es eine Art Interaktion zwischen mit und irgendetwas ‘anderem’ gab. Kannst du mir sagen, was diese Erfahrung war?

A: War Eklipse der Realitäten.

F: (L) Was ist eine Eklipse der Realitäten?

A: Tritt auf bei entgegengesetzten Energiezentren.

F: (L) Welche Energiezentren waren entgegengesetzt?

A: Gedanken-Energiezentren. […] Entgegengesetzte Energiezentren beziehen folglich Gedankenmuster-Energien mit ein. Du könntest es als eine Überschneidung von Gedankenmuster-Energien bezeichnen. […]

F: (L) Nun, es scheint, als ob mir etwas zugestoßen ist, das eine kurze Spanne meines bewussten Erlebens ausgeblendet hat; und du sagst, dass das eine durch eine Überschneidung von Gedankenzentren verursachte Eklipse von Energien war. Nun, dieses Überschneiden von Gedankenzentren – geschah das innerhalb meines Körpers oder in meiner Umgebung?

A: Sie sind ein- und dieselben. […]

F: (L) In Ordnung. Ich lag in meinem Bett und machte mir Sorgen, dass ich nicht einschlafen können würde. Das nächste, an das ich mich erinnere, war, dass ich zu mir kam und fühlte, dass ich von meinem Bett gezogen wurde. Wurde ich?

A: Nein. Wenn du “Ich” sagst, beziehst du dich auf deine gesamte Person. Es ist bei einer bestimmten Definition des Selbst aber mehr als nur ein Faktor involviert.

F: (L) Wurde irgendein Teil von meinem Selbst von einem anderen Teil getrennt?

A: Ja.

F: (L) War dies ein Versuch, meine Seele oder Astralkörper zu extrahieren?

A: Versuch ist möglicherweise nicht der richtige Ausdruck.

F: (L) In anderen Worten…

A: Es ist viel mehr eine Aktivität, die vor sich geht. Ein Versuch erfordert Anstrengung im Gegensatz zur vorherrschenden Natur bei entgegengesetzten Energien und Gedankenzentren.

F: (L) Ich schien mir auch über die Gegenwart von einigen dunklen, spinnenähnlichen Gestalten bewusst zu sein, die entlang meines Bettes aufgereiht waren; war das ein zutreffender Eindruck?

A: Diese könnten als Projektionen spezifischer Gedankenzentren beschrieben werden.

F: (L) Ich schien mich dieser Aktivität zu widersetzten und sie zu bekämpfen.

A: Das war deine Wahl.

F: (L) War ich erfolgreich?

A: Nun sind wir wieder beim Thema leitende Fragen.

F: (L) Schon gut; war das das Ende einer Entführung, die bereits im Gange war?

A: Unpassende Terminologie. Es war der Beschluss eines Ereignisses, aber nicht unbedingt das, was man als eine Entführung bezeichnet, sondern das, was man als Interaktion bezeichnet.

F: (L) Was war die Natur der Interaktion?

A: Das Entgegengesetzte in den Energien bezog sich auf Gedankenzentren-Impulse.

F: (L) Wo befinden sich diese Gedankenzentren?

A: Tja, das ist schwierig zu beantworten, weil diese Frage voraussetzt, dass sich Gedankenzentren irgendwo befinden. Und natürlich betrifft das einen Vorstellungsbereich, mit dem du jetzt noch nicht vollständig vertraut bist. Somit wäre ein Versuch, dies auf eine Art zu beantworten, die für dich Sinn machen würde, möglicherweise nicht fruchtbar. Wir schlagen vor, langsamer zu werden und Fragen sorgfältig zu formulieren.

F: (L) Auf welcher Dichte-Ebene befindet sich der Hauptfokus dieser Gedankenzentren?

A: Gedankenzentren haben keinen Hauptfokus in irgendeiner Dichte-Ebene. Genau darum geht es. Du bist noch nicht vollständig mit der Realität, was Ideen eigentlich sind, vertraut. Wir haben mit dir auf vielen unterschiedlichen Niveaus gesprochen und viele Themenbereiche über Dichte-Ebenen detailliert, aber Ideen sind durchaus etwas komplett anderes, weil sie sich durch alle Dichte-Ebenen erstrecken. Nun, lass uns dich Folgendes fragen. Siehst du nun, wie es sein könnte?

F: (L) Ja. Aber ich versuche, diese entgegengesetzten Gedankenzentren zu identifizieren. Wenn sich zwei oder mehrere Gedankenzentren entgegensetzen, dann, denke ich, befinden sie sich in Opposition.

A: Korrekt. […]

F: (L) Okay, ihr sagt, dass ich nicht entführt wurde, und dass sich ein gewisses Ereignis zugetragen hat. Was war dieses Ereignis?

A: Das haben wir bereits beschrieben, aber du hast das Problem, dass du annimmst, dass die von uns gegebene Beschreibung komplizierter ist, als es ist. Ist sie nicht. […]

F: (L) Okay, bei diesem Erlebnis fühlte ich eine Paralyse meines Körpers; was verursachte diese Paralyse?

A: Ja. Separation von Bewusstheit. Sie ist definiert als jener Punkt entlang des Pfades, wo die Bewusstheit einer Person derart vollständig auf einen einzigen Ideen-Sektor fokussiert ist, dass sich alle anderen Bereiche des Gewahrseins vorübergehend zurückziehen, wodurch es unmöglich wird, sich der physischen Realität gemeinsam mit der mentalen Realität gewahr zu werden. Dadurch entsteht der Eindruck dessen, was als Paralyse bezeichnet werden kann. Verstehst du?

F: (L) Ja. Und was stimuliert diesen vollständigen Fokus der Bewusstheit?

A: Ein Ereignis, das vorübergehend die mentalen Prozesse ablenkt.

F: (L) Und was für ein Ereignis kann mentale Prozesse in diesem Ausmaß ablenken?

A: Beliebig viele.

F: (L) In diesem speziellen Fall, was war es?

A: Es war ein Verdecken von Energien, verursacht durch entgegengesetzte Gedankenzentren.

F: (L) Welche Energien wurden verdeckt?

A: Jedes Mal, wenn sich zwei entgegengesetzte Einheiten der Realität treffen, verursacht es etwas, was als Reibung bezeichnet werden kann, die für eine unmessbar kleine Menge dessen, was ihr als Zeit bezeichnen würdet – die natürlich nichtexistent ist –, eine Nicht-Existenz erzeugt, bzw. ein Stop der Bewegungen aller Funktionen. Das ist es, was als Konflikt bekannt ist. Zwischen oder entlang jeder Kreuzung von entgegengesetzten Einheiten finden wir immer Null Zeit, Null Bewegung, Null Übertragung, Null Austausch. Nun denkt darüber nach. Denkt sorgfältig darüber nach.

F: (L) Heißt das, dass ich im Grunde genommen in einem Zustand der Nichtexistenz war?

A: Nun, Nichtexistenz ist nicht der passende Begriff, aber nicht-fluide Existenz wurde den Punkt eher treffen. Verstehst du?

F: (L) Ja. So wie gefroren?

A: So wie gefroren.

F: (L) Gibt es aus diesem Erlebnis irgendeinen Nutzen für mich?

A: Alle Erlebnisse haben das Potenzial eines Nutzens.

F: (L) Gibt es aus diesem Erlebnis irgendeinen Schaden?

A: Alle Erlebnisse haben das Potenzial eines Schadens. Siehst du jetzt die Parallelen? Wir sprechen über alle entgegengesetzte Kräfte in der Natur; wenn sie zusammenkommen kann das Resultat bis zum Extrem auf die eine Seite gehen oder bis zum Extrem auf die andere Seite. Oder es kann symmetrisch und perfekt in der Mitte balancieren oder sich auf der einen oder anderen Seite teilweise in Balance befinden. Folglich können alle Potenziale als Schnittmengen in der Realität angesehen werden. […]

F: (L) War ich eines dieser Gedankenzentren?

A: Das setzt voraus, dass du, was als Du bezeichnet wird, bzw. was du selbst als ‘Ich’ bezeichnest, von einem und für sich ein Gedankenzentrum ist.

F: (L) Tja, ich versuche das eben herauszufinden, in dem ich diese Fragen stelle. Ich setzte nichts voraus, ich versuche bloß zu verstehen, was hier vor sich geht!

A: Ein Teil dessen, was du bist, ist ein Gedankenzentrum, aber nicht alles von dir ist ein Gedankenzentrum. Deshalb ist es inkorrekt zu fragen: “War ich eines dieser entgegengesetzen Energie- oder Gedankenzentren”?

F: (L) War eines dieser entgegengesetzen Energie- oder Gedankenzentren ein Teil von mir?

A: Ja.

F: (L) Und war es durch die Interaktion mit einer Gedankenzentrums-Energie verdeckt, die teilweise oder vollständig etwas bzw. jemand anderer war?

A: Oder kann es vielleicht sein, dass ein entgegengesetztes Gedankenzentrum, das Teil deines Gedankenprozesses war, mit einem weiteren entgegengesetzten Gedankenzentrum, das ebenfalls Teil deines Gedankenprozesses war, verdeckt wurde? Wir stellen dir diese Frage und lassen dich nachdenken.

F: (L) Ist das passiert?

A: Wir stellen dir diese Frage und lassen dich nachdenken.

F: (L) Kann es sein, dass Individuen, die denken, sie haben eine “Entführung” miterlebt, eigentlich mit einem Teil ihrer selbst interagiert haben?

A: Das wäre sehr gut möglich! Nun, bevor du eine weitere Frage stellst, bleib für einen Moment stehen und denk nach: welche Möglichkeiten eröffnet das? Gibt es dabei irgend ein Limit? Und wenn es eines gibt, wo liegt es? Ist das nicht ein Bereich, der es Wert ist, erforscht zu werden?

F: (L) Okay, helft mir hier aus…

A: Zum Beispiel, nur ein Beispiel für dich zum Verdauen. Was, wenn das Entführungs-Szenario an jenem Punkt stattfindet, wo die Projektion deiner Seele von dort, was du als Zukunft bezeichnest, zurückreisen kann um die Projektion deiner Seele hier, was du als Gegenwart bezeichnest, entführt?

F: (L) Meine Güte! Passiert das wirklich?

A: Das ist eine Frage, die du dir selber stellen, und über die du nachsinnen kannst.

F: (L) Warum würde ich mir so etwas selbst antun? (J) Um Wissen über die Zukunft zu gewinnen.

A: Gibt es nicht ganz viele mögliche Antworten?

F: (L) Tja, es erschien mir als eine sehr einschüchternde und negative Erfahrung. Wenn das tatsächlich der Fall ist, dann a) entweder ist das nur meine Sichtweise oder b) bin ich in der Zukunft nicht eine sehr nette Person! (J) Oder möglicherweise ist die Zukunft auch gar nicht angenehm. Und das Wissen, das du darüber gewonnen hast, ist unangenehm.

A: Oder es ist eine mögliche Zukunft, aber nicht alle möglichen Zukünfte? Und ist der Pfad des Freien Willens nicht mit alldem verbunden?

F: (L) Gott! Ich hoffe, das ist so. […] Okay, als sich dieses Ereignis zugetragen hat, kann ich annehmen, dass irgend ein Teil meines Selbst, ein zukünftiges Selbst vielleicht – natürlich sind die alle simultan, aber nur um einer Referenz Willen – zurückgekommen ist, um zum Zwecke eines gewissen Austausches mit meinem gegenwärtigen Selbst zu interagieren?

A: Nun, das ist eine Frage, die am besten zu deiner eigenen Ergründung übrig gelassen wird, da du mehr Wissen durch das eigene Nachdenken gewinnst, als wenn du die Antworten direkt bekommst. Aber es wird angeregt, dass du viel, sogar sehr viel mehr Wissen gewinnst, wenn du diese Fragen selbst bearbeitest und mit anderen netzwerkst, während du das tust. Sei nicht frustriert, denn die Antworten, die durch das eigene Nachsinnen gewinnst, werden wahrlich erleuchtend für dich sein und die daran anschließenden Erfahrungen werden tausend Lebzeiten an Freude und Vergnügen wert sein.

Es ist untertrieben wenn ich sage, dass ich aufgrund dieses Austausches verdutzt und verwirrt war. Aber da war noch etwas, das mich bei diesem Ereignis störte: dass mein Ex-Mann “ausgeschaltet” werden konnte. Aus einem gewissen Grund dachte ich, dass diese Tatsache mit einem anderen Ereignis zusammenhing, das ich ein paar Tage zuvor zugetragen hatte. Ich versuchte diskret zu sein, und fragte:

F: (L) Okay, ein paar Tage vor diesem Erlebnis bekam ich Kopfschmerzen durch Vorgänge in meiner Ehe. Ich würde gerne wissen, was die Quelle dieses plötzlichen, extremen Schmerzes war.

A: Hast du dir das nicht bereits beantwortet?

F: (L) Nicht auf zufriedenstellende Weise.

A: Nein. Es ist so, dass du es als nicht zufriedenstellend empfindest.

F: (L) Tja, ich habe ein paar Auswahlmöglichkeiten und ich habe noch keine davon gewählt.

A: Dann wähle eine.

F: (L) Was, wenn ich die falsche wähle?

A: Wirst du nicht.

Und das bringt uns zur Krux der Sache, Es ist genau das, was wir hier ansprechen: unsere Beziehungen in Begriffen von theologischen Realitäten und den Konflikten zwischen den Kräften auf höheren Ebenen.

Wenn die gesamte Existenz aus Bewusstsein besteht, wenn alternative Universen die Reiserouten von Einzel- oder Massenbewusstsein sind, dann muss das ganze wie ein Baum aufgebaut sein.

Wenn wir uns einen Baum ansehen, bemerken wir, dass manche Äste zu wachsen beginnen, während andere verkümmern und abfallen. Andere werden ein wenig wachsen, bevor sie sterben. Andere wiederum werden groß und stark und bekommen alles vom “Saft” ab, entwickeln sich weiter und entwickeln selbst Äste, und so weiter.

In Begriffen von “alternativen Dimensionen” ist es allzu einfach, dieses Modell als Entschuldigung dafür zu verwenden, wenn eine “Lüge” als Wahrheit akzeptiert wird. Das war der Grund, warum ich mich zurücklehnte um über diese Idee ein wenig nachzudenken.

Sobald die Viele-Welten Theorie der Physik ins allgemeine Bewusstsein vorgedrungen war, grapschte sich die New Age Bewegung das Konzept und es wurde die Erklärung für alles Seltsame schlechthin. Wenn eine Quelle in einer Lüge gefangen war, war es leicht zu behaupten, dass es einfach “in einer anderen Dimension passiert” ist.

Meine Einschätzung ist, dass die “reale Welt” der 3. Dichte und den 3 Raumdimensionen eine Realität von “kollabierten” Wellenfunktionen ist. Sie ist wie ein Ast eines Baumes. An gewissen Knotenpunkten gibt es Verzweigungen, die alle die Chance haben, “alles vom Saft” abzubekommen und der dominante Ast zu werden. Welche Verzweigung es wird, hängt von vielen Faktoren ab.

Sobald eine Knospe beginnt, dominant zu werden, werden alle anderen kleiner und kleiner und fallen wegen der fehlenden Nahrstoffversorgung ab. Es gibt nur eine “reale” Realität. Die anderen sind nur Geistrealitäten oder mögliche Realitäten. Wie ein Baum, mit Milliarden über Milliarden Zweigen, wächst die Realität jedes Individuums. An gewissen Punkten gibt es tatsächlich alternative Realitäten. Aber abhängig von Entscheidungen, Aufmerksamkeit und anderen Faktoren können jene unerwünschten Realitäten “zurückgeschnitten” werden bzw. ihnen die Nährstoffe entzogen werden, so dass sie verdorren und abfallen.

Gleichzeitig hat jedes individuelle Wesen seinen eigenen “Ast” – eine Realität, die leicht unterschiedlich von jenen anderer Wesen ist. Und sie haben auch eine gewisse Verantwortung für die Art und Weise, wie ihr “Ast” wächst. Aber sie sind alle vom gleichen Baum und haben folglich mehr oder weniger eine einzige, singuläre Realität. Wenn ihre Entscheidungen “erkrankt” sind, wird ihre Verzweigung auf eine Art wachsen, die bedingt, dass er gestutzt wird oder verdorrt, oder möglicherweise einem Konflikt mit anderen Ästen bevorsteht.

Gewissermaßen existieren an einem “Knotenpunkt” viele Möglichkeiten, genauso wie mehrere Knospen am Ende eines Zweiges heraustreten; aber nicht alle werden den Prozess des Wachsens fortsetzen. An solchen Punkten haben wir ein gewisses Maß an Freiheit zu entscheiden – individuell oder kollektiv, abhängig von der Natur des Astes.

Ich denke, dass bei der “Eklipse von Realitäten” etwas sehr Interessantes vorgefallen ist: dass die Energien des Gewahrseins, die ich für fast ein Jahr angesammelt hatte, mich an eine Abzweigung gebracht haben, an dem beide aufkeimenden Gedankenzentren, STO und STS, eine gleich große Wahrscheinlichkeit hatten, ein dominanter Ast zu werden. Wenn man sich die Cassiopaeaner als ein Gedankenzentrum einer anderen Realität vorstellt, “Ich in der Zukunft” sozusagen, aber eine Zukunft, die jetzt noch nicht “gefestigt” ist, dann ist das wie ein keimender Ast. Und die entführenden Kreaturen wären dann ein anderes “Ich in der Zukunft”, von einem anderen keimenden Ast. In diesem Moment waren beide Energien gleich groß und etwas gewaltiges hing an meiner Entscheidung. Und diese Entscheidung hatte Konsequenzen in Bezug auf meine Ehe.

Ich begann zu verstehen, dass unsere Realität ein Medium zum Wachstum ist. Was wir wachsen lassen ist unser Wille, der, wenn er an einem bestimmten Gedankenzentrum ausgerichtet ist, diesem Gedankenzentrum erlaubt, wiederum seinen Willen in unserer Realität in dem Ausmaß zu manifestieren und zu verstärken, in dem wir daran ausgerichtet sind! An STO Gedankenzentren ausgerichtet zu sein, bedeutet eine Vermehrung des “spirituellen Bewusstseins” und eine Verminderung des “schlafenden” Bewusstseins, die Materie. Sich an den STS Gedankenzentren auszurichten, so wie wir Menschen es sind, resultiert in einer Vermehrung des “schlafenden Bewusstseins” bzw. dem “Wunschdenken” der Materie und einer Verminderung von “spirituellen Bewusstsein”.

Jede Situation bzw. Dynamik, in der wir uns wiederfinden, verlangt von uns eine Erwiderung. Nicht zu erwidern bedeutet logischerweise, der Dynamik, wie sie ist, zuzustimmen. Das bedeutet, dass die einzig wahre Erwiderung ist, dass wir das, was wir gewählt haben, vollständiger und stärkersind. Bewusst. Und nur indem wir das tun, können wir zur nächsten Ebene aufsteigen.

Es stellt sich aber die Frage, wie das zu bewerkstelligen ist, und ich verstand, dass es um das “stärker wachsen” in Begriffen von Polarität/Orientation geht. Auf der Ebene der 3. Dichte ist der Tier-Mensch viel stärker als der spirituelle Mensch. Die 3. Dichte ist jener Punkt, wo der Prozess der “Teilung” stattfindet; Teilung in Jene, die der Vereinigung in jene Einheit nachgehen, die erneut in primäre Materie absteigt, und jene, die der Vereinigung in jene Einheit nachgehen, die das Bewusstsein sein werden, das mit dieser Modellierungsmasse “spielt”, und sich aufgrund der Freude an der Schöpfung, dem Lernen, und der damit verbundenen Erfahrung darin verliert.

An diesem Punkt begann ich das Prinzip und den Zweck des Kleinen Tyrannen zu verstehen. Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht Castaneda gelesen hatte, wusste ich, dass es einen Moment gab, in dem ich eine Warnung erhalten hatte, dass mein Ex-Mann mir meine Energie bis fast zum Tod entzog. Und nach den zwei Erfahrungen verstand ich, dass er möglicherweise der Eine ist, dessen Energie dazu verwendet wurde, mit mir zu interagieren – dass es durch ihn als Portal möglich war, dass diese Wesen in meine Realität eindringen konnten. Das war furchtbar einzusehen. Ich sah, dass die theologische Realität, die “Eklipse der Realitäten” sich in den wirklichen Entscheidungen im wirklichen Leben betreffend wirklicher Mitmenschen reflektierte. Und die gesamte Nettheit der Welt war nicht genug, um das wieder unter den Teppich zu kehren.

Indem ich mit meinem Ex als Kleinen Tyrannen umging, hatte ich ein gewisses Ausmaß der Wandlung erreicht, das mir ermöglichte, mich im Angesicht des Unbekannten zu beherrschen. In Kombination mit Wissen aus meinen Nachforschungen und den Informationen von den C’s war ich nicht kreischend und terrorisiert davongelaufen; ich war nicht durch den Horror zusammengebrochen; ich hatte mir nicht mehr erlaubt, ein Opfer zu sein. Obwohl ich die Vorstellung hatte, dass solche Kreaturen mehr Macht haben könnten als ich, verweigerte ich meine Zustimmung. Wenn sie es durchgezogen hätten, wenn ich nicht treten und schreien hätte können, hätte ich zumindest im Gedanken die am lautesten vorstellbaren Schreie auf sie losgelassen. Und sie wussten das irgendwie. Was sagte Don Juan nocheinmal?

Weil sie die Natur des Menschen verstanden, so sagte er, seien sie zu dem unbestreitbaren Schluss gelangt, dass ein Seher, der es mit den kleinen Tyrannen aufnehmen könne, sicherlich auch dem Unbekannten straflos gegenübertreten dürfe. Und wer dies vermöchte, der könne sogar die Gegenwart des nicht Erkennbaren ertragen.

“Der Durchschnittsmensch wird vielleicht einwenden”, sagte er, “dass der Satz eigentlich umgekehrt lauten müsste: Ein Seher, der dem Unbekannten gegenübertreten kann, dürfte es auch mit den kleinen Tyrannen aufnehmen. Aber so ist es nicht. Und genau diese Annahme trug zum Untergang der alten Seher bei. Wir wissen es heute besser. Wir wissen, dass nichts den Geist eines Kriegers so zu stählen vermag, wie die Herausforderung, sich mit unmöglichen Leuten in Machtpositionen herumzuschlagen. Nur in solchen Situationen findet der Krieger die Nüchternheit und Gelassenheit, die er braucht, um die Gegenwart des Unbekannten zu ertragen”.

Ich protestierte energisch. Ein Tyrann könne, meinte ich, seine Opfer nur hilflos machen – oder so brutal, wie er selber sei. Ich berief mich auf die vielen wissenschaftlichen Untersuchungen, die über seelische und körperliche Folgen der Folter für deren Opfer angestellt worden seien.

“Genau, es ist wie du sagst”, meinte er, “der Unterschied ist, dass es Opfer waren und keine Krieger”.

Und das war der Schlüssel. Ich begann einen Ast wachsen zu lassen, der in eine andere Richtung zeigte, in eine andere Zukunft; eine Zukunft, in der ich nicht länger gewillt war, ein Opfer zu sein.

Der Ast wuchs natürlich langsam. Es dauerte noch acht Monate bevor genug Wachstum vorhanden war, bis ich dem Druck des nicht Erkennbaren standhalten konnte – aber das auch nur in einem begrenzten Ausmaß. Alles hing am Zurückerobern meiner Energie, und ich wusste, dass ich alles auf diese Aufgabe konzentrieren muss.

Diese Idee, dieses Prinzip von einer nahen Verbindung mit einem Individuum, das auf dem Pfad in eine gewisse Zukunft ist – eine Person, die den Ast hin zu einem gewissen Gedankenzentrum wachsen lässt – ist ein kritisches Element der theologischen Realität. Menschen mögen sich für eine lange Zeit auf demselben Ast befinden, aber wenn ein neuer Zweig beginnt zu wachsen, ist eine Entscheidung fällig. Diese Tatsache wird von uns auf Myriaden von Arten ferngehalten und verschleiert; und zwar von den Theorien der heutigen Psychologie, die vom Matrix Kontrollsystem gefördert wird.

Und dasselbe gilt auch für alle unsere Beziehungen. Jede einzelne Begegnung mit einem Kleinen Tyrannen wird uns schlussendlich zu einem Punkt der Eklipse der Realitäten bringen, in der wir Entscheidungen treffen können. Es gibt jede beliebige Zahl von Zukünften, aber sie sind nur geisterhaft bzw. mögliche Zukünfte; man kann seine Energie aufbauen und entscheiden, welcher Zweig wachsen soll. Aber das nur an jenen Punkten, wo man eine hinreichende Menge an Arbeit geleistet hat, die die “Saat” für den neuen Ast darstellt. Und wenn sie reif ist, wird sie es uns wissen lassen.

Auf Basis unserer Entscheidungen kann das gesamte Universum verändert werden.