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Einleitung

 

UFO-FORSCHUNG UND RELIGION

 
Es ist fast 30 Jahre her, seitdem ich meine Ausbildung zur Hypnotherapeutin begann. Mit den Jahren komplettierte ich nicht nur dieses Wissen, ich arbeitete auch intensiv mit Personen, die Probleme hatten. Bis zum Jahr 1994 traf ich keinen einzigen Menschen, den man gemeinhin als ‘Entführten’ bezeichnet – jemanden, der behauptet, von angeblichen Aliens entführt worden zu sein. Ich muss zugeben, dass ich meine Probleme damit hatte, als ich die erste Person kennenlernte, die so etwas behauptete. Zum einen deshalb, weil ich nicht genau wusste, welche etablierte Technik ich in diesem Fall anwenden sollte und zum anderen, weil ich selbst nicht genau wusste, was ich davon halten sollte – und was nun tatsächlich möglich ist und was nicht.

Ich mache des öfteren Witze darüber: Von allen Personen, die niemals irgendetwas über Aliens und UFOs wissen wollten, gebührt mir ein Platz in der ersten Reihe! Aber nur sehr wenige Leute verstehen den tiefen Ernst dieser Aussage. Als ich begann, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen, die Möglichkeit von Besuchern ‘anderer Welten’ – was mir ziemlich entrückt vorkam –, war mein Leben nicht mehr dasselbe. Das war vor dreizehn Jahren. Doch aus der Asche meines alten Lebens entstand ein neues. Und so sitze ich nun hier und schreibe ein Buch über UFOs und Aliens. Der Weg hierher war gelinde gesagt nicht leicht – um ein wenig zu untertreiben – und durch diesehöchste Fremdartigkeit, die das Thema umgibt, war der Weg auch sehr komplex.

Der Begriff Höchste Fremdartigkeit (engl. High Strangeness) wird Dr. J. Allen Hynek zugeschrieben, der am 27. November 1978 in einer Rede das Thema UFOs auf folgende Weise ansprach:

Herr Vorsitzender, wir stehen heutzutage vor einem globales Phänomen – wenn es nicht weltweite Auswirkungen hätte, stünde ich hier vor dem falschen Forum. Dieses globale Phänomen hat eine Bandbreite und ein Ausmaß, die von der Allgemeinheit nicht erkannt werden. Es liegt so fern unseres täglichen irdischen Alltagslebens, es ist so fremd und seltsam, dass ihm häufig mit Spott und Hohn begegnet wird – dies allerdings von Leuten und Organisationen, die mit den tatsächlichen Fakten nicht vertraut sind. […]

Ich spreche hier das Phänomen unbekannter Flugobjekte – UFOs – an […] das ich hier einfach folgendermaßen definieren möchte: “Sämtliche Sichtungen und Aufzeichnungen (z.B. Radar, Fotografie etc.) aus der Luft oder der Erdoberfläche, die mit herkömmlichen Methoden nicht erklärt werden können, selbst nach eingehenden und professionellen Untersuchungen durch qualifizierte Experten”.

Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sie werden bemerkt haben, dass diese Definition nichts über kleine grüne Männchen von anderen Planeten erwähnt, nichts über Manifestationen aus dem Bereich des Spirituellen und auch nichts über die verschiedensten psychischen Manifestationen. Es ist einfach eine operative Definition. Die fast allgegenwärtige Verwechslung der Interpretation des UFO-Phänomens mit dem Phänomen an sich, waren und sind ein schwerwiegender Fehler, der zu großer Verwirrung beiträgt.

Das ist so ähnlich, wie wenn man Nordlichter mit Botschaften von Engeln erklärt, ohne dabei die physikalische Grundsätze des Sonnenwindes verstanden zu haben.

Nichtsdestotrotz wird das UFO-Phänomen in der öffentlichen Meinung mit der Vorstellung von außerirdischer Intelligenz assoziiert, und dies könnte sich nun nur als teilweise richtig herausstellen.

Wir haben zehntausende Berichte über UFO-Sichtungen gesammelt. […] sie beinhalten äußerst faszinierende und auch widersprüchliche Fälle von seltsamen Ereignissen, die hoch angesehene Personen erlebt haben. […] Ereignisse, die unsere gegenwärtige Vorstellung über die Welt um uns herum herausfordern und die tatsächlich eine Aufforderung sein können, einige dieser Vorstellungen dringend zu verändern. […]

Herr Vorsitzender, jedes Phänomen, das viele Menschen berührt und das Verwirrung und sogar Angst hervorruft, ist deshalb nicht nur von wissenschaftlichem Interesse und Wert, sondern hat auch eine soziologische und politische Bedeutung. Dies ganz besonders deshalb, weil es auch viele Auswirkungen auf unsere Sichtweisen über das Vorhandensein anderer Intelligenzen als unsere eigene hat…

Ich selbst, als Astronom, bin wie viele meiner Kollegen davon überzeugt, dass die Wichtigkeit dieses Themas mittlerweile außer Frage steht…

Herr Vorsitzender, ich war nicht immer der Ansicht, dass UFOs wissenschaftlicher Untersuchungen wert seien. Zu Beginn meiner Arbeit war ich wissenschaftlicher Berater der U.S. Air Force. Ich war dem Thema gegenüber offen, jedoch sehr skeptisch eingestellt. Ich hatte den festen Glauben, dass wir es hier mit mentalen Abweichungen und öffentlichem Ärgernis zu tun hätten. Erst angesichts harter Fakten und ähnlicher Ergebnisse, wie sie von der französischen Kommission eingesehen wurden, […] war ich genötigt, meine Meinung zu ändern. […]

Das UFO-Phänomen, wie es meine Kollegen und ich studierten, deutet auf Handlungen einer fremden Intelligenz hin. […] doch woher diese Intelligenz kommt, ob sie wirklich außerirdisch ist, ob sie auf eine höhere Realität hinweist, die bislang von der Wissenschaft noch nicht entdeckt wurde oder ob sie sogar auf die eine oder andere Weise eine seltsame psychische Manifestation unserer eigenen Intelligenz sind, das ist die Frage. Wir ersuchen Sie, Herr Vorsitzender, um Hilfe. Wenn uns besonders jene Wissenschafter, die bereits mit den vielen formellen und informellen Forschungsorganisationen weltweit in Kontakt stehen, assistierten, könnten sie eine Clearingstelle bilden, welche die weltweiten Arbeiten zu dieser höchst besonderen Herausforderung der gegenwärtigen Wissenschaften auf globaler Ebene seriös vereinigt und konzentriert. [Betonung hinzugefügt]

Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit nun auf einzelne Bemerkungen lenken, die Dr. Hynek in der zitierten Rede sagte:

(Ein) globales Phänomen … (das) so fern unseres täglichen irdischen Alltagslebens (liegt) … (das) so fremd und seltsam ist … (das) viele Auswirkungen auf unsere Sichtweisen über das Vorhandensein anderer Intelligenzen als unsere eigene hat … (Es) deutet auf Handlungen einer fremden Intelligenz hin … doch woher diese Intelligenz kommt, ob sie wirklich außerirdisch ist, ob sie auf eine höhere Realität hinweist, die bislang von der Wissenschaft noch nicht entdeckt wurde oder ob sie sogar auf die eine oder andere Weise eine seltsame psychische Manifestation unserer eigenen Intelligenz ist, das ist die Frage …

Diese Aussagen sprechen den ‘Höchsten Fremdartigkeits-Faktor’ an. ‘Höchste Fremdartigkeit’ beschreibt jene UFO-Fälle, die nicht nur merkwürdig, sondern die oft auch völlig absurd sein können. In manchen Fällen gibt es Ereignisse, die vor, während und nach der ‘eigentlichen Sichtung’ auftreten, die mit Elementen von Zeit- und Raumverzerrungen durchzogen sind; es stellen sich eigenartige Synchronizitäten ein; seltsame Bewusstseinszustände; Menschen handeln absurd; es werden sonderbare ‘Kreaturen’ mit den Sichtungen assoziiert, die jedoch nicht unbedingt etwas mit der Sichtung selbst zu tun haben müssen; ungewöhnliche Telefonanrufe, elektronische Fehler; paranormale Dinge geschehen, bis hin zu poltergeistartigen Aktivitäten und Erscheinungen, die an die aus dem Film bekannten Men in Black (MIB) erinnern. John Keels BuchDie Mothman Prophezeiungen – Tödliche Visionen hat diese Themen zum Inhalt und ist eine ausgezeichnete Einführung ins Thema der höchsten Fremdartigkeit.

In einer Schrift über diese höchste Fremdartigkeit schreiben der französische Wissenschafter Jaques Vallee und Eric Davis:

Der Haupteinwand unter Wissenschaftlern gegen das Vorhandensein unbekannter Flugobjekte besteht darin, dass Augenzeugen durchwegs von Objekten berichten, deren scheinbar absurde Bewegungen “in keinem Fall” im Bezug zu realen Phänomenen stehen können, selbst unter den extremsten Umständen… Skeptiker beharren auf ihrer Ansicht, dass höhere Wesen, himmlische Botschafter oder intelligente außerirdische Besucher mit Sicherheit nicht solche Possen reißen würden, wie sie in den Berichten angeführt sind.

In einem Fall behauptete ein Farmer aus Minnesota, Mr. Simonton, dass über seinem Scheunenhof ein ‘Raumschiff’ schwebte und ihm eigenartig dunkelhäutige, orientalische Männer einen Krug überreichten, den er daraufhin mit Wasser füllte. Dann schenkten sie ihm im Gegenzug Pfannkuchen. Dr. Hynek untersuchte diese Pfannkuchen und fand heraus, dass sie keinerlei Salzgehalt hatten. Vallee meinte hierzu, dass salzloses Gebäck häufig ein Element von Märchen sind – ein Zusammenhang, der ihm bei seinen Untersuchungen immer wieder begegnen würde. [siehe Vallee 1969]

Ein anderes Mal sah ein belgischer Bauer ein UFO auf seinem Feld landen. Er näherte sich dem Raumschiff. Es kam ihm ein kleiner ‘Alien’ entgegen, der ihn nach der Zeit fragte! Der Bauer gab ihm die gewünschte Antwort, aber der Alien sagte, dass er sich irre und dann zeigte er mit einem Stab auf ihn, worauf der Bauer paralysiert wurde und der Alien in seinem Raumschiff wieder abhob. Als die Behörden den Fall untersuchten, fanden sie einen kreisrunden Fleck zerstörter Flora vor. Es wurde sogar berichtet, dass das Erdreich durch extreme Hitze zerstört war.

Wenn man die Rohdaten von über tausend Berichten durchsieht, dann bekommt man das bestimmte Gefühl, dass diese Menschen die Wahrheit sagen. Warum sollten ein paar Bauern solch lächerliche und blödsinnige Geschichten erfinden? Es wurden Gutachten eingeholt, die ihre mentale Stabilität und Tüchtigkeit nachwiesen. Sie verdienten nie Geld mit ihren Geschichten und waren auch nicht auf Ruhm aus. In Wirklichkeit mussten sie mehr erleiden, als wenn sie ihren Mund gehalten hätten.

Das sind keine Einzelfälle. Es gibt viele, die ähnlich bizarre Erlebnisse hatten. Irgendetwas geschieht mit diesem Leuten, etwas, das sowohl körperliche als auch psychologische Komponenten hat. Dieser Faktor der ‘höchsten Fremdartigkeit’ ist hier leider ein Problem, da aufgrund der Lächerlichkeit der ‘Behauptungen’ das gesamte Thema allzu leicht ignoriert oder ins Reich der Fantasie abgetan werden kann. Man muss sich die Frage stellen, ob diese ‘höchste Fremdartigkeit’ nicht absichtlich geschieht – zu genau diesem Zweck. Diese Überlegung bringt uns dazu, das Verhältnis zwischen Signalanteil und Rauschanteil miteinzubeziehen.

Dr. Hynek schrieb in einem Artikel mit dem Titel The Emerging Picture of the UFO Problem, der bei der AIAA Versammlung – 13th Aerospace Sciences Meeting – vom 20. bis 22. Januar 1975 in Pasadena/Kalifornien präsentiert wurde, folgendes:

Doch ein Element, das allen wissenschaftlichen Vorhaben gemein ist, ist das Verhältnis zwischen dem Signalanteil und dem Rauschanteil; beim UFO-Problem ist dieses Problem sehr groß. Eigentlich ist das gesamte UFO-Problem ein Signal-Rausch Problem. Das Rauschen war und ist hier so groß, dass die Existenz des Signals ernsthaft in Frage gestellt wird. Isaac Asimov, dem man beim besten Willen keinen Mangel an Vorstellungskraft unterstellen kann, schrieb einmal:

“Augenzeugenberichte von Raumschiffen und Außerirdischen sind schon ihrer Natur wegen völlig unzuverlässig. Es gibt eine Vielzahl von Augenzeugenberichten, die fast alles beinhalten, was rationale Menschen nicht akzeptieren wollen – Geister, Engel, Levitation, Zombies, Werwölfe und so weiter… Die Schwierigkeit dabei ist, dass – was immer das UFO-Phänomen wirklich ist – es unvermittelt kommt und geht. Es besteht keine Möglichkeit, es systematisch zu studieren. Es tritt plötzlich und zufällig auf, ist nur teilweise sichtbar und wird dann mehr oder weniger ungenau berichtet. Wir müssen uns hier mit gelegentlichen, anekdotischen Berichten zufrieden geben.” [ausTV Guide – einem Medienmagazin mit großer Reichweite und großem Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung; 14. Dezember 1974]

Wir sehen hier einen wichtigen Teil des UFO-Problems: Wie die Fakten Wissenschaftlern und der Bevölkerung präsentiert werden – z.B. Asimov und anderen herausragenden wissenschaftlichen Autoren.

Wenn die öffentliche Meinung über ein Thema stark irreführend ist, können wissenschaftliche Bemühungen ernsthaft behindert werden. Die Mittel können gekürzt werden und ausgezeichnete Forscher, die genügend Zeit für das Thema aufbringen wollen, stehen dann einer ungleichen Behandlung gegenüber, wenn ihre Erkenntnisse öffentliche Aufmerksamkeit erhält. Das Phänomen der Kugelblitze ist fast genauso unbekannt wie das UFO-Phänomen, Wissenschaftler können das Thema offen diskutieren. Wenn sie jedoch ähnliche unidentifizierte Lichter am Himmel diskutieren, die länger sichtbar und heller sind, große Distanzen zurücklegen können und die man als UFOs bezeichnet, dann werden sie höchstwahrscheinlich zensiert. Die angemessene Darstellung des UFO-Phänomens in den Medien scheint kein integraler Bestandteil des UFO-Problems per se zu sein, doch die Auswirkungen der derzeitigen Handhabe reichen weit.

Das Signal-Rausch Verhältnis des UFO-Problems wird noch weiter dadurch verringert, dass das Signal völlig unerwartet auftritt und es auch eine komplett neue empirische Beobachtungsweise repräsentiert, die in keinen bestehenden Rahmen irgendeiner akzeptierten wissenschaftlichen Disziplin passt. Man könnte sogar darüber nachsinnen, ob das Signal selbst den Beginn einer neuen wissenschaftlichen Disziplin signalisiert.

Die pauschale Ablehnung des UFO-Phänomens durch Personen wie Isaac Asimov entsteht teilweise durch die dürftige Darstellung der Daten. Wissenschaftlern sind diese nicht ausreichend genug. Das ist ein wichtiger Aspekt des UFO-Problems. Dieser Gesichtspunkt muss immer im Hinterkopf behalten werden, wenn wir beim Studium des Signals Fortschritte machen wollen.

Hier könnte eine Analogie hilfreich sein: Bei der Isolierung von Radium musste Madame Curie sich durch Tonnen von Uranpecherz (Pechblende) durcharbeiten, um eine winzige Menge Radium zu isolieren. Und doch gab es keinen Zweifel darüber, dass es im ‘Rauschen der Pechblende’ ein Signal gab. Die Radioaktivität der Pechblende war unumstritten. Nehmen wir nun einmal an, dass es stattdessen ein Gerücht gegeben hätte – z.B. die Geschichte einer alten Frau oder eines Alchemisten – dass ein wundersames unbekanntes Element existierte, das zur Umwandlung von Elementen eingesetzt werden könnte und das zauberhafte Heilkräfte und andere exotische Eigenschaften besäße. Würde aufgrund einer solchen Legende irgendein Wissenschaftler das tun, was Madame Curie unternommen hatte, nämlich das Signal aus vielen Tonnen von Pechblende zu isolieren? Wohl kaum. Madame Curie wusste, dass es ein Signal gab – es war kein Gerücht. Und obwohl die Arbeit immens war, gab es eine bestimmte, wissenschaftlich akzeptierte Methodik, wie das Signal vom Rauschen zu trennen war.

Beim UFO-Problem wussten wir zu Beginn nicht, ob überhaupt ein Signal vorhanden war – es gab nur Geschichten, die für die Wissenschaft nicht akzeptabel waren. Nur jene Forscher, die sich trotzdem lange mit der Materie auseinandersetzten oder die von tiefem Wissensdurst getrieben waren, und sich nicht vor der groben Arbeit mit Rohdaten scheuten, kamen allesamt zu der Schlussfolgerung, dass es ein Signal gibt.

Wir wissen, dass wir keine triviale Lösung für das Problem finden werden, d.h, eine allgemein anerkannte Lösung, dass das Phänomen entweder eine völlige Fehlidentifikation, Halluzination oder ein Streich ist oder einem Naturphänomen zuzuschreiben ist, z.B. von meteorologischer Art. Es ist bekannt, dass eine Teilmenge von höchst fremdartigen UFO-Berichten besonders glaubwürdiger Augenzeugen existiert, bei denen niemand – und ich muss das betonen – niemand jemals in der Lage war, sie nachvollziehbar zu erklären. Doch die Isaac Asimovs, die gelernten Wissenschaftler und die meisten übrigen Menschen wissen dies nicht. Wir können nicht erwarten, dass sie dies wissen, solange wir ihnen die Fakten nicht korrekt präsentieren und sie auf diese Weise motivieren, das Thema zu studieren. Wir, die im Themenbereich UFOs arbeiten, stehen irgendwie in der Position Albert Einsteins, der Arnold Sommerfeld antwortete, nachdem Sommerfeld seine Skepsis über die allgemeine Relativitätstheorie kundgetan hatte:

“Sie werden die allgemeine Relativitätstheorie akzeptieren, wenn sie diese studiert haben. Ich werde aus diesem Grund nichts zu ihrer Verteidigung sagen.” [Einstein]

Eine emotionale Verteidigung des UFO-Phänomens ist sinnlos. Die Fakten, korrekt dargestellt, müssen für sich selbst sprechen.

Durch das sehr starke Rauschen und durch die allgemeine Interpretation von UFOs als Besucher aus dem fernen Weltraum, ist es sehr schwierig geworden, jemanden zum Studium des Themas anzuregen. Besser wäre es, die Sache als das zu nehmen, wofür ihre Initialien stehen: UFOs – unbekannte fliegende Objekte. Ein unbekanntes Phänomen, dessen Ursprung wir nicht kennen.

Das Rauschen beim UFO-Problem hat zweierlei Qualitäten. Einmal gibt es das offensichtliche Rauschen und dann das ‘ausgeklügeltere’ Rauschen, das sogar zum Signal selbst gehören könnte. Das offensichtliche Rauschen gleicht dem, das jedem Wissenschafter wohlbekannt ist. Ein Astronom erkennt die Fehler seiner Beobachtungen an, die instrumentalen Fehler, oder die, die durch die Atmosphäre, durch Photonenunschärfen, etc. bedingt sind.

Bei unserem Problem ist das Rauschen gleichermaßen durch Beobachtungsfehler bedingt (obgleich in viel höherem Ausmaß als bei vorigem Beispiel), wie auch durch Wunschdenken, durch absichtliche Interpretation des Ereignisses, anstatt das Ereignis als solches zu belassen. Ein Beispiel dafür ist “Letzte Nacht habe ich ein UFO gesehen”, anstatt zu sagen, “Letzte Nacht habe ich ein Licht am Himmel gesehen”. Dazu kommt das völlig wirklichkeitsfremde Rauschen unausgeglichener Vorstellungen pseudo-religiöser Fanatiker, die haltlose Märchen verbreiten und unkritisch alles und jedes glauben, was ihren verzerrten Vorstellungen entspricht…

Ob das UFO-Phänomen eine Manifestation einer Form von Intelligenz ist, sei sie außerirdisch, ‘überirdisch’ oder nur ein Aspekt von uns selbst, ist eine kritische Frage.

Sicherlich, in jenen Fällen, in welchen über Nahbegegnungen mit diversen Kreaturen oder Einwohnern – z.B die ‘Piloten’ eines ‘Raumschiffes’ – berichtet wird, erscheint ein gewisses intelligentes Verhalten der Wesenheiten offensichtlich. Sogar wenn die Eindringlinge Roboter sind, wird eine eher entfernte Intelligenz angedeutet. Die fast jedesmal berichtete Reaktion der Kreatur über ihre Entdeckung macht einen wichtigen Teil des Gesamtbildes aus: Wenn sie entdeckt werden, so wird berichtet, verschwinden sie schnell und heben ab. Außer in wenigen, besonderen Fällen scheint hier kein Interesse an einer Auseinandersetzung mit der menschlichen Rasse zu bestehen…

Wenn wir die vorhandenen Teile des Puzzles des UFO-Phänomens betrachten, dann wird klar, dass jegliche nachvollziehbare Hypothese, die diese Puzzleteile zufriedenstellend zusammenfügt, aus unserer aktuellen Sichtweise ‘weit hergeholt’ erscheint.

Es gab in der Geschichte schon andere Zeitperioden, in denen eine enorme Änderung klassischer Konzepte vonnöten war. Da neue Hypothesen den aktuellen, anerkannten Wissenstand als Sprungbrett benutzen müssen, ist es ein ernüchternder Gedanke, dass die Lücke zwischen dem Sprungbrett des Bekannten und einer nachvollziehbaren Hypothese über das UFO-Phänomen so groß sein muss, dass sie die Formulierung einer aktuellen, akzeptablen Hypothese verhindert.

Erst vor einem Jahrhundert – angesichts der gesamten Geschichte eine unerhebliche Zeitspanne – konnte sich kein Wissenschaftler von Rang die nuklearen Prozesse vorstellen, die, wie wir heute wissen, im Inneren von Sternen ablaufen. Die Frage nach der Energieentstehung auf der Sonne, die imstande ist, die gewaltige Energieabstrahlung hunderte von Millionen Jahren aufrecht zu erhalten, war einfach damals nicht beantwortbar. Die Wissenschaftler der damaligen Zeit konnten dafür keine Hypothese entwickeln.

Es ist in der Tat ernüchternd, aber auch herausfordernd, in Betracht zu ziehen, dass das gesamte UFO-Phänomen nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisberges einer völlig neuen Erkenntnis über die Natur ist, eines Bereiches, der vollkommen unerforscht ist; so unerforscht und unvorstellbar, wie es diese nuklearen Prozesse noch vor einem Jahrhundert waren. [Hynek, THe Emerging Picture of the UFO Problem]

Dr. Hynek wird häufig als der Vater der rigorosen wissenschaftlichen UFO-Forschung bezeichnet. Er war wissenschaftlicher Berater für die UFO-Recherchen der Air Force – Project Bluebook – das, wie sich später herausstellte, nur durchgeführt wurde, um dem Themenkomplex den Nimbus zu rauben (es als ‘falsch’ zu entlarven). [siehe Dolan, 2002] Nachdem Hynek sehr viele Fallstudien untersucht hatte, gründete er das Center For UFO Studies (CUFOS). Er erfand auch die Klassifizierung für UFO-Sichtungen und prägte den Begriff Nahbegegnung (engl. close encounter). Er ist Autor des wegweisenden Buches The UFO Experience: A Scientific Study. Bis zu seinem Tod im Jahre 1986 war er Direktor von CUFOS.

Zu Hyneks Gedanken, dass wir es möglicherweise mit “einer völlig neuen Erkenntnis über die Natur” zu tun haben, notierte sein Freund und Kollege, Jaques Vallee, einige interessante Kommentare:

Die derzeitigen Hypothesen sind nicht fremdartig genug, um die Fakten des Phänomens erklären zu können. Die Debatte leidet unter felenden wissenschaftlichen Informationen. Vom Standpunkt der modernen Physik aus gesehen könnte unsere kosmische Nachbarschaft tatsächlich andere (parallele) Universen ausmachen; zusätzliche räumliche und andere zeit-ähnlich Dimensionen, die hinter der allgemeinen Wahrnehmung der anerkannten 4-dimensionalen Raumzeit liegen. Solche Aspekte könnten zu rationalen Erklärungen für sonst ‘unverständliche’ Verhaltensweisen von Wesenheiten, die in unser wahrgenommenes Kontinuum eindringen, führen.

Während die moderne Physik versucht, ihre Theorien mit beobachteten Eigenschaften von Elementarteilchen und den Entdeckungen an den Grenzen der Kosmologie in Einklang zu bringen, weist sie auch darauf hin, dass die Menschheit noch nicht alle Facetten des Universums entdeckt hat und auch darauf, dass wir neue Theorien und neue Experimente anregen müssen, damit wir diese unentdeckten Aspekte erforschen können. Aus diesem Grund ist ein weiterführendes Studium anormaler Ereignisse wichtig: Dies kann uns mit einem Existenz-Theorem ausstatten, das uns neue Modelle der physischen Realität liefert.

Ein Großteil der kürzlichen Fortschritte bei kosmologischen Konzepten kann direkt auf das Problem angewandt werden: Überquerbare Wurmlöcher (dreidimensionale Hyperoberflächentunnel) sind nun aus Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie abgeleitet worden [Morris und Thorne 1988; Visser 1995]. Ganz besonders hat sich gezeigt, dass Einsteins allgemeine Relativitätstheorie in keiner Weise die Raumzeit-Topologie einschränkt, was es Wurmlöchern erlaubt, überquerbare Verbindungen zwischen Regionen innerhalb zweier unterschiedlicher Universen herzustellen, oder zwischen entfernten Bereichen und/oder Zeiten innerhalb desselben Universums.

Man kann auch mathematisch zeigen, dass höher-dimensionale Wurmlöcher Hyperoberflächen-Verbindungen zwischen multidimensionalen Räumen herstellen können. [Rucker 1984; Kaku 1995]

Die neuesten Quantengravitations-Programme haben diese Eigenschaft derSuperstringtheorie erforscht, gemeinsam mit Vorschlägen, makroskopische extradimensionale Räumen theoretisch und experimentell nachzuweisen. [Schwarzschild 2000]

Aus diesem Grund ist mittlerweile weithin anerkannt, dass die Natur unseres Universums viel komplexer ist als unsere auf anthropozentrische Selbstauslese hindeutenden Beobachtungen…

Kein Experiment kann zwischen Phänomenen unterscheiden, die durch interstellare (beliebig weit fortgeschrittene) Besucher (ETI, extraterrestrial intelligence, ‘außerirdische Intelligenz’), oder intelligente Wesenheiten, die nahe der Erde in einem Paralleluniversum oder in anderen Dimensionen existieren, oder (irdische) Zeitreisende verursacht werden…

Wenn wir eine Sichtweise auf dieses Problem in einem einzigen Satz formulieren müssten, dann würde dieser so lauten:

Alles stellt sich so dar, als ob UAPs (Unidentified Aerial Phenomenons, ‘unbekannte Luftphänomene’) die Produkte einer Technologie wären, die psychische und physische Phänomene miteinschließt und hauptsächlich die kulturellen Variablen unserer Gesellschaft durch Manipulation physiologischer und psychologischer Parameter der Augenzeugen berührt. [Jaques F. Vallee und Eric W. Davis, Incommensurability, Orthodoxy and the Physics of High Strangeness: A 6-layer Model for Anomalous Phenomena, Nationals Institute for Discovery Science, Las Vegeas]

Wie ich schon des öfteren in meinen Büchern und Publikationen geschrieben habe, habe ichniemals einen ‘Alien’ gesehen, das ich mit Sicherheit als Alien identifizieren hätte können. Ich habe keine bewusste Kenntnis oder Erinnerung an irgendeine Begebenheit, die ich als ‘typische Entführung’ oder als Begegnung mit einem Alien oder auch nur als Anschein davon bezeichnen könnte. Ich behandle in diesem Buch gewisse ‘Begegnungen’, die so etwas ‘stark andeuten’, doch es besteht dabei eine gewisse Uneindeutigkeit, die sich direkt auf das Thema des ‘Geisteszustandes’ einer Person bezieht. Diese Mehrdeutigkeit belässt das Ereignis immer fraglich. Ich besitze mit Sicherheit eine durchschnittliche Vorstellungsgabe, wenn es um die Lösung eines Problems geht, aber nachdem ich fünf Kinder großgezogen habe, sind nur mehr wenige ‘fantasievolle Vorstellungen’ in meinem Kopf geblieben, sondern eher praktisches Denken und der Drang herauszufinden, was wirklich vor sich geht.

In meinem Buch Amazing Grace habe ich viele meiner eigenen Erfahrungen von außerordentlicher Fremdartigkeit aufgeschrieben, obwohl ich bei diesen Geschehnissen niemals an ‘Aliens’ dachte. Bis zu meinem 41. Lebensjahr habe ich nie etwas gesehen, das ich – mit aller Vorstellungskraft – als UFO interpretieren hätte können. Als ich dann doch in so eine Situation kam, sah ich etwas derart außergewöhnliches in Form und Verhalten, dass ich sofort nach einem ‘plausiblen Vorwand’ suchte, damit ich wieder in Ruhe ‘einschlafen’ konnte. Doch, wie Hynek meint, gibt es mit Sicherheit Dinge, für die wir keine Erklärung finden können, die dem normalen Auffassungsvermögen entspricht. An einem solchen Punkt erschöpfen sich alle Identifikations- und Erklärungsversuche. Hier beginnen jene Personen, die “von tiefem Wissensdurst getrieben sind” mit ihrer Arbeit, “scheuen sich nicht vor der groben Arbeit mit den Rohdaten” und kommen schließlich zum Schluss, dass es mit größter Sicherheit ein Signal gibt, auch wenn das Signal eine Intelligenz andeutet, die gegenüber unserer alltäglichen Denkweise so fremdartig und seltsam erscheint, dass uns die Bedeutung dieser Erkenntnis in fassungsloses Staunen versetzt. Diese Schlussfolgerung kann unser Sicherheitsgefühl erschüttern: dass das UFO-Phänomen “eine völlig neue Erkenntnis über die Natur ist, eines Bereiches, der vollkommen unerforscht ist; so unerforscht und unvorstellbar, wie es die nuklearen Prozesse noch vor einem Jahrhundert waren.” Auch aus diesem Grund begann ich mit meinen Experimenten, die schließlich zum Kontakt mit den “Cassiopaeanern” führten. Nach einigem Forschungsaufwand, wo ich dem Faktor der höchsten Fremdartigkeit wiederholt begegnete, verstand ich schließlich sehr genau, was Jaques Vallee in seinem oben angeführten Artikel meinte:

Die kognitive Nicht-Übereinstimmung bzw. das Problem der Nicht-Vergleichbarkeit menschlicher und außerirdischen Kulturen wird garantiert dafür sorgen, dass letztere Kommunikationstechniken entwickeln wird, die nichts mit Funk oder Radio zu tun haben. Solche Kulturen mögen bereits jetzt Funk- und optische Signale auf die Erde senden, doch sie könnten genausogut Signale in einer Vielzahl anderer Ausformungen senden: holographische Bilder, psychische oder andere bewusstseinsbezogene Signale, modulierte Neutrinos, Gammablitze, wurmlochmodulierte Sternenlichtbrechung, Signale aus Gravitationslinsen, modulierte Röntgenstrahlen, Quantenteleportationssignale oder andere Effekte der Quantenfeldtheorie…

Vallee berührt hier genau das Thema, das auch mein Ehemann, Arkadiusz Jadczyk, im Nachwort dieses Buches behandelt. Er hat die meisten Aussagen aus seinem Nachwort bereits lange bevor Vallee die obigen Zeilen schrieb veröffentlicht, obwohl es den Anschein hat, dass sich auch Vallee schon längere Zeit mit diesem Thema auseinandersetzte. Denn im Nachwort zu seinem Buch Forbidden Science1 schreibt Vallee ein wenig über Physik, parallele Realitäten und den Hyperraum:

Die Kosmologie erkennt mittlerweile die Möglichkeit an, ja die Unvermeidbarkeit multipler Universen mit mehr als vier Dimensionen. Kommunikation und Reisen innerhalb unseres Universums sind nicht mehr völlig durch die Lichtgeschwindigkeit beschränkt, und auch nicht mehr von einem konstanten Zeitvektor. Man kann sogar Zeitreisen in die Vergangenheit in Betracht ziehen, ohne dabei notwendigerweise auf unüberwindliche Paradoxa zu treffen. Das ist eine ungemein aufregende Entwicklung. Sie eröffnet uns gewaltige neue Möglichkeiten für theoretische und experimentelle Unternehmungen…

Wenn wir die Welt von einem informellen Standpunkt aus betrachten und wenn wir dabei die vielen komplexen Möglichkeiten beachten, wie Zeit und Raum strukturiert sind, dann erscheint die alte Idee von Zeitreisen und interplanetarischen Raumschiffen, an die sich die meisten Technologen klammern, nicht nur obsolet, sondern sogar lächerlich. Tatsächlich hat die moderne Physik diese Vorstellungen bereits hinter sich gelassen. Sie bietet eine völlig andere Interpretation dessen, wie ein ‘außerirdisches’ System tatsächlich beschaffen sein könnte…

Verschiedene belesene Freunde drängen mich seit einiger Zeit, meine Nachforschungen in diesem Bereich wieder aufzunehmen. Ich habe vor, dies auch zu tun. Ich kann es nicht vertreten, weiterhin mit dem Themenbereich der Ufologie in Verbindung gebracht zu werden, wenn das Thema in der Öffentlichkeit so dargestellt wird, wie es heutzutage der Fall ist. Weiters vermute ich, dass das Phänomen eine völlig andere Struktur bekommt, wenn einmal die beschränkten Streitereien beiseite gelassen werden, die die Diskussion entstellen und die erforschbaren Bereiche, die mich interessieren, verwirren. Die wirklich wichtigen wissenschaftlichen Fragen findet man woanders.

Während es stimmt, dass Dr. Hynek, Dr. Vallee und mein Ehemann Dr. Jadczyk jahrelang in die Richtung dieser Ideen gearbeitet haben, so ist es doch auch sehr erstaunlich, dass die Cassiopaea-Kommunikation mir gegenüber dieselben Themen in beachtlicher Genauigkeit aufbrachten, einer Amateurin, deren Hauptantrieb es war herauszufinden, warum die Welt so ist wie sie ist und welche Rolle die Menschheit darin spielt. Natürlich ist es auch oft dieser Antrieb, der Wissenschaftler ausmacht – jene Wissenschaftler, die mit offenem Verstand ‘gute Wissenschaft’ verrichten – doch meistens hat das andere Ergebnisse, als sie ein Laie hervorbringen kann. In meinem Fall waren die Resultate jedoch ziemlich ähnlich: Wissenschaftliche Theorien und geisterweiternde Konzepte in Bezug auf eine “völlig neue Erkenntnis über die Natur”. Das war das Geschenk der Cassiopaeaner.

Gleichzeitig ähnelt vieles aus dem Cassiopaea-Material auffallend stark den philosophischen Konzepten gewisser esoterischer Lehren, ganz besonders dem Sufismus, dem Denksystem Gurdjieffs und Mouravieffs und jüngst den psychologischen Theorien der polnischen Wissenschaftler Dabrowski und Łobaczewski. Gurdjieff und Mouravieff postulieren, dass sie etwas, das sieesoterisches Christentum nennen, vertreten. In meinen Untersuchungen habe ich festgestellt, dass dieses esoterische Christentum sehr stark dem archaischen sibirischen Schamanismus gleicht, dem schwachen Überrest dessen, was in prähistorischer Zeit die ‘Religion’ nordischer Völker – die Errichter der Megalithen – gewesen sein muss. Ich habe die Ergebnisse dieser Forschungen mitsamt allen Hinweisen in meinem Buch The Secret History of the World dargelegt.

Die Art und Weise, wie wir unsere Welt und unseren Platz in ihr betrachten, ist zur Gänze davon abhängig, was wir über die Vergangenheit wissen. Bei meinen Untersuchungen wurde mit überwältigender Eindeutigkeit klar, dass die wahre Geschichte des Menschen von der ‘offiziellen Kultur’ derart verzerrt wurde, dass es für einen durchschnittlichen Menschen fast unmöglich ist, wirklich zu verstehen, warum die Welt so ist wie sie ist und welche Rolle die Menschheit dabei möglicherweise spielen kann.

Diesen geschichtlichen Prozess nachzuverfolgen ließ in mir die unbehagliche Ahnung entstehen, dass es dabei eine Art von ‘Muster’ gibt, das sicherlich keine Verschwörung von Menschen sein konnte. In der Geschichte der Menschheit ergab für mich nichts wirklich Sinn, bis ich meinen Verstand gegenüber der Möglichkeit von ‘Interaktionen zwischen Aliens und der Menschheit’ öffnete und begann, die weitreichenden Folgen eines solchen Gedankens zu überlegen – ganz besonders die Folgen von Zeitschleifen und Parallel-Universen.

Historiker, die sich der Erforschung des Altertums verschrieben haben, stehen meist vor zwei dauernden Problemen: Erstens besteht ein permanenter Mangel an Indizien, und zweitens müssen die Indizien, die bekannt sind in den größeren Kontext anderer Indizien einweben – den Kontext der Zeitperiode, in die diese Hinweise fallen, wollen wir erst gar nicht erwähnen. Meist müssen Historiker eine mehr oder weniger ‘faire’ Methode anwenden, um zu entscheiden, welches Beweisstück größere oder kleinere Gewichtung bekommt. Zum Beispiel: das meiste dessen, was wir aus dem Altertum wissen, stammt aus polemischen (streitsüchtigen) Schriften, die von Gegnern einer bestimmten Gruppe oder Idee verfasst wurden – es ist politische Propaganda des Altertums. Diese Polemiken haben überlebt, weil sie von der Herrscherklasse oder den Eroberern ‘befürwortet’ wurden. Das ‘Insiderwissen’ der betreffenden Gruppe ging jedoch verloren, da sie selbst, gemeinsam mit ihren Inhalten, zerstört wurde. Es ist in diesem Zusammenhang viel leichter, etwas ‘anzufechten’ anstatt es zu ‘bestätigen’. Ein Unterschied in der Betonung kann genauso aufschlussreich wie eine neue Entdeckung sein.

Glücklicherweise ist die Geschichte des Altertums nicht ‘statisch’ in dem Sinne, dass wir behaupten könnten, einfach nur deshalb, weil etwas in der ‘Vergangenheit’ liegt, bereits das gesamte Wissen über diese Zeit zu besitzen. So war beispielsweise das Verständnis unserer Väter und Großväter zur Geschichte des Altertums gezwungenermaßen eingeschränkter als unseres. Dies ist einfach durch die vielen Entdeckungen und Erkenntnisse, welche von Archäologie und anderen historischen Wissenschaften in den letzen zwei oder drei Generationen erreicht worden sind, bedingt.

In diesem Vorgang ist es jedoch wichtiger, auf die Manipulation von Fakten zu achten. Wenn man die Geschichte auf eine ‘faire’ Weise beurteilt, dann ist es entscheidend zu wissen, wer und wer wahrscheinlich nicht die Wahrheit sagt. Oft ist der einzige Weg, dies zu evaluieren, die Methode, die Georges Dumézil als “Wirkungslinie der Kraft” bezeichnet. Wenn wir einen beliebigen Text beiseite nehmen und soweit als möglich dessen ungefähre Legitimität sicherstellen, dann verbleibt immer noch eine zweite Frage, die in Wirklichkeit den Kern der Sache ausmacht: Was ist die Haupttendenz des Ganzen? Wohin zeigt die “Wirkungslinie der Kraft” in dem ideologischen Feld, in dem die Details platziert wurden? Ab diesem Punkt kommen häufig Religionen ins Spiel. Sie fungieren wie ‘Linsen’, durch die wir unsere Vergangenheit und den Maßstab, mit dem wir die Begründetheit der Aussagen beurteilen, betrachten.

In Bezug auf Religionen, und hier besonders auf jene Religionen, die sich in unserer Welt durchsetzten – wie z.B. das Christentum, das sich aus dem Judentum entwickelte – können wir einfach nicht oft genug die Wichtigkeit von tiefen und eingehenden Studien hervorheben. Wir können die Frage, ob nun das Christentum, das Judentum oder der Islam ‘wahr’ ist, nicht ignorieren. Und wenn sie nicht wahr sind, warum haben sie sich dann verbreitet und bis heute erhalten? Wenn die Religionen falsch sind, dann müssen wir eine angemessene Antwort darauf finden.

Wie viele der regelmäßigen Leser unserer Webseite wissen, wurden wir aufgrund unserer Bereitschaft zu lernen und kontroversielle Themen zu diskutieren – wie sie in diesem Buch behandelt werden –, beschuldigt, ein “Kult” zu sein. Ich hatte größte Schwierigkeiten mit dieser Anschuldigung, da alle Behauptungen dieser Art schlicht und einfach gelogen waren. Es waren Lügen von echten Kulten – sogar von furchterregenden. Das Wort Kult wird vom Oxford Wörterbuch allgemein folgendermaßen definiert:

  1. ein System religiöser Verehrung mit Augenmerk auf Rituale
  2. die Ergebenheit oder Huldigung einer Person oder eines Gegenstandes
  3. ein Modetrend, besonders dann, wenn er von einer bestimmten Gesellschaftsschicht übernommen wird
  4. die Kennzeichnung einer Person oder eines Gegenstandes, die/der auf diese Art bekannt gemacht wird

Diese Definitionen sind leicht und nachvollziehbar jeder organisierten, heutzutage bestehenden Religion zuzuschreiben. Christentum, Judentum, Islam und Buddhismus (und auch andere) sind voll von Ritualen und auch tatsächlich auf ritueller “Verehrung einer Person oder eines Gegenstandes” begründet. Sie werden jedoch im Allgemeinen nicht als “Kult” bezeichnet. Der Begriff Kult ist in seiner modernen und weitgehend verstandenen Form für eine Gruppierung reserviert, die sich unter einer hierarchischen Struktur gebildet hat, und in der eine Form von Zwang oder Manipulation der Mitglieder besteht. Normalerweise besteht auch eine Fokussierung auf Verehrung, sei dies der Anführer oder eine äußere Persönlichkeit oder Sache, wie Jesus, Jehova/Yahweh, Allah oder die Zahnfee.

Die Angelegenheit der Rechtfertigung von Verehrung oder Gehorsam – d.h. Zwang und Manipulation – ist üblicherweise stark an den wahrgenommenen, zugesicherten oder potenziellen Nutzen, der sich aus dem Glauben, der Verehrung und dem Gehorsam ergibt, gebunden. Anders ausgedrückt, es werden Versprechungen über himmlische Belohnungen gemacht, die niemals demonstriert oder bewiesen werden können (es ist weder jemand zurückgekommen und hat uns erklärt, dass der Himmel existiert, noch gibt es irgendwelche Beweise dafür). Es werden Zusagen gemacht, die das Überleben beim Untergang der Welt sichern sollen – dass die Gläubigen unter den ‘Auserwählten’ seien, die dann herrschen werden, oder dass Wein bringende Huris dem Märtyrer im Paradies beiseite stehen werden. All dies sind Versprechen der großen Kulte, die unsere Welt beherrschen: Judentum, Christentum und Islam.

Unsere Arbeit ist im Gegensatz dazu eine wissenschaftliche Annäherung an die Mystik. Mystische Behauptungen werden rationaler Analyse und Tests unterzogen und die notwendige wissenschaftliche Beweisführung wird dahingehend modifiziert, dass auch Beweise aus theoretisierten Bereichen, die außerhalb unseres eigenen liegen, und bei welchen normale wissenschaftliche Beweisführungen nicht ausreichen, zugelassen werden.

Und doch wurden wir immer wieder beschuldigt, ein Kult zu sein.

Zu Beginn konnte ich das kaum verstehen – schließlich war ich nur eine Mutter von fünf Kindern mit einem Hobby, die ihre Forschungsergebnisse im Internet veröffentlichte. Man sollte annehmen, dass dies in einem demokratischen Land erlaubt ist. Es wurde jedoch bald klar, dass es einige ziemlich mächtige Gruppierungen auf diesem Planeten gibt, die sich vor einer gewöhnlichen Hausfrau zu Tode fürchteten, wie es durch ihre außergewöhnliche Anstrengungen, mich zum Schweigen zu bringen, belegt ist!

Als wir die Herkunft und Verbindungen unserer Ankläger zurückverfolgten, stießen wir bisher immer auf mächtige christliche oder jüdische Organisationen mit versteckten Beziehungen zu Regierung und Militär, die ein vehementes Interesse daran haben, ihre kultische Kontrolle über den Verstand der Menschen aufrecht zu erhalten. Bis heute waren noch keine muslimische Gruppen auf uns aus, aber das jedoch nur, weil wir aufzeigten, dass die Muslime in diesem Spiel noch den Kürzeren ziehen.

Es ist jedoch Fakt, soweit ich es beurteilen kann, dass der Islam, der als monotheistische Religion ein ‘Objekt der Verehrung’ fördert, nicht besser ist als das Christentum oder das Judentum. Alle drei sind, historisch betrachtet, abscheuliche, blutrünstige und gewalttätige Kulte. Die heutigen Ereignisse im Nahen Osten – dieser weltbedrohende Konflikt – sind nichts weiter als derselbe alte kultische Unsinn, der in den letzten zweitausend Jahren immer wieder stattgefunden hat.

“Glaube kann Berge versetzen.” Solch eine Aussage wird von Kulten – auch bekannt als monotheistische Religionen – als Notwendigkeit propagiert, die der ‘Gläubige’ kultivieren muss, um den Nutzen zu empfangen, der ihm von der Hierarchie versprochen wird. Abrahams Beispiel der Bereitschaft, seinen Sohn Isaac zu opfern, wurde uns seit Ewigkeiten aufgetischt, um zu zeigen, wie sich der Mensch ‘Gott’ zu nähern hat. Der Mensch muss bereit sein, diesem Gott alles und jedes zu opfern! Dieser ‘Glaube’ ist ein wesentlicher Teil des ‘Bündnisses’ mit diesem Gott – sozusagen eine Art ‘Handel’.

Diese biblische Geschichte über die beinahe von Abraham durchgeführte Opferung gleicht fast aufs Haar der vedischen Geschichte von Manu. Diese Opferhandlungen beruhen auf sraddha, einer Wortverwandtschaft mit fides (Glaube), credo (Glaubensbekenntnis), faith (Vertrauen), believe(glauben)” und so weiter.

Das Wort sraddha wurde, nach den Religionshistorikern Dumézil und Levi, vorschnell als Vertrauenim christlichen Sinne verstanden. Korrekt interpretiert hat es die Bedeutung “das Vertrauen eines Handwerkers in sein Werkzeug”. Mit diesem Werkzeug kann er die Realität ‘formen und gestalten’. Opfertechniken waren, auf die Werkzeuge bezogen, magischen Handlungen ähnlich.

Ein solches ‘Vertrauen’ bzw. ‘Glaube’ ist deshalb Teil eines ‘Bündnisses’, in dem der Opfernde weiß, wie er ein vorgeschriebenes Opfer korrekt darbringen muss, und der ebenfalls weiß, dass das Opfer ein Ergebnis bewirken muss, wenn er es korrekt durchführt.

Kurzum: Es ist ein Akt, der so gestaltet ist, Kontrolle über die in dem Gott wohnenden Kräfte des Lebens zu erlangen – in dem Gott, mit dem man ein Bündnis eingegangen ist. Bündnisse mit solchen Göttern sind keine ‘literarischen Verzierungen’ oder Abstraktionen. Solche Götter sind aktive Partner mit Intelligenz, Kraft, Leidenschaft und der Neigung, außer Kontrolle zu geraten, wenn die Opferungen nicht korrekt ausgeführt werden. In diesem Sinne ist die Opferung – der ‘Glaube’ bzw. das ‘Vertrauen’ – einfach nur schwarze Magie.

In einem anderen Sinne ist der Asket – der ‘Selbst-Opferer’ – jemand, der sich nach Befreiung von den Fesseln und der Naturordnung sehnt, indem er als Handlung den Versuch wählt, sich selbst – das Fleisch – zu kasteien; das Testen und Verstärken seines Willens zum Zweck, tyrannische Kräfte zu gewinnen, während er weiterhin in der Welt verweilt. Und wieder können wir erkennen, dass durch diese Selbstopferung die Herrschaft über die Götter gesucht wird. Dies ist kurz gesagt die subtilste Form von Zwang und Manipulation, um ‘Glauben’ bzw. ‘Vertrauen’ als Heilsbringer zu fördern.

Es scheint so zu sein, dass im allgemeinen Menschen, die sich ‘entmachtet’, hilflos oder sich den Kräften des Lebens ausgeliefert fühlen – ob sich dies nun durch andere Menschen oder durch zufällige Ereignisse manifestiert – diejenigen sind, die einen solchen Glauben, ein solches Bündnis mit einem Gott suchen. Sie fühlen deutlich ihre eigene Unfähigkeit, in der Welt etwas bewirken zu können, und so kehren sie ihre Kreativität nach innen und pflegen ihren subjektiven ‘Glauben’ – im Gegensatz zur objektiven Realität.

Es ist ausschlaggebend bei all diesen Dingen zu verstehen, dass jeder Fundamentalist im Wesentlichen ‘seinen Willen verschenkt’, damit er die versprochene Gegenleistung erhält. Dieser freie Wille ist jedoch die eigene kreative Kraft – die Möglichkeit zu Wachstum und Entwicklung, die sich nur bei Unsicherheit, Risiko und freiem und bereitwilligem Austausch mit Anderen, die nichtdominieren und manipulieren, umwandeln und erweitern kann.

Die ‘absolute Sicherheit’ von Fundamentalisten lässt sie in Entropie versinken und ihre kreative Energie nährt daraufhin ein riesiges System von Illusionen. Diese Systeme wurden von jenen Idolen, die von Fundamentalisten verehrt werden, erschaffen und werden auch von ihnen aufrechterhalten. Ähnlich einer paranoiden Schizophrenie ersinnen sie groteske und ausgeklügelte Anschauungs-Systeme und erklären sie als ‘gottgegeben’. Dann wenden sie ungeheure Mengen an Energie auf, um alle Eindrücke auszuradieren, die im Gegensatz zu ihrem Illusionssystem stehen.

Ein weiterer Aspekt eines Menschen, der Recht haben muss, und der sich in religiösem Glauben manifestiert ist folgender: Fundamentalisten blicken auf andere Menschen, die ihren Glauben nicht teilen, herab. Dies ist im Wesentlichen ein System von ‘Wir gegen sie’, das sich auf eisern vorgefasste Meinungen konzentriert, die so stark auf ‘zukünftigen Nutzen’ ausgerichtet sind, dass die Anhänger eines solchen Systems schlichtweg ihren Blick auf das Hier und Jetzt verlieren.

Fundamentalisten sind eher an Dogmen als an tatsächlichen Handlungen im Jetzt interessiert. Es ist ihnen ganz besonders wichtig, dass andere dazu gebracht werden, die eigene Illusion zu glauben, um das eigene ‘Recht haben’ zu bestätigen, selbst wenn sie an der Oberfläche behaupten, dass “jeder das Recht hat zu glauben, was er will”. Tatsache ist aber, dass sie keine andere Meinung tolerieren können, wenn diese sich von der eigenen unterscheidet, da ansonsten ihr ‘Recht haben’ bedroht ist.

Dieses Recht haben muss um jeden Preis aufrecht erhalten bleiben, denn tief im Inneren kämpft der rechthabende Mann (oder die rechthabende Frau) üblicherweise mit der Panik vor seiner eigenen Hilflosigkeit. Der Wunsch danach, Recht zu haben wirkt wie ein Damm, der die schlimmsten Ängste abhält: die Angst verloren und alleine zu sein und die Angst, dass es in Wirklichkeit keinen Gott gibt – denn wie könnte es einen liebenden Gott geben, wenn man doch so unglaublich zu leiden hat? Ihre Unfähigkeit, sich tief im Inneren wirklich geliebt und akzeptiert zu fühlen, ist faktisch so, als ob sie in einem Albtraum leben, aus dem sie nicht aufwachen können.

Glaube. Das ist es, was ‘charismatische Führer’ benutzen, um ihren Anhängern einzutrichtern, sich an gewalttätigen Aktionen gegen andere Menschen zu beteiligen. Dieser ‘Glaube’ – dieses ‘Recht haben’ mit der eigenen Sichtweise, des eigenen Gottes und das, was der Gott angeblich dem Führer ‘enthüllt’ – kann über Manipulationen und Versprechen von himmlischen oder anderen Belohnungen hervorgerufen werden. Und dann kann er benutzt werden, um andere Menschen zu manipulieren, den eigenen Befehlen zu folgen.

Und so hat es den Anschein, dass die Bedingung für einen ‘Glauben’ an oder eine ‘Verehrung’ eines Kultobjektes wie Jehova, Yahweh, Jesus oder Allah jenes Mittel ist, durch das Menschen bewegt werden können, Gräueltaten an anderen Menschen zu verüben.

So sehen wir, dass das Bild Abrahams, der bereit war seinen eigenen Sohn zu opfern, am Ende doch nicht so zwingend ist. Es symbolisiert nur eine Art geistlosen Glaubens im Auftrag von jemandem oder etwas ‘da draußen’, der oder das mit Sicherheit nicht die besten Interessen der Menschheit im Sinn hat.

Wir können in der Bereitschaft Abrahams, seinen Sohn zu opfern, Kains Terror des ‘rechtschaffenen Mannes’ erkennen, der seinen Bruder tötete, weil sein Opfer nicht akzeptiert wurde. Ein Gott der sich aussucht, welches Opfer ‘gut genug’ ist – und der Bruder gegen Bruder aufbringt – ist mit Sicherheit ein ‘eifersüchtiger Gott’. Und ein solcher Gott ist ein Psychopath.

Die Grundlage des Christentums – das direkt aus dem Judentum abgeleitet ist – ist die Sünde. Die Geschichte der Sünde ist, von damals bis heute betrachtet, gleichzeitig eine Geschichte ihres eigenen Triumphs. Die Bekanntheit der Wesensart der Sünde führte zu einer florierenden Industrie von Agenturen und zur Vermarktung von Techniken, wie damit am besten umgegangen wird. Diese Agenturen wurden zu den Zentren der wirtschaftlichen und militärischen Macht, wie sie auch heute noch bestehen.

Das Christentum – das die Ideale des Judentums unter dem dünnen Furnier des ‘neuen Testaments’ vertritt – veränderte die Art und Weise, wie Männer und Frauen miteinander umgehen. Es veränderte den Zugang zur einzigen Sicherheit im Leben: Dem Tod. Es veränderte das Maß der Freiheit, mit der die Menschen in akzeptabler Weise wählen können, was sie denken und glauben wollen.

Die Heiden waren intolerant gegenüber Juden und Christen, deren Religionen keine anderen Götter duldeten als ihre eigenen. Die wachsende Vorherrschaft des Christentums erzeugte einen weitaus schärferen Konflikt zwischen den Religionen. Religiöse Intoleranz wurde zur Regel, nicht zur Ausnahme.

Das Christentum brachte auch den öffentlichen Zwang zu religiösem Glauben hervor. Man kann nach der modernen Definition eines Kultes als Gruppierung, die Manipulation und Gedankenkontrolle anwendet, um eine Verehrung herbeizuführen, sogar sagen, dass das Christentum die Mutter aller Kulte ist – im Dienste der frauenverachtenden, faschistischen Ideale des Judentums!

Die im dunklen Mittelalter aufkommende Hierarchie des Christentums konnte sehr schnell militärische Kräfte gegen Personen mobilisieren, die an andere Götter als das Christentum glaubten. Dies galt insbesondere gegen abtrünnige Christen, die weniger faschistische Glaubenssysteme predigten. Höchstwahrscheinlich betraf dies auch die Urchristen und ursprünglichere Lehren. Die Veränderung der westlichen Welt vom Heidentum ins Christentum veränderte effektiv die Sichtweise der Menschen über sich selbst und über ihre Interaktionen mit ihrer Realität. Und heute leben wir mit den Früchten dieser Veränderung: Krieg ohne Ende.

Und das bringt uns wieder zum Kontrollsystem unserer Realität zurück:

[Ein] globales Phänomen … [das] so fern unseres täglichen irdischen Alltagslebens [liegt] … [das] so fremd und seltsam ist … [das] viele Auswirkungen auf unsere Sichtweisen über das Vorhandensein anderer Intelligenzen als unsere eigene hat … [Es] deutet auf Handlungen einer fremden Intelligenz hin … doch woher diese Intelligenz kommt, ob sie wirklich außerirdisch ist, ob sie auf eine höhere Realität hinweist, die bislang von der Wissenschaft noch nicht entdeckt wurde oder ob sie sogar auf die eine oder andere Weise eine seltsame psychische Manifestation unserer eigenen Intelligenz ist, das ist die Frage.

[…]

Es ist in der Tat ernüchternd, aber auch herausfordernd, in Betracht zu ziehen, dass das gesamte UFO-Phänomen nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisberges einer völlig neuen Erkenntnis über die Natur ist, eines Bereiches, der vollkommen unerforscht ist; so unerforscht und unvorstellbar, wie es die nuklearen Prozesse noch vor einem Jahrhundert waren.

Es ist diese “völlig neue Erkenntnis über die Natur”, die den Cassiopaeanern seit Beginn der Transmissionen ein Anliegen ist. Das Wesen dieser Erkenntnis ist Thema ihrer Kommunikation über Aliens, Alien-Entführungen, hyperdimensionale Realitäten, religiöse und politische Tyrannei und verwandte Inhalte. Dies macht den zentralen Kern dieses Buches aus.

 

Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Der Leser sollte mit so mancher Literatur über UFOs und Aliens vertraut sein. Im Literaturverzeichnis finden Sie eine Liste mit Empfehlungen.

Teil 1 berichtet über die Ereignisse, die zur Kommunikation mit den Cassiopaeanern führten und über die frühen Tage des ‘Cassiopaea Experiments’, das aus unseren Versuchen entstanden ist, eine überlichtschnelle Kommunikation aufzubauen. Er beinhaltet auch die damaligen Schlussfolgerungen meiner Nachforschungen: die Entdeckung, dass es in unserer Welt nur sehr wenig gibt, das letztendlich nicht zu dieser völlig neuen Erkenntnis über die Natur zurückführt.

Teil 2 ist eine Artikelserie, die ursprünglich auf www.cassiopaea.org veröffentlicht wurde. Hier geht es um Hyperdimensionen, Alien-Entführungen und Verschwörungen. Wir entfernten diese Serie von der Internetseite als klar wurde, dass jeder Versuch, dieses Thema auf rationale und wissenschaftliche Weise zu diskutieren, schon vom ersten Versuch an zum Scheitern verurteilt war. Der Grund dafür liegt in einem immer wiederkehrenden Thema dieses Buches: COINTELPRO.

Teil 3 stammt ursprünglich aus meinem Buch The Secret History of the World. Er wurde adaptiert und besteht aus meinen Lernerfahrungen, die durch harte Arbeit entstanden sind, obwohl mir auch eine direkte Initiation in höheres Wissen zuteil wurde – dies über ein uraltes kabbalistisches Hinweissystem, der Kommunikation mit “uns in der Zukunft” – dem ‘Geschenk der Gegenwart’.
 
FUßNOTEN

  1. lose übersetzt: “Verbotene Wissenschaft”