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Kapitel 30: Der 3-5 Code

 

Hinweis: Es handelt sich um eine Rohübersetzung. Die Überarbeitung ist “Work in progress!”

 

DER 3-5 CODE: DIE REISE VON JERUSALEM ÜBER DIE PYRENÄEN NACH OAK ISLAND

Nun ist es an der Zeit zu einer Reihe von wichtigen Hinweisen zurückzukehren, die von den Cassiopaeanern bezüglich dessen, was wir den “3-5 Code” nennen, mitgeteilt wurde. Es ist solch eine komplizierte Geschichte, dass ich daran verzweifle, es so darzustellen, den Leser nicht damit zu verwirren, aber ich werde es versuchen. Ich bitte euch zu verstehen, dass bei diesem Thema so viele Fäden gleichzeitig zu verfolgen sind, dass ich die Themenblöcke bislang auseinander sortiert habe und sie nacheinander behandelt habe, obwohl vieles davon gleichzeitig, oder zumindest zeitlich überlappend stattgefunden hat. Und schlussendlich kommen wir jetzt zu ein paar wirklich lustigen Themen.

Wie der Leser mittlerweile weiß, wurde der 3-5 Code zum ersten Mal am 1995-11-11 genannt. Es haben mich viele Leute auf die Eigenartigkeit dieser Doppel-11 angesprochen und ich hoffe euch nun ein paar Hinweise geben zu können, die dieses Rätsel helfen könnten zu lösen. Doch zuvor werden wir uns mit einigen parallelen Themen befassen, bevor wir uns dem Code richtig nähern werden und wir beginnen hier mit genau solch einem Parallelthema.

Seht ihr, das ganze Problem begann ja eigentlich mit der Sache um Jesus. Obwohl ich bereits mit der Tatsache vertraut war, dass das Beschwören “im Namen Jesu Christi” kaum (wenn überhaupt) irgendwelche Auswirkungen in den Fällen hatte, bei denen ich mit Exorzismen (und ähnlichen Dingen) zu tun hatte ( und das war gelinde gesagt beunruhigend!), befand ich mich immer noch im Modus des üblichen fundamentalistischen New Age Glaubens, dass ein Bestimmen der Haltung oder der Lehren über Jesus, von jedem beliebigen Channel, hilfreich im Bestimmen der “Ausrichtung” des jeweiligen Channels wäre und damit für die Zukunft einige Probleme ersparen könnte.

Wie die meisten “New Age Veteranen” maß ich immer alles an Edgar Cayce. Wir befragten also die Cassiopaeaner mit unseren “Fragen über Jesus” als eine Art “Test”.

F: (L) Wer war Jesus von Nazareth?

A: Hochentwickelter Geist.

F: (L) War Jesus ein Mensch, der von Geburt an geistige bzw. ungewöhnliche Kräfte hatte?

A: Nahe.

F: (L) War er sich seit frühester Kindheit bewusst, dass er irgendwie besonders oder erwählt war?

A: Ja.

F: (L) Entstammte Jesus aus einer unbefleckten Empfängnis; hatte seine Mutter keinen Geschlechtsverkehr mit einem Mann um ihn zu empfangen?

A: Nein.

F: (L) Sie hatte mit einem Mann Sex, um ihn zu empfangen, ist das korrekt?

A: Ja.

F: (L) Und mit wem hatte sie Sex, um ihn zu empfangen?

A: Tonatha.

F: (L) Und wer war dieser Mann?

A: Eine Bekanntschaft.

F: (L) War er von anderen Kräften oder Wesen aus einem bestimmten Grund ausgewählt worden, der biologische Vater von Jesus zu sein?

A: Nahe.

F: (L) Könnt ihr uns ein paar Details über ihn sagen? Seine Abstammung, woher kam er, usw.

A: Er war Mitglied der Weißen Sekte.

F: (L) Was ist die Weiße Sekte?

A: Auch bekannt als Arier. (Das habe ich gleich wieder vergessen!)

F: (L) War Maria eine Essenerin?

A: Ja.

F: (L) War dieser Mann ein Essener?

A: Nein.

F: (L) Und dieser Mann, Tonatha, war ausgewählt der biologische Vater von Jesus zu sein?

A: Ja.

F: (L) Warum hat ihn Maria nicht geheiratet? (Laura, die ewige Romantikerin!)

A: Die Gefühle waren nur flüchtig. Durch telepatische Suggestionen beeinflusst. Hypnose Stufe 1.

F: (L) Wann, an welchem Datum, in unserem Kalendersystem, wurde Jesus geboren?

A: 1. Juni 14 v. Chr.

F: (L) Gab es zu dieser Zeit irgendwelche unübliche himmlische Konstellationen durch Sterne oder Planeten?

A: Nein.

F: (L) Kamen irgendwelche Weisen aus dem Morgenland, um Geschenke zu überbringen?

A: Nahe.

F: (L) Wer waren sie?

A: 3 Propheten.

F: (L) Aus welchen Land kamen sie?

A: Iran. Auch als Persien bekannt. (Die “Persische Connection” sollte sich später als SEHR bedeutend herausstellen!)

F: (L) Was war der “Stern”, der die Propheten geleitet hatte?

A: Raumschiff.

F: (L) Welche Art Raumschiff?

A: Mutterschiff.

F: (L) Woher kam dieses Mutterschiff?

A: Anderer Bereich.

F: (L) Versteht ihr “anderer Bereich” als andere Dimension oder Dichte?

A: Ja.

F: (L) Kennen wir diese anderen Bereiche oder Dichten als andere Sternensysteme oder Planeten?

A: Teilweise.

F: (L) Jesus wurde im Alter von 12 Jahren zum Bar-Mizwa, stimmt das?

A: Er war mit 10 Jahren Bar-Mizwa. Aramäischer Ritus.

F: (L) Reiste Jesus während seiner Jugendjahre in andere Länder und studierte unter anderen Meistern?

A: Nein.

F: (L) Wo empfing er seine Lehren und Übungen?

A: Wurden ihm gechannelt.

F: (L) Besuchte er irgendwann Indien?

A: Nein. (Das überraschte uns, denn viele Channelings behaupten das.)

F: (L) Reiste er nach Ägypten und erhielt dort seine Initiation?

A: Nein. (Das überraschte uns ebenfalls, denn auch das gehörte zum New Age Dogma!)

F: (L) Er lebte sein ganzes Leben in Palästina? (Ich war irgendwie ungläubig?)

A: Nahe. In diesem Gebiet. Die Bibel ist nicht ganz richtig.

F: (L) Als Jesus die Hochzeit in Kanaan besuchte, wer hat da geheiratet?

A: Hat nicht stattgefunden.

F: (L) Gab Jesus tausenden Menschen Brot und Fisch zu essen?

A: Nein.

F: (L) Sagt ihr, dass all die Wunder aus der Bibel Märchen sind?

A: Denkt daran, das ist verzerrte Information, die nach politischen und wirtschaftlichen Interessen und aus Kontrollgründen verändert wurde.

F: (L) Sagt uns, was Jesus wirklich getan hat?

A: Er lehrte spirituelle Wahrheiten für diejenigen, die danach hungerten.

F: (L) Und was war die Basis dieser spirituellen Wahrheiten?

A: Gechannelte Information von höheren Quellen.

F: (L) Was ist die Wahrheit, die Jesus gelehrt hatte?

A: Dass alle Menschen von Gott geliebt werden und mit ihm EINS sind.

F: (L) Hat er irgendwelche Wunder vollbracht?

A: Ein paar.

F: (L) Könnt ihr uns eines oder zwei nennen?

A: Heilung.

F: (L) Konnte er durch Berührung mit seinen Händen heilen?

A: Ja.

F: (L) Führte er Exorzismen durch?

A: Nahe.

F: (L) Verwendete er dabei Reiki oder etwas Ähnliches?

A: Ja.

F: (L) Gibt es eine Möglichkeit, die Reiki Energie so zu erweitern, dass sie stark genug wird Dinge, für die wir jetzt sehr lange benötigen, in kürzester Zeit zu schaffen? (Wie es offenbar Jesus getan hatte.)

A: Ja.

F: (L) Was kann man tun, um die Reiki Energie so zu erweitern?

A: Erhabene spirituelle Reinheit erreichen.

F: (L) War Heilung das einzige Wunder?

A: Nein.

F: (L) Welche Wunder hat er noch vollbracht?

A: Telekinese.

F: (L) Ist er auf Wasser gegangen?

A: Nein.

F: (L) Hat er Wasser in Wein verwandelt?

A: Nein.

F: (L) Das sind alles nur Geschichten?

A: Ja.

F: (L) Warum gibt es diese Geschichten?

A: Kontrolle.

F: (L) Wurde Jesus gekreuzigt?

A: Nein.

F: (L) Ist irgendjemand gekreuzigt und als Jesus dargestellt worden?

A: Nein.

F: (L) Es gab keine Kreuzigung und keine Auferstehung nach drei Tagen? Ist das richtig?

A: Nahe.

F: (L) Na gut, was ist richtig?

A: Er verbrachte 96 Stunden in einer Höhle in der Nähe Jerusalems in einem komatösen Zustand. Als er aufwachte, weissagte er seinen Jüngern und verließ die Höhle. Es hatten sich aufgrund des Erscheinens eines Mutterschiffs 27.000 Menschen zusammengesammelt und Jesus wurde von einem Lichtstrahl hinaufgehoben.

F: (L) Wann fiel er in diesen Schlafzustand? Legte er sich eines Tages einfach schlafen und dann kam ein Raumschiff und nahm ihn mit?

A: Nahe.

F: (L) Also erschien es seinen Anhängern, als ob er gestorben wäre?

A: Das dachten sie.

F: (L) Hat er, bevor er ins Schiff gebeamt wurde, irgendetwas zu irgendwem gesagt?

A: Ja.

F: (L) Er ist sozusagen wieder zurück ins Leben gekommen…

A: Ja.

F: (L) Und dann hat er ihnen Dinge gesagt, die er in diesem langen, meditativen Schlaf gesehen hat, ist es so geschehen?

A: Nahe.

F: (L) Gut, wie ist es gewesen?

A: Weissagte Prophezeiungen und kündigte seine mögliche Wiederkehr an.

F: (L) War das die Information, die er während seines “langen Schlafes” erhalten hatte?

A: Ja.

F: (L) Wie lange hatte er geschlafen, oder war “halbtot”?

A: 96 Stunden.

F: (L) Und dann kam das Schiff und nahm ihn mit, stimmt das?

A: Ja. In einer Lichtsäule.

F: (L) Gibt es eine spezielle Kraft oder einen Vorteil, wenn man im Namen Jesu betet?

A: Ja.

F: (L) Nun, wenn er nicht gestorben ist und seinen Geist auf der Erde verteilt hat, wie erreichen ihn dann die Gebete?

A: Sie gehen direkt zu ihm.

F: (L) Und was tut er, wenn er die Gebete hört?

A: Er bestimmt ihre Notwendigkeit mit dem Hintergrund der individuellen Seelenentwicklung.

F: (L) Ihr sagt, wenn ein Mensch zu Jesus betet, dass Jesus dann eine Art Entscheidung trifft, ist das richtig?

A: Ja.

F: (L) Nun, wie kann er das anstellen, wenn Millionen von Menschen gleichzeitig zu ihm beten?

A: Seelenteilung.

F: (L) Was meint ihr mit Seelenteilung.

A: Selbsterklärend.

F: (L) Ihr meint Seelenteilung wie bei einer Zellteilung, wo sich eine Zelle teilt und sich selbst repliziert?

A: Nein.

F: (L) Teilt sich Jesus’ Seele?

A: Ja.

F: (L) Wie oft teilt sie sich?

A: Unendlich als eine Projektion des Bewusstseins.

F: (L) Und was geschieht mit diesem Stück der Seele, das geteilt oder projiziert wurde?

A: Es ist kein Stück der Seele.

F: (L) Was ist es?

A: Eine Kopie.

F: Ist jede Kopie exakt mit dem Original identisch?

A: Ja und Nein.

F: (L) Wie ist die kopierte Seele vom Original verschieden?

A: Nicht fähig individuelle Aufmerksamkeit zu geben.

F: (L) Ist jemand von uns in der Lage, seine Seele so zu duplizieren, wenn wir wollen?

A: Unter bestimmten Umständen. Das funktioniert so: Als Jesus die Erde verließ, kam er in eine andere Dimension oder Realitätsdichte, wo alle “Regeln” bezüglich des Bewusstseins über Zeit und Raum von der Art der Wahrnehmung, wie ihr sie in eurer Realität seht, völlig verschieden ist. Ein “Kokon aus Zeitkrümmung”, wenn man so will. Zu diesem Punkt in Raum und Zeit, an dem seine Seele weiterhin in der physischen Welt war/ist, wurde er in einen ähnlichen Zustand wie eine “schwebende Beseeltheit” und eine Art entwickelte Form von Unbewusstheit versetzt. Seit diesem Punkt, bis in die Gegenwart, wurde seine Seele aus einem Zustand dieser Unbewusstheit dupliziert, damit alle die zu ihm beten oder es nötig haben, mit ihm zusammen zu sein oder mit ihm zu sprechen, dies auf individueller Ebene auch tun können – – so oft es notwendig ist. Der Kopiervorgang erzeugt einen Zustand von Hyperbewusstsein in jeder einzelnen Kopie des Seelenbewusstseins.

F: (L) Ihr sagt also, dass sich Jesus auf einer anderen Existenzebene freiwillig in einem Schwebezustand befindet, weil er sich dafür entschieden hat, sein Leben auf dieser Ebene aufzugeben, um andauernd Kopien seines Seelenmusters für andere Menschen zu erschaffen, die ihn um Hilfe bitten? Eine Art “Vorlagengenerator”?

A: Ja. Genau.

F: (L) Wenn jemand öfter als einmal zu ihm betet, braucht der dann die doppelte Dosis?

A: Definiere.

F: (L) Wenn jemand wiederholt zu Jesus betet, bekommt er dann wiederholt Kopien, zusätzliche Stärke, Kraft oder was immer?

A: Nein. Wenn jemand einmal die Verbindung wirklich hergestellt hat, wird nichts mehr benötigt.

F: (L) Das ist ein interessantes Konzept. Gibt es noch andere Seelen, die freiwillig diese Arbeit verrichten?

A: Ja. “Gegenwärtig” 12.

F: (L) Könnt ihr uns ein paar von ihnen nennen?

A: Buddha. Moses. Shintanhilmoon. Nagaillikiga. Und andere in unterschiedlicher Stärke; Jesus ist derzeit der Stärkste.

Auf der einen Seite sind die Aussagen der Cassiopaeaner “tröstlich”, weil es die “Verfügbarkeit” einer bestimmten “Vorlage” erklärte, die für viele Menschen sehr real zu sein scheint, während es gleichzeitig die Verantwortung für die Seelenentwicklung, oder den freien Willen, dem Individuum zurückgibt.; andererseits sagen sie aber auch eindeutig, dass KEINE KREUZIGUNG stattgefunden hat, auf der die “Erlösung durch Gnade” beruht! War Jesus gekreuzigt worden? Nun, deshalb glauben Millionen von Menschen, dass sie “gerettet” sind. Es ist also eine ziemlich wichtige Angelegenheit. Die Sache ist die, dass die “Früchte” dieser Doktrin dazu tendieren, eine “ausschließende” Denkweise, Wir gegen Sie, zu demonstrieren, was uns wieder zum freien Willen zurückbringt – entscheiden wir, weil die Wahl gewichtet, oder die EINZIG “gute” Entscheidung ist, oder besitzen wir überhaupt FREIEN Willen? Wie bereits angemerkt kommt jeder Gedanke, “der nur einen einzigen Weg zur Errettung der Menschheit” anbietet, der Spiritualität der Nazis gleich. Nichtsdestotrotz scheint die Erklärung anzudeuten, dass sicherlich EIN bemerkenswertes Ereignis stattgefunden hatte, das von einer Periode mysteriöser Initiationen gefolgt war und das später als die Geschichte der Kreuzigung “mystifiziert” wurde, die voll auf der Linie der “leidenden Retter” Religionen lag. Ich wusste nicht was ich davon halten sollte. Kurz darauf stieß ich in Manly Halls umfangreicher Übersicht The Secret Teachings of All Ages (Die geheimen Lehren aller Zeiten; nicht auf Deutsch erhältlich) auf folgende Textstelle:

“Nach allgemeinem Verständnis wurde Jesus in seinem 33. Lebensjahr gekreuzigt und im dritten Jahr seines Predigerdaseins getauft. Ungefähr im Jahre 180 n. Chr. schrieb Irenäus, Bischof von Lyon und einer der bedeutendsten vor-nizäischen Theologen, Adversus Haereses, oder auf deutsch “die fünf Bücher gegen die Häresien”, eine Attacke auf die Lehrmeinungen der Gnostiker. In diesem Werk erklärte Irenäus, unter der Autorität der Apostel, dass Jesus bis ins hohe Alter lebte. Zitat: “Sie jedoch, damit sie ihre falsche Ansicht gegenüber dem Geschriebenen begründen, führen an, dass Er nur ein Jahr lang gepredigt hatte und dann, im zwölften Monat, gekreuzigt wurde. (Indem sie so sagen) vergessen sie ihr eigenes Unglück, zerstören Sein ganzes Werk und rauben ihm Seine Lebenszeit, die sowohl wichtiger als auch ehrenhafter als jedwede andere war, will sagen, dass Er auch in fortgeschrittenem Alter als Lehrer alle anderen übertroffen hat. Denn wie könnte Er Jünger gehabt haben, wenn nicht als Lehrer? Und wie könnte Er gelehrt haben, wenn Er nicht das Alter eines Meisters gehabt hätte? Denn als Er getauft wurde, hatte Er sein dreißigstes Lebensjahr noch nicht vollendet, doch Er war an die dreißig Jahre alt; und, nach diesen Meinungen, lehrte Er nur ein Jahr lang, von Seiner Taufe gerechnet und bei Vollendung Seines dreißigsten Lebensjahres wurde Er hingerichtet und war noch ein junger Mann der nicht ein höheres Alter erreichen konnte. Dass der junge Teil eines Lebens dreißig Jahre umfasst, und dass dies bis zum vierzigsten Jahr hinreichen kann, wird ein jeder zugeben; ab dem vierzigsten bis fünfzigsten Jahr jedoch beginnt ein Mann alt zu werden. Dieses Alter hatte auch unser Herr, und er erfüllte weiterhin die Arbeit als Lehrer, wie auch das Evangelium und die Alten bezeugen; die Vertrauten von Johannes, dem Jünger des Herrn, bestätigen, dass er ihnen in Asien dies berichtet hatte. Und Er verblieb bei ihnen bis zur Zeit Trajans. Ferner trafen einige von ihnen nicht nur Johannes, sondern auch andere Apostel, und von diesen hörten sie dieselben Berichte, und sie schworen auf die Richtigkeit ihrer Aussagen. Wem sollen wir eher Glauben schenken? Solchen Männern wie diesen, oder Ptolemäus, der niemals auch nur einen Apostel getroffen hatte und der nicht einmal in seinen Träumen auch nur annähern in deren Nähe gekommen ist?” (Hall)

Nun ist offenbar dieses “Evangelium”, auf das sich Irenäus als Beweis bezieht, dass Jesus nicht gelitten hat und nicht gestorben ist, verschwunden! Der Theologe Godfrey Higgins merkt jedoch bei einem Kommentar über eine vorangehende Textstelle von Irenäus an, dass sich dieses Evangelium glücklicherweise nicht mehr in den Händen jener Zerstörer befindet, die versuchten den Inhalt des Evangeliums durch das Entfernen aller diesbezüglichen Textstellen abzuändern. Er bemerkt auch, dass der Lehrsatz über die Kreuzigung eine vexata questio (quälende Frage) unter den Christen, auch im zweiten Jahrhundert, war.

“Die Beweisführung von Irenäus”, schreibt er, “kann nicht angetastet werden. Aus Gründen der gesunden Kritik und des Prinzips der Wahrscheinlichkeit ist sie unanfechtbar.” (Anaclypsis, Godfrey Higgins, London 1836, zitiert von Manly P. Hall)

Manly Hall fügt hinzu:

“Es sollte weiters bemerkt werden, dass Irenäus seine Aussagen getätigt hatte, um einer anderen vorhandenen Strömung der damaligen Zeit zu widersprechen, die besagte, dass Jesus nur ein Jahr lang Prediger war. Von allen frühen Kirchenvätern sollte Irenäus, der seine Abhandlung innerhalb von 80 Jahren nach dem Tod des Evangelisten Johannes geschrieben hatte, einigermaßen richtige Informationen gehabt haben. Wenn seine Jünger selbst berichten, das Jesus bis zu seinem fortgeschrittenen Alter in seinem Körper gelebt hatte, warum wurde dann die Zahl 33 willkürlich ausgewählt, um sein Alter zu symbolisieren? Waren die Geschehnisse seines Lebens absichtlich so verändert worden, damit seine Taten besser in das Muster passten, das von den vielen “Retter-Göttern”, die ihm vorausgegangen waren, eingerichtet worden war?” (Hall, 1928, 1988)

Neben den Dingen, die die Cassiopaeaner über Jesus gesagt hatten, haben wir hier eines der Mysterien, die Zahl 33, die in der Bibel auftaucht. Doch das ist nur das erste von vielen. Wir lesen weiter in Manly Halls The Secret Teachings of All Ages:

“Die Verwendung von Codes ist seit langem in militärischen und diplomatischen Kreisen unverzichtbar, die moderne Welt hat jedoch die wichtige Rolle der Kryptographie in Literatur und Philosophie übersehen.

Wenn die Existenz von decodierbaren Kryptogrammen bekannt gemacht werden könnte, würde das zur Entdeckung von bis dato unvermutetem Wissen führen, das sowohl die antiken, als auch die mittelalterlichen Philosophen besaßen. Es würde beweisen, dass viele offenbar wortgewaltige und weitschweifende Schriftsteller deshalb so wortreich formulierten, um damit Worte zu verbergen.

Codes werden auf subtilste Weise verborgen: sie können im Wasserzeichen des Papiers, auf dem ein Buch gedruckt wurde, versteckt sein; sie können in den Umschlag antiker Bücher eingebunden sein; sie können in unvollständiger Paginierung verborgen sein; sie können aus den ersten Buchstaben von Wörtern oder den ersten Worten von Sätzen entziffert werden; sie können kunstvoll in mathematischen Gleichungen oder in auf den ersten Blick unverständlichen Zeichen versteckt sein; sie können aus den Sprüchen von Narren abgelesen oder durch Hitze sichtbar gemacht werden, wenn sie mit unsichtbarer Tinte geschrieben wurden; es können Wortcodes, Zifferncodes oder einfach nur mehrdeutige Aussagen sein, deren Bedeutung nur verstanden werden kann, wenn sie wiederholt und sorgfältig untersucht werden; sie können in den kunstvoll gearbeiteten Initialen alter Bücher oder durch das Zählen von Worten oder Buchstaben entdeckt werden.

Wenn jene, die sich intensiv mit den Freimaurern beschäftigen, dieser Sache große Bedeutung beimessen, dann könnten sie in den Büchern und Manuskripten des 16. und 17. Jahrhunderts die nötigen Informationen finden, die benötigt werden, die Lücke, die heute zwischen der Geschichte der Freimaurer und der in den letzten drei Jahrhunderten gelebten Freimaurerei besteht, zu überbrücken.

Die Geheimnisse (Arkana) der antiken Mysterien sind den Profanen nie direkt enthüllt worden, sondern immer nur durch Symbole. Symbolismen erfüllten zwei Zwecke. Sie verbargen die heiligen Wahrheiten vor den Uneingeweihten und enthüllten sich jenen, die sie verstanden.

Formen sind die Symbole des formlosen göttlichen Prinzips; Symbole sind die Sprache der Natur. Der Weise durchdringt mit Ehrfurcht den Schleier und betrachtet die Realität mit klarer Sicht; der Ignorante verbleibt in seiner Unfähigkeit, das Falsche von Wahren zu unterscheiden, in einem Universum aus Symbolen.

Man könnte gut auch sagen, dass die Natur – die große Mutter – immer eigenartige Spuren auf der Oberfläche der Dinge verteilt, doch nur ihren ältesten und weisesten Söhne enthüllt sie, als Belohnung für ihr Vertrauen und ihre Hingabe, das kryptische Alphabet, das der Schlüssel zur Bedeutung dieser Spuren ist. …

Erst kürzlich wurde ein komplizierter Code von Roger Bacon entziffert. Er gab Preis, dass bereits die frühen Wissenschaftler mit der Theorie über Zellen gut versiert waren. Dr. William Romaine Newbold, der das codierte Manuskript des Mönchs decodiert hatte, erklärte bei einem Vortrag vor der amerikanischen philosophischen Gesellschaft: “Es gibt Zeichnungen, die so augenscheinlich der wirklichen Darstellung entsprechen, dass es schwierig ist, dem Rückschluss zu widerstehen, dass Bacon sie unter dem Mikroskop betrachtet hat. …

Spermien, die Zellkörper, den Tubulus Seminiferus und das Ei, mit ihren erkennbaren Zellkernen. Es gibt neun große Zeichnungen, die zumindest eine beträchtliche Ähnlichkeit mit der Entwicklung einer befruchteten Zelle aufweisen.” (Siehe Review of Reviews, Juli 1921)

… Das berühmteste aller Textkryptogramme ist der berühmte doppelte Code, den er in seinem De Augmentis Scientarum beschrieben hatte. Lord Bacon entwickelte das System als junger Mann in Paris.

Der doppelte Code verlangt nach der Anwendung von zwei verschiedenen Schriftstilen, eine mit gewöhnlichem Schriftschnitt und eine mit besonderem Schriftschnitt. Die Unterschiede zwischen den beiden Schriften sind in vielen Fällen so gering, dass eine sehr starke Lupe nötig ist, um sie zu entdecken.

… Man glaubt, dass Lord Bacon zwei spezielle Normschriften entwickelt hatte, deren Unterschiede so geringfügig waren, dass es selbst für Experten nahezu unmöglich war, sie zu unterscheiden.

Eine genaue Betrachtung der ersten vier “Shakespeare” Folios legt die Anwendung verschiedener Schriften in den Büchern offen, die zwar in winzigen, aber doch unterscheidbaren Details differieren.

Es besteht die Möglichkeit, dass alle Bücher Shakespeares quer durch den Text solche Codes enthalten. Diese Codes könnten den originalen Stücken hinzugefügt worden sein, da die derzeit verfügbaren Bücher viel länger als die ursprünglichen Formate sind. In manchen Fällen wurde ganze Szenen hinzugefügt.

Der doppelte Code ist nicht nur auf die Bücher Bacons und Shakespeares beschränkt, er kommt in vielen Büchern vor, die zur Zeit Lord Bacons und bis fast ein Jahrhundert nach seinem Tod veröffentlicht wurden. Lord Bacon bezieht sich auf den doppelten Code als “Omnia per Omnia.” Der Code kann sich durch ein ganzes Buch ziehen und dort beim Druck des Buches ohne Kenntnis des Autors eingefügt worden sein, da dabei keine Wörter oder Interpunktionen verändert werden müssen.

Es besteht die Möglichkeit, dass dieser Code aus politischen Gründen in viele Dokumente und Bücher während des 17. Jahrhunderts eingefügt worden ist. Es ist hinlänglich bekannt, dass Codes aus demselben Grund seit der Zeit des Konzils von Nizäa verwendet wurden.

…Es wurden viele Kryptogramme generiert, in denen Zahlen in verschiedenen Abfolgen Buchstaben ersetzen, Wörter oder gar ganze Sätze.

Das Lesen von Zahlencodes verlangt üblicherweise eine spezielle Übersetzungstabelle. Die numerischen Codes des alten Testaments sind so kompliziert, dass nur wenige Gelehrte, die in der rabbinischen Lehre gut versiert waren, jemals versucht haben, diese Mysterien zu entziffern.

… Der einfachste Zahlencode ist der, bei dem die Buchstaben des Alphabets durch die übliche Zahlenreihe ersetzt werden.

… Manche Autoren legten ihre Kryptogramme dem numerischen Wert ihres eigenen Namens zugrunde; zum Beispiel verwendete Sir Francis Bacon wiederholt die kryptische Zahl 33 – das numerische Equivalent seines Namens. (Hall, Jubilee Edition, 1998; keine deutsche Übersetzung erhältlich.)

Ich habe irgendwann einmal gelesen, dass alle Manuskripte der verschiedenen Bücher der Bibel, die unter der Schirmherrschaft von King James übersetzt worden waren, in die Obhut von Sir Francis Bacon von den vielen an diesem Projekt involvierten Übersetzern übergeben worden waren. Offenbar war er ein Jahr in ihrem Besitz, aber es bestehen keine Berichte darüber, was er mit den Manuskripten angestellt hatte. Es wurde vermutet, dass die Tatsache, dass Jesus nach seinem 30. Lebensjahr, als er ein Jahr lang predigte, und zum Zeitpunkt seiner Kreuzigung am Ende dieses einen Jahres, plötzlich 33 Jahre alt war, eine “Unterschrift” Lord Bacons war. Doch es wäre sicherlich sehr interessant, ein Original der King James Bibel zu besitzen, um sie genau nach möglichen codierten Informationen durchzugehen!

Später stieß ich auf die Annahme, dass die “codierte Unterschrift” Lord Bacons im neuen Testament ein Beweis dafür sei, dass bei der Entstehung des Mythos um Jesus eine Verschwörung der Freimaurer beteiligt war. Man nimmt auch an, dass Bacon ein Mitglied der Rosenkreuzer war und auch, dass er “den Tod des Philosophen” gestorben ist. Das heißt, dass er sozusagen das “große Werk” der Alchemie erreicht hatte, das seinen erfolgreichen Studenten das Geschenk der Unsterblichkeit beschert und dass an seiner statt eine Kiste voll mit Steinen oder ein Baumstamm begraben wurde. Vermutlich hinterlassen solche Menschen, die ihren “Tod” solcherart “vortäuschen” irgendwelche Hinweise darauf, was wirklich geschehen ist. Der Hinweis, dass Lord Bacon das große Werk erreicht hatte, lag in der Tatsache, dass er daran gestorben ist, als er einen verdorbenen Hahn verzehrt hatte – der Hahn ist ein antikes Symbol der Alchemie.

Nach dem “Begräbnis” nimmt der neue Meisteralchimist, der nun übernatürliche Kräfte besitzt, seinen Platz in der Reihe derjenigen ein, die bereits in diesen “neuen Seinszustand aufgestiegen” sind und kann deshalb jenen auf seinen Wunsch hin erscheinen und verschwinden, die bereit sind, tiefere Anweisungen zu erhalten und sich in ihrer Arbeit, ihrem Willen und ihrer Absicht dafür wert erwiesen haben.

All das interessierte mich sehr und ich las die Bücher über Alchemie zweimal, las Theorien über die angeblichen Codes, die in der Arbeit von Shakespeare einkodiert sein mögen, von dem behauptet wird, er sei ein Pseudonym für entweder Lord Bacon selbst oder für eine Gruppe intriganter Alchimisten gewesen, deren Aufgabe es war, ihre Geheimnisse für die folgenden Generationen zu bewahren, damit sie diese decodieren könnte.

Zwischenzeitlich las ich viele Bücher über das Für und Wider von freimaurerischen Verschwörungstheorien, die die Welt übernehmen sollen, und wie die Zahl 33 wiederholt aufscheint, wann immer sie einen Beitrag zu etwas leisten. Es wurde sogar vermutet, dass auch der Tod von JFK zum Plan der Freimaurer, die Welt zu beherrschen, gehörte – oder zumindest sie von hinter den Kulissen zu kontrollieren. Überall wo ich hinkam behaupteten die Menschen die wildesten Theorien und Vermutungen über die immer wieder präsente Zahl 33.

Gegenwärtig gibt es die Behauptungen der Anhänger von David Icke, dass der Tod von Prinzessin Diana ein “Freimaurer-Opfer” war und dass alle Angehörigen des europäischen Adels geheime Freimaurer seien, Reptilienwesen, die ihre Form verändern können und einen blutigen Appetit haben.

In der Zwischenzeit bauen die Freimaurer und Shriners Kinderspitale und vollbringen im Allgemeinen gute Taten. Es gibt wenige Menschen, die in ihrer Familie nicht einen oder zwei Freimaurer im Stammbaum haben.

Nun, durch die Konfusion, die durch diese vielen “Beweise” in allen Richtungen entsteht, war es schwierig alles auszusortieren und festzustellen, “wer zuerst da war”! Vorher war ich nicht bereit zu akzeptieren, dass die Freimaurer der böseste Haufen Menschen auf diesem Planeten wären, die es auf die Freiheit eines jeden angesehen hätten. Ich würde mit einem Bericht oder einem Buch daherkommen, das mit genauso viel “Beweisen” das Gegenteil behaupten würde. Irgendwann bei dieser Suche stolperte ich über ein Pamphlet, in dem behauptet wurde, dass das neue Testament von einer “reichen und mächtigen aristokratischen römischen Familie, den Calpunius Pisos”, geschrieben wurde, und dass alle Bücher des neuen Testamentes zwischen 70 und 140 n. Chr. entstanden sind. In dem Pamphlet wurde behauptet, dass es einen “inneren Kreis” jener gab, die dies wussten und dass auch “Boccaccio, Bacon/Shakespeare, Cervantes, Rabelais, Tolstoi, Milton, Spenser, Tennyon, Thackeray, Kipling, Stevenson, Poe, Oleson, Browning, Noyes, Lewis Carroll, A. Conan Doyle, Verne, Baum, Tolkien und so weiter” angehörten.

Ich muss zugeben, dass die Beweisführung in dem Pamphlet sehr überzeugend war! In dem Pamphlet wurde gezeigt, dass die Zahl 22 der Code für “Christos” und die Zahl 19 der “Code” für “Piso” war. Die Zahl 24 war, nach dieser Interpretation, der Code für “Jesus”. Wer immer diese Leute waren, sie sahen in allem codierte Botschaften, von Inseraten für Dampfschiffe bis hin zu Dick Tracy Cartoons!

Ungefähr zu dieser Zeit kaufte ein Freund ein gebrauchtes Buch bei einem Flohmarkstand und, indem er um meine Interessen an allem, was es über antike Mysterien gab, besonders über die Sintflut und Noah, wusste, brachte er mir dieses Buch vorbei. Es hieß “Noahs Weg zum Amazonas – Von den Überlebenden der Sintflut zu den Gottkönigen unserer Welt” von Gert von Haßler. Man würde nicht erwarten, in solch einem Buch etwas über Jesus zu finden, oder? Wir sollten uns jedoch an den bekannten Ausspruch von Jesus erinnern, dass das “Ende der Zeiten” so sein würde wie “zu Zeiten Noahs”, zumindest habe ich das so in Erinnerung. Während ich in dem Buch las kam ich zur folgenden Stelle, und am Ende sind mir die Haare zu Berge gestanden:

”…in der Bibel ist zu lesen…: “Da sich aber die Menschen begannen zu mehren auf Erden und ihnen Töchter geboren wurden, da sahen die Kinder Gottes nach den Töchtern der Menschen, wie sie schön waren, und nahmen zu Weibern welche sie wollten. Da sprach der Herr: “Mein Geist soll nicht für immer im Menschen walten, weil er ja Fleisch ist; seine Tage sollen nur noch 120 Jahre betragen.” Sprachs und vorbei war es mit den goldenen Zeiten, da die Götter und ihre direkten Nachkommen 900 Jahre und mehr alt wurden. Eigentlich unglaublich, dass diese Sätze in der Bibel stehen. Sie haben auch all die Jahrhunderte hindurch den Religionswissenschaftlern weidlich zu schaffen gemacht, denn bei wörtlicher Übersetzung ist sogar ausdrücklich von “Söhnen Gottes” die Rede, die hinter den Menschenmädchen her sind. Da musste nun bald zwei Jahrtausende lang manch geistvolle Kapriole geschlagen werden, um das, was überhaupt nicht zur Bibel passt, doch noch einigermaßen passend zu deuten.

…Tatsache ist: Wir haben die göttergleiche Beinahe-Unsterblichkeit verloren, und alle Bemühungen, durch Inzucht – war die Inka Kaiser übriges genauso versuchten wie die Pharaonen – das Götterblut wieder zu intensivieren, mussten scheitern. Zu viele Jahrtausende lang lag die Göttlichkeit der Götter zurück, zu viele Jahrtausende hatten sich die Kinder der Götter mit den Kindern der Menschen zusammengetan. Ihr Blut war schon zu Zeiten der Pharaonen so vermischt wie ein Tausendsteltröpfchen Arznei im Schüttelfläschchen des Homöopathen. Aber Gott hat die Gleichheit Götter – Menschen ja gewollt. Auch in der Bibel sagt er: “Lasst uns machen ein Bild, das uns gleich sei.”

…“Lasset uns machen ein Bild, das uns gleich sei” ist also nichts anderes als einer jener in allen Mythen der Welt zu findenden etwas diktatorisch verfügten demokratischen Mehrheitsbeschlüsse der Götterfamilie. Damit sind wir aber jetzt haargenau bei der Frage nach jenem Schöpfergott angelangt, die der missionierende Bonifatius den alten Friesen stellte, worauf diese den fast Achtzigjährigen am 5. Juni 754 mit dem Schwert zum Tode brachten. Glücklicherweise darf man heute die gleiche Frage stellen, ohne gleich mit dem Schwert bedroht zu werden. Wie also hieß denn nun der Schöpfergott? Oder – da diese Frage in eine zu dunkle Vergangenheit zurückreicht – fragen wir bescheidener: Wie hieß der Gott, der schon vor der Sintflut als Gott der Götter die Erde beherrschte, den wir mit einigem Recht als Vater der Götter ansprechen und damit in gewissen Sinn auch als Vater der Menschen vermuten dürfen. Noch einfacher gefragt: Wenn es vor mehr als 10.000 Jahren eine Hochkultur gab, die den damals bevölkerten Teil der Welt beherrschte, und wenn deren Gottkönig in der Lage war, einigen Zeitgenossen zur Flucht vor der Katastrophe zu verhelfen, so muss der Name dieses Herrschers mit den Erinnerungen der Überlebenden auch in die Überlieferungen ihrer Nachfahren eingegangen sein.

… Da kennen wir nun aus dem Gilgamesch-Epos den grausamen Enlil, der die Verantwortung für die Sintflut übernahm. Die übrigen Götter schätzten ihn nicht besonders, aber sie fürchteten ihn auch nicht. Und über Mesopotamien hinaus hat sein Einfluss nie gereicht. Sein Gegenspieler Schamasch, der Sonnengott, hat es da entschieden weiter gebracht. Als Schamane, als Zauberkundiger und Priester ist er heute noch – vorzugsweise in Asien – ein feststehender Begriff. Aber schon bei den alten Ägyptern hieß der Sonnengott Ra. Nun muss das nicht viel besagen, denn bei Plato finden wir den Hinweis, dass schon zu Zeiten jener fernen Hochkultur die Ägypter eine eigene Kultur hatten, die jener unbekannten feindlich gegenüberstand. Zwar ging der ägyptische Ra mit dem Begriff Rami oder Raymi für das jährliche Sonnenfest in die Sprache der alten Peruaner ein. Aber diese Übernahme entspringt wie die von Wotan zweifellos erst der Zeit nach der Sintflut. Und da können wir eigentlich schon einen großen Strich ziehen: Alle Götter, die bei den neu heranwachsenden Völkern der Zeit nach der Sintflut als die großen Kulturbringer, Städtebauer, Magier und Agronomen verehrt wurden, können wir für unsere Suche außer Betracht lassen. Der Gott, den wir suchen, muss der Vater – um nicht zu sagen der Urahn – dieser nachsintflutlichen Göttergeneration gewesen sein. So wie Tuisto der Vater von Mannus, der Stammvater der Germanen war.

…Tuisto? Sollte sich bei Tacitus ein Hörfehler eingeschlichen haben? Kommt uns diese seltsame Verbindung des dunkelsten und hellsten Vokals nicht bekannt vor? Natürlich: Tiu. Der Gott, an den sich die Germanen nur erinnerten, als sie noch einen bedeutsamen Namen für ihren Kalender brauchten: für den Dienstag, den Tiustag. Ansonsten aber war Tiu (Ziu) bei ihnen spätestens in den Tagen der Völkerwanderung durch den allgegenwärtigen Wotan-Odin als obersten Himmelsherrn verdrängt worden. Man muss vielleicht sogar sagen, gerade weil er zu sehr in Himmelsferne gerückt war, wurde Ziu durch den in der Erinnerung noch sehr viel lebendigeren Wotan verdrängt. Ein Schicksal, dass Wotan einige Jahrhunderte später, als die Missionare ungestraft seine Eichen fällen konnten, mit seinem Vorgänger teilte. Ohne Zweifel aber war Tiu-Zius so gut ein Ase wie Wotan. Und die Asen haben sich als Vertreter der Sonne und göttlichen Wissens sogar in die ihnen feindliche Welt Ägyptens und Mesopotamiens eingeschlichen.

… Nun meine ich allerdings, dass wir uns bei der Namenssuche nicht an solchen Einzelheiten zu sehr festklammern sollten. Einmal, weil ja auch die Überlebenden der Sintflut, von denen in der Bibel oder im Gilgamesch-Epos und in vielen anderen Überlieferungen die Rede ist, die Überlebenden einer Götterwelt waren. (…) Sie gaben durch die Jahrtausende eine Handvoll Namen weiter. Was genau und wieviel der eine oder andere Name bedeutete, geriet zweifellos hier und dort in Vergessenheit…

…Bleiben wir aber bei dem göttergleichen oder gottähnlichen Ziu, so finden wir ihn:

  • als Zius und obersten Gott im Norden Europas;
  • als Zeus und obersten Gott bei den alten Griechen;
  • als Jupiter (Iu-Piter = Tius-Pater) und Gottvater bei den alten Römern;
  • als Deus und damit als Allgemeinbegriff des himmlischen und einzigen Gottes in der lateinischen Kirchenliturgie und als Gott in allen romanischen Sprachen;
  • als Ometeotl und obersten Gott der Maya – Kultur;
  • als Cinteotl und Maisgott gleichgestellt mit dem weißen Gott Quetzalcoatl;
  • als Tonatiuh, den Sonnengott, der den Azteken eine Art Walhall für die im Krieg Gefallenen, für die Geopferten, für die im Kindbett verstorbenen Frauen, für Könige und für alle auf Reisen gestorbenen Kaufleute zu bieten hatte;
  • als Xiuhtecutli, den Feuergott der alten Mexikaner;
  • als Tirawa-Atius, den obersten Himmelsherrn der Pawnee-Indianer im amerikanischen Mittelwesten (“Zu Anfang bevölkerte Tirawa Atius die Erde mit Riesen”);
  • als Tieholtsodi, jenes die Sintflut verursachende Ungeheuer, dem alle Gewässer untertan sind, in den Überlieferungen der Navajos im Südwesten der USA;
  • als Szeu-kha, den Sohn des Schöpfergottes. In den Gesängen der Pima-Indianer entkam Szeu-kha, auf einem Ballen schwimmend, der Sintflut;
  • als den Falken Tiuh Tiuh der guatemaltekischen Indianer (den Cakchiquel aus der Xahila Familie), die von sich sagen, sie seien von Tulan, dem Ort der Sonne, her über das Meer gekommen.

…Alles in allem aber drängt sich nach dieser – übrigens noch keineswegs erschöpfenden – Übersicht die Schlussfolgerung auf, dass wir mit unserem alten Dienstagsgott Tiu an einen göttlichen Urzeitherrscher geraten sind, dessen Name sich den Völkern über Jahrtausende hinweg eingeprägt hat.” (Gerd von Haßler, Noahs Weg zum Amazonas – Von den Überlebenden der Sintflut zu den Gottkönigen unserer Welt, Bastei-Lübbe 1983)

Was war nochmal der Name, den die Cassiopaeaner dem echten Mann hinter dem Jesus-Mythos gaben?

Tonatha.

Erstaunlich ähnlich zu Tonatiuh.

In genau dem Moment, in dem ich auf diesen kleinen Hinweis stieß, dachte ich über die Beweise nach, ob nun die Alchimisten wirklich dazu fähig waren, das “große Werk” und “Unsterblichkeit” zu erreichten, und wie sich das ganze auf Jesus beziehen könnte. Und so stellte sich nach diesem Studium die Frage, ob uns die Cassiopaeaner mit diesem angeblichen Namen Jesus’ einen Hinweis auf eine immer noch existierende Sekte gegeben hatten, deren Mitglieder tausende Jahre alt sein könnten. Nun, nachdem ich diese seltsame Sammlung an ‘Namen Gottes’ vor mir hatte, fragte ich mich, ob uns die Cassiopaeaner mitteilten, dass solch ein Unsterblicher der tatsächliche biologische Vater von Jesus war?

Es stellte sich dadurch ein interessanter roter Faden heraus, der sich auf Jesus’ “Abstammungslinie” besieht. Wohin wird uns das letztendlich führen? Wer und was war dieser ‘Tonatha’, der einen der ältesten Namen Gottes trägt?

Das Interessante an dieser speziellen Aussage der Cassiopaeaner ist, dass sie uns den Namen zu einem Zeitpunkt genannt hatten, an dem wir zuvor noch nie davon gehört hatten und später erst die Verbindung zu einer Information, die aus vorgeschichtlicher Zeit stammt, hergestellt wurde. Natürlich war diese Information bekannt, bevor wir davon gehört hatten, (sonst hätte von Haßler nicht darüber schreiben können), doch wir hatten überhaupt keine Ahnung davon.

Beweist das, dass die Cassiopaeaner wirklich die sind, die sie behaupten zu sein?

Nein. Aber zumindest beweist es eine “Verbindung” zu einer GEWISSEN Quelle, und wenn es nur das universelle Bewusstsein oder die “Akasha-Chronik” ist.

In der Zwischenzeit erhielten wir weitere Hinweise, die in eine andere Richtung führten, was zu Verbindungen und Rückschlüsse schräger Art führt, deshalb stoppen wir hier für einen Augenblick und wenden uns einem anderen Thema zu. (Ich habe euch gewarnt, dass es kompliziert wird!)

Zum ersten Mal hatte ich etwas über Oak Island gehört, als ich noch ein Kind war. Mein Großvater hatte verschiedene Magazine abonniert, und in einem Magazin (ich glaube es hieß “Argosy”) stand ein Bericht über das “Oak Island Mystery”. Ich war von dieser Sache völlig fasziniert und sie blieb ür viele Jahre in meinem Kopf.

Nachdem die Cassiopaeaner die zuvor beschriebenen Aussagen getätigt hatten, fühlte ich mich wie ein Kind in einem Bonbonladen. Es machte richtig Spaß, mich durch all die Bücher durchzukämmen und eine Frage nach der anderen über die Mysterien unserer Welt zu stellen. Auf eine Weise war es eine Art “Test” für die Cassiopaeaner, damit wir sehen konnten, WAS sie über all Mysterien zu sagen hatten, und ich gab nicht besonders viel auf ihre Aussagen, da viele davon gar nicht überprüfbar sind. In Bezug auf die “Mysterien” ist eine Erklärung so gut wie die Nächste. Eigentlich wollte ich nur VIEL Material sammeln, das ich später analysieren wollte, also sprang ich von einem Thema zum nächsten, und das schnell und planlos. Mir war noch nicht bewusst, welche Kopfschmerzen ich mir damit beim späteren Bearbeiten bereitete. Und ich hatte noch viel weniger Ahnung, welche Auswirkungen die Cassiopaeaner in meinem Leben haben sollten! Wir haben die ersten sechs Sitzungen nicht einmal aufgezeichnet, weil wir nicht glaubten, dass es wichtig wäre!

Bevor wir uns mit den Aussagen der Cassiopaeaner über Oak Island beschäftigen, ist eine kleine Zusammenfassung dessen, was darüber bekannt ist, sinnvoll.

DAS OAK ISLAND MYSTERIUM

Oak Island liegt an der Küste Neuschottlands. Man nimmt an, dass der Name der Insel von den vielen Eichen (Oak) herrührt, die früher dieses kleine Stückchen Land übersäten. Die Insel wird von ein paar Menschen bewohnt und neuerdings gibt es einen Damm, der aus der Insel eine Halbinsel macht.

Wie bei anderen “Legenden” gibt es viele apokalyptische Versionen der “Entdeckung” von Oak Island. Eine Version besagt, dass im Jahre 1795 ein paar junge Burschen auf die Insel gerudert sind um sie zu erforschen. Das gehörte zu einem “Abenteuerspiel” oder einer absichtlichen Herausforderung. Das “Rätsel” der Insel gefiel ihnen. Die ansässigen Indianer behaupteten, dass es dort spukte, weil oft seltsame Lichter gesehen wurden. Sie kannten solche Geschichten, die immer weiter erzählt wurden, und wahrscheinlich glaubten sie, dass es auf der Insel gefährlich sei. Eine Frau aus Chester, deren Mutter eine der ersten Siedler auf der Insel war, berichtete, dass einmal, als gerade diese Lichter und Feuer beobachtet werden konnten, die komplette Besatzung eines Schiffes, die der Sache auf den Grund gehen wollte, spurlos verschwunden ist.

In jeder Version dieser Geschichte hatten die drei Burschen dieselben Namen: Daniel McGinnis, John Smith und Anthony Vaughn. Was die drei Jungen “entdeckten”, ist jedoch unterschiedlich. Sie fanden eine große Eiche, auf der entweder ein “großer Flaschenzug, wie er früher auf Schiffen verwendet wurde”, befestigt war, der von einem überhängendem Ast herabhing, oder “Schleifbrandmale” auf einem Ast, die aussahen, als ob hier schwere Lasten mit einem Seil hochgehoben wurden. Details über die Vegetation besagen, dass sie entweder abgerodet worden war, oder dass um den Baum herum in jeder Version der Geschichte verschiedene Arten von frischen Pflanzen sprossen.

Die Burschen dachten offenbar, dass sie einen Ort gefunden hatten, an dem Piraten einen Schatz vergraben hatten, also holten sie Schaufeln und Werkzeuge, um was immer hier vergraben lag zu heben. Sie gruben ein rundes Loch mit über drei Metern Durchmesser und fanden, nach den alten Geschichten, seltsame Dinge – verschiedenste Absperrungen in unterschiedlichen Tiefen: bei 1,5 Metern Tiefe Steinplatten; bei drei Metern eine Plattform aus solider Eiche, bei sechs Metern noch eine und bei 9 Metern Tiefe wieder eine Eichenplatte.

Offenbar konnten die drei Jungs nicht so tief graben. Sie baten nach ihren ersten Funden ein paar ortsansässige Männer um Hilfe. Doch alles war umsonst, denn plötzlich füllte sich das Loch mit Wasser, und das genau zu dem Zeitpunkt, an dem sie dachten, sie hätten den Schatz gefunden. Neun Jahre vergingen. Im Jahre 1804 gründete Simeon Lynds einen “Verband der Schatzsucher” und begann wieder zu graben. Bei 12 Metern Tiefe fanden sie eine weitere Eichenplattform, danach eine Schicht aus Holzkohle. In der Tiefe von 16 Metern fanden sie wieder eine Eichenplatte, die mit Kokosnussfasern versiegelt war. Bei 19, 22 und 25 Metern – Eichenplatten; bei 30 Metern Tiefe fanden sie angeblich einen flachen Stein, der 100 x 30 cm groß war. Von dem Stein wird gesagt, dass er normalerweise nicht in dieser Gegend vorkommt und “seltsame Markierungen” eingraviert hatte.

Die Geschichte um den Stein ist recht verwirrend. Man sagt, dass er zuerst einige Jahre als Feuerstelle verwendet wurde. Später wurde er dann “wiederhergestellt” um damit Geld für weitere Grabungen zu verdienen. Ein Sprachforscher behauptete den “Code geknackt” zu haben. Er meinte, dass die Markierungen bedeuten: “in 3 Metern liegen 2 Millionen Pfund”. Irgendjemand, der den Stein am Anfang dieses Jahrhundert gesehen hatte, erinnerte sich, dass da keine “seltsamen Zeichen” auf dem Stein waren. Sie waren scheinbar verschwunden.

Bei 33 Metern floss Wasser in das Loch, das offenbar über eine Reihe von Steinrinnen, die mit Kokosfasern abgedichtet waren und wie “Dochte” fungierten, eingeleitet wurde. Im Jahre 1849 wurde ein neuer Schatzsucherverein gegründet, der 5 Löcher bohrte. Man fand heraus, dass in 33 Metern Tiefe eine 12 cm dicke Fichtenplatte lag. Dann war ein 30 cm dicker Hohlraum, daraufhin 10 cm Eiche. Eine weitere 60 cm tiefe Bohrung brachte Metallteile zum Vorschein. Man fand auch 3 Metallglieder einer Kette.

Nach diesem Fund, der die Schatzsucher sehr erregt hatte, da die Kettenglieder angeblich aus Gold waren und “antik” aussahen (obwohl ich bislang keinen Bericht darüber von jemandem finden konnte, der sie wirklich GESEHEN hatte – es gibt also nur Überlieferungen), bohrten die Schatzsucher weiter und fanden 20 cm Eiche, 55 cm Metall, 10 cm Eiche, 15 cm Fichte und dann 13 cm Ton und sonst nichts. Es gibt auch Berichte darüber, dass eines Tages ein gewisser James Pitbaldo, etwas bei der Bohrung gefunden und es eingesteckt hatte, aber es gibt keine Hinweise darauf, ob das wirklich so war und wenn, was er eingesteckt hatte.

1859 wurde ein weiterer Versuch unternommen, und zwar nachdem die Leitungen entdeckt worden waren, die die Grube immer wieder mit Wasser füllten. Die Entdeckung dieser Röhren überzeugte diesen Idiotenhaufen, dass hier ein unglaublicher Schatz vergraben sein musste. Sie dachten, dass es nicht möglich sei, dass irgendjemand solche Mühen unternehmen würde, nur um einen ganz normalen Schatz zu verstecken! Natürlich wäre der logischere Schluss gewesen zu denken, dass es gar nicht zum Ausgraben bestimmt war und deshalb gar KEIN Schatz sein konnte! Aber 1865 versuchte man es wiederum. Diese Partie grub rund um das eigentliche Loch und baute Dämme gegen das Wasser und so fort. Vergeblich.

1894 sprengte eine neue Schatzsucherpartie die Flutröhren! Sie senkten ein Rohr in das Loch ab und befestigten es bei 38 Metern mit Eisen. Sie bohrten danach weiter und trafen bei 46 Metern auf ZEMENT! Nach weiteren 5 Zentimetern kamen sie zu einer 12 cm dicken Schicht aus Eiche, dann zu “großen Metallstücken”, daraufhin zu “beweglichem Metall” und dann wieder zu noch mehr “großen Metallstücken”.

Das klingt für mich alles so, als ob hier eine riesige Maschine vergraben liegt, die sie mit ihren Bohrern ruinierten! Es gab weitere Versuche im Jahre 1938 und 1963, wo ein 25 Meter breites und 40 Meter tiefes Loch gegraben wurde. Nichts.

In den 90er Jahren filmte eine Unterwasserkamera etwas, was wie drei Kisten und eine abgetrennte Hand aussah. Taucher stiegen bis 70 Meter hinab, doch sie fanden nichts. Hier stellt sich die berechtigte Frage: Was macht eine abgetrennte Hand da unten? Die Körper aller bei der 200jährigen Suche verunglückten Schatzsucher wurden komplett geborgen.

Auf alle Fälle war der Film schlecht belichtet und ergab kein vernünftiges Ergebnis. Was man als “Kiste” glaubte, könnte auch ein Stück Holz gewesen sein. Nun, mir drängt sich hier die logische Frage auf: Warum sollte jemand, der einen “Schatz” vergräbt, solche Dinge wie einen “markierten Stein”, Mulden im Boden, Spuren auf einem Baum und andere Anzeichen hinterlassen, die auf einen versteckten Schatz hindeuten könnten? Das ergibt nicht sehr viel Sinn, oder?

Diese ganzen Geschichten, Legenden, Vermutungen und Überzeugungen, dieses “Wunschdenken” wurde von den Schatzsucher geschaffen, weil sie einen Plan hatten: den Plan, Geld zu bekommen damit sie graben konnten um zu noch mehr Geld zu kommen! Dann gibt es die Leute, die dieses Mysterium mit den Legenden über den heiligen Gral in Verbindung brachten, der Bundeslade usw. Man hat keine Artefakte gefunden, die irgendeine dieser Geschichten zuverlässig bestätigen konnten und die Sache selbst ist durch die Gier so verzerrt worden, dass kein Archäologe mit Selbstachtung jemals auch nur davon träumen könnte, dieses ganze Chaos aufzulösen!

Trotz aller Bücher, Berichte und vermeintlichen Forschungen liegt ein dunkler Schatten aus Gier und geizigem Verstecken der Fakten über der Sache. Wir können uns alles wünschen was wir wollen, doch das macht eine Geschichte nicht wahr – nur weil sie so erzählt wird. Und das ist der Knackpunkt. Wo es Rauch gibt, gibt es wahrscheinlich auch Feuer, wenn auch nur ein kleines! Und im Falle von Oak Island bestehen berechtigte Fragen, die eine Antwort verlangen. Ist die Anlage von Menschen gebaut worden? Und wenn, wer hätte die Fähigkeiten gehabt, solch eine Anlage in den Boden zu setzen? War es ein Aufbewahrungsort? Und wenn, WAS wurde darin aufbewahrt? Wenn es nicht dafür gebaut war, etwas darin aufzubewahren, welche andere Erklärung kann für die ursprüngliche Veränderung des Ortes gefunden werden? Wie ist es möglich, nach so langer Zeit, die Lügen und Verwirrungen auszusortieren?

Wie erklären wir uns die Schleifbrandspuren auf dem Baum und die Kanonenkugel, die Berichten zufolge bei der ersten Grabung gefunden worden war? Ist das ein Beweis für Piraten und einen Schatz? Oder für ein Munitionsdepot? Und wenn es das war, warum vergräbt man die Sachen dann so extrem, dass man sie unmöglich schnell wieder zur Verfügung hatte? Das ergibt keinen Sinn. Und wenn es nur ein Scherz von ein paar jungen Burschen war, dann war es sicher einer der ausgeklügeltsten und langlebigsten Streiche der Geschichte!

Wir stehen vor einem großen Rätsel, das zweihundert Jahre den Muskeln und Gehirnen getrotzt hat! Nun, nachdem bereits lang und breit über dieses Thema berichtet worden ist, ungeachtete dessen, dass das Rätsel nie konkret und nachvollziehbar gelöst wurde, was kann ich dem noch hinzufügen, ohne es weiter zu verwirren? Als wir das erste Mal mit den Cassiopaeaner über das Rätsel von Oak Island sprachen, war es eigentlich nur eine nachträgliche Frage, die wir stellten. Ich hatte gerade einen Bericht in einem alten Magazin, Fate, gelesen, der wie folgt lautete:

“Tief in einem tschechischen Berg versteckt, befindet sich ein antiker Schacht und ein Turm, der offenbar von einer weit entwickelten Technologie erbaut worden waren, die älter als die Knochen der Dinosaurier ist…”

Der Autor, Antonin T. Horak, beschrieb eine Höhlenexpedition eines Mitglieds der tschechischen Widerstandsbewegung während des zweiten Weltkriegs im Oktober 1944. Er behauptet, dass sein Bericht von tschechischen Freunden im Jahre 1965 bestätigt worden war. Diese Geschichte erschien erstmals 1965 in einer Ausgabe der nationalen Höhlenforschungsgesellschaft, als Versuch andere Höhlenforscher für eine weitere Expetition zu interessieren. Der Anführer der slowakischen Widerstandbewegung, der diese Geschichte für das Magazin erzählte, wurde offenbar, gemeinsam mit einem verwundeten Kameraden, von einem Bauern in der Nähe der Dörfer Plavince und Lubocna (49,2 Nord; 20,7 Ost) versteckt. Der Bauer hieß Slavek.

“Slavek verschob in dem Versteck ein paar Steine und öffnete eine niedrige Spalte, den Eingang in eine geräumige Höhle. Nachdem ich Martin (den verwundeten Kameraden) in eine Nische gelegt hatte, waren wir sehr darüber erstaunt zu sehen, wie Slavek plötzlich feierlich wurde: Er bekreuzigte sich und uns beide, die Höhle und mit einer tiefen Verbeugung die hintere Wand der Höhle, wo mir ein Loch auffiel. …Slavek bat mich, nicht tiefer in die Höhle hineinzugehen. …Er erzählte mir, dass er nur einmal, mit seinem Vater und Großvater, in dieser Höhle war; dass sie ein riesiges Labyrinth sei, voll mit Gängen, die sie niemals ergründen wollten, mit vergifteter Luft und sicherlich spukte es dort.”

Man kann sich vorstellen, dass unser Anführer nun sehr neugierig war und entschied, diese Höhle zu erforschen, die einen ungebildeten Bauern/Schafhirten so abergläubisch machte.

“Ich begann die Höhlentour mit einem Gewehr, einer Laterne, Fackeln und einer Hacke. Nach einem weder komplizierten noch gefährlichen Gang und ein paar Engstellen, wobei ich immer den leichtesten Weg nahm und ihn markierte, kam ich nach ein bis eineinhalb Stunden in einen langen Gang, an dessen Ende ein fassgroßes Loch war. Ich kroch durch und erstarrte, immer noch kniend, vor Erstaunen. Da stand etwas wie ein großes, schwarzes Silo mit einem weißen Rahmen. …Ich dachte, es sei eine seltsame natürliche Wand oder eine Fassade aus schwarzem Salz, Eis oder Lava. Ich war zuerst völlig perplex und dann ehrfürchtig, als ich bemerkte, dass das offenbar ein von Menschen geschaffenes Objekt war, das von allen Seiten in die Felsen ragte. Wunderschöne, zylindrische Linien bildeten eine riesige Form von ca. 25 Metern Durchmesser. Wo dieses Objekt und die Felsen zusammentrafen, bildeten große Stalagmiten und Stalaktiten den glitzernden, weißen Rahmen. Die Wand war einheitlich blauschwarz und aus einem Material, dass die Eigenschaften von Stahl, Feuerstein und Gummi zu vereinen schien. Mein Pickel hinterließ auf ihr keine Spuren und prallte heftig von ihr ab. Sogar der Gedanke an ein turmgroßes Artefakt, das mitten in einen seltsamen Berg eingebettet liegt, in einer wilden Gegend, wo nicht einmal bekannte Legenden über Ruinen oder Bergwerke existieren, von uralten Höhlenfelsen überwachsen, war verwirrend. Diese Tatsache war erschreckend. Ich sah einen nicht unmittelbar auffälligen Sprung in der Wand mit einer Breite von 20 – 25 cm, der bis an die Decke der Höhle reichte, wo er noch 2 – 5 cm breit war. Innen war er pechschwarz und links und rechts mit faustgroßen, scharfen Beulen und Kerben bedeckt. Der Seitenwände des Risses waren eher weich und aus gelbem Sandstein. Steile Spitzen ragten daraus in die Wand. Ich warf eine brennende Fackel hinein; sie fiel und erlosch mit lautem Knacksen und Rauschen, als ob ein glühend heißes Eisen in einen Eimer Wasser getaucht wurde. Von Entdeckergeist gerieben und der Meinung, dass ich durch dieses Spalt passte, kroch ich hinein…”

Er blieb jedoch stecken und musste sich wieder befreien. Er gab auf und ging zu seinem Kameraden zurück. Am 24. Oktober 1944 (die Angaben sind aus einer Zeitung) versuchte er es noch einmal. Er zog sich völlig aus, schmierte seinen Körper mit Schafsfett ein und schaffte es nach einigen Schwierigkeiten in den Turm hinein zu gelangen. Er befand sich in einem geschwungenen, schwarzen Schacht. Er hatte viel Licht – Fackeln, Laternen – mitgenommen und sagte, dass es nicht ausreichte, um bis an die Decke zu leuchten. Er kroch wieder heraus. Am nächsten Tag schälte er sich wieder, mit Schafsfett eingeölt, in den Schacht. Dieses Mal feuerte er mit seinem Gewehr Schüsse in die Luft ab. Die Akustik war so gut, dass es ihm fast das Trommelfell zerriss, aber er hörte keinen Einschuss. Dann schoss er gegen die Wände über ihm und bemerkte blaugrüne Funken und kleine Flämmchen. Er begann am Boden zu graben und fand fossile Tierzähne. Am 26. Oktober kam er wieder, diesmal mit einem Stab, um die Laterne höher zu hängen, doch die Decke war immer noch nicht sichtbar. An diesem Punkt stirbt sein Kamerad und er konnte wieder zu seiner Einheit zurück. Ich war natürlich neugierig, was ein offenbar künstlicher Schacht aus unbekanntem Material in einem Berg zu tun haben könnte, der schon so lange dort war, dass er von Stalagmiten und Stalaktiten überwachsen war! Also fragte ich:

F: (L) In einem meiner Fate Magazine habe ich gelesen, dass ein Tscheche in einer Höhle, in der er im 2. Weltkrieg versteckt worden war, ein riesiges Objekt entdeckt hat. In Tschechien, im Tatragebirge. Was war das?

A: Magnesium Wand, geschaffen von den Echsenwesen. Wurde vor 309.448 Jahren gebaut. Gehörte zu einer Basis. Wurde bei Katastrophen begraben.

Nun, das beantwortete meine Frage! Es kann natürlich nicht verifiziert werden, aber das Wort “begraben” löste in mir einen Gedanken an Oak Island aus. Also warum nicht das ganze Problem auf einmal anpacken? Mir war nicht bewusst, dass ich eine Dose mit Würmern öffnen würde!

F: (L) Was liegt in Oak Island begraben?

A: Regenerator.

F: (L) Was ist ein Regenerator?

A: Remolekularisierer.

F: (L) Wer hat ihn dorthin geschafft?

A: Echsenwesen.

F: (L) Wann ungefähr?

A: Vor ungefähr 10.000 Jahren.

F: (L) Verwenden sie ihn ab und zu?

A: Nein. (Wir fragten nicht, ob ihn irgendjemand ANDERER verwendet.)

F: (L) Funktioniert er immer noch?

A: Könnte.

F: (T) Wozu dient ein Remolekularisierer?

A: Erneuerung von Materie.

F: (L) So wie physische Körper?

A: Ja.

F: (L) Man geht einfach hinein, steht daneben oder drinnen, oder was auch immer, und es erneuert dich?

A: Jede Materie.

F: (L) Tja, das wäre ein recht praktisches Ding, wenn man es in seinem Schuppen hätte. Kann man es irgendwie da raus bekommen?

A: Vielleicht. Planst du eine Expedition?

F: (L) Nein, ich war nur neugierig. Wie tief unten liegt es?

A: Tief.

F: (T) Wir könnten die Info einem Schatzsuchermagazin schicken, damit sie eine Ahnung bekommen, wie tief es unten liegt. (L) Ja genau, wir sagen ihnen, was es ist und sie werden aufs Ganze gehen. (T) Ja. Es ist ein Regenerator. “Was?” Nun ja, das ist ein Remolekularisierer. Ist alles ok mit dir? Wo warst du? Wolltest du noch nie erneuert werden? Du kannst auch ein Herr der Zeit werden! (L) Überrasche deine Freunde, verwirre deine Feinde, durch die Kraft deines… (und jetzt alle im Chor) REGENERATORS kannst du jede Frau aus der Ferne hypnotisieren! (lautes Gelächter) Wir danken euch.

A: Gute Nacht.

Wie ihr sehen könnt, war es spät und wir waren schon ein bisschen dämlich. Wir wussten noch nicht, dass diese Sache sehr ernst werden würde! Ich las ein paar Monate später über den Text und entschied, noch ein wenig mehr darüber zu fragen. Die Cassiopaeaner hatten bereits über die transdimensionale atomare Remolekularisation (TDARM) berichtet, als Modus zu Zeitreisen und auch als die Technologie, die verwendet wird, um zwischen Dichten und Dimensionen zu reisen. Sie hatten erwähnt, dass “Remolekularisation” der Modus der Sammlung der dreidichtigen Materie aus der 4. Dichte und höherer “Gedanken” ist, die über die Auswirkungen von Supernovae umgewandelt werden, also vermutete ich, dass auch auf Oak Island ein TDARM vergraben liegt:

F: (L) Als ich unser kleines Gespräch über Oak Island durchgelesen habe, ist mir aufgefallen, dass wir nie über bestimmte Dinge gesprochen haben. Können wir jetzt darüber Fragen stellen?

A: Ja.

F: (L) Gut, ihr habt einmal gesagt, dass auf Oak Island ein Transdimensionaler Atomarer Remolekularisierer vergraben liegt. Ist das richtig?

A: Ja. (Also stimmte meine Vermutung.)

F: (L) Wer hat ihn dort vergraben?

A: Lerne. (Bemerkt, dass sie vorhin gesagt haben, dass es Echsenwesen waren, doch nun waren wir bereits der Meinung, dass mehr hinter der Sache steckt, als man auf den ersten Blick sehen kann.)

F: (L) Nun, wir sind bereit zu lernen, weil ihr uns lehren werdet, ist das richtig?

A: Ihr habt bereits Mittel.

F: (L) Was meint ihr damit?

A: Wir versuchen euch zu lehren, euer wertvollstes Gut einzusetzen.

F: (L) Und das ist natürlich Verstand?

A: Drauf kannst du wetten!

Wir waren hier also zum ersten Mal mit Fragen konfrontiert, die wir uns alleine beantworten mussten. Mit der Zeit habe ich heraus gefunden, dass diese Art von Fragen – die wir selbst lösen müssen – scheinbar eine besondere Wichtigkeit besitzen, die mit unserer “vorbestimmten” Mission, ein paar große Geheimnisse zu lüften, zu tun haben oder damit verbunden sind. Das ist nur meine eigene Vermutung und kann auch falsch sein. Ich beschäftigte mich also noch mehr mit Oak Island, um zu sehen, ob die Aussagen der Cassiopaeaner sich irgendwie bestätigen könnten. Je mehr ich aus verschiedenen Richtungen darüber las, desto konfuser wurde ich. Lügen, Manipulationen, Verzerrung der Informationen und Fakten und unglaubliche Gier von allen Seiten waren zu finden. Es scheint, dass sich jeder, der mit dieser Sache zu tun hatte, SICHER war, dass da Tonnen von Geld vergraben lagen und dass sie alles unternehmen würden, um die ersten zu sein, die diesen Schatz heben würden. Das Ergebnis war ein totales CHAOS. Ich würde aus dieser Oak Island Geschichte NIEMALS schlau werden!

F: (L) Also. Ich las über Oak Island, dass es Legenden gab, die besagen, dass vor dem Jahre 1703 Lichter auf der Insel gesehen wurden. (Die Burschen ruderten 1795 auf die Insel und entdeckten den Baum, die Seilspuren und die Mulde im Boden.)

A: Ja.

F: (L) Das bedeutet, dass dort etwas vor dem Jahre 1703 vergraben wurde. Diese Lichter, die von den Einwohnern gesehen und bezeugt wurden, waren das Lichter eines Gefährts anderer Wesen als Menschen?

A: Elektromagnetisches Profil.

F: (L) Als die Burschen 1795 zum ersten Mal auf die Insel kamen, entdeckten sie einen abgesägten Ast über der Mulde und Seilspuren, als ob Flaschenzüge verwendet worden waren. (T) Wenn entwickeltere Wesen als Menschen die Grube gegraben haben, dann hätten sie keine Kettenwinden und Flaschenzüge verwendet. (L) Darauf will ich hinaus. Wenn es also Beweise für diese Dinge am Baum gab, dann bedeutet das, dass irgendwer dort etwas unternommen hat, der kaum mehr konnte als ein Mensch, oder der in seiner Technologie eingeschränkt war, ist das richtig?

A: Ja.

F: (L) Aber gleichzeitig denke ich mir auch, dass eine übermenschliche Technologie, am damaligen Stand gemessen, diese Grube geschaffen haben muss. Das ist aus den Aufzeichnungen der Struktur ziemlich bewiesen.

A: Über der damals bekannten Technologie.

F: (L) Und durch den Beweis der Verwendung eines Flaschenzuges könnten aber doch Menschen beim Ausgraben von irgendetwas beteiligt gewesen sein.

A: Bingo. Einige Menschen haben immer mit “höheren” Kräften kommuniziert. Wir sprechen von bewusster Kommunikation in diesem und in anderen Fällen.

F: (L) Gut, es gab zwischen Menschen und anderen Kräften beim Bau dieser Grube eine bewusste Kommunikation. Was waren das für Menschen?

A: Lernen macht Spaß.

F: (J) Wie wärs mit Piraten?

A: Nein.

F: (L) Indianer?

A: Macht weiter, arbeitet zusammen.

F: (L) Da waren die Franzosen und die Engländer. Wie wärs mit den Wikingern? (F) Nein, die Wikinger waren 600 Jahre vorher da. (T) Aber wir wissen nicht, wann die Grube gegraben wurde. (L) Wann fand die Grabung statt, bei der die Seilspuren auf dem Baum entstanden sind?

A: Im 16. Jahrhundert. Es geht nicht um die Nationalität.

F: (T) Nun, dieser Remolekularisierer wurde irgendwann um 1550 ausgegraben. Es wurde jemandem von höheren Kräften befohlen, das zu tun?

A: Seht bei Informationen über Sekten nach.

F: (L) Es könnte also eine religiöse Gruppe gewesen sein?

A: Also, wer nahm die Kommunikation für sich in Anspruch? Laura hat Daten über die Praktik von Massenlesungen im Gedächtnis.

Nun, ich muss zugeben, dass ich keine Ahnung hatte… Ich konnte mich an keine “Sekte” erinnern, die ab 1500 in Nordamerika herumgezogen ist und diese “bewusste Kommunikation” mit höheren Kräften gehabt haben könnte.

F: (F) War es eine Sekte aus der dortigen Gegend, die diese Kommunikation für sich behauptete?

A: Ja.

F: (ich fragte einfach so, ohne mir etwas dabei zu denken.) (L) Vielleicht hat es etwas mit den Leuten zu tun, die später zu den Cajuns wurden, eine französische religiöse Sekte, die damals dort lebte… Das waren Akadianer… und die Gegend wurde Akadia genannt… Waren es die Cajuns?

A: Vielleicht. (Nun wissen wir, dass “vielleicht” nur ein Hinweis auf “ihr kommt der Sache näher” ist.)

F: (L) In diesem Artikel steht, dass man hundert Männer, die sechs Monate lang jeden Tag arbeiten müssten gebraucht hätte, um diese Grube zu graben…

A: Nein.

F: (L) Da steht auch, dass die Grube um 1780 gegraben wurde… (In dem Artikel wurden die Berichte über die Lichter aus dem Jahre 1703 nicht bedacht.)

A: Nein.

F: (L) Als sie in dem Loch Bohrungen durchführten, fanden sie etwas Gold und ein Stück Pergament und vielleicht auch anderen Kram. Was war das?

A: Alchemie. (Jetzt kommen wir “Akadia” nahe, doch das hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht bemerkt.)

F: (L) Wenn da Menschen beteiligt waren, warum?

A: Es wurde ihnen aufgetragen.

F: (L) Es wurde ihnen von den höheren Kräften aufgetragen, mit denen sie in Kontakt standen, richtig?

A: Ja.

F: (L) Was beabsichtigten sie damit? Hatten sie vor, irgendwann wieder zurückzukommen?

A: Nein. (Aber die OFFENSICHTLICHSTE Frage stellten wir NICHT: Wenn das Objekt vor 10.000 Jahren von den Echsen erbaut wurde und diese Menschen darüber unterrichtet waren und es aus- und wieder eingegraben haben, warum haben sie es ausgegraben und WAS wollten sie im 16. Jahrhundert damit TUN???????)

F: (T) Ist es dort aus einem bestimmten Grund vergraben?

A: Sicher.

F: (T) Hat der Ort selbst etwas mit dem Grund zu tun?

A: Magnetisch.

F: (T) Sind noch andere auf der Erde vergraben?

A: Ja.

F: (T) Stehen sie zueinander in einem geometrischen Muster?

A: Vielleicht.

F: (T) Funktionieren sie alle zusammen?

A: Vielleicht.

F: (J) Könnt ihr uns sagen, wo ein paar dieser anderen Objekte liegen?

A: Verwende deinen Verstand, dafür hast du ihn.

F: (T) Wir verwenden unseren Verstand. Und wir reden mit euch über dieses Thema. Wir sind freundlich.

A: Abkürzungsfanatiker, hm?

F: (T) Au ja! Darum geht es also. Wir sind immer noch in der dritten Dichte! Wenn wir…

A: Es ist nicht nett, Mutter Cassiopaea zum Narren zu halten!

F: (Gelächter) (T) Wenn wir die Koordinaten verfolgen, wo dieses Ding liegt, führt uns das dann zu weiteren Plätzen?

A: Versuch es und sieh nach.

F: (L) Gut. Ich möchte zur Funktion dieses Dings zurückkommen. Ihr sagtet, es liegt dort nicht vergraben, damit es ausgegraben wird. Wurde es wirklich vergraben, damit es dort bleibt? Stimmt das so?

A: Ja.

F: (L) Dann erklärt das einiges über die Weise, wie es vergraben wurde. Es wurde angeblich ein Stein mit Gravuren gefunden. Man hatte ihn durch Fahrlässigkeit zerstört. Mich würde interessieren, was auf ihm gestanden ist? Könnt ihr das sagen?

A: Messmarkierung.

F: (L) Könnte es möglich sein, dass dieses Gerät irgendetwas mit den Kristallpyramiden aus Atlantis zu tun hat?

A: Ein wenig.

F: (J) Hatten die Pyramiden etwas mit der Energieversorgung dieses Geräts zu tun?

A: Ja.

F: (L) Ist dieses Gerät immer betriebsbereit?

A: Nein.

F: (L) Was wird benötigt, um es in Betrieb zu setzen, angenommen es funktioniert?

A: Magnetische Anomalien.

F: Durch Erdbeben?

A: Kann sein.

F: (L) Kommen solche magnetischen Anomalien natürlich auf unserem Planeten vor?

A: Auch.

F: (L) Sie können also natürlich vorkommen oder von außen erzeugt oder stimuliert werden?

A: Ja.

F: (J) Ist dieses Gerät ein Eingang in diese Dimension?

A: Kann dafür verwendet werden.

F: (T) Sind die Geräte so positioniert, dass bei kleinen Ereignissen nur ein paar aufgeschaltet werden, aber wenn etwas Großes passiert, reagieren so viele wie nötig?

A: Okay.

F: (L) Wem gehören sie? Wer hat sie alle erbaut?

A: Beantworte dir die Frage selbst, und jetzt haben wir genug über dieses Thema gesprochen!!!!

F: (J) Ich glaube da ist die Tür ins Schloss gefallen!

Neben der Tatsache, dass ich eine dämliche Frage gestellt habe, da sie uns ja bereits mitgeteilt hatten, dass die Reptoiden sie erbaut und an ihre Plätze positioniert haben, denke ich, dass ihr aus unseren Versuchen zu lernen zu beginnen – WIRKLICH nachzudenken – seht, dass es ein echter Kampf war. Das Loswerden von Vermutungen und das Zulassen des Flusses des kreativen Denkprozesses war viel ARBEIT. Aber nicht halb soviel Arbeit, wie hier vor mir nur ein paar Hinweise liegen zu haben. Letztendlich hatten wir als Hinweise nur “Sekte”, “Akadien”, “Alchemie” und das 16. Jahrhundert, mit denen wir weiterforschen konnten. Also schlug ich die Bücher wieder auf. Ich realisierte, dass die leicht verfügbaren Quellen nicht in die Richtung führen würden, die ich einschlagen wollte, also suchte ich nach Links über Alchemie, und dort nach weiterführenden Links. Ich erstellte Namenslisten, Datumslisten und Listen von obskuren Verweisen und begann ihnen nachzugehen. Das war ein RIESENBERG Material. Ich fand eigenartige alchimistische Texte, die voll von seltsamen codierten Botschaften und schrägen Bildern waren, die jenen, welche die Einsicht hatten es zu verstehen, etwas “enthüllen” sollten. Ich verstand offensichtlich gar nichts und kämpfte mich jeden Tag weiter, um irgendeine Bedeutung aus diesen verrückten Beschreibungen von Erfahrungen mit sexuellen Andeutungen herzuleiten, von denen die meisten am Anfang behaupteten, dass sie die Wahrheit schlechthin enthielten! Heutzutage verhöhnt unsere materialistische Wissenschaft die Alchimisten als irregeleitete Mystiker, die dem Traum hinterherliefen, eine Substanz zu entdecken, die Metall in Gold verwandeln kann. Es wird zwar zugegeben, dass dadurch doch auch Forschritte in wissenschaftlichen Entdeckungen gemacht wurden, aber das Ziel der Alchimisten wird als Hirngespinst beiseite geschoben. Trotzdem gibt es dabei ein paar interessante Geschichten, von denen manche so kurios sind, dass der Verstand die daraus folgenden Auswirkungen in keinster Weise kapieren kann, und so werden sie sofort als zu fantastisch von einer ernsthaften Betrachtung ausgeschlossen. Ich möchte euch mit ein paar von ihnen bekannt machen, damit diejenigen, die nicht mit dieser Literatur vertraut sind, für ihre eigenen weiteren Nachforschungen genügend Interesse entwickeln können. Doch zuerst kurz etwas über den “Stein der Weisen”. Er ist das Ziel des Alchimisten; eine Fabelsubstanz, die nicht nur Metall in Gold verwandeln kann, sondern auch jede Krankheit heilen und jedes Leiden aus dem Leben eines Menschen fernhalten kann, sie kann das Leben verlängern, wenn nicht überhaupt Unsterblichkeit auf den Körper übertragen. Zumindest wird es so beschrieben. Das kann eine “Coverstory” sein oder nicht. Dies könnte wirklich eine Beschreibung des Zustandes der Existenz in der 4. Dichte sein. Man glaubt, dass man durch einen langen Prozess der Reinigung in die Lage kommt, aus den verschiedenen Mineralen das “natürliche Prinzip” zu extrahieren, das angeblich dafür Verantwortlich ist, dass Gold in der Erde entsteht. In einem anonymen alchimistischen Text aus dem 17. Jahrhundert, dem Wasserstein der Weisen, wird dieser Vorgang so beschrieben:

”…reinigt (das Mineral) von allem Dicken, Nebulosen, Opaken und Dunklen, und was übrig bleibt ist “lebendiges Wasser der Sonne”, mit einem angenehmen, durchdringendem Duft und es verdampft leicht. Davon wird etwas beiseite gegeben und der Rest mit einem zwölftel seines Gewichts des “göttlich ausgestatteten Körpers des Goldes” vermischt (gewöhnliches Gold eicht nicht aus, denn es ist durch den täglichen Gebrauch besudelt). Diese Mischung bildet dann festes Amalgam, das eine Woche lang aufgeheizt wird. Dies wird daraufhin in etwas von dem lebendigen Wasser in einer eiförmigen Ampulle aufgelöst. Dann wird schrittweise, in sieben Einheiten, das lebendige Wasser zugefügt; die Ampulle wird versiegelt und bei jener Temperatur aufbewahrt, die es benötigt, ein Ei auszubrüten. Nach 40 Tagen wird der Inhalt der Ampulle schwarz sein; nach sieben weiteren Tagen werden kleine Körner entstehen, wie Fischaugen. Dann beginnt der “Stein der Weisen” zu erscheinen: zuerst rötlich, dann weiß, grün und gelb, wie der Schwanz eines Pfaus und danach blendend weiß; und später wird er zu einem tiefen, glühenden Rot. Schließlich ist der “wieder belebte Körper erquickt, perfektioniert und verklärt” und er erscheint in einem wunderbaren Purpur.”

Solche und ähnliche schräg und verrückt klingende Texte bilden den Hauptteil der alchimistischen Literatur. Aber wir müssen eines bedenken: Diese Texte wurden in CODES geschrieben!

Ich hielt durch und las viele solche Texte und suchte darinnen nach Hinweisen, und auch in den Lebensgeschichten der Alchimisten selbst. Beim Lesen der Anekdoten über die sogenannten Alchimisten wurde ich davon überzeugt, dass hier wirklich etwas Mysteriöses vor sich ging. Zum Beispiel: Im Jahre 1666 schrieb Johann Friedrich Schweitzer, Physiker des Prinzen von Orange, dass er von einem Fremden besucht worden war, der “von mittelmäßiger Statur war, ein kleines, langes Gesicht mit ein paar kleinen Pockennarben, schwarze glatte Haare und ein bartloses Kinn hatte, ungefähr vierzig Jahre alt war und aus Nordholland kam.” Bevor ich die Geschichte fertig erzähle muss gesagt werden, dass Dr. Schweitzer, der Autor von verschiedenen medizinischen und botanischen Büchern, ein sorgfältiger und objektiver Beobachter und ein Freund des Philosophen Baruch Spinoza war. Schweitzer war ein geübter Kenner der Wissenschaft, ein Arzt mit Ruf und kein Freund von Betrug und Schabernack. Und doch ist das, was ich versuche zu beschreiben, im modernen Verständnis unmöglich. Der Fremde redete kurz mit Dr. Schweitzer und fragte ihn plötzlich, mehr oder weniger aus der Luft gegriffen, ob er den “Stein der Weisen” erkennen würde, wenn er ihn sähe. Er holte daraufhin eine kleine Elfenbeindose hervor, in der “drei kleine, schwere Klumpen lagen… …jeder ungefähr so groß wie eine Walnuss, mit einer blassen, schwefelartigen Farbe.” Der Fremde erzählte Schweitzer, dass dies die Substanz wäre, die von den Alchimisten schon seit so langer Zeit gesucht werde. Schweitzer nahm einen Klumpen in die Hand und fragte den Fremden, ob er ein kleines Stückchen davon haben könnte. Der Fremde verneinte, doch Schweitzer konnte mit seinem Fingernagel etwas davon abkratzen. Der Besucher versprach in drei Wochen wieder zu kommen, um Dr. Schweitzer ein paar “kuriose Künste des Feuers” zu zeigen und ging. Sobald er weg war, rannte Dr. Schweitzer in sein Labor, schmolz in einem Tiegel Blei und gab das kleine Steinstückchen hinein. Doch das Metall wurde NICHT, wie er erwartet hatte, zu Gold, sondern “fast das gesamte Blei flog davon und der Rest verwandelte sich in reine, glasige Erde.” Drei Wochen später kam der mysteriöse Fremde zurück. Sie sprachen miteinander und der Mann verweigerte Dr. Schweitzer, die Steine nochmals zu sehen, doch zumindest “gab er mir ein Stück, das so groß ein Raps- oder Rübensaatkorn war, indem sagte: Empfange dieses kleine Stück der größten Schatzes der Welt, den wahrlich nur wenige Könige oder Prinzen gesehen haben.” Schweitzer muss ein Jammerer gewesen sein, denn er erzählt, dass er protestiert habe, dass das Stück so klein war, dass er damit gerade vier Gramm Blei in Gold umwandeln konnte. Während er protestierte, nahm ihm der Fremde das kleine Stückchen zurück, schnitt es in die Hälfte, warf einen Teil ins Feuer und sagte: “das reicht für dich aus!” Da bekannte Schweitzer seinen Diebstahl aus der ersten Begegnung und erzählte, wie sich die Substanz in geschmolzenem Blei verhalten hatte. Der Fremde begann zu lachen und sagte: “Du bist geschickter im Gestehen von Diebstahl, als im Anwenden deiner Medizin; denn wenn du nur dein Diebsgut in gelbem Wachs verpackt hättest, um es vor den aufsteigenden Bleigasen zu schützen, dann hätte es den Grund des Bleis durchdrungen und sich in Gold verwandelt.” Der Fremde ging und versprach Schweitzer am nächsten Morgen zu kommen und ihm die richtige Anwendung der Verwandlung zu zeigen.

“Aber “am nächsten Tag kam er nicht, er kam überhaupt nicht mehr. Es sandte nur eine Entschuldigung um 9:30 Uhr an diesem Morgen, dass er aus wichtigen Geschäftsgründen nicht kommen könne und versprach, um 15:00 Uhr zu kommen, doch er kam nie und ich hörte auch seitdem nie mehr etwas von ihm; daraufhin begann ich die ganze Sache zu bezweifeln. Nichtsdestotrotz kam in jener Nacht meine Frau… und bat mich inständig und eindringlich das Experiment zu machen… sie sagte zu mir, dass solange das nicht erledigt sei, würde ich die ganze Nacht kein Auge zumachen… Es war ihr so ernst, dass ich verlangte, ein Feuer anzumachen – ich dachte, ach, nun ist dieser Mann der Falschheit schuldig geworden (obgleich er so göttlich in seiner Rede war)… Meine Ehefrau packte das Stückchen in Wachs und ich nahm das Bisschen von 15 Gramm alten Bleis und gab es in den Tiegel über dem Feuer. Das Blei schmolz. Meine Frau gab die besagte Medizin, in der Form einer kleinen Pille hinein. Das führte zu einem sofortigen Rauschen und Blubbern. Es war perfekt. Innerhalb einer Viertelstunde war die gesamt Bleimasse in …feinstes Gold verwandelt worden.”

Baruch Spinoza, der in der Nähe wohnte, kam am nächsten Tag, um das Gold zu untersuchen und war überzeugt, dass Schweitzer die Wahrheit sagte. Der Goldexperte der Provinz, ein Herr Porelius, überprüfte das Metall und bezeichnete es als echt; und Herr Buectel, der Silberschmied, unterzog es weiteren Tests, die bestätigten, dass es Gold war. Die Aussagen dieser Herren bestehen bis zum heutigen Tag. Also entweder lügen hier ALLE, oder Dr. Schweitzer machte wirklich diese seltsame Erfahrung, wie er sie beschreibt. Das Interessante dabei ist, dass andere Personen über ähnliche Besuche seltsamer Männer berichten, die ihnen die Wahrheit über den alchimistischen Prozess erzählen, demonstrieren und dann mysteriös wieder verschwinden. Es geschah genügend oft in ausreichend von einander entfernten Plätzen und Zeiten, dass man annehmen kann, dass es kein abgekartetes Spiel oder eine Täuschung ist. Zwanzig Jahre vor dem Treffen von Schweitzer mit dem mysteriösen Fremden schrieb Jan Baptiste van Helmont, der für verschiedene wissenschaftliche Entdeckungen verantwortlich war und der Erste, der erkannte, dass es noch andere Gase als Luft gibt und so den Begriff “Gas” erfand:

“Wahrlich, ich habe ihn (den Stein der Weisen) verschiede Male gesehen und ihn in meinen Händen gehalten. Er hatte eine Farbe so wie Safranpulver und hatte doch Gewicht und war durchscheinend wie gepudertes Glas. Ich habe einmal 16 Milligramm davon erhalten… Ich gab es in 227 Gramm Quecksilber, das ich in einem Tiegel erhitzte; und sofort erstarrte das Quecksilber mit einem bestimmten Ton und wurde zu einem gelben Klumpen; doch nachdem ich es ausgeleert hatte, fand ich mit dem Blasebalg 230 Gramm reinstes Gold.”

Sir Isaac Newton studierte bis zu seinem Tode Alchemie und war davon Überzeugt, dass die Möglichzeit zur Umwandlung existiert. Die großen Philosophen und Mathematiker, Descartes und Leibnitz waren ebenfalls beide davon überzeugt, dass die Umwandlung Realität war. Sogar Robert Boyle, der Autor des Buches The Sceptical Chymist (Der skeptische Chemiker), war sich bis zu seinem Lebensende sicher, dass eine solche Verwandlung möglich war! Warum? Diese Männer waren Wissenschaftler. Und das Argument, dass ihre Ideen oder Beobachtungen weniger wissenschaftlich gewesen wären, als die heutzutage, hält keinem kritischen Blick stand. Und nun kommen wir zu unseren möglichen Protagonisten von Oak Island. Wie gesagt gab es zu verschiedenen Zeiten Gerüchte über Alchimisten, die Unsterblichkeit erreicht haben sollen. Nicholas Flamel war einer davon. Flamel war ein armer Schreiber und Kopist. Der Geschichte nach kaufte er im Jahre 1357 ein altes, illuminiertes Buch….

“Der Umschlag war aus Messing, gut gebunden und völlig mit Buchstaben in seltsamen Formen graviert… Ich konnte sie nicht lesen, sie waren weder lateinische noch französische Buchstaben… Innen war es (wie ich vermute) mit einem eisernen Stift graviert… hatte Seiten aus Rinde und war interessant koloriert…”

Berichten zufolge war die erste Seite in goldenen Buchstaben geschrieben. Da stand: Abraham, der Jude, Priester, Prinz, Levit, Astrologe und Philosoph wünscht der Nation der Juden, verstreut durch den Zorn Gottes in Frankreich, Wohlstand. Flamel ordnete demnach dieses Manuskript recht bald als das Buch Abrahams, des Juden ein. Die Widmung war gefolgt von Flüchen auf jeden, der dieses Buch las und kein Priester oder Jude war. Doch Flamel war ein Schreiber, und er dachte, er wäre von diesen Flüchen ausgenommen, also las er es. Der Zweck des Buches bestand darin, den verstreuten Juden unverhohlene Hilfe zu leisten, ihre Steuern bei der verhassten römischen Regierung zahlen zu können, indem sie gelehrt wurden, Blei in Gold zu verwandeln. Die Anleitungen waren klar und einfach, beschrieben aber nur den letzten Teil des Prozesses. Die Anweisungen für den ersten Teil des Prozesses waren, so sagt man, auf der 4. und 5. Seite des Buches illustriert. Flamel bemerkte, dass, obwohl sie schön ausgeführt waren…

”…doch niemand in der Lage sei, sie zu verstehen, ohne dass er ausgezeichnete Kenntnisse der Quabalah, eine Reihe alter Traditionen, besäße und gut in diesen Bücher unterrichtet wäre.”

Die Geschichte besagt, dass Flamel 21 Jahre versucht hatte, jemanden zu finden, der ihm diese Bilder erklären könnte. Schlussendlich drängte ihn seine Frau nach Spanien zu reisen und nach einem Rabbi oder gelehrten Juden zu suchen, der ihm assistieren könnte. Er begab sich also auf seine berühmte Pilgerfahrt zum Schrein von Santiago de Compostela, auf die er sorgfältig kopierte Bücher des Originals mitnahm. Nachdem er von dem Schrein Andacht gehalten hatte, ging er in die Stadt Leon in Nordspanien, wo er einen gewissen “Meister Canches” traf, einen jüdischen Physiker. Als dieser Mann die Zeichnungen sah, “war er höchst erstaunt und entzückt und freute sich, dass er sie als Teile eines Buches erkannte, die zerstört geglaubt wurden. Er tat seine Absicht kund, mit Flamel nach Frankreich zu reisen, doch auf dieser Reise starb er in Orleans. Flamel fuhr alleine nach Paris zurück. Doch offenbar musste ihm der alte Jude etwas erzählt haben, denn er schrieb:

“Ich hatte nun die Hauptmaterie, die ersten Grundsätze, aber wusste noch nicht um ihre Anwendung, was von allem das Schwierigste ist… Ich fand letztendlich, was ich ersehnte. Ich erkannte es auch am starken Duft oder Geruch. Damit konnte ich leicht Meisterschaft erreichen… Als ich das erste Mal die Umwandlung durchführte, verwendete ich Quecksilber. Ich wandelte ungefähr 200 Gramm in reines Silber um, das besser als das Silber aus der Mine war, wie ich mich versicherte und wie viele andere auch oft festgestellt haben. Es war an einem Montag, dem 17. Jänner um Mittag, in meinem Haus. Perrenelle war anwesend, im Jahre 1382 nach der Wiederherstellung der Menschheit.”

Achtet auf das Datum, den 17. Jänner, denn es wird noch häufig vorkommen! Ein paar Monate später machte Flamel zum ersten Mal Gold. Ist das nur eine Geschichte? Nun, was stimmt und was überprüft werden kann ist, dass Flamel 14 Spitäler, 3 Kapellen und 7 Kirchen in Paris ausgestattet hat, die alle von Grund auf neu erbaut, mit großen Geschenken und Mitteln beschenkt wurden; auch die Friedhöfe wurden renoviert. “Wir haben in Boulogne genauso viel getan wie in Paris, von den vielen karitativen Zuwendungen, die wir dort vor allem Armen, Witwen und Weisen zukommen ließen, gar nicht zu reden.” Nach Flamels Tod im Jahre 1419 begann die Gerüchteküche zu kochen. In der Hoffnung, in einem seiner Häuser etwas Verstecktes zu finden, wurden sie immer wieder durchsucht, solange bis sie völlig zerstört waren. Man erzählte sich Geschichten, dass Nicholas und Pernelle immer noch lebten. Die Geschichten, dass Nicholas und Pernelle dem Tod getrotzt haben, halten sich. Paul Lucas, eine Reisender aus dem 17. Jahrhundert traf bei einer Reise durch Kleinasien einen türkischen Philosophen, der ihm sagte, dass “die wahren Philosophen im Besitz der Geheimnisse zur Verlängerung des Lebens bis weit über 1000 Jahre seien…” Lucas schrieb: “Ich nahm mir die Freiheit, den berühmten Flamel zu nennen, von dem gesagt wird, dass er den Stein der Weisen besessen hat, und der bereits gestorben war. Er lächelte über meine Naivität und fragte leicht belustigt: Das glauben Sie wirklich? Nein, nein, mein Freund, Flamel lebt immer noch; weder er noch seine Frau sind in die Nähe des Todes gekommen. Vor nicht einmal drei Jahren haben wir uns in Indien getrennt; er ist einer meiner besten Freunde.” Berichten zufolge wurde Flamel im Jahre 1761 beim Besuch der Oper gesehen. Wir haben hier nun einen Hinweis auf den angeblichen “Abraham, den Juden”, der uns SCHEINBAR in die Richtung einer jüdischen Bruderschaft von Alchimisten und Hütern der Geheimnisse führt. Ich werde diese Spur jedoch nicht verfolgen, da sie die ganze Sache so kompliziert machen würde, dass wir unseren Weg aus dem Nebel niemals finden würden. Aber um euch zu beruhigen, werden ich ein paar Anmerkungen dazu machen. Es ist interessant, dass Eugene Canseliet in seinem Vorwort zu Fulcanellis “Mysterium der Kathedralen” den Unterschied zwischen Kaballah und Cabala so dramatisch hervorhebt:

”…Indessen, und wenn das Verdienst von Das Mysterium der Kathedralen einer Rechtfertigung bedürfe, käme man diesem Bedürfnis bei weitem nach mit dem Hinweis, dass dieses Buch die phonetische Cabale, deren Grundsätze und Anwendung zuvor in vollkommener Vergessenheit versunken waren, wieder in ihr wahres Licht gerückt hat. Nach dieser detaillierten und präzisen Unterweisung und nach den kurzen Betrachtungen, die wir im Zusammenhang mit dem Zentauren, dem Pferde-Mann (homme-cheval, lateinische homo cabalis) von Plessis-Bourré in Deux Logis Alchimiques angebracht haben, ist es für alle Zukunft unmöglich geworden, die (Gebär-) Mutter-Sprache (langue matrice), dieseenergische Sondersprache (énergique idiome), die – obgleich nie gesprochen – so leicht verstanden wird, und, immer gemäß de Cyrano Bergerac, der Instinkt oder die Stimme der Natur ist, zu verwechseln mit den ebenso abstrusen wie arbiträren Transpositionen der jüdischen Kabbalah. Darum kommt es so genau darauf an, die beiden Vokabeln CABALE und KABBALAH genau zu unterscheiden, um sie ihrem wahren Sinne gemäß zu verwenden: Das erste Wort leitet sich ab vom lateinischen caballus – Pferd; das zweite vom hebräischen Kabbalah, welches Überlieferung bedeutet. Endlich hüte man sich davor, solche aus bildlicher Umschreibung entstandene Begriffe wie Jargonflüchtige RedensartIntrige oder Wortspielerei zu verwenden, um dem Ausdruck Cabale die ihm allein zukommende Anwendung zu verweigern.”

Nun ist interessant, dass die Begriffe “ Jargon”, “flüchtige Redensart” und “ Intrige” hier in Verbindung mit seinen vergleichenden Ausführungen über die Kaballah, die “Überlieferung”, und die Cabala, “das Pferd” verwendet werden. Es scheint fast, dass Fulcanelli uns sagen will, dass die Kaballah, oder die Tradition, ein Ablenkungsmanöver ist. Fulcanelli selbst macht eine interessante Anmerkung in The Dwellings of the Philosophers (Die Wohnstätten der Philosophen; nicht auf Deutsch erhältlich):

“Alchemie ist obskur, weil sie verborgen ist. Die Philosophen, welche die Darstellung ihrer Lehren und die Ergebnisse ihrer Arbeiten der Nachwelt erhalten wollten, waren sehr sorgsam darin, ihre Ausführungen so zu halten, dass sie nicht in gewöhnlicher Form zur Darstellung kamen, damit sie nicht von Laien missbraucht werden konnten. …Die Philosophen hatten keine anderen Möglichkeiten zur Verfügung, als von den einen zu stehlen, was sie den anderen zukommen lassen wollten. Doch diese Verwirrung von Metaphern, von verschiedenen Symbolen, diese Weitschweifigkeit der Begriffe, der kapriziösen Formulierungen im Schreibfluss, verhinderten in klarer Sprache eine Anwendung durch Gierige und Idioten…”

Der Kern dieses kurzen Abstechers ist der: unterstelle den Juden, Freimaurern oder irgendeiner anderen Gruppe nichts, wenn du das Rätsel lösen willst. Fast jedes Thema, das wir durchgearbeitet haben, kehrte sich um und wurde unklar. Und wenn du es schon genau und klar vor dir siehst, wird es noch schwieriger sein, es zu verstehen! Kehren wir nun zu unseren angeblichen Alchimisten zurück, kommen wir ins Jahr 1745. Prinz Charles Edward Stuart, bekannt als der “junge Thronprätendent” (young pretender), brachte die Revolution der Jakobiten im Versuch, den britischen Thron für seinen Vater, den “alten Thronprätendenten” (old pretender), wiederzugewinnen, in Gange. Der Anlass für die Jakobiten lag im Grunde in der Schlacht von Culloden im April desselben Jahres, wo sie geschlagen wurden. Und doch lebte die britische Regierung immer in der Angst, dass die Jakobiten immer noch gemeinsam mit ihren französischen Sympathisanten etwas im Schilde führten. Als Franzose damals in London zu leben war ein Verhaftungsgrund. Diese “Spion-Hysterie” führte zur Verhaftung vieler Franzosen auf Grund von erfundenen Verstößen. Die meisten von ihnen wurden später wieder freigelassen, doch es war für gallische Besucher eine gefährliche Zeit. Ein Franzose wurde im November dieses Jahres verhaftet. Er wurde beschuldigt, im Besitz von pro-jakobitischen Briefen gewesen zu sein. Er wurde sehr ungehalten und behauptete, dass ihm diese Briefe “untergeschoben” worden waren. Wenn man die Stimmung zur damaligen Zeit betrachtet, ist es sehr überraschend, dass ihm geglaubt und er wieder freigelassen wurde! Horace Walpole, ein englischer Autor und Mitglied des Parlaments, schrieb über diesen Zwischenfall am 9. 12. 1754 einen Brief an Sir Horace Mann, indem er sagte:

” Vor ein paar Tagen ließen sie einen eigenartigen Mann mit Namen Graf von Saint-Germain frei. Er lebte schon zwei Jahre hier und sagte nicht, wer er sei und was er tue, sondern nur, dass er nicht unter seinem richtigen Namen hier lebe. Er singt wunderschön und spielt exzellent die Geige, ist schnell wütend und nicht sehr einfühlsam.”

Das ist einer der wenigen “authentischen” Kommentare über einen der mysteriösesten Charaktere des 18. Jahrhunderts. Ein anderer Begleiter des “Grafen von Saint-Germain”, Graf Warnstedt, beschrieb Saint-Germain als den “Scharlatan, Narren, Windhund, Schwindler und Falschspieler schlechthin”. Und doch nannte er ihn auch “vielleicht einen der weisesten Männer, die je gelebt haben.” Saint-Germain war eindeutig einer Jener, die entweder geliebt oder gehasst wurden! Er erweckte zum ersten Mal in der Wiener Schickeria Aufmerksamkeit, ca. um 1740, wo er immer nur in schwarzer Kleidung herumstolzierte. Alle anderen Leute waren bunt gekleidet, mit Satin, Spitzen und Ornamenten geschmückt und die Stoffe waren kunstvoll gestaltet; und da kommt Saint-Germain daher, in seiner düstern, schwarzen Aufmachung, umrahmt von glitzernden Diamanten an seinen Fingern, Schuhschnallen und an seiner Schnupftabakdose. Was für ein Blickfang! Wenn du in einem Zimmer voll mit Rotkehlchen, Kanarienvögeln und Blaumeisen auffallen willst, sei einfach eine Amsel! Er hatte auch die Angewohnheit, statt Geld immer eine Handvoll lose Diamanten in seinen Taschen zu haben! Da war er nun, lenkte solcherart die Aufmerksamkeit auf sich und natürlich machte er mit den lokalen Modezaren, den Grafen Zabor und Lobkowitz, Bekanntschaft, die ihn dem französischen Marshall de Belle-Isle vorstellten. Nun, es scheint, dass der Gesundheitszustand des Marschalls ziemlich angeschlagen war, doch seine Krankheit war nicht aufgezeichnet worden, deshalb kann die Behauptung, dass ihn St. Germain geheilt habe, nicht überprüft werden. Nichtsdestotrotz war er St. Germain so dankbar, dass er ihn nach Paris mitgenommen hatte und ihm Wohnungen und ein Laboratorium zur Verfügung stellte. Die Details von Saint Germains Leben in Paris sind einigermaßen gut bekannt, und zu dieser Zeit begannen die Gerüchte. Es gibt einen Bericht einer “Gräfin von B***” (vermutlich ein Pseudonym, also müssen wir diesen Bericht mit Vorsicht genießen), die in ihren Memoiren, den Chroniques de l’oeil de boeuf, berichtet, dass, als sie bei einer Soiree der alten Gräfin von Georgy, deren verstorbener Mann um 1670 Botschafter in Venedig gewesen war, mit dieser gesprochen hatte und diese sich an Saint Germain aus ihren Tagen in Venedig erinnern konnte. Die alte Dame fragte den Grafen, ob sein Vater vielleicht damals in Venedig gewesen sei. Er verneinte und meinte, dass ER dort gewesen war! Aber der Mann, den die Gräfin gekannt hatte, war DAMALS schon mindestens 45 Jahre alt, und das vor 50 Jahren, und das schien auch das Alter des Mannes zu sein, der vor ihr stand! Der Graf lächelte und sagte: “Ich bin sehr alt.” “ Aber dann müssen sie fast 100 Jahre alt sein”, rief die Gräfin. “Es ist nicht unmöglich”, antwortete der Graf. Er erzählte daraufhin ein paar Details, welche die Dame überzeugten, dass es wirklich er war, den sie in Venedig gekannt hatte. Die Gräfin rief: “Ich bin schon überzeugt. Ihr seid ein höchst außergewöhnlicher Mann, ein Teufel!” “Um Himmels Willen!”, schrie Saint Germain so laut, dass es jeder im Raum hören konnte. “Nicht solche Namen!” Er begann überall zu zittern und verließ sofort den Raum. Eine ziemlich dramatische Einführung in die Gesellschaft, oder? Stimmte das wirklich oder war es das Werk eines sehr cleveren Betrügers? Nahm er absichtlich den Namen eines lang verstorbenen Mannes an, über den er viel wusste und täuschte und betrog dann auf eine Weise, die uns heutzutage sehr bekannt ist? War er ein Quacksalber oder wirklich ein Mann voller Mysterien? In jedem Fall war das der Beginn der “Legende” und vieler weiterer Geschichten ähnlicher Natur, die sich in der gehobenen Gesellschaft wie ein Lauffeuer verbreiteten. Saint Germain goss offenbar Öl ins Feuer, indem er Dinge sagte, wie zum Beispiel, dass er die “heilige Familie” sehr gut gekannt hatte und auch zum Hochzeitsfest in Kanaan eingeladen war, wo Jesus Wasser in Wein verwandelt hatte. Er ließ zufällig die Bemerkung fallen, dass er “immer schon gewusst hatte dass es mit Jesus ein böses Ende nehmen würde.” Er wäre auch ein guter Freund von Anna, der Mutter der Jungfrau Maria, gewesen und hatte auch deren Heiligsprechung beim Konzil von Nicaea im Jahre 325 n. Chr. vorgeschlagen! Was für ein Kerl! Bei jeder Gelegenheit wusste er etwas dazu zu sagen! Bald fraßen dem Grafen Louis XV und seine Mistress, Madame de Pompadour, aus der Hand. Es KÖNNTE auch so gewesen sein, dass er ein französischer Spion in England war, als er dort eingesperrt worden war, weil er später für den vertrauensseligen König von Frankreich einige zwielichtige Geschäfte erledigt hatte. Im Jahre 1760 sandte Louis XV Saint Germain als seinen persönlichen Bevollmächtigten nach Den Haag, um ein Darlehen mit Österreich auszuhandeln, dass Frankreich nach dem siebenjährigen Krieg gegen England wieder auf die Beine helfen sollte. Während seines Besuches in Holland hatte der Graf jedoch mit seinem Freund Casanova, ebenfalls ein Diplomat in Den Haag, eine Auseinandersetzung. Casanova versuchte daraufhin mit allen Mitteln Saint Germain in Misskredit zu bringen, aber er scheiterte. Man muss sich fragen, was Casanova entdeckt oder herausgefunden hatte, dass er plötzlich so über Saint Germain gedacht hatte. Aber Saint Germain machte sich auch andere Feinde. Einer dieser Feinde war der Duc de Choiseul, der Außenminister von König Louis. Er hatte entdeckt, dass Saint Germain die Möglichkeit eines Friedensschlusses zwischen England und Frankreich ausgelotet hatte, doch der Duc konnte den König überzeugen, dass dies ein schlimmer Betrug gewesen wäre, und so musste der Graf über England nach Holland fliehen. In Holland lebte er unter dem Namen “Graf Surmont” und arbeitete daran, genug Geld zusammen zu bekommen, um Laboratorien einrichten zu können, wo er dann Lacke und Farben herstellte und sich mit seinen alchimistischen Experimenten beschäftigte. Alle Berichte aus dieser Zeit besagen, dass ein bis zu einem GEWISSEN Maß dabei erfolgreich war, denn er verließ Holland mit 100.000 Gulden! Danach wurde er in Belgien gesehen, als “Marquis de Monferrat”. Er richtete mit “dem Geld anderer Leute” ein weiteres Laboratorium ein, bevor er wieder verschwand. (Beginnen wir hier ein Muster zu sehen?) Über einige Jahre hinweg, gibt es Berichte über Saint Germain aus den verschiedensten Teilen Europas, und im Jahre 1768 tauchte er am Hof von Katharina der Großen auf. Die Türkei hatte Russland soeben den Krieg erklärt, und Saint Germain strich seine Vorzüge als wertvoller Diplomat hervor, da er ein “Insider” der französischen Politik wäre. Bald war er ein Ratgeber von Graf Alexei Orlow, dem Anführer der russischen Streitkräfte. Orlow ernannte ihn zu einem hochgradigen Offizier der russischen Armee und Saint Germain erhielt einen englischen Decknamen, “General Welldone”. Sein Erfolg in Russland hätte es ihm ermöglicht, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, doch das tat er nicht. 1774 tauchte er in Nürnberg auf und wollte von brandenburgischen Marktgrafen, Karl Alexander, Geld. Er verwendete damals den Decknamen (offenbar war es ihm nicht mehr genug, nur ein Graf oder Marquis zu sein) Prinz Rakoczy von Transsylvanien! Der Marktgraf von Brandenburg war natürlich beeindruckt, als Graf Orlow in Nürnberg auf Staatsbesuch war und “den Prinzen” wärmstens empfahl. Doch später, als der Marktgraf ein paar Nachforschungen anstellte, fand er heraus, dass der ECHTE Prinz Rakoczy unzweifelhaft bereits tot war und der falsche Prinz in Wahrheit nur der Graf Saint Germain war! Saint Germain setzte dem nichts entgegen, sondern entschied offenbar, dass es nun an der Zeit war, weiter zu reisen. Der Duc de Choiseul, Saint Germains alter Feind, behauptete, dass der Graf im Auftrag von Friedrich dem Großen unterwegs war. Doch das stimmte zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich nicht, denn Saint Germain hatte an Friedrich einen Brief mit der Bitte um Unterstützung geschrieben gehabt. Doch Friedrich hatte ihn ignoriert, und es wäre eigenartig gewesen, wenn der Graf in seinen Diensten gestanden WÄRE, wie de Choiseul dachte. Doch wie viele Betrüger, die niemals entmutigt sind und nicht wissen, wann es an der Zeit aufzuhören ist, ging Saint Germain nach Leipzig und stellte sich Prinz Friedrich August von Brunswick als Freimaurer vierten Grades vor. Nun war es aber so, dass Friedrich August der Großmeister der preußischen Freimaurerloge war, also war dies WIRKLICH ein dummer Schachzug von Saint Germain, da sich bald herausstellte, dass er KEIN Freimaurer war! Dies gilt im Allgemeinen für alle Betrüger… ihre Egos verursachen möglicherweise ihren Niedergang! Der Prinz forderte Saint Germain heraus, denn er kannte die geheimen Zeichen nicht und schickte ihn als Betrüger weg. 1779 war Saint Germain ein alter Mann um die 60 Jahre, der weiterhin behauptete, viel älter zu sein. Er muss gelernt haben, sein Ego zu bändigen, denn in Eckenforde, in Schleswig, Deutschland, gelang es ihm, dem Prinzen Karl von Hesse-Kassel zu gefallen. Damals bestand ein Teil seines Betruges darin, ein Mystiker zu sein, denn es ist aufgezeichnet, dass er zu Prinz Karl gesagt hatte:

“Sei das Licht der Welt. Wenn dein Licht nur das eines Planeten ist, dann wirst du im Angesicht Gottes nichts sein. Ich halte für Sie eine Pracht bereit, gegen die der Glanz der Sonne nur ein Schatten ist. Sie sollen den Lauf der Sterne geleiten, und jene, die Imperien regieren, sollen von Ihnen geleitet werden.”

Klingt eher wie der Beginn einer weiteren Betrügerei! Nichts als ein reines Füttern des Egos des Prinzen, um dann mit all seinem Geld abzuhauen! Am 27. Februar 1784 starb Saint Germain im Haus des Prinzen Karl in Eckenforde. Dort wurde er auch begraben und der Prinz ließ einen Grabstein errichten, auf dem stand:

Er, der sich der Graf von Saint Germain und Welldone nannte, von dem es nichts weiter zu berichten gibt, liegt in dieser Kirche begraben.

Und dann ließ der Prinz alle Aufzeichnungen des Grafen vernichten, “sie könnten ansonsten falsch interpretiert werden.” Angeblich gibt es Beweise, dass der Graf NICHT gestorben sei. Viele Okkultisten behaupten, dass er immer noch lebt! Das Mysterium von Saint Germain besteht hauptsächlich auf Grund seiner unklaren Herkunft. Ein Bericht besagt, dass er im Jahre 1710 in San Germano als Sohn eines Steuereintreibers geboren wurde. Ephilas Levi, der Okkultist aus dem 19. Jahrhundert, sagte, dass Saint Germain in Lentmeritz in Böhmen geboren wurde und ein Bastard von einem Edelmann war, der auch ein Rosenkreuzer war. Es IST bekannt, dass er ein Sprachengenie war und fließend Französisch, Deutsch, Englisch, Niederländisch und Russisch sprechen konnte. Er selbst behauptete auch Chinesisch, Hindi und Persisch fließend sprechen zu können, doch es gab niemanden, der dies überprüfen konnte. Und wir bemerken auch, dass Horace Walpole sagte, dass er ein fantastischen Geiger, Sänger und Maler war, obwohl keine seiner angeblichen Künste bis heute erhalten blieb. Er konnte angeblich Juwelen malen, die wie echte Juwelen glitzerten. Es bestehen auch viele Beweise, dass Saint Germain ein Experte für Juwelen war – er hatte behauptet, diese Kunst mit dem Schah von Persien studiert zu haben! In jedem Fall wird berichtet, dass er einen gesprungenen Diamanten für Louis XV repariert hatte, der mit dem Ergebnis außerordentlich zufrieden war. Saint Germain besaß auch ein enormes Wissen über Chemie in allen damals bekannten Fachrichtungen. Die vielen Laboratorien, die er mit geborgtem Geld einrichtete, waren alle dazu da, um hellere und bessere Pigmente und Farben herzustellen und seinen alchimistischen Studien zu dienen. Dann bestand sein Ruf als Heiler. Er heilte nicht nur den Marschall de Belle Isle, sondern auch einen Freund von Madame Pompadour, der sich eine Pilzvergiftung zugezogen hatte. Saint Germain nahm NIEMALS gemeinsam mit anderen Nahrung zu sich, was offenbar zu seinem Plan gehörte, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Er konnte an einem Tisch sitzen, wo alle anderen in den vorzüglichsten und leckersten Gerichten schwelgten und nichts essen und trinken. Casanova schrieb:

“Anstelle zu essen sprach er von Beginn des Mahls bis zum Ende. Einmal folgte ich seinem Beispiel und aß nichts, sondern hörte ihm mit größter Aufmerksamkeit zu. Man kann mit Sicherheit behaupten, dass er als gewandter Gesprächspartner unerreicht ist.”

Colin Wilson, Autor von Das Okkulte (The Occult), dachte, dass Saint Germain Vegetarier gewesen sein muss. Letztendlich ist das EIGENTLICHE Rätsel, neben seiner Herkunft, wobei diese beiden Punkte etwas miteinander zu tun haben könnten, WOHER Saint Germain all dieses spezifische Wissen bezogen hat? Natürlich waren nicht alle, denen er begegnet ist, von seinen Talenten beeindruckt, wie wir gesehen haben. Casanova ließ sich von ihm unterhalten, und trotzdem schrieb er, dass er ein Betrüger und Scharlatan sei. Er schrieb:

“Dieser außergewöhnliche Mann, von der Natur als der König der Hochstapler und Quacksalber auserkoren, kann dich auf spielerische und versichernde Weise überzeugen, dass er dreihundert Jahre alt ist, dass er die Geheimnisse der universellen Medizin kennt und Meisterschaft über die Natur besitzt, dass er Diamanten schmelzen kann und in der Lage sei, aus 10 bis 12 kleinen Diamanten den reinsten Diamant zu formen… All dies, so sagte er, ist für ihn nur eine Kleinigkeit. Dennoch kann ich ungeachtet seiner Prahlereien, seiner unverfrorenen Lügen und seiner vielschichtigen Eigenheiten nicht sagen, dass er beleidigend wäre. Trotz meines Wissens darüber, wer er ist und trotz meiner eigenen Gefühle finde ich, dass er ein erstaunlicher Mann ist…”

Graf Alvensleben, ein preußischer Botschafter am Dresdner Hof schrieb 1777:

“Er ist ein höchstbegabter Mann mit sehr regem Geiste, doch er ist ohne Maß, und er hat seinen außerordentlichen Ruf nur über die niedersten und niederträchtigsten Schöntuereien erworben, die Menschen möglich sind, und durch seine außergewöhnliche Eloquenz, besonders wenn sich jemand durch die Leidenschaft und den Enthusiasmus, mit dem er sich selbst ausdrücken kann, mitreißen lässt. Der Antrieb dieses Mechanismus ist maßlose Eitelkeit.”

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe ein paar Menschen bislang in meinem Leben getroffen, auf die diese angesprochenen Qualitäten zutreffen. Ich bin von einem oder zwei sogar eine Zeit lang getäuscht worden. Es sieht so aus, als ob es ein Leichtes wäre, jemanden mit Eigenschaften wie Saint Germain loszuwerden. Aber im Falle des Grafen stehen wir vor einem Problem. Welche dieser Geschichten handeln wirklich von ihm? Die Sache verdichtet sich! Berthold Volz forschte in den 1920er Jahren bei diesem Thema genau nach und entdeckte, zumindest wird es so behauptet, dass der Duc de Choiseul, der auf den Grafen überaus eifersüchtig war, einen Doppelgänger-Betrüger angeheuert hatte, der sich überall als Saint Germain ausgegeben hatte, der übertrieb und sich wie ein Idiot benahm, damit der Graf in schlechtem Licht dastand. Oder ist das wieder nur eine weitere Geschichte, die entweder auf Wunschdenken beruht oder welche die Legende erhalten soll? Ist uns diese Lockvogeltaktik nicht schon klar? Vermutlich hat Saint Germain gegenüber Marie Antoinette die französische Revolution vorhergesagt, die angeblich in ihrem Tagebuch geschrieben hatte, dass sie es bereue, seinen Rat nicht beherzigt zu haben. Da ich diesen Eintrag nicht gesehen habe, kann ich mich dafür auch nicht verbürgen. Aber meiner Meinung nach war es damals nicht so schwierig, dies vorherzusehen, wenn man das politische Klima der damaligen Zeit bedenkt! Es wird gesagt, dass Saint Germain im Jahre 1785, ein Jahr nach seinem angeblichen Tod, in Wilhelmsbad gesehen wurde, und das in Begleitung des Zauberers Cagliostro, des Hypnotiseurs Anton Mesmer und des “unbekannten Philosophen” Louis Claude de St. Martin. Doch das sind Gerüchte. Dann soll er vermeintlich nach Schweden gegangen sein, um im Jahre 1789 König Gustavus III von einer Gefahr zu warnen. Dann besuchte er eine Freundin, Mademoiselle d’Adhemar, die sagte, dass er immer noch wie 46 aussehen würde! Offenbar sagte er ihr, dass sie ihn noch fünfmal sehen würde, und sie behauptete, dass dies auch wirklich eingetreten sei. Angeblich besuchte sie der Graf zum letzen Mal in der Nacht vor dem Mord am Duc de Berri im Jahre 1820. Und wiederum kann das nicht bewiesen werden. Napoleon III ordnete eine Kommission an, die das Leben und die Aktivitäten von Saint Germain untersuchen sollte, doch die Ergebnisse dieser Kommission wurden bei einem Brand im Hotel de Ville in Paris im Jahre 1871 zerstört – viele glauben bis heute, dass das kein Zufall war. Ich denke mir dabei, dass der einzige Grund solch einen Bericht zu vernichten darin liegt, dass er bewiesen hätte, dass der Graf ein Betrüger war. Das Resultat dieses Brandes ist, dass die Legende weiterlebt; es ist deshalb wahrscheinlich, dass der Bericht der Kommission der Legende Schaden angerichtet und sie als normalen Betrug beiseite geschafft hätte. War dies für die Legende hilfreich, so hat es auch nicht verändert, was damals schon der Fall war; dass die Menschen glauben, dass Saint Germain so etwas wie ein übernatürliches Wesen war. So muss die Zerstörung des Berichtes, wenn sie geplant war, dazu gedient haben, den Status Quo zu erhalten. Eine der nächsten Spuren der Legende führt zu Helena Blavatsky, die behauptete, dass Saint Germain einer der “verborgenen Meister” war, gemeinsam mit Christus, Buddha, Appollonius von Tyana, Christian Rosenkreutz, Francis Bacon und anderen. Nach dem 2. Weltkrieg reiste eine Gruppe Theosophen nach Paris, wo ihnen mitgeteilt wurde, dass sie den Grafen treffen würden; doch er kam nicht. Und schlussendlich wurde 1972 im französischen Fernsehen ein Franzose namens Richard Chanfray interviewt. Er behauptete Saint Germain zu sein und verwandelte vor laufender Kamera auf einem Campingkocher Blei in Gold! Und wir dürfen nicht auf die jüngeren “Kommunikationen” vergessen, die der Graf mit der Anführerin der Church Universal and Triumphant, Elisabeth Clare Prophet, gehabt haben soll. Am Ende finden wir bei der Geschichte um Saint Germain Lügen und Verwirrung. Aber wir sind bereits daran gewöhnt und haben gelernt, anders zu denken. Und wenn Saint Germain ein Betrüger war, dass haben wir genau und sorgfältig über diejenigen nachzudenken, die ihn als ihre “Verbindung” im esoterischen Sinn angeben! Während des 19. und 20. Jahrhunderts verlor die Alchemie mit dem Aufstieg der experimentellen Wissenschaft an Gunst. Es war die Zeit solch brillanter Namen wie Lavoisier, Priestley und Davy. Daltons Atomtheorie und eine Vielzahl von Entdeckungen in Chemie und Physik machten allen “seriösen” Wissenschaftlern klar, dass die Alchemie nur ein “mystischer” und, im besten Fall, harmloser Zeitvertreib ohne wissenschaftlichen Wert war. Organisationen wie Golden Dawn und Ordo Templi Orientes ersonnen einen verzerrten Mischmasch aus Schnipseln von Alchemie und orientaler Philosophie, und rührten das Ganze in die magischen Traditionen des westlichen Europas. Doch diese Stückwerke sind eindeutig verdrehte Kopien, die hauptsächlich aus reinem Wunschdenken entstehen. Wenn man tief die sogenannten “Eingeweihten” dieser “Systeme” studiert, wird man immer wieder mit den Archetypen der “gescheiterten Magier” konfrontiert, so dass man nur den Kopf schütteln kann und sich an die Warnungen der großen Alchimisten erinnern muss, dass diejenigen, die in sich nicht diesen “besonderen Zustand” entwickeln, der für das “große Werk” notwendig ist, nur Unheil als Ergebnis erhalten. Meiner Meinung nach besteht kein Zweifel, dass solche Gruppierungen sich an einer Art “Alchemie” oder “Magie” versuchen, und es besteht auch kein Zweifel, dass sie dann und wann wirklich Verbindungen zu “Kraftquellen” heraufbeschwören. Doch im Allgemeinen zeigt die Betrachtung dessen, was aus diesen Quellen gelernt werden kann, eine Tendenz in Richtung großes Wunschdenken, oder sogar in die Richtung einer möglichen Herrschaft durch die Kräfte der Dunkelheit in der Verkleidung als “Engel des Lichts”. Nichtsdestotrotz verkündete im Jahre 1919 der britische Physiker Ernest Rutherford, dass er die erfolgreiche Verwandlung eines Elements in ein anderes geschafft hatte: Stickstoff in Sauerstoff! Zugegeben, sein Verfahren und seine Ergebnisse glichen in keinster Weise der Arbeit der Alchimisten, doch er hatte das Beharren der meisten Wissenschaftler der damaligen Zeit widerlegt, dass solch eine Verwandlung unmöglich wäre. Tatsächlich wurde bekannt, dass radioaktive Elemente schrittweise “zerfallen”, dabei abstrahlen und “Tochterelemente” produzieren, die noch weiter zerfallen. Eine solche Kette beginnt zum Beispiel mit Uran und ergibt als Endprodukt Blei. Die Frage lautete also, ob dieser Prozess auch umgekehrt werden kann? Oder welches Ergebnis bringt eine solche Kette, wenn mit einem anderen Element begonnen wird? Franz Tausend, ein 36jähriger Chemiker aus München, hatte eine Theorie über die Struktur der Elemente, die eine eigenartige Mischung aus Pythagoreismus und moderner Chemie. Er veröffentlichte ein Pamphlet mit dem Titel “180 Elemente, deren Atomgewicht und Eingliederung in das harmonisch-periodische System.” Er dachte, dass jedes Atom eine Schwingungsfrequenz besitze, die für das Element charakteristische seien, je nach Gewicht des Atomkerns und der Anordnung der Elektronen um ihn. Spätere Untersuchungen ergaben, dass dieser Teil seiner Überlegungen richtig war. Tausend nahm jedoch weiters an, dass Materie durch Hinzufügen der richtigen Substanz zum Element “manipuliert” werden kann, das dadurch seine Schwingungsfrequenz verändert und so zu einem anderen Element wird. Zufälligerweise wurde ungefähr zur selben Zeit Adolf Hitler eingesperrt, weil er versucht hatte, einen bewaffneten Aufstand zu organisieren. Einer seiner Gefolgsleute war General Erich Ludendorff, doch Ludendorff wurde von den Vorwürfen freigesprochen und kandidierte im darauf folgenden Jahr um die deutsche Präsidentschaft. Er wurde von Hindenburg geschlagen und so wandte er sich der Finanzierung der aufkeimenden Nazi-Bewegung zu. Es kamen ihm Gerüchte zu Ohren, dass ein gewisser Herr Tausend normales Metall in Gold verwandelt hatte und er bildete eine Gruppe, die sich mit der Untersuchung dieses Vorgangs auseinandersetzte, die auch aus vielen Industriellen bestand. Tausend wies sie an, Eisenoxid und Quarz zu besorgen, was zusammen in einem Tiegel verschmolzen wurde. Ein deutscher Kaufmann und Mitglied dieser Gruppe, Stremmel, nahm den Tiegel in der Nacht mit auf sein Hotelzimmer, damit sich niemand daran zu schaffen machen konnte. Am nächsten Tag erhitzte Tausend in Gegenwart seiner Gönner den Tiegel in seinem elektrischen Schmelzofen und mengte der geschmolzenen Masse eine kleine Menge weißen Pulvers bei. Man ließ es abkühlen und nachdem die nun harte Masse aufgebrochen worden war befand sich ein 7 Gramm schwerer Goldbarren darinnen. Ludendorff war gelinde gesagt verzückt. Er gründete eine Firma mit dem Namen “Firma 164”. Investitionsgelder flossen herein und innerhalb eines Jahres hatte Ludendorff 400.000 Mark in Anlagen der NSDAP umgeleitet. Im Dezember 1926 trat Ludendorff von der Geschäftsführung zurück und ließ Tausend mit den Schulden alleine. Tausend schaffte es weiterhin Geld zu besorgen. Am 16. Juni 1928 erzeugte er angeblich mit einem Schlag 0,75 kg Gold. Das ermöglichte ihm, eine Reihe von “Anteilen” auszugeben, die jeweils dem Wert von 10 kg Gold entsprachen. Ein Jahr darauf, als kein Gold mehr erzeugt wurde, wurde Tausend wegen Betruges verhaftet, bei seinem Prozess für schuldig befunden und für vier Jahre inhaftiert. Er konnte aber trotzdem, während er auf seinen Prozess wartete, in der Münchner Münzanstalt eine Verwandlung unter größten Sicherheitsvorkehrungen durchführen. Dies wurde dem Gericht als Beweis für die Richtigkeit seiner Angaben vorgelegt, doch es wurde bezweifelt und konnte ihn nicht vor dem Gefängnis retten. Im selben Jahr, in dem Tausend verurteilt wurde, verkündete ein polnischer Ingenieur namens Dunikowski in Paris, dass er eine neuartige Strahlung entdeckt hatte, die Quarz in Gold verwandeln kann. Das Mineral, auf Kupferplatten aufgetragen, wurde durch elektrische Entladung mit 110.000 Volt geschmolzen und dann mit diesen neuen “Z-Strahlen” bestrahlt. Investoren investierten 2 Millionen Francs in Dunikowskis Projekt, aber als nach ein paar Monaten kein Gold produziert wurde, wurde dieser ebenfalls des Betruges für schuldig befunden und eingesperrt. Nach zwei Jahren Haft erreichte Dunikowskis Anwalt eine vorzeitige Entlassung. Er zog mit seiner Familie nach Italien, wo er wieder zu experimentieren begann. Bald tauchten Gerüchte auf, dass er sich selbst durch den Verkauf von Goldklumpen finanzierte. Sein Anwalt fuhr ihn in Begleitung des bedeutenden Chemikers Albert Bonn besuchen. Dort wurde entdeckt, dass der Quarz, den Dunikowski verwendet hatte (und wahrscheinlich auch Tausend) bereits Spuren von Gold enthalten hatte. Dieses Gold konnte mittels üblicher Vorgänge freigelegt werden. Der Goldanteil lag bei solcher Anwendung bei 10 zu 1.000.000, doch Dunikowskis Technik produzierte 100 Mal so viel. Trotzdem handelte er immer nur mit kleinen Mengen von Gold, das seine Ausrüstung nur mit kleinen Mengen Quarz funktionierte. Dunikowski behauptete, dass sein Prozess das natürliche Wachstum des “embryonalen” Goldes im Quarz beschleunigte. Er demonstrierte den Vorgang vor einer Gruppe geladener Wissenschaftler und erregte dabei beträchtliches Aufsehen. Eine englisch-französische Interessensgemeinschaft wurde gegründet, die Sand aus Afrika liefert und diesen in einem großen, neu errichteten Labor im Süden Englands behandeln ließ. Doch genau zu dieser Zeit begann der zweite Weltkrieg und Dunikowski verschwand. Es gab Gerüchte, dass er von den Deutschen in Beschlag genommen worden war und für sie Gold erzeugte, mit dem sie ihre schlecht funktionierende Wirtschaft abfedern konnten – doch dafür gibt es keine Beweise. Wir werden jedoch später noch auf Hitlers “Verbindung” zur Alchemie zurückkommen! Seit dem 2. Weltkrieg gab und gibt es immer noch viele Praktiker der Alchemie. Viele dieser Aktivitäten konzentrierten sich auf Frankreich. Auch Eugene Canseliet, der behauptete ein Schüler des oben erwähnten mysteriösen Fulcanelli gewesen zu sein, gehörte dazu. Beim Studium der Alchemie, der Geschichte der Alchemie und aller zu diesem Thema gehörigen Bücher, die ich finden konnte, kam ich schließlich zu einer Erwähnung Fulcanellis im Buch Morning of the Magicians (Der Morgen der Zauberer) von Pauwels und Bergier. Bergier behauptet darin, dass er im Juni 1937 – acht Jahre vor dem ersten Atombombentest in Neumexiko – von einem imponierenden, aber mysteriösen Fremden aufgesucht wurde. Der Mann bat Bergier dem Physiker Andre Helbronner, für der Bergier damals arbeitete, eine Botschaft zu überbringen. Der Fremde sagte, dass er fühle, dass es seine Pflicht sei, konservative Wissenschaftler vor der Gefahr der Atomenergie zu warnen. Er sagte, dass die Alchimisten vergangener Tage – und vergangener Zivilisationen – solch ein geheimes Wissen erreicht hatten, dass es sie zerstört hatte. Der mysteriöse Fremde sagte, dass er keine Hoffnung hätte, dass diese Warnung Gehör finden würde, doch er fühle, dass er sie aussprechen musste. Jacques Bergier war bis zu seinem Tod davon überzeugt, dass dieser Fremde Fulcanelli war. Wie man sich erzählt, suchte das American Office for Strategic Services, der Vorläufer der CIA, nach Kriegsende intensiv nach Fulcanelli. Er wurde nie gefunden. Die Streitfrage, die dieses Ereignis grundsätzlich in Frage stellte, lag in der Tatsache, dass von diesem mysteriösen Mann das Wort Plutonium verwendet wurde, das zum damaligen Zeitpunkt noch nicht isoliert war und erst im Februar 1941 isoliert werden konnte und das überhaupt erst im März 1942 seinen Namen bekommen hatte. Also fünf Jahre nach Bergiers Begegnung. Trotzdem bestand Bergier auf dieser Geschichte. Und es ist einfach so, dass geschichtliche Nachforschungen über “Meisteralchimisten” anzuzeigen scheinen, dass diese bis zu einem gewissen Ausmaß die Fähigkeit zu “Zeitreisen” gehabt haben müssen. Den Namen des Elementes zu kennen, wäre also für so jemanden keine allzu große Schwierigkeit. In den frühen 20er Jahren lebte in Paris ein “Mann mit starker Persönlichkeit und von kleiner Statur”. Sein Name war Eugene Canseliet, er war Anfang 20 und als alchimistischer Enthusiast bekannt. Er machte viele Anspielungen darauf, dass er mit “einem Meister der Kunst” arbeitete. Sein Freund und Partner, Jean Julien Champagne, ein verarmter Illustrator, der einige Jahre älter war als Canseliet, bestätigte diese Behauptungen. Die beiden lebten in Abrisswohnungen in einem baufälligen Haus in der Rue de Rochechouart 59, im Bezirk Butte-Montmatre. Auf Grund ihrer Andeutungen, dass sie mit solch einem “versteckten Meister” Kontakt hatten, wurden sie bald Drehpunkt eines aufkommenden Zirkels von Okkultisten. Angeblich wurden Canseliet und Champagne häufig in den Büchereien der Stadt, in der Nationalbibliothek, im Mazarin, im Arsenal und im Saint Genevieve gesehen, wo sie seltene Bücher und Manuskripte studierten. Offenbar suchten sie nach etwas. Die Geschichten, die den Menschen am Rande ihrer kleinen Elitegruppe zu Ohren kamen, besagten, dass dieser “versteckte Meister Fulcanelli” alt, angesehen – möglicherweise ein Aristokrat – und sehr reich war. Man sagte auch, dass er ein unglaublich gelehrter und geübter Alchimist sei, der bereits das große Werk erreicht hatte, oder zumindest kurz davor stand. Doch niemand außer Canseliet und Champagne hatten Meister Fulcanelli jemals getroffen, und so entstand in den okkulten Kreisen in Paris große Skepsis darüber. Diese Skepsis legte sich jedoch, als Le Mystere des Cathedrales im Jahre 1926 veröffentlicht wurde. Die erste Auflage bestand nur aus 300 Stück und wurde von Jean Schemit aus der Rue Lafitte 45 bei der Pariser Oper herausgegeben. Das Buch hatte den Untertitel “Eine esoterische Interpretation der hermetischen Symbole des großen Werkes” und das Vorwort war vom erst 26jährigen Eugene Canseliet verfasst. Im Buch waren 36 Illustrationen von Champagne, zwei davon in Farbe. Mit einem Mal war der Ruf Canseliets und Champagnes wiederhergestellt und ihre Stellung im geschlossenen Kreis der Okkultisten gesichert! Thema des Buches war eine vorgebliche Interpretation der Symbolik verschiedener gotischer Kathedralen und anderer europäischer Bauwerke als kodierte Anleitungen alchimistischer Geheimnisse. Der Gedanke, dass die Geheimnisse in den Steinstrukturen, Gravuren, usw. der mittelalterlichen Gebäude verborgen liegen, war bereits von einigen Autoren über esoterische Kunst und Architektur aufgenommen worden, doch niemand hatte zuvor eine so klare und detaillierte Erklärung des Themas abgegeben. Auf alle Fälle war Fulcanellis Buch in der Pariser okkulten Gemeinde eine Sensation. Im Vorwort von Canseliet gab es einen Hinweis, dass Fulcanelli im Besitz des Steines war – dass er mystisch verklärt und erleuchtet worden war und verschwunden ist!

“Er verschwand, als die Schicksalsstunde schlug, als das Zeichen erfüllt war…Fulcanelli ist nicht mehr. Jedoch – und das ist unser Trost – sein Denken bleibt, leuchtend und lebendig, auf immer in diesen Seiten eingeschlossen, wie in einem Heiligtum.” (Das Mysterium der Kathedralen)

Die außergewöhnliche Wissenschaft und einzigartigen Qualitäten der Persönlichkeit des Autors machten die okkulten Kreise in Paris vor Verlangen verrückt, weil sie wissen wollten, wer Fulcanelli wirklich war! Über die Spekulationen über Fulcanellis wahre Identität schrieb Kenneth Rayner Johnson:

“Man hatte vermutet, dass er ein Überlebender der früheren Königsfamilie Frankreichs war, der Familie Valois. Obwohl die Familie im Jahre 1589 nach dem Ableben von Henri III ausgestorben sein soll, war bekannt, dass Mitglieder der Familie sich in Magie und Mystik versucht hatten und dass die Tochter von Henri II und Gemahlin von Henri IV von Navarra, Marguerite de France, bis 1615 gelebt hatte. Darüber hinaus war einer ihrer vielen Geliebten der esoterisch zugeneigte Francis Bacon (von dem viele bis heute behaupten, dass er ein Eingeweihter war). Sie wurde 1599 geschieden und aus ihrer persönlichen Blütezeit entstammt das magische Pentagramm, an dessen fünf Enden jeweils ein Buchstabe des lateinischen Wortes Salus – Gesundheit – steht. Könnte der angeblich adelige Fulcanelli ein Abkömmling der Valois sein und deutet das lateinische Wort darauf hin, dass das wichtige alchimistische Geheimnis der Langlebigkeit von seiner Familie auf ihn weitergegeben wurde? Manche haben behauptet, dass Fulcanelli ein Buchhändler-Okkultist war, Pierre Dujols, der mit seiner Frau in der Rue de Renner im Pariser Bezirk Luxembourg eine Buchhandlung betrieb. Doch von Dujols wusste man, dass er nur ein theoretischer Alchimist war, der unter dem Pseudonym Magophon schrieb. Warum sollte er sich unter zwei Decknamen verbergen? Eine weitere Vermutung besagt, dass Fulcanelli der Schriftsteller J. H. Rosny der Ältere war. Doch dessen Leben war in der Öffentlichkeit zu bekannt, sodass diese Theorie keine Akzeptanz fand. “Zu dieser Zeit gab es zumindest drei aktive Alchimisten in der Stadt. Sie arbeiteten unter den Pseudonymen Auriger, Faugerons und Dr. Jaubert. Das Argument, warum sie nicht Fulcanelli waren, ist dasselbe wie bei Dujols-Magophon: Warum sollten sie mehr als einen Decknamen verwenden?” Schlussendlich gab es Canseliet und Champagne, die beide direkt mit Fulcanellis Büchern in Verbindung gebracht werden und die beide behaupteten, den Meister persönlich gekannt zu haben.” (Kenneth R. Johnson, The Fulcanelli Phenomenon, 1992, keine deutsche Übersetzung vorhanden)

Es besteht ein großer Einwand dagegen, dass Canseliet Fulcanelli sein hätte können: Er war zu jung, um das Wissen erreicht haben zu können, das im Buch dargestellt wird. Außerdem zeigt ein Vergleich des Vorwortes mit dem Text des Buches zwei völlig verschiedene Stile. Canseliet kann also ausgeschlossen werden. Als nächstes muss Champagne betrachtet werde, da dieser älter und erfahrener WAR und ihn seine Arbeit als Künstler mit Sicherheit in Frankreich herumgebracht hatte, so dass er all die beschriebenen Gebäude detailliert betrachtet haben könnte. Doch der Haken an dieser Annahme liegt darin, dass Champagne ein “bekannter Angeber, gewandter Witzbold, ein Wortverdreher und Trinker war, der sich selbst gerne als Fulcanelli ausgab – obwohl sein Verhalten völlig außerhalb des feierlichen Eides der Eingeweihten lag, anonym zu bleiben und stattdessen die eigenen Schriften für sich selbst sprechen zu lassen.” Zusätzlich war Champagne ein Alkoholiker, dessen Absinth- und Pernodsucht ihn möglicherweise auch umgebracht hatte. Er starb 1932 im Alter von 55 Jahren an Wundbrand. Seine Zehen waren ihm abgefault. Das klingt nicht wirklich nach einem Meisteralchimisten. Andererseits stellt sich bei den Beschreibungen der Verwandlung einiger Alchimisten die Frage, ob nicht das Abfallen der Zehen zum Verwandlungsprozess gehört! Scherz beiseite, es bestehen nun viel mehr Details und Merkwürdigkeiten beim Herausfinden, wer Fulcanelli wirklich gewesen sein könnte, aber wir stehen noch am selben Punkt, wie am Beginn unserer Betrachtung! Es dreht sich im Kreis! Der Grundtenor lautet: Mehr als eine Person hat sich als Fulcanelli ausgegeben und seinen Erfolg bei der Verwandlung und immer noch hier anwesenden Existenz für sich in Anspruch genommen – was ihn über 140 Jahre alt machen würde! Und manche Theoretiker glauben, dass er sogar noch älter sein könnte! Als im Jahre 1963 The Morning of the Magicians (Der Morgen der Zauberer; nicht auf Deutsch erhältlich) von Louis Pauwels und Jaques Bergier erschien, wurden sich erst zu diesem Zeitpunkt die englischsprachigen Okkultisten und Alchemiestudenten Fulcanelli bewusst. Erst acht Jahre nach dem Erscheinen dieses Buches wurde Le Mystere des Cathedrales ins Englische übersetzt. Doch beide Bücher erreichten eine völlig neue Leserschaft, wo die Annahme von gegenwärtigen Wundern und auch die sehr REALE Wahrscheinlichkeit jahrtausende alter Geheimnisse aufkamen, die von Unbekannten gehütet werden. In der Englischen Ausgabe von Mystery of the Cathedrals sagte Eugene Canseliet, dass ihm der Meister 1922 eine winzige Menge des alchimistischen “Projektionspulvers” gegeben hatte und ihm erlaubte, 120 Gramm Blei in Gold zu verwandeln. Vincent Lang, der die Einleitung in die englische Übersetzung schrieb, erhielt von Canseliet einen Brief, in dem stand:

“Der Meister war bereits sehr alt, doch er trug seine 80 Jahre mit Leichtigkeit. Dreißig Jahre später traf ich ihn wieder… und er schien 50 Jahre alt zu sein. Er schien sozusagen nicht älter als ich selbst zu sein.” Canseliet behauptete, dass er seitdem Fulcanelli ein paar Mal getroffen hatte und dass Fulcanelli immer noch lebte.” (Kenneth R. Johnson, The Fulcanelli Phenomenon, 1992, keine deutsche Übersetzung vorhanden)

Der einzige Mensch, der behauptet, Fulcanelli seit dieser Zeit gesehen zu haben, war Canseliet, sein Schüler. Er sagte, dass er den Meister 1954 in Spanien unter höchst ungewöhnlichen Umstanden gesehen hatte. Der verstorbene Gerard Heym, Gründungsmitglied der Gesellschaft zum Studium der Alchemie und früher Chemie und Herausgeber von Ambix, der Zeitschrift der Gesellschaft, der als Europas führender okkulter Gelehrter seiner Zeit anerkannt war, befreundete sich mit Canseliets Tochter und konnte über sie einen Blick in Canseliets Reisepass werfen. Er ENTHIELT ein spanisches Visum für 1954. Also besteht zumindest ein Hinweis, auch wenn es nur Hörensagen ist. Selbst habe ich es nicht gesehen. Ein Freund von Canseliet, der anonym bleiben möchte, sagte, dass sich dieses Treffen “in einer anderen Dimension” abgespielt hätte… an einem Punkt, wo solche Treffen möglich sind.” Der Geschichte nach erhielt Canseliet “eine Art Einladung” – vielleicht telepathisch – und reiste nach Sevilla, wo er auf einen langen, im Kreis führenden Weg in ein Schloss auf einem hohen Berg mitgenommen wurde, das sich als Enklave von Alchimisten herausstellte – als eine Siedlung! Er sagte, dass es schien, als ob sich Fulcanelli einer eigenartigen Form von Transformation unterzogen hätte, sodass er sowohl männliche als auch weibliche Merkmale besaß – er war androgyn. Einmal sagte Canseliet, dass Fulcanelli alle Charakteristika einer Frau besaß. Einiges der eher obskuren alchimistischen Literatur weist auf einen solchen Androgynismus hin. Der Eingeweihte, der diese Transformation durchläuft, verliert angeblicht alle Haare, Zähne und Finger- und Zehennägel und es wachsen ihm Neue. Die Haut wird jünger, weicher und das Gesicht nimmt geschlechtslose Züge an. Das erinnert mich an die Aussagen der Cassiopaeaner über den Übergang zur 4. Dichte:

F: (L) Wenn nun, theoretisch, ein Mensch durch das Treffen der richtigen Entscheidungen das auf natürliche Weise entwickeln kann und an einem Punkt in der Zeit anlangt, wo der Hauptübergang geschieht, geht dann auch der Körper des Menschen in dieser höhere Dimension in einen körperlichen Zustand über?

A: Natürlich.

F: (L) Nehmen wir nun an, dass dieser theoretische Mensch diesen Übergang auf die andere Seite durchläuft, in welchem Stadium findet er dann seinen Körper vor? Ist er genauso fest wie zuvor? Welche Erfahrung macht er?

A: Im Wesentlichen ist es die Variabilität der Körperlichkeit.

F: (L) Heißt das, dass jeder verschieden sein wird, oder dass man größere Kontrolle über die Substanz und die Zusammensetzung des Körpers hat?

A: Weder noch. Nicht genau. Eure Körperlichkeit wird je nach Bedürfnis und Umstand variabel sein.

F: (L) Gut, bedeutet das, dass wir manchmal eher einen Lichtkörper haben werden?

A: Nahe.

F: Heißt das auch, dass wir manchmal einen festeren Körper haben werden als jetzt?

A: Ja.

F: (L) Weder unsere Körper verschieden altern?

A: Ja.

F: (L) Wie hoch wird die durchschnittliche Lebenserwartung sein?

A: 400 Jahre.

F: (L) Und werden diejenigen, die diesen Übergang als, sagen wir, 50jährige durchlaufen, die gleichen Möglichkeiten haben, noch weitere 400 Jahre zu leben?

A: Werden sich regenerieren und jugendlich erscheinen.

Es ist doch ein faszinierender Gedanke, dass die alchimistische Umwandlung eine Interaktion mit einer anderen Dichte ist. Und es gibt noch eine Anmerkung darüber in Bezug auf den scheinbaren “Androgynismus”.

A: Stell dir vor du fährt auf einer Autobahn und plötzlich bemerkst du, dass alles von einer Aura umgeben ist, jedes Ding… Du bist in der Lage um Ecken zu sehen, gehst in kleine Hütten, die zu Häusern werden, wenn du sie von innen betrachtest… Du gehst in Albuquerque in ein Gebäude und kommst bei der Hintertür in Las Vegas wieder heraus, du legst dich als Frau schlafen und wachst als Mann auf… Du fliegst eine halbe Stunde in einem Flugzeug und landest am selben Ort 5 Wochen später… Die 4. Dichte befreit von der Illusion der Zeit, wie ihr sie wahrnehmen WOLLT. …Stell dir vor du fährst mit dem Auto nach Neumexiko, “überspringst” es und kommst stattdessen in San Diego an, oder… du fährst zu einem Lebensmittelhändler in Santa Fe und erreichst stattdessen Moskau. (Cassiopaeaner 1996)

Und in einer solchen Realität ist sicherlich keine große Sache, Blei in Gold zu verwandeln! Der Schlüssel scheint im Zugriff auf die Realität der 4. Dichte zu liegen, und das verlangt nach der Umwandlung der Alchimisten! Doch kehren wir zu unserer Geschichte zurück: Nachdem Canseliet die Enklave der Alchimisten, offenbar irgendwo in den Pyrenäen, besucht hatte, meinte Gerard Heym, dass Canseliet nur vage Erinnerungen an diese Erfahrung in Spanien hatte, als ob eine Art Hypnose an ihm angewandt worden wäre, damit er die Details dessen, was er gesehen hatte und was ihm gesagt wurde, vergaß. (Warum sind wir nicht überrascht?!) Der Grund, warum ich diese Geschichte hier wiedergebe, ist der, dass es viele bestätigte Erzählungen über seltsame Vorkommnisse bei Alchimisten gibt, die von verlässlichen und angesehenen Zeugen berichtet werden. Diese Geschichten dauern als eine Art “Subkultur” bis zum heutigen Tage an. Etwas LÄUFT hier, und das schon seit SEIT langer Zeit! Die Spur Fulcanellis endet also in den Pyrenäen. Mit war schon allein wegen der Basken bereits klar, dass die Pyrenäen ein interessantes Gebiet sind. Mir war auch schon ein Vergleich zwischen der baskischen Physiologie und einer Jademaske, die in Mexiko gefunden wurde, untergekommen. Diese Spur wurde langsam sehr interessant… Ungefähr zu dieser Zeit sah ich mir das Video von David Hudson über monoatomisches Gold an. Ich war von David Hudsons angeblicher Entdeckung ziemlich angetan, obgleich es in dieser Geschichte einige Dinge gab, die nicht so richtig hineinpassten. Nichtsdestotrotz war ich, nachdem ich die Informationen zusammengesammelt hatte, bereit die Cassiopaeaner nach der nächsten Reihe von Tipps zu fragen:

F: (L) Als wir damals über die Grube in Oak Island fragten und ihr mich gebeten habt, einige Nachforschungen darüber anzustellen, kam ich mit der Antwort daher, dass die dafür verantwortliche Gruppe Alchimisten waren. Stimmt das?

A: Ja.

F: (L) War einer der beteiligten Alchimisten Nicholas Flamel?

A: Ja.

F: (L) Stimmt es, dass es irgendwo in den Pyrenäen eine Enklave von Alchimisten gibt, die dort leben…

A: Ja.

F: (L) Verwenden diese Alchimisten dieses von David Hudson angesprochenen Pulver, um lange zu leben und ihre Gesundheit zu erhalten?

A: Und um zu kontrollieren.

F: (L) Gibt es in dieser Enklave Menschen, die wirklich hunderte, wenn nicht tausende Jahre alt sind?

A: Offen.

Im Nachhinein verstehe ich die Andeutung der Cassiopaeaner auf die Öffnung eines bestimmten Pfades… Eine Mühe an Lernen und Studieren, was enorme Verzweigungen mit sich brachte. Und das Interessanteste daran ist, dass die Verbindungen von “Akadien”, “Sekte” und “Alchemie” zu den zentralen Motiven des größten Mysteriums überhaupt wurden – der Suche nach dem heiligen Gral. Und alles begann auf Oak Island…