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Kapitel 13: Die theologische Realität

 

Hinweis: Es handelt sich um eine Rohübersetzung. Die Überarbeitung ist “Work in progress!”

 

Dieses Kapitel behandelt mein immer größer werdendes Bewusstsein über die, die theologische Realität verbergende, Matrix und der Schwierigkeit, sich von der Illusion, dass unsere Realität so gestaltet ist wie sie sich uns zeigt, zu lösen. Obwohl ich all dies nicht bemerkt habe, als ich den Prozess durchlief, waren alle Ereignisse in dieser Zeit einfach Ergebnisse von Kräften, die den erwachenden Menschen zu schrecken zum Ziel hatten, ihn zu überzeugen, sich wieder schlafen zu legen, oder falls dies nicht möglich war, ihn fertig zu machen, seine Gesundheit zu zerstören oder auf andere Weise sein Erwachen zu verunmöglichen.

Für den Leser mag es – bei dieser Zusammenfassung der Ereignisse, Beziehungen und meiner Überlegungen dazu – wichtig sein, sich ins Gedächtnis zu rufen, dass ich keine Cassiopaea-Website und keine “Die Welle” – Bücher hatte, wo ich nachlesen konnte. Ich hatte auch noch kein wirkliches Konzept der Matrix an sich verfügbar, wodurch ich meine Erfahrungen hätte evaluieren können. Ich befand mich auf Neuland, kämpfte mich durch den Dschungel und war kaum in der Lage, das Wesen der Bestie zu verstehen, geschweige denn es formulieren zu können.

Im Nachhinein ist es leicht zu sagen, “also bitte, du hättest erkennen müssen, dass Frank so und so ausgerichtet ist”, oder, “du hättest wissen müssen, dass sich die Sache in diese Richtung entwickeln wird”, oder, “warum hast du nur diese Beziehung so lange aufrecht erhalten?” und so weiter und so fort.

Wenn wir die Programme von Familie, Religion und Gesellschaft im Gedächtnis behalten, die mehr oder weniger – mit ein paar geringen Abweichungen – für alle Menschen gelten, dann fällt uns auf, dass es nicht so einfach ist, gegen die Programme “günstige Auslegung zweifelhafter Umstände”, “halte die andere Wange hin”, “vergeben und vergessen”, “Küsschen und Schwamm drüber”, “mach’s dir angenehm”, “wenn du nichts Nettes sagen kannst, sag lieber gar nichts”, usw., anzukämpfen. Unsere Kultur lehrt uns über verschiedene psychologische Theorien, dass wir “Kompromisse schließen und funktionieren” sollen, oder dass wir uns um unsere eigenen Angelegenheiten kümmern sollen, damit das, was andere Leute tun, uns nichts anhaben kann. Uns wird gelehrt, unser “verwundetes, inneres Kind” zu heilen, oder alles auf unsere Eltern zu schieben. Wir können lernen, unsere Erfahrungen umzudeuten und innerhalb von nur drei Tagen mittels NLP mit jedem Menschen ein harmonisches Verhältnis zu erreichen. Und zuletzt können wir das Problem auch mit ein wenig Prozac oder etwas Ähnlichem lösen.

Doch Fakt ist, obwohl mir die Cassiopaeaner über diese theologischen Dynamiken erzählten, dass ich ihnen das nicht unbedingt auch “abkaufte”. Nur weil es die Cassiopaeaner sagten, hieß das nicht, dass ich es glaubte… Und das gilt auch heute noch. Sicher haben sie vieles gesagt, mit dem wir experimentierten – wir haben es sozusagen ausprobiert, bevor wir es gekauft haben – und wir haben Ergebnisse beobachtet, die den Schluss nahelegen, dass uns die Cassiopaeaner eine Sichtweise unserer Realität darstellen, die objektiv nachvollziehbar ist. Es gibt noch Vieles, das wir auf Basis der Hinweise der Cassiopaeaner nachgeforscht haben, und wir sind immer wieder zum selben Ergebnis gekommen: “Verdammt, sie haben Recht!” Und meistens waren das die Punkte, bei denen wir ganz besonders skeptisch waren.

Doch das bedeutet sicher nicht, dass sie immer Recht haben, und auch nicht, dass wir alles glauben. Vorher müssen wir es gründlich hinterfragen und prüfen.

Obwohl mir mitgeteilt wurde, dass die “höherdichtige” Sichtweise menschlicher Beziehungen und Dynamiken das Medium ist – das Kontrollsystem der Matrix – durch das höhere Dichten “kämpfen”, so befand ich mich weiterhin selbst darin und wurde dadurch zumeist kontrolliert. In diesem Sinne waren die Cassiopaeaner sehr weise, mir nicht direkt zu sagen, was ich in Bezug auf meine Entscheidungen oder Handlungen tun, oder was ich nicht tun sollte. Sie gaben mit stattdessen eine neue Perspektive über die Vorgehensweisen höherer Dichten und teilten mir Hinweise über unsere eigenen Dichte mit, damit ich selbst nachforschen und die Kreuzungspunkte der Dichten bestimmen konnte. Hätten sie mir einfach die Antworten mitgeteilt oder mir gesagt, was ich tun sollte, dann hätten sie meine “Freier-Wille-Lern-Direktive” verletzt. Es hat sozusagen den Anschein, dass die gesamte Existenz nur da ist, damit gelernt wird. Ich will hoffen, dass meine Leser Tertium Organum von P. D. Ouspensky gelesen haben und mit seinen Schriften über dieses Thema vertraut sind. Der Kern der Sache ist der: Wenn wir hier sind, in dieser Realität, um zu lernen, dann ist es nicht gut, wenn jemand anderer unsere Hausaufgaben übernimmt. Wir können nicht lernen, Fahrrad zu fahren, indem wir jemandem beim Fahrradfahren zusehen, oder indem wir ein Buch darüber lesen. Sicherlich werden wir ein paar Ansätze mitbekommen und eine Vorstellung davon, wie wir es anstellen könnten, doch wir werden es nicht lernen, bis wir uns aufs Rad setzen und es versuchen. Und oft mögen wir dann denken, dass es leichter aussieht als es tatsächlich ist. Und wir werden bei unserem ersten Sturz lernen, dass hinfallen und die Knie aufschürfen uns beibringt, wie wir nicht stürzen!

Es war also so, dass ich noch nicht Fahrradfahren konnte, als die Diskussionen über die theologische Realität stattfanden – wie in den Mitschriften aufgezeichnet. Auch wenn S***, PZ oder irgendwer anderer als “Agent” oder in enger Verbindung mit angeblichen STS-Kräften stehend “identifiziert” wurden, bedeutete das nicht, dass ich dann sogleich aufsprang und ihnen ins Gesicht schrie, “du Echsenfreund!” oder “du Alienschleimer!” und ihnen die Freundschaft aufkündigte.

Jedenfalls wachte ich nach dem Kuss auf.

Meine Wahrnehmungen hatten sich verändert, doch ich konnte nicht sagen warum oder wieso. In meinem Kopf formten sich alle Arten von Gedanken und Erkenntnissen, doch ich hielt sie wie üblich von mir fern, um sie zu betrachten und darüber nachzudenken, bevor ich versuchte, sie anderen Leuten mitzuteilen. Das erste konkrete Zeichen dieser Erweckung zeigte sich gleich nach unserer Rückkehr von der Konferenz. Ich fuhr wie jeden Tag zur Schule, um meine Tochter abzuholen. Ich saß in meinem Wagen auf dem Parkplatz und sah den Schülern zu, wie sie aus den vielen Schultoren auf den Schulhof hinausströmten. Manche rannten zu ihren Autos, manche zum Bus und es gab viele, die umherliefen und sich dann in kleinen Grüppchen und Cliquen zusammenfanden. Ich konnte nicht hören was sie sagten, doch ich konnte genau gewisse Dynamiken erkennen – es spielte sich vor meinen Augen so etwas wie eine “Hackordnung” ab.

Jede Gruppe bestand aus sieben oder acht Schülern – manchmal auch zehn. In jeder Gruppe gab es eine zentrale, dominante Person, um die sich die anderen scharten. Die Blickkontakte, die Berührungen und das kriecherische Verhalten der “Schwächsten” in den Gruppen zu beobachten, war eine faszinierende Studie. Und während ich das beobachtete, bemerkte ich noch etwas anderes: die dominante Person schien richtig “anzuschwellen”, zu wachsen, während die Unterwürfigen tatsächlich in sich zusammenzufallen schienen. Natürlich war das eine Auswirkung der Körperhaltungen und der Verhaltensweisen, doch es war eindeutig, dass hier eine Form von “Fütterung” stattfand. Und wenn die Unterwürfigen keinen “Saft” mehr hatten, wurden sie an den äußeren Rand der Gruppe abgeschoben und die nächste unterwürfige Person nahm deren Platz ein. Blickkontakt und Berührungen wiederholten sich, die dominante Person stand immer größer da und seine oder ihre Augen glänzten heller und strahlen, während die Unterwürfigen einer nach dem anderen ausgesaugt wurden und dann mit hängenden Schultern davongingen.

Ich hielt den Atem an, als ich dieses erstaunliche Schauspiel beobachtete. Ich dachte an Jane Goodall und ihre Beobachtungen an Schimpansen. Mir war klar, dass meine Assoziationen hier nicht schrecklich primitiv waren. Der große Unterschied lag einfach darin, dass ich nicht nur die psychologischen Dynamiken sah, sondern auch tatsächliches Absaugen von Energie – die theologische Realität. Genau diese theologische Realität öffnete plötzlich meine Wahrnehmung so, als ob ich in den Weltraum geschleudert worden war und die Szenen “aus der Ferne” betrachten konnte.

Es hat den Anschein, als ob ein wesentlicher Teil unserer Natur als Menschen der ist, im Leben mehr zu spüren, als es die unmittelbare, materielle Welt uns zeigt. Dieser Aspekt unseres Seins wird von Religionen und Philosophien benutzt. Die unterschiedlichen Erklärungen, was nun dieses “Mehr” gegenüber der materiellen Welt ausmacht, teilen uns in verschiedene Gruppen und trennen uns voneinander. Die meisten dieser Religionen und Philosophien erzählen uns, wie besonders wir sind und versprechen uns großartige Dinge, wenn wir nur diesem oder jenem Meister folgen oder irgendeine besondere Form “erlösender” Handlungen ausführen. Es wird jedoch sehr offensichtlich, wenn wir solche Lehren genauer betrachten, dass wir es gar nicht mögen zu akzeptieren, dass unsere Leben “reine Glücksspiele” sind, von den Göttern gespielt. In genau diesem Moment, nach all den Forschungen und Erfahrungen meines Lebens und ganz besonders im Lichte der Erklärungen der Cassiopaeaner in vielen, fast schon ungezählten Situationen, wo die normalen Lehren angesichts harter Fakten wie ein Kartenhaus zusammenfielen, realisierte ich mit verblüffender Klarheit, dass die herzlose Willkür der Welt völlig im Widerspruch zu den religiösen Ansichten eines liebenden, mitfühlenden Gottes steht. Es war so, als ob ich plötzlich keine menschliche Perspektive mehr hatte, der versunken in seine Realität den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.

Überall um uns herum gibt es Wunder und Schrecken. In jeder Ecke des Planeten, von den höchsten Bergen bis in die tiefsten Täler, im heißesten und kältesten Klima, auf Land und tief in den Meeren gibt es Populationen von voneinander abhängigen Pflanzen und Tieren. Und meistens bedeutet dieses “voneinander abhängig” sein, dass sie sich gegenseitig fressen.

Ich musste an den Garten hinter meinem Haus denken. Es gab Vögel, Eidechsen, Insekten und Pflanzen aller Arten. Die Eidechsen fressen die Insekten und werden selbst von Vögeln oder unserer Katze gefressen, die auch gerne mal einen Vogel verspeist, wenn sie einen erwischt. Es gab Rosen – schön aber gefährlich – die auf Dung wachsen, der größtenteils aus Pflanzenteilen – tote pflanzliche Materie – entstanden ist, und durch Würmer in verwertbare Nährstoffe umgewandelt wurde. Larven und Grillen schienen nichts anderes zu tun zu haben, als meine mühevollen Erhaltungs- und Verschönerungsarbeiten im Garten zu zerstören. Am Abend kamen die Fledermäuse und die Stechmücken in Schwärmen, wobei die Fledermäuse sich (Gott sei Dank) an den Moskitos delektierten. Und in der Nacht öffnete sich der nachtblühende Jasmin um eine spezielle Gattung der Nachtmotte zu ernähren, die sich an ihrem Nektar erfreute.

Im Frühling verbringe ich täglich acht Stunden im Garten, um ihn in Form zu bringen. Im Sommer entspanne ich mich und betrachte die Ergebnisse meiner Mühen, wie sie wachsen und blühen. Im Herbst schneide ich die toten Triebe und entferne überwucherndes Wachstum. Und im Winter ruht der Garten und sammelt die Kräfte, um im nächsten Frühling wieder auszutreiben – um einen neuen Kreislauf zu beginnen. Kreisläufe in Kreisläufen – Geburt, Wachstum, Reife, Vermehrung, Zerfall und Tod. Alles hat seine Zeit.

Stellt euch nun vor, ihr beobachtet die Erde vom Weltraum aus und könnt trotzdem alles genau erkennen. Ihr könnt jeden Punkt auf dem Planeten bis ins kleinste Detail erkennen, aber ihr könnt nichts hören. Ihr könnt nur sehen. Vergesst alles, was ihr über “biologisches Leben” oder Psychologie zu wissen glaubt. Vergesst, dass ihr denkt, ihr kennt euch mit dem Leben und wie sich lebendige Wesen “korrekt” Verhalten aus. Nun, was seht ihr?

Als erstes bemerkt ihr, dass es auf der Oberfläche des Planeten nur so wimmelt. Ihr seht das Leben unter der Erde und auch tief unten in den Ozeanen. An der Oberfläche des Planeten bemerkt ihr eine Vielzahl unterschiedlicher Formen und Größen “lebendiger Dinge”, die sich in wiederkehrenden Kreisläufen gegenseitig fressen!

Dann bemerkt ihr, dass es eine ganze Klasse von Lebewesen gibt, die im Wesentlichen unbeweglich sind; sie können nicht vor dem Gefressenwerden davonlaufen. Eigentlich scheint es, als ob es ihnen nichts ausmacht, gefressen zu werden. Vielleicht würden sie davonlaufen, wenn sie könnten, sie können aber nicht. Doch ihr könnt sehen, dass diese unbeweglichen Wesen (nennen wir sie Pflanzen) die Tatsache des Gefressenwerdens zu ihrem Vorteil nutzen. Indem sie gefressen werden, können sie sich in weit entlegene Gebiete fortpflanzen, die sie ansonsten niemals bevölkern könnten.

Alle anderen Lebewesen wehren sich jedoch eindeutig, gefressen zu werden. Sie unternehmen oft riesige Anstrengungen, nicht gefressen zu werden.

Ich begann hier eine Art Gleichgewicht zu erkennen. Viele der Wesen, die wir zumeist als Opfer bezeichnen, sind mit ausgeklügelten Sinnesorganen ausgestattet, die ihnen helfen, oft gar nicht in die Lage des Opfers zu kommen. Viele der Raubwesen haben schrecklich effiziente Zerstörungsorgane – z.B. Zähne oder Klauen. Wenn die Räuber zu zahlreich werden, dann fressen sie schnell alle Opfer – außer die Cleversten – und dann wenden sie sich gegen ihre eigene Art. Auf diese Weise entsteht eine “Auslese” beider Populationen. Ich konnte auch sehen, dass diese Populationen in Herden existieren, wo die stärkeren Wesen den schwächeren Schutz und Anteil geben, da es hier eine weitaus bessere Chance gibt, angesichts der unersättlichen Räuber zu überleben.

Und dann realisierte ich mit unaussprechlichem Schrecken, dass dies gleichermaßen für uns Menschen gilt – allerdings auf etwas andere Weise. Menschen sind das Bindeglied zwischen der rein materiellen und der ätherischen Ebene und durch sie manifestieren sich die Energien von Opfer und Räuber auf theologischer Stufe. Aus rein menschlicher Perspektive war eine solche Erkenntnis ungeheuerlich. Die psychologische und spirituelle Umgebung, in der wir leben, bildet die Infrastruktur der theologischen Realität, die durch die Welt der wilden Tiere – die ähnliche Dramen ausleben – exakt repräsentiert wird.

“Wie oben, so unten”! Dies haben uralte Lehren seit Jahrtausenden immer wieder gesagt – und mir wurde klar, dass sie dies damit gemeint haben. Wenn sie uns sagten, dass wir die großen Geheimnisse von der Natur lernen können, dann war das absolut ernst gemeint!

Auf der einen Seite hatte ich nun diese fürchterliche Perspektive, die meine Illusionen über “Gott ist in seinem Himmel und mit der Welt ist alles in Ordnung” tief erschütterte. Und auf der anderen Seite konnte ich sehen, dass dies nicht nur sinnlose Grausamkeiten, sondern sinnvolle Aktivitäten aus einer anderen Daseinsebene waren.

Meine Tochter kam aus der Schule und ich erzählte ihr meine Beobachtungen – dass diese Cliquen sich ähnlich wie Jane Goodall‚s Schimpansen verhielten. Sie bemerkte dazu nur trocken: “Mensch, und wie lange hast du gebraucht, um DAS herauszufinden?” Nur – sie sah diese Dynamik aus rein psychologischer Sicht und nicht als echten Transfer von Lebensenergie.

Mein Verstand begann sofort – aufgrund der vielen Dinge, die mir die Cassiopaeaner gesagt hatten – Assoziationen zu bilden. Ich erinnerte mich an eine Stelle in James Redfield Buch “Die Prophezeiungen von Celestine”:

“Mein Aufgabengebiet ist die Erforschung zwischenmenschlicher Gewalt. Wir haben immer gewusst, dass hinter dieser Gewalt das Bestreben steht, den anderen Menschen zu kontrollieren und zu beherrschen. Doch erst vor kurzem haben wir damit begonnen, dieses Phänomen von innen, vom Standpunkt des individuellen Bewusstseins her zu erforschen. Wir haben uns gefragt, was bei einem Menschen geschieht, wenn er den Wunsch verspürt, einen anderen zu kontrollieren, und stellten folgendes fest: Wenn zwei Individuen in einem Gespräch aufeinandertreffen, also eine ganz alltägliche Situation, dann gibt es zwei mögliche Resultate. Abhängig davon, was sich während der Interaktion ereignet, fühlt sich einer der beiden Gesprächsteilnehmer stärker und einer schwächer. (…) Deshalb neigen Menschen dazu, eine manipulative Grundhaltung einzunehmen. Egal wie die Situation gelagert ist oder worum es geht. Immer sind wir darauf vorbereitet, alle notwendigen Register zu ziehen, um als Sieger aus einer Situation hervorzugehen und unter aller Umständen die Oberhand zu behalten, um nicht die Kontrolle zu verlieren. Gelingt es, unseren Standpunkt durchzusetzen, fühlen wir uns bestärkt, gelingt es nicht, meinen wir, an Kraft zu verlieren. Mit anderen Worten, wir versuchen nicht uns gegenseitig zu kontrollieren und auszutricksen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, sondern auch, weil wir in der Kontrolle über andere einen Energieschub erhalten.” (Redfield, Heyne, München 1994, S. 93-94)

Danach beschreibt er eine unangenehme Begegnung eines Elternpaares mit deren Tochter, die ihnen vorwirft, sie zu dominieren. Die Tochter wird gewalttätig, um wieder ihrer selbst Herr zu werden. Danach wird angedeutet, dass sie als Erwachsene ebenfalls glauben wird, andere Menschen mit derselben Intensität kontrollieren und beherrschen zu müssen.

“Mit großer Wahrscheinlichkeit sind ihre Eltern ebenso traumatisiert worden. Sie dominieren ihre Tochter, weil sie ihrerseits von ihren Eltern dominiert wurden. Auf diese Weise wird psychische Gewalt einer Generation zur nächsten weitergegeben.” (S. 96)

Der einzige Unterschied dieser Sichtweise zu meinen Beobachtungen war, dass ich dabei eine weitaus tiefere Einsicht bekam – dass die Spitze der Pyramide der Räuber immer die gesamte verfügbare Energie absaugt, ähnlich ätherischen psychologischen Filamenten. Es ergab plötzlich Sinn, dass vor Jahrtausenden im Kontrollsystem soziale und religiöse Programme eingerichtet und institutionalisiert worden waren, um dieses psychologische Trauma zu erzeugen, das schon tausende Generationen lang andauert, damit jemand oder etwas davon profitieren kann; es gab einen “obersten Beherrscher” in der Clique. Und dreimal dürft ihr raten! Die Menschen stehen nicht an der Spitze der Nahrungskette!

So einfach diese Einsicht dem Leser auch scheinen mag, für mich war sie, nach all den anderen Informationen, die mir im Laufe der Jahre zu diesem Thema zugänglich wurden, eine überwältigende Erkenntnis.

Ich begann danach über S*** und die “vitale Information” nachzudenken, die mir mitgeteilt werden könnte. Zuerst realisierte ich, dass menschliche Wesen an einem bestimmten Punkt in ihrer Entwicklung einen Kreuzungspunkt erreichen, wo sie wählen können, welche spirituelle Dynamik sie entwickeln werden: Räuber oder Opfer. Und das hatte nichts mit materiellen Überlegungen zu tun. Ich war mir eigentlich gar nicht so sicher, ob es überhaupt eine Wahl war, sondern vielleicht ganz einfach die innenliegende Natur eines Individuums.

Ich konnte erkennen, dass S* wirklich eine einfache, gebende Seele war, wie es die Cassiopaeaner beschrieben haben. Doch in der dynamischen Interaktion mit ihrer Mutter spielte sie die “Opferrolle”, während ihre Mutter die “Räuberin” war. Als ihre Mutter alt wurde und nicht mehr alleine “jagen” konnte, manipulierte sie S*, sich in Dinge zu verstricken, in denen sie als “Köder” fungierte, damit andere Opfer in den Dunstkreis ihrer Mutter gelangten, um so die Energiezufuhr aufrecht zu erhalten. Es war auf eine Weise so, wie wenn sich ein geschwächtes Tier einer Herde ins Einzugsgebiet eines Raubtieres bewegt. Und wenn andere Herdentiere versuchen ihm zu folgen und zu helfen, werden sie selbst zu Opfern, weil sie den Schutz der Herde, oder des “Zusammenhalts” verlassen haben. In diesem Sinne werden manche Menschen zu einer Art “Stellvertreter des Räubers” – zu einem Köder, der in die Vernichtung führt, zu einer Falle. Doch ich war mir nicht wirklich sicher, ob das die exakt richtige Schlussfolgerung war. Vielleicht waren Räuber, die ihre Opfer lange, langsam und ruhig verfolgten, in Wirklichkeit Beispiele für Geduld und Verschwiegenheit?

Jedenfalls war mir augenblicklich klar, dass sich nahezu die gesamte Menschheit in einem schrecklichen Dilemma befindet, indem sie sich über diese Struktur dieser theologischen “Räuber- und Opferrollen” nicht bewusst ist. Im Tierreich ist es relativ einfach zu erkennen, wer hier wer und was hier was ist, denn Tiere haben eindeutige äußere Erkennungsmerkmale und klar sichtbare Verhaltensweisen. In den menschlichen Handlungsweisen ist dies jedoch versteckt und nicht sichtbar. Und es hat den Anschein, als ob es aus einem Grund versteckt ist: Die Maske wird dazu benutzt, um die “Herde” zu trennen, um “zu teilen und zu herrschen”.

Natürlich dachte ich zunächst, dass ein solcher Umstand keine positive Erklärung mit sich bringen kann, doch dann dachte ich an die Filterfunktion und daran, dass spirituelle Energie das Ziel sein könnte. Wenn man das Tierreich als Muster hernimmt, dann bekommt man den Eindruck, dass jene Geschöpfe, die sich am Besten an ihre Umwelt anpassen können, die besten Überlebens- und Fortpflanzungschancen haben. Im Tierreich sind jene Tiere, die sich im symbiotischen Netzwerk der Herde bewegen, mit Anzahl, Stärke und Sicherheit geschützt. Diejenigen, die sich von der Herde wegbewegen. die sich in Gefahr begeben, werden gefressen. So einfach ist das.

In diesem Augenblick sah ich mich als Zahnrädchen in einem riesigen globalen Mechanismus – einer Nahrungsmaschinerie – und ich war nichts weiter als “Nahrung”. Es machte mich richtig krank, das zu erkennen. Und darüber hinaus musste ich verstehen, wohin all diese Energie floss. Wem kam sie zunutze? Wer steht an der Spitze der Nahrungskette?

Ungefähr einen Tag darauf kam mein Mann in mein Zimmer und begann wieder eine seiner endlosen Hasstiraden zu schwadronieren, die er üblicherweise auf eines der Kinder losließ. Ich verteidigte das Kind und versuchte ihm vernünftig zu erklären, dass die Kinder unterschiedlich seien, jedes der Kinder ein Recht auf seine eigenen Meinungen, Vorlieben und Abneigungen hätte und sie keine kleinen Klone von ihm wären, die nur dazu da wären, seine Meinungen wiederzugeben oder zu tun, was er gerade wollte. Die anderen Kinder kamen dazu und versuchten meine vernünftigen Aussagen mit eigenen Beispielen zu unterstützen. Sie alle liebten ihren Vater und wir alle wussten, dass er wegen seinem fundamentalistischen Glauben ein “Problem” hatte. Er war bigott und wertend und in seinen Urteilen streng und manchmal auch grausam. Wenn die Kinder nicht sofort mit ihm übereinstimmten, wurden sie auch “ausgestoßen”, verdammt und dem Untergang geweiht, außer sie änderten schnell ihre Meinungen und Ansichten – zu seinen Meinungen und Ansichten natürlich.

Wie üblich endete die Diskussion indem er immer antagonistischer und härter wurde und uns viele wirklich schlimme Dinge ins Gesicht sagte – alles schön in christliche Theologie verpackt, dass alles natürlich nur zu “unserem Besten” wäre. Je härter der Disput wurde, desto mehr versuchte ich die Situation zu beruhigen, sie wieder “freundlich” zu gestalten, zu vermitteln und seine elterliche Autorität aufrecht zu erhalten. Obwohl ich wusste, dass er völlig unrecht hatte, versuchte ich die Kinder vor dieser psychologischen Zerstörung zu schützen und sah mit Schrecken, was dabei wirklich geschah: Er ernährte sich von uns allen!

Sofort hörte ich auf, ihn zur Vernunft zu bringen und sagte ihm, dass er seinen Glauben hätte und ich meinen, dass die Kinder ihren Glauben hätten und dass ich nicht mehr mit ihm diskutieren würde. Er verließ mit Abschiedsworten, an die ich mich nicht mehr erinnern will, völlig verärgert das Zimmer.

Die Kinder waren außer sich, ich war aufgelöst und da saß ich nun und überlegte, was wir da gerade erlebt hatten. Während ich nachdachte, kam eine meiner Töchter zu mir, umarmte mich und meinte, es täte ihr leid, dass ich sowas immer wieder durchmachen müsse. Und dann sagte sie etwas, das mich fast umhaute: “Ich weiß nicht wie du das so lange ausgehalten hast. Er ist einfach nicht wie wir. Er ist wie eine Katze in einem Haus voller Hunde.”

Kindermund tut Wahrheit kund.

Eigentlich war er eher wie eine Katze in einem Vogelkäfig, doch meine kleine Tochter hatte es auf den Punkt gebracht. Er war “nicht wie wir”. In diesem Augenblick realisierte ich, dass ich etwas tun musste. Seit Jahren hatte mir das Universum Hinweise gegeben und ich hatte diese ignoriert, starrköpfig an meiner Selbstaufopferung hängend und im Versuch, immer alles lieb und nett zu machen und unter den Teppich zu kehren. Beginnen wir mit der Aufarbeitung der Sachlage. Ich hatte all die Pop-Psychologiebücher gelesen, hatte die Last auf meine Schultern genommen, alles alleine zu lösen. Ich wandte unermessliche Mengen von Energie auf, um Kompromisse zu schließen, um diesen Mann zu unterstützen und zu pflegen und gleichzeitig meine Kinder und mich vor dieser eindeutigen Ausbeutung zu schützen. Ich tat dies über Jahre im festen Glauben, dass alles richtig werden würde, alles geheilt, dass alles mit ausreichender Hingabe gelöst werden könnte.

Doch plötzlich sah ich alles völlig anders. Er war ein Räuber und wir waren seine Opfer. Wir, die Kinder und ich, waren seine Energiequellen. Wohin seine Energie abgezogen wurde weiß ich nicht, aber ich hatte ein ziemlich eindeutiges Gefühl.

Wichtig für den Leser ist hier zu verstehen, dass ihn nicht als “böse”, “falsch” oder sonst etwas dieser Art bezeichnete. Ich realisierte nur, dass er “nicht wie wir” war – in Bezug auf die theologische Realität – und ich deshalb etwas unternehmen musste. Es war eine Sache, mir darüber bewusst zu sein und dafür bereit, mich dieser Ernährungsdynamik hinzugeben und aufzuopfern. Es war jedoch etwas völlig anderes, dies meinen Kinder als Beispiel “zu übertragen”, sodass sie damit leben müssen. Die Hauptaufgabe einer Mutter ist es, ihre Kinder zu beschützen und ihnen beizustehen. Und in diesem Fall war es ihr eigener Vater, vor dem sie beschützt werden mussten.

Das härteste dabei war, dass ich auch sah, für meinen Ehemann ebenfalls etwas tun zu müssen. Katzen, die Vögel fressen, haben dasselbe Recht zu existieren wie Vögel auch. Sie sind nur, weil sie Katzen sind und Vögel fressen, wenn sie die Gelegenheit dazu haben, nicht “böse”. Schwieriger jedoch war das Wissen, dass selbst wenn ich versuchte ihm meine Wahrnehmung zu erklären, er sie nicht verstehen würde. Er würde es nicht kapieren, würde es nicht glauben und würde mir nicht Recht geben. Er würde bis an sein Lebensende darauf bestehen, dass seine Art zu Sein – sein “Katzendasein” – richtig wäre.

Schlussendlich war mir klar, dass ich die Last auf meine Schultern nehmen musste, das Richtige für ihn zu tun, – so seltsam das auch klingen mag – weil er weder in der Lage noch dazu bereit war, seine Situation zu erkennen und zu verstehen. Ich erinnere mich daran, wie ich überlegte, dass der einzige Weg, aus dem Schlamassel heraus zu kommen, der war, die ganze Schuld auf mich zu nehmen und ihn von jeglicher Verantwortung freizusprechen. Denn in den vielen Fällen, in denen ich versuchte, ihm seine Verantwortung über seine Aussagen oder Handlungen, die mich oder meine Kinder verletzten, klarzumachen, kam ich niemals zu einem Ergebnis.

Ein Beispiel: Immer wenn er wie eine Dampfwalze auf die Kinder losging, versuchte ich stundenlang, ihm die Psychologie von Kindern zu erklären und welche Schäden ein Kind davontragen kann, wenn es seine eigenen Vorlieben und Abneigungen nicht ausleben kann – und dass es Missbrauch sei, wenn er ihnen sagte, dass dies und jenes “dämlich” sei oder sie “dafür in die Hölle kommen” würden. Ich versuchte ihn dazu zu bringen, mit mir gemeinsam die Kinder großzuziehen. Er hörte scheinbar zu und ich dachte, dass wir weiterkommen würden, aber letztendlich bekam er einen leicht glasigen Blick und meinte: “Nun, wenn alles was ich mache falsch ist, dann mache ich überhaupt nichts mehr. Du erziehst die Kinder und ich halte mich da raus.”

Ich versuchte ihm dann zu erklären, dass es für das Wohl der Kinder sehr wichtig wäre, dass sich beide Elternteile an der Erziehung beteiligen, aber dann kam immer der glasige Blick und er drückte herum und meinte, dass, da er unerwünscht wäre, seine Art nicht akzeptiert und er nicht respektiert würde, wir dorthin gehen sollten, wo der Pfeffer wächst. Doch das sagte er – nicht ich! Ich sagte, dass wir beide – als Eltern – für das Wohl der Kinder zurückstecken müssten.

Aber er konnte einfach nur an sich selbst denken.

Innerhalb eines Tages war es an der Zeit etwas zu tun. Mir war klar, dass alle Erklärungen – und waren sie noch so umfangreich – keinen Sinn mehr hatten, außer immer wieder zu wiederholen: “Ich habe einen Fehler gemacht, als ich dich geheiratet habe und diesen Fehler korrigiere ich jetzt” und ähnliche Aussagen mit demselben Inhalt. Das gab mir die ganze Schuld an allem. Ich hatte nicht die Absicht, ihn zugrunde zu richten, ihn zu beschuldigen oder sonst irgendetwas zu tun, außer mich und die Kinder aus dieser Situation heraus zu bringen.

Und dann begann der “Krieg” so richtig. Er kämpfte darum, seine Stellung aufrecht zu erhalten, seine “Nahrungsgrundlage” zu erhalten. Und ich war gleichermaßen zu allem bereit, damit er sich nicht mehr von uns ernähren konnte.

Wenn er meinte “Ich wusste, dass du das tun würdest; alle Frauen sind gleich; blablabla”, dann stimmte ich ihm zu, obwohl ich seine Sichtweise völlig verdreht fand. Ich musste nicht notwendigerweise “Recht” haben, weil ich wusste, dass wenn ich Recht hatte, es sowieso egal war, weil er die Situation immer so sehen würde, wie er es tat.

Ich erinnerte mich an eine lustige Geschichte, die ich einmal gelesen hatte. Es ging darum, wie man einen Verkäufer behandelt, der immer wieder versucht, dir etwas anzudrehen, was du nicht willst. Du sagst einfach immer wieder, was du willst und wenn er dann sagt “und was ist mit diesem hier?”, sagst du “nein, ich will es nicht. Ich will das!”

Ich wusste also, was ich wollte und mir war auch klar, dass ich so manchem “Verkaufsgespräch” ausgesetzt werden würde und dass ich immer und immer wieder wiederholen würde müssen, was ich wollte und darauf bestehen, dass dies mein Ziel wäre. Wann immer er mich in eine Diskussion verwickeln wollte, sagte ich nur: “Das ist OK. Du siehst es so, aber ich sehe es anders und das will ich.” Immer wieder.

Als er begann, alle seine Wohltaten aufzuzählen, stimmte ich ihm zu und pflichtete ihm bei, dass das alles sehr gut war, leider jedoch nicht meine Meinung, und dass ich einen Fehler begangen hätte, den es nun zu korrigieren galt.

Dann kamen Beschimpfungen und Anschuldigungen… und ich stimmte allem zu. “Ja, du hast Recht – Ich habe dich angelogen. Ich habe die nie geliebt. Blablabla…” Ich gab ihm einfach in allem, was er sagte, recht, doch ich ließ mich in meiner Entscheidung nicht abbringen. Ich tat, was ich tat. Basta.

In seiner ersten Vereinbarung über die künftigen “Hoheitsbefugnisse” wurde klar, dass er mir keinen Zentimeter Raum geben würde. Wenn ich nicht mit ihm zusammen sein wollte, wenn ich diejenige war, die Schluss machte, dann war auch ich diejenige, die “gehen” musste. Wenn ich nicht mit ihm in einem Bett schlafen wollte, dann müsse ich woanders schlafen, denn er war nicht bereit, sein Recht auf unser Schlafzimmer aufzugeben.

Ich stritt nicht mit ihm, räumte meine Sachen ins Babyzimmer und schlief beim Baby. Nach ein paar Nächten, in denen ich nicht auf meiner orthopädischen Spezialmatratze, die wir nach meinem Unfall angeschafft hatten, geschlafen hatte, meinten die Kinder zu ihrem Vater, dass es sehr selbstsüchtig wäre, die Mama auf einem Bett schlafen zu lassen, dass ihr Schmerzen bereitete. Natürlich wollte er als der “Verletze” erscheinen und so schlief er dann auf dem Sofa im Spielzimmer und gab mir mein Bett zurück.

Nachdem er es nicht geschafft hatte, meine Meinung mit Streitereien, Anschuldigungen und offensichtlichen Manipulationsversuchen zu ändern, begab er sich in den “Mitleidsmodus”. Er beklagte, dass er nirgendwo hinkönne und dass er irgendwo im Wald in einem Zelt schlafen müsse. Dann bat er um ein paar Tage Aufschub, damit er seine Vorbereitungen treffen könne.

Ich wollte ihn einfach aus dem Haus draußen haben. Ich musste diese Bedrohung lösen und ich konnte auch viel mehr seiner Mitleidstour nicht ertragen – das war immer mein Schwachpunkt. Ich musste diesen Kampf zum Wohl meiner Kinder gewinnen. Ich hatte ihnen schon zu lange beigebracht, wie man ein “Opfer” ist und nun musste ich ihnen zeigen wie es ist, kein Opfer zu sein.

Doch nun geschah etwas völlig Skurriles. Mitten in der Nacht ging ich in die Küche um etwas Wasser zu trinken. Auf dem Weg zur Küche kam ich am Spielzimmer vorbei und hörte ihn reden. Ich fragte mich, mit wem um alles in der Welt er wohl sprach. Ich konnte im Umgebungslicht des Hauses erkennen, dass er alleine auf dem Sofa ausgestreckt war und offensichtlich schlief. Doch er redete. Ich stand still und hörte zu. Er schien zu träumen und dabei ein langes Gespräch zu führen – ich konnte nur das Ende hören. Er hatte in all den Jahren niemals im Traum gesprochen – und nun sagte er dies: “Ja, ich weiß, ich habe bei meiner Mission versagt, aber das passiert mir nicht mehr. Bitte bestraft mich nicht! Ich versage nicht mehr!” Dann kam eine lange Reihe von “Ja” – Antworten, als ob er Instruktionen bekam – und seine unterwürfige Art am Ende des Dialogs ließ mich schaudern. Im Zimmer hing eine böse Stimmung und ich bekam mit, dass es um mich ging. Irgendwie war er beauftragt worden, etwas in Bezug auf mich zu unternehmen; die gegenwärtige Situation war für die Aufseher seiner “Mission” – wie er es bezeichnete – inakzeptabel.

Meine Entschlossenheit war durch seine Mitleidsmasche ins wanken geraten, doch nun war sie tausendfach gestärkt. Ich beschloss, ihn aus dem Haus zu werfen. Seine physische Anwesenheit war gefährlich. Er saugte mich langsam, aber sicher aus, er spielte mit den Gefühlen der Kinder – das musste sofort aufhören.

Ich sprach mit meiner Freundin Sandra darüber. Sie war Abteilungsleiterin in der “Child Support Enforcement Unit” im “State Department for Health and Rehabilitative Services”. Sie meinte, dass ich um finanzielle Hilfe ansuchen sollte und ihm klarmachen, das er das Haus verlassen muss, andernfalls er mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen hätte. Ich bekam bereits Sozialhilfe, da ich aufgrund meiner Gesundheitsprobleme nicht in der Lage war zu arbeiten, und so schien dies die logische Antwort zu sein, solange, bis die Versicherung die Sache mit meinem Unfall gelöst hätte. Ich rechnete mir alles durch – das Haus war abgezahlt und ich konnte so mit den Kindern zwar knapp, aber doch, überleben, bis er sich neu eingerichtet und das Gericht einen vernünftigen Betrag für seine Unterhaltszahlungen festgesetzt hätte.

Also tat ich das. Ich ging zu Gericht und da er wusste, dass Sandra hinter mir stand, konnte er keine Spielchen mit dem staatlichen Rechtssystem spielen. Er packte seine Sachen und zog zu seinen Eltern.

Genau in dieser Zeit begann sich bei mir so etwas wie ein körperlicher Entzug einzustellen. Sandra erklärte mir, dass ich mir immer wieder im Geiste sagen sollte, was ich da tat und warum ich es tat. Sie sagte, ich solle mir eine Liste aller Situationen machen, in denen ich die “Nahrungskette” durchlief und wie ich endlich zum Punkt kam, wo ich es nicht mehr ertragen konnte; eine Liste aller Situationen, in denen wir eine gemeinsame Abmachung hatten, die er nicht eingehalten hatte.

Ich bemerkte, dass ich mir sozusagen dauernd auf den Kopf klopfen musste, damit ich nicht wieder in den Schlafzustand verfiel.

Und dann kam die Angst, nicht geliebt zu werden, als “böse Frau” oder “schlechte Ehefrau und Mutter” abgeurteilt zu werden. Das war das Programm, das mich so viele Jahre in dieser Situation gehalten hatte. Es war mir (und Millionen anderer Frauen) als kleines Mädchen eingeimpft worden. Es ist das Hauptprogramm der Frauen überhaupt: Die schlechten Dinge zu vertuschen, alles unter den Teppich zu kehren, alles lieb und nett zu gestalten, und ein “braves Mädchen” zu sein, indem man sich wie ein Fußabstreifer verhält.

Ich musste mich permanent daran erinnern, dass ich Blaubarts Frau war. Und Blaubart hatte einen geheimen Raum im Schloss, in dem die Leichen all seiner anderer Frauen lagen – Symbole seines räuberischen Seins, das sich von unserer Energie ernährt, weil er selbst keine eigene hatte. Und er hatte deshalb keine eigene Energie, weil er in die Matrix eingebunden war, die Energiequelle der Nahrungspyramide der theologischen Realität höherer dunkler Kräfte, die sich von der Menschheit ernähren. Uns kann es unendlich leidtun, dass solche Menschen nur deshalb zu Blaubart werden, weil ihnen als Kinder oder Babys Schaden zugefügt wurde. Aber repariert können sie nicht werden. Und ihre Schäden verbreiten sich wie eine Infektion auf jeden, der mit ihnen in Kontakt steht.

Letztendlich war mir wichtig, dass ich zu dem werden musste, was ich für meine Töchter wollte. Kinder tun das, was sie sehen und nicht, was wir ihnen erzählen. Und das größte Geschenk, das wir jemandem bereiten können, ist so zu werden, wie wir denken, dass wir sein sollten: frei.

Ich diskutierte das Thema mit den Cassiopaeanern:

29. März 1996

F: (L) Letze Woche bin ich durch ein ziemlich schlimmes Trauma durchgegangen, weil ich gezwungen war, mich mit bestimmten Ideen und Erkenntnissen auseinanderzusetzen…

A: Stress ja, kein Trauma.

F: (L) Es hat sich aber traumatisch angefühlt. Meine erste Frage ist: nachdem ich die Geschichte von Blaubart gelesen und als Karte des Bewusstseins analysiert habe, liege ich richtig wenn ich es so sehe, dass ich im Wesentlichen das Leben von Blaubarts Frau gelebt habe?

A: Für den Augenblick richtig genug.

F: (L) Meine Anwendung dieser Karte des Bewusstseins, sozusagen, waren nicht nur meine Heirat, sondern auch viele andere Wechselwirkungen. Stimmt das so, wie ich es verstehe?

A: Vielleicht.

F: (L) Welchen Teil betrifft dieses vielleicht?

A: Lernen ist ein komplexer Prozess, die Antworten folgen dem Studium. (…)

F: (L) Nun, ich scheine eine starke Tendenz zu haben, meine psychischen und emotionellen Zustände körperlich zu manifestieren; nicht nur in meinem eigenen Körper, sondern auch in Begebenheiten und Ereignissen rund um mich.

A: Ja.

F: (L) Als wir damals in dieses Haus eigezogen sind, kam in der Nacht ein Einbrecher. Ich war immer darüber besorgt, dass ein fremder Mann in mein Haus einbricht. Welches Symbol war das wohl? In der darauffolgenden Nacht las ich darüber, dass Träume über Einbrecher eine Warnung des tiefen Unterbewusstseins vor höchster Gefahr seien. Solche Träume haben immer eine starke physiologische Auswirkung. Ich hatte so einen “Eindringling-Traum” und er hatte eine solche Auswirkung. Doch dann dachte ich an den echten Einbrecher als physisch manifestierte Warnung.

A: Ja.

F: (L) War diese physische Manifestation ein Anzeichen für die Schwere der Bedrohung?

A: Ja. (…)

F: (L) Zurück zu meiner Frage: Der Traum vom Eindringling war sehr verstörend. Im Traum versuchte ich meinen Mann aufzuwecken um ihm zu sagen, dass jemand oder etwas in unserem Haus sei, aber er war paralysiert. Er war wie mein Freund Keith… könnt ihr mir mit diesem Bild helfen?

A: Lernen macht Spass!

F: (L) Aber das war kein Spass! Mein Herz klopfte mir bis zum Hals und schlussendlich saß ich die halbe Nacht wach herum. Ich realisierte, dass ich von vielen Leuten lange Zeit ausgesaugt wurde…

A: Es liegt an dir zu sehen und zu entdecken. Nicht an uns, dir beim “mogeln” zu helfen.

F: (L) He, ich mogle nicht. Ich kann nur die Antworten nicht im “Lösungsteil” nachschlagen. (…)

F: (L) Ihr seid keine Hilfe! Ich sehe in letzter Zeit die Dinge völlig anders. Ich sehe sogar, dass ihr uns alle möglichen Tipps und Hinweise darüber gegeben habt, die nun in meinem Kopf herumschwirren…

A: Laura, bitte lerne deinen immer größeren Einsichten zu vertrauen. Sie werden dir immer größeres Wissen und Fähigkeiten bringen. Doch du willst uns an der Hand führen. Und das kann schließlich nur dazu führen, dass dieser Channel zu einem STS – Vehikel wird!

F: (L) Das versuche ich hier wirklich nicht! Ich versuche meine Lernerfahrungen zu erweitern, damit ich anderen Menschen helfen kann.

A: Du hast die Fähigkeit, das alles selbst zu tun!! Kannst du das immer noch nicht sehen?

Hier weisen mich die Cassiopaeaner wieder dahin, zu erkennen, dass der ganze Sinn der Kommunikation war, mich darauf vorzubereiten, das durch diesen Initiationsprozess Erlernte anzuwenden, sodass es anderen Menschen zugute kommen konnte. Damals war ich dieser Aufgabe und allem anderen gegenüber natürlich nicht so zuversichtlich. Ich hatte Probleme mit meinen Augen – eine Entzündung war chronisch geworden und ich musste Augentropfen verwenden, mit denen ich nur schwer sehen konnte.

F: (L) Ich befinde mich immer noch im Prozess großer Lebensveränderungen, basierend auf solchen Einsichten…

A: Und wie fühlst du dich, wenn du die Entscheidung triffst, eine dieser Veränderungen umzusetzen?

F: (L) Es schmerzt, manche Entscheidungen zu treffen, auch wenn ich weiß dass es richtig ist. Es kann schmerzhaft und beängstigend sein.

A: Erleichterung?

F: (L) Ja, definitiv Erleichterung!

A: Und…

F: (L) Ich habe die kleine Hoffnung, dass vielleicht irgendetwas geschieht, das mir mit der Arbeit hilft, wenn mein eigenes Leben einmal im Reinen ist. Ich löse mich gerade von meiner finanziellen Unterstützung und das macht mir Angst. (…)

F: (L) Ich stecke in einer Zwickmühle.

A: Nicht wirklich.

F: (L) Ihr habt leicht reden.

A: Warte ab. Wenn du Geld bekommst, bezahle jemanden, der die Sessions niederschreibt.

F: (L) Ich mach das so schnell wie möglich selbst… S*** sollte das machen, aber wie es aussieht, ist sie dabei sich von mir zu entfernen…

A: Vielleicht, vielleicht auch nicht; du hast nicht die Kontrolle über alle möglichen Faktoren.

F: (L) Nun, wie auch immer es laufen wird, ich kümmere mich im Augenblick nicht darum. Sobald ich wieder sehen kann, werde ich die Sessions transkribieren. Ich habe ein paar Auszüge an einige Leute geschickt und SEHR positive Antworten bekommen…

A: Viel Spass!

F: (L) Was soll das jetzt heißen? Ich mag den Unterton nicht! Als ihr letztens gesagt habt “feiert!”, habe ich nachher nur gelitten!

A: Hör auf zu leiden.

F: (L) Ich kann nicht anders! Mein Ex tut mir so leid! Er ist ein Meister im Opfer sein! Es zerreisst mich! Gibt es etwas, das ich über meine Lage wissen muss? Ich bin ziemlich verzweifelt.

A: Warst du nicht vorher auch verzweifelt?

F: (L) Ja.

A: Und? Bist du zu Staub zerfallen?

F: (L) Nein, aber ich habe mich so gefühlt!

A: Was ist mit deiner Abfindung?

F: (L) Gott allein weiß, wann das abgeschlossen ist! Und ihr werdet es mir auch nicht sagen!

A: Wenn wir es täten, würdest du ein “Softie” werden.

F: (L) Offenbar habt ihr uns über die Jahre zu eigenem Lernen gebracht. Bedeutet das, das es irgendwann aufhören wird?

A: Nein.

F: (L) Könnt ihr mir sagen, was es dann bedeutet?

A: Du hast früher mehr Hilfe benötigt.

F: (L) Hab ich mit der multiplen Persönlichkeitsstörung bei S*** recht?

A: Verfolge es mit offenem Geist und checke alle Analysen quer.

Hier machten wir fast ein ganzes Monat Pause zwischen den Sessions. Der Grund dafür lag darin, dass meine Infektionen so schwerwiegend wurden, dass ich die ganze Zeit über im Bett bleiben musste. Meine Augen, Ohren und meine Lunge waren infiziert, sodass mir der Arzt verboten hatte zu lesen oder auf einen Computerbildschirm zu schauen. Ich musste mehrmals am Tag heiße Kompressen auf meine Augen auflegen. Auf eigenartige Weise war dies eine menschliche Reaktion auf auf das, was ich tatsächlich sah, hörte und erfuhr. Darüber hinaus war ich über alle Maßen deprimiert.

Gleichzeitig war auch eine meiner älteren Töchter derart bedrückt, sodass auch sie kaum aus dem Bett steigen konnte. Obwohl ich mit meinen eigenen Gesundheitsproblemen zu kämpfen hatte, war ich mehr als alles andere um ihr Wohl besorgt und brachte sie mehrmals zum Arzt um herauszufinden, ob sie an irgendeiner Krankheit litt. Wir hatten unseren Hausarzt schon seit etwa sieben Jahren und er war mit all den Hochs und Tiefs unserer Situation bestens vertraut; und er war auch betroffen. Er machte jeden bekannten medizinischen Test mit ihr und meinte schließlich nur, dass, wenn ich nur geduldig war und diese meine sensibelste Tochter unterstützte, sie das gut schaffen würde. Er war ein Arzt der “alten Schule” und so hielt er in diesem Fall nicht sehr viel von Medikamenten. Er kannte meine Tochter zu gut.

Die nächste Katastrophe ließ nicht lange auf sich warten. Meine zweitjüngste Tochter brach sich beim Trampolinhüpfen im Hinterhof den Knöchel. Ich war nur kurz aus dem Haus, um die Älteste von der Schule zu holen und kaum war ich zu Hause hatte ich die nächste Krise zu bewältigen.

Ich kämpfte weiter und während des Monats geschah etwas erstaunliches. Im Jahr zuvor hatte ich eine Kopie einer Vorlesung Gurdjieffs bekommen, in der er genau das sagte, was mir gerade geschah. Hätte ich es vorher gelesen, hätte ich es es nicht komplett verstanden. Und ich realisierte, dass jeder, der nicht durch ein solches Drama durchgegangen ist, es wahrscheinlich auch nicht völlig verstanden hätte. Ich erzähle die ganze Geschichte deshalb so genau, um die Basis für ein Verständnis einiger der esoterischeren Lehren unterschiedlicher Pfade schaffen zu können. Das normale Leben selbst kann tatsächlich, richtig verstanden, zum Mittel der Initiation werden, wie Gurdjieff glaubte. Er schrieb über die “erste Initiation” folgendes:

“Sie werden sehen, dass sie im Leben genau das zurückbekommen, was sie hineingeben. Ihr Leben ist der Spiegel dessen, was sie sind, es ist ihr Abbild. Sie sind passiv, blind und verlangend. Sie nehmen alles, sie akzeptieren alles, ohne das Gefühl zu haben, irgendjemandem zu Dank verpflichtet zu sein. Ihre Einstellung zur Welt und zum Leben ist die Einstellung jemandes, der das Recht hat zu verlangen und zu nehmen; jemandes, der nichts zu bezahlen oder zu erreichen hat. Sie glauben, dass alles für sie da ist, nur weil sie es sind! Hier liegt ihre ganze Blindheit. Es fällt ihnen nicht auf. Es ist jedoch das in ihnen, was eine Welt von einer anderen trennt.

Sie haben kein Maß, um sich selbst zu messen. Sie leben ausschließlich zwischen “das mag ich” und “das mag ich nicht”. Dies bedeutet, dass ihre Wertschätzung nur ihnen selbst gilt. Sie lassen nichts über ihnen gelten – vielleicht theoretisch oder logisch, aber nicht real. Deshalb verlangen sie weiter und denken weiterhin, dass alles billig sein sollte und sie es sich leisten können, für alles was sie wollen zu bezahlen. Sie bemerken nichts über ihnen, ausserhalb von ihnen oder in ihnen. Deshalb, ich wiederhole, haben sie kein Maß und leben nur, um ihre Launen zu befriedigen.

Ja, ihre “Selbsterhöhung” macht sie blind! Sie ist das größte Hindernis für ein neues Leben. Man muss in der Lage sein, dieses Hindernis zu überwinden, diese Schwelle, bevor man weiterschreiten kann. Es ist der Test, der in den Menschen die “Spreu” vom “Weizen” trennt. Dabei ist es gleich, wie intelligent, wie beschenkt und wie brillant ein Mensch ist – wenn er seine Meinung über sich selbst nicht ändert, wird er seine innere Entwicklung nicht durchführen und er wird die auf Selbsterkenntnis beruhende Arbeit für eine echte Evolution nicht verrichten können. Er wird sein ganzes Leben bleiben, wie er ist. Die erste Anforderung, die erste Bedingung, der erste Test für denjenigen, der an sich selbst arbeiten will, ist die Wertschätzung seiner selbst zu verändern. Er darf sich es nicht nur vorstellen, oder einfach glauben oder denken, er muss wirklich die Dinge in sich selbst sehen, die er zuvor nicht gesehen hat, wirklich sehen. Seine Meinung über sich selbst wird sich solange nicht ändern, bis er in sich selbst hineinblickt. Und um zu sehen, muss er lernen zu sehen: es ist die erste Initiation des Menschen in Selbst-Kenntnis.

Vor allem anderen muss er wissen, wonach er suchen soll. Wenn er dies einmal weiß, muss er Anstrengungen unternehmen und seine Aufmerksamkeit fokussieren. Er muss konstant und hartnäckig schauen. Indem er seine Aufmerksamkeit aufrecht erhält und dabei nicht vergisst zu schauen, wird er eines Tages sehen. Wenn er einmal gesehen hat, kann er ein zweites Mal sehen, und wenn sich dies wiederholt, kann es es nicht mehr ignorieren. Dies ist der Zustand, den wir bei unseren Beobachtungen suchen; von diesem Zustand kommt wahre Sehnsucht; die Sehnsucht, sich zu entwickeln, entsteht; aus der Kälte werden wir heiß, vibrierend; wir werden von unserer Realität tief berührt sein.

Heute haben wir nur die Illusion dessen, was wir sind. Wir überschätzen uns. Wir respektieren uns nicht. Um mich zu respektieren, muss ich in mir einen Teil erkannt haben, der höher als andere Teile liegt und dem ich durch meine Haltung zu ihm meinen Respekt zeige. Auf diese Weise werde ich mich selbst respektieren. Und meine Beziehungen mit anderen werden von demselben Respekt geprägt sein.

Wir müssen verstehen, dass alle anderen Maßeinheiten – Talent, Bildung, Kultur, Geist – veränderbare Einheiten sind, Details. Das einzig wahre Maß, unveränderlich, objektiv, das einzig Reale, ist das Maß unserer inneren Vision. “Ich” sehe – “Ich” sehe mich selbst – und sie haben Maß genommen. Sie haben mit einem höheren, realen Teil einen niedrigeren, ebenfalls realen Teil bemessen. Und dieses Maß, das die entsprechenden Rollen eines jeden Teils durch sich selbst definiert, wird sie zu Selbst-Respekt führen. Doch sie werden sehen, es ist nicht leicht. Und es ist nicht billig. Man muss viel bezahlen. Die schlechten Zahler, die Faulen, die Verlierer haben keine Chance. Man muss bezahlen, viel bezahlen, sofort bezahlen und im Voraus bezahlen. Von sich selbst bezahlen. Mit ehrlichen Bemühungen, mit ganzem Herzen und ohne Erwartungen.

Je mehr sie bereit sind, ohne Zurückhaltung zu bezahlen, ohne Tricks und Falschheit, desto mehr werden sie empfangen. Und von diesem Punkt an werden sie ihre wahre Natur kennenlernen. Und sie werden all die Tricks und all die Unehrlichkeit sehen, die sie benutzen, um nichts bezahlen zu müssen. Weil sie mit all ihren entbehrlichen Theorien, all den tief eingewurzelten Überzeugungen, all den Vorurteilen, allen Gepflogenheiten, allen “mag ich” und “mag ich nicht” bezahlen müssen. Ohne zu feilschen, ehrlich, nicht vortäuschen und versuchen zu sehen, während sie mit Falschgeld bezahlen.

Versuchen sie einen Augenblick zu akzeptieren, dass sie nicht das sind, was sie glauben zu sein, dass sie sich überschätzen und dass sie sich deshalb selbst belügen. Dass sie sich selbst immer belügen, in jedem Moment, den ganzen Tag, ihr ganzes Leben. Dass sie von der Lüge so beherrscht werden, dass sie sie nicht mehr kontrollieren können. Sie sind ihre Beute. Sie lügen überall. Ihre Beziehungen mit anderen Menschen sind Lügen. Ihre Bildung, ihre Grundsätze sind Lügen. Ihre Theorien, ihre Kunst, Lügen. Ihr gesellschaftliches Leben, ihr Familienleben, alles Lügen. Und was denken sie, sind sie selbst? Auch Lügen.

Doch sie hören nicht auf immer dasselbe zu tun und zu sagen, weil sie an sich glauben. Sie müssen im Inneren innehalten und beobachten. Ohne Vorurteile beobachten, während sie dabei den Gedanken der Lüge akzeptieren. Wenn sie sich solcherart beobachten, bezahlen sie mit sich selbst, ohne Selbstmitleid und indem sie all ihre Falschheit weggeben, bereichert sie dies für einen Augenblick der Realität. Vielleicht sehen sie eines Tages plötzlich etwas in ihnen, dass sie nie zuvor gesehen haben. Sie werden bemerken, dass sie jemand völlig anderer sind, als der, der sie zu sein geglaubt haben. Sie werden erkennen, dass sie zwei sind. Dasjenige, das nicht ist, übernimmt den Platz des anderen und spielt seine Rolle. Und dasjenige, das ist, ist so schwach und unbeständig, dass es sofort wieder verschwindet. Es kann die Lügen nicht aushalten. Die kleinste Lüge tötet es. Es kämpft nicht, es leistet keinen Widerstand, es ist schon im Voraus besiegt.

Lernen sie zu sehen, bis sie die Unterschiede ihrer beiden Wesen beobachtet haben, bis sie die Lügen gesehen haben, den Betrüger in ihnen. An dem Tag, an dem sie ihre beiden Wesen sehen werden, wird die Wahrheit in ihnen geboren. (Gurdjieff, zitiert von Michel de Salzmann, 1989 pp. 34-35; Original nicht auf Deutsch verfügbar)

Und genau das geschah während der Zeit zwischen dem Traum mit dem Kuss im März und dem Moment, in dem ich realisierte, dass alles, was ich jemals geglaubt hatte, eine Lüge war. Das Universum fragte mich, ob ich bereit war, mit allem zu bezahlen. Und ich bezahlte – im Voraus. Und in der Zeit nach meiner Trennung, als meine Energie nicht mehr täglich ausgesaugt wurde, waren meine körperlichen Probleme der Beweis für den Preis, den ich zahlte. Jeder Teil meines Körpers wehrte sich schreiend gegen diese Weltsicht über die menschlichen Angelegenheiten als Räuber und Beute. Ich weinte Tränen aus Blut und Eiter, sodass ich fast mein Augenlicht verlor.

Hier, in der Mitte meines Lebens, Mutter von fünf Kindern, für die ich fast mein ganzes Leben verbracht habe, sah ich nun nicht nur, dass ich mich selbst und andere belogen und an diese Lügen und Täuschungen geglaubt habe, sondern auch, dass ich diese Lügen an jene Menschen weitergegeben habe, die ich am meisten liebte – meine Kinder.

Was würdest du tun, wenn dir plötzlich klar wird, dass du die meiste Zeit deines Lebens deinen freien Willen weggegeben hast und gleichzeitig auch den freien Willen deiner Liebsten? Und schlimmer, was würdest du tun, wenn du draufkommst, dass du das alles im Namen der Liebe getan hast?

Als die letzte Illusion weggewischt war und ich nur mehr mit dem Skelett meines Seins übrig blieb, verstand ich Kafka: “Von einem gewissen Punkt gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen.”

Wenn du all deiner Illusionen entledigt wurdest, wenn nichts mehr zu glauben da ist, bleibt nichts übrig, außer du selbst. Es fühlte sich so an, wie wenn ich ich ein eisiges, schwarzes, ausdrucksloses Loch fallen würde. Ich konnte nirgendwo Sinn, Wahrheit oder Schönheit, nichts, was ich jemals geglaubt hatte, erkennen. Ich hatte die Schichten all der warmen, verschwommenen und wohligen Glaubenssätze abgeschält und entdeckt, dass alles Lügen waren, Täuschungen, eine Maske für “fressen und manipulieren”.

Und indem ich die Lügen geglaubt habe, habe ich an diesem “Fressen und Manipulieren” in solchen Ausmaß teilgenommen, dass meine Trauer und mein Bedauern zu einem Ozean wurden, in dem ich ertrank. Kein Wunder, dass wir widerstehen, unseren Glauben aufzugeben! Ohne unseren Glauben müssten wir der Wahrheit über uns selbst ins Angesicht blicken! Und so sehr wir auch denken, dass wir liebende, mitfühlende und gebende Wesen sind – wenn wir die Wahrheit sehen, erkennen wir, dass die meisten unserer Konzepte von Liebe, Mitgefühl und Sein so manipuliert worden sind, um uns unseres freien Willens zu berauben und diejenigen zu infizieren, die wir am meisten lieben. Es ist, als ob man die Hölle schaut.

Und wenn du in die Hölle blickst und bemerkst, dass du diesen schwarzen, blutigen, saugenden, klaffenden und schmutzgefüllten Schlund, der nur darauf wartet dich zu schlucken, genährt hast und dass du deinen Liebsten beigebracht hast, ihn auch zu füttern, dann ist der Schrecken dieser Erkenntnis ausreichend, dich aus Trauer und Verzweiflung verrückt werden zu lassen.

Und du suchst nach einem Sinn, nach einem kleinen Licht, doch es ist finster – nicht einmal eine einzige Kerze brennt, um die Dunkelheit zu vertreiben.

Lustigerweise besuchte mich genau zu dieser Zeit Tom French und fragte mich, was ich wirklich über die Existenz von Aliens dachte. Nun, das war kein guter Zeitpunkt, mich das zu fragen! Da saß ich nun, eingepackt in eine Decke, um den Frost auszuhalten, der mich bibbern ließ, wischte mir andauernd den Schleim aus meinen Augen und konnte nur flüstern, doch mein Flüstern klang eher wie das Krächzen einer strangulierten Krähe und Tom French wollte wissen, was ich über die Existenz von Außerirdischen dachte. Wer oder was ich dachte, dass diese Aliens seien? Das war so, als ob man einen Typen, der gerade aus dem 4. Stock gefallen ist und sterbend auf dem Gehsteig liegt, fragt: “Hast du dir wehgetan?!”

“Teufelsbrut” krächzte ich. Ich konnte damals nirgendwo Licht sehen.

Aber während du in dieses dunkle, leere Loch fällst, beginnt sich etwas in dir zu formen. Zu Beginn ist es sehr klein, doch es erregt deine Aufmerksamkeit. Und da es das Einzige ist, das in dieser saugenden, fressenden Dunkelheit “anders” ist, heftest du dich daran. Du kannst dir anfangs nicht genau sicher sein, was es ist, aber deine Aufmerksamkeit gibt ihm Energie und es beginnt in dir zu wachsen.

Du hast deinen Willen gefunden. Die spirituelle Essenz dessen, was du bist. Und wenn du einmal deinen Willen gefunden hast, wirst du “die Wahl” sehen. Wahl ist eine Funktion des Willens. Wo Wille ist, entsteht Wahl. Du kannst wählen. Du siehst, dass dass du die Ausrichtung deiner Seele wählen kannst. Du kannst die Realität nicht ändern, aber du kannst wählen, was du persönlich darin tun wirst.

Zu mir kam dieser Gedanke so: “Nun gut, ich sehe nirgendwo Licht, Liebe, Wahrheit oder Schönheit; und das Universum kann eines Tages einfach aufhören ohne jemals wirklich existiert zu haben. Aber das wäre eine Tragödie.”

Trostlosigkeit überwältigte mich und ich fühlte so starkes Erbarmen und Liebe für das, was sein hätte können – welch glänzende und erhabene Träume Gott haben könnte, die niemals erfüllt würden. Denn die Täuschungen sind derart tief und die Realität ist so ungeheuerlich – wer könnte dies wirklich sehen und dabei überleben?

Und mir wurde das “Federgewicht” meiner Neigung, meines wahren Willens zu Sein bewusst. Es war nicht mehr als seine Neigung, ein Hang, eine Vorliebe. Doch als ich es bemerkte und mich darauf fokussierte, wurde es stärker und zielgerichteter.

Und ich realisierte: “Ich bin nur ein einziges, einzelnes, einsames Wesen in der Dunkelheit und es wird wirklich und wahrlich, nie und nimmer, jemals irgendetwas oder irgendjemand von echter Liebe, Wahrheit und Schönheit existieren.” Und die Traurigkeit und Verzweiflung stieg aus meiner Seele in die Dunkelheit, die mich umgab. Doch ich bekam keine Antwort, außer dass meine Aufmerksamkeit wieder auf dieses kleine Ding zurückgeworfen wurde, das in mir wuchs und nun zu glühen begonnen hatte und Wärme in dieser seelenbeklemmenden Kälte abstrahlte. Irgendwie ließen es meine Gedanken wachsen. Meine Gedanken richteten mich mit ihm aus.

Entschlossenheit und Unerschütterlichkeit begannen zu wachsen. Und dann bemerkte ich, dass es mit einer größeren Quelle des Lichts verbunden war. Durch meine büßende Liebe und Hingabe für den Traum an Liebe und Wahrheit wurde dieses Licht immer größer. Und ich verstand, dass die Dunkelheit und die räuberische Natur unserer Realität ebenfalls Gott waren!

Katastrophen, Unglücke, Tragödien, Ruin, Zerstörung, Elend, Leid, Schmerz und Angst – in all ihren mannigfaltigen Ausformungen, wie wir sie in unserer Welt vorfinden, sind Ausdrücke des Konzepts der Nichtexistenz. Ich verstand, dass das Konzept der Nichtexistenz nur als Konzept existiert, und nur deshalb, weil in einem Bereich aller Möglichkeiten sogar das Konzept der Nichtexistenz als Nicht-Sein existiert. In den beiden fundamentalen Konzepten von Sein und Nicht-Sein ist die gesamte Schöpfung manifestiert. Im Akt der Schöpfung, dem Ausbruch kreativer Energie, “formt” die Hälfte von Gottes Bewusstsein sich selbst in eine Reflexion dieses Konzeptes des Nicht-Seins als Teil der großen Erfahrung. Und diese Reflexion des Nicht-Seins ist Materie – es ist nur die Hälfte des Bewusstseins Gottes, das “schlafen gegangen” ist, um der Lehm zu werden, aus dem der materielle Kosmos geformt ist.

Ich verstand auch, dass in diesem ewigen Augenblick des “Einschlafens”, des Zusammenziehens, in dieser Hälfte Gottes das Gefühl des “Verlusts” zu Materie wird und dass dieses Gefühl als Zurückstoßen ausgedrückt wird, als ein Zusammenziehen seiner selbst. Es ist dieses “Zurückstoßen und Zusammenziehen”, das in fließender Wechselwirkung mit dem ausstrahlenden kreativen Bewusstsein die “Spannung” der Polarisation entstehen lässt, die Dynamik, durch die der Kosmos manifestiert wird. Und in Begriffen der 3. Dichte gesprochen ist dieses Zurückstoßen oder Zusammenziehen die Essenz des Dienstes am Selbst – der Räuber. All jene, die diesen Modus wählen recyceln letztendlich in schlafende Materie.

Die kreative Bewusstseinshälfte Gottes “benutzt” die Materie, die durch “Zurückstoßen/Zusammenziehen” der anderen Hälfte Gottes gebildet wird, um Form anzunehmen, um alle möglichen Erkundungen aller Gedanken Gottes durchzuführen. Dies führt zu einem Anstieg seiner relativen Energie. Diese “Nutzung von Materie”, um die Energie zu steigern, wird vom schlafenden Bewusstsein/Materie als “Angst vor dem Verlust des Selbsts” gefühlt. Um diese Angst zu beruhigen, muss sich das “materiell orientierte Bewusstsein” abgrenzen, beschränken und unterdrücken. Es muss glauben, dass die großen Illusionskonstrukte nicht nur real sind, sondern alles was existiert. Physikalität wird so zum Standard, zum Maß, zum Objekt der Verehrung. Das physische Universum ist eigentlich Gott. Dies ist die essentielle Dynamik aller physischen oder teilweise physischen Realitäten, die hyperdimensionale Realität der 4. Dichte STS mit eingeschlossen.

Der Moment wahrer Initiation. Die großen Meister lehren uns offenbar, dass es kein Moment “großer Erleuchtung” ist. Es ist nicht irgendjemand, der kommt, um uns “die Realität zu zeigen”. Es ist, das Selbst als “Lügner” zu erkennen und als etwas, das sich von anderen ernährt. Es bemisst das Selbst an der Wahrheit. Es sieht, dass sich der Räuber vom Selbst ernährt, dass sich das Selbst von anderen ernährt und eine Ansteckung all jener vorantreibt, die behaupten zu lieben und bereit sind zu helfen. Initiation ist kein glorreiches Einströmen von Leben und auch nicht das Gefühl von Liebe und Freudentränen für die Schönheit und Einheit der Welt.

Sie ist ein Abstieg in die Hölle. Sie ist der schamanische Abstieg in die Unterwelt, um dort mit Dämonen zu kämpfen. Sie ist die Zerstückelung des Körpers, das Ablösen des Fleisches von den Knochen und die darauf folgende Neubildung des Selbst auf anderer Grundlage – einer Grundlage aus spiritueller Wahrheit.

Wenn ich es euch nur vermitteln könnte, diese Hölle, dieses Gefühl, diesen einsamen Test, in dem die Seele gewogen wird – vom Selbst – endgültig und vollständig, dass gesehen wird, was die Seele wirklich getan hat, dann könntet ihr erkennen, wie wenig Wahrheit hier aufgrund all der Überzeugungen in der Matrix vorhanden ist, die uns von unseren Emotionen sorgfältig eingeimpft, verkündet und gepflegt wurden, und auch aufgrund der Täuschungen des inneren Räubers der uns davon überzeugt, dass wir “gut” und “rein” sind und dass es “Einheit” gibt.

Freilich können wir erkennen, dass “Einheit” existiert, aber in erster Linie ist der Aspekt Gottes auf unserer Stufe das schwarze, saugende und schlingende Maul des Dienstes am Selbst. Wir sehen, wie wenig wahre Liebe auf unserer Stufe des Seins vorhanden ist. Wir erkennen, dass alle unsere Illusionen über “Güte”, Wahrheit und Schönheit Lügen sind. Sie sind Vorwände, um noch mehr zu fressen.

Und das ist eine derart entsetzliche Initiation, dass nur wenige überleben. Das ist “alles zu bezahlen”.

Jetzt lest Gurdjieffs Text nochmals. Wie er aufzeigt, dass man “im Voraus zu bezahlen” hat, dass der Schlüssel ist, die Idee zu akzeptieren, dass man nicht der ist, für den man sich hält, dass es eine andere Realität gibt, von der aus unsere eigene projiziert wird. Und dass die Entwicklung dieser Idee im Bereich der reinen Gedanken, als Basis, von der aus man beobachten und analysieren kann, die Grundlage dafür ist, in die Lage zu kommen, einen Augenblick wirklich zu sehen, und daraufhin immer öfters. Man muss die Auswirkungen der kleinen Tyrannen in unseren Leben sehen, die Räuber, die uns in der theologischen Realität als Beute fangen. Und dann muss man bereit sein zu handeln. Erst nach der Handlung zeigt sich die wahre Natur des Räubers, so wie ein Vampir gewalttätig auf sein Spiegelbild reagiert. Denn es muss immer bedacht werden, dass es Räuber gibt, die diese Wahl freiwillig getroffen haben – auch wenn diese Wahl auf einer Stufe getroffen wurde, in einem Teil ihres Selbst, die nicht einmal ihrem eigenen bewussten Gewahrsein erschließbar ist. Auch sie gehören zur Matrix und sie könnten ihre Rolle nicht spielen, wenn sie nicht davon überzeugt wären, recht zu haben, “gut” zu sein, gerecht und langmütig.

Nach diesem Monat des Leidens, der Initiation, des Sehens, wollte ich versuchen, einige Fragen zu formulieren um herauszufinden, was ich nun als nächstes tun sollte. Auch wenn die spirituelle Realität sich verändert hatte, die physische Realität lag weiterhin in einem Zustand nahe der Verzweiflung. Ich hatte keine Ahnung, wie die Kinder und ich überleben sollten und wusste nicht, wie ich ohne Geld etwas zu essen besorgen konnte.

24. April 1996

F: (L) Ich würde gerne ein paar bestimmte Fragen behandeln, die den Fortschritt dieser “Mission” oder dieses “Projektes” betreffen, wie ihr gemeint habt. Wie ihr wisst, hatten wir in den letzten Monaten schwerwiegende Störungen und “Attacken” erlebt. Ich bin zur Erkenntnis gekommen, dass mein Mann ein “Roboter-Mensch” ist, aber ich werde euch nicht bitten, das zu bestätigen oder zu verneinen. Ich kam aufgrund der Informationen in den Transkripts darauf. Eines möchte ich aber wissen: Ist es wahrscheinlich, dass jetzt die vielen Attacken aufhören werden, weil mich diese Energie nicht mehr umgibt?

A: Vielleicht, aber nicht notwendigerweise so, wie du denkst. Roboter oder nicht – alle sind programmiert.

F: (L) Alle sind programmiert? Auch Frank und ich?

A: Ja.

F: (L) Na ja, wenn ich so meine inneren Erfahrungen betrachte, dann bin ich bereits zu diesem Schluss gekommen. Was ist das Ziel dieser Programmierungen?

A: Das ist zu komplex, um es jetzt erklären zu können. (…)

F: (L) Ich habe einiges von dem Material bezüglich der Geschichte von S* und ihrer Mutter analysiert. Bis jetzt hat sie nichts von dem getan, was ihr ihr auf ihre Bitte um Hilfe mitgeteilt habt. Ich habe ihr gesagt, dass ich ihr sehr böse sei, weil sie mir soviel Zeit und Energie gekostet hat und nichts von alldem getan hat, was letztendlich dazu geführt hat, dass sich jeder aufgeregt hat. Jetzt hat mir jemand erzählt, dass S* etwas mit einer Art Coven oder sonst einer dunklen Organisation zu tun hätte. Ich kann das einfach nicht glauben. Wie kann sie so unschuldig erscheinen und zur gleichen Zeit an solchen Aktivitäten teilnehmen? Diejenige, die mir das erzählt hat, wusste etwas über S, wo es bei mir “Klick” gemacht hat. Sie hätte sowas auch nicht gesagt, wenn sie nicht etwas darüber wissen würde. Ist es möglich, dass S multiple Persönlichkeiten hat und dass eines ihrer “Selbsts” diese Dinge tut? Wie bei Greenbaum?

A: Sicher!

F: (L) Ist es dann auch für Frank und mich möglich, in so etwas involviert und sich nicht darüber bewusst zu sein?

A: Ja, doch darum geht es nicht.

F: (L) Bedeutet das, dass es etwas anderes gibt, worin wir involviert sind, in einigen anderen Aspekten unseres Selbst, und worüber wir uns nicht bewusst sind?

A: Nahe.

F: (L) Ist das etwas, das in veränderten Zuständen geschieht, oder in Schlafzuständen?

A: Nicht geschieht, geschah.

F: (L) Etwas, das in der Vergangenheit geschehen ist?

A: Laura, du solltest einen mächtigen, erfahrenen und effektiven Hypnotherapeuten aufsuchen, um diese Fragen für dich zu lösen.

F: (L) Könnte ich so etwas in der Zwischenzeit für Frank durchführen? Offensichtlich hat Frank einen großen Teil des Puzzles in diesem Bereich in sich verschlossen…

A: Ihr beide und andere. Diese Verschlüsse sind so installiert worden, dass es für euch absolut unmöglich ist, sie zu entsperren, da sie mit voller Kenntnis über die gegenwärtigen Umstände installiert worden sind.

F: (L) Wer hat diese Verschlüsse installiert?

A: Äußerst mächtiges STS Konsortium!!

F: (L) Und welcher Umständen waren sie sich bewusst, wie ihr meint, als sie diese Verschlüsse installiert haben?

A: Aller.

Und hier haben wir den interessantesten Hinweis. Fällt euch auf, dass diese Antwort eindeutig darauf hinweist, dass etwas vor meinem “Bewusstsein weggesperrt” worden war, und dass dies in “voller Kenntnis” über die gegenwärtigen Umstände geschah. Ich wäre damals niemals draufgekommen, dass das bedeuten könnte, dass Frank “für die andere Seite arbeitete”. Dies um sicherzustellen, dass nicht ich auf diese Informationen zugriff und um zu versuchen, falls ich jemals dahinter kommen würde, mich zu behindern oder zu zerstören. Frank war damals der einzige, mit dem ich frei reden konnte und er hatte mich in den Monaten zuvor so unterstützt, dass ich ihm alles vergeben hatte.

F: (L) Ihr seid die Cassiopaeaner, oder?

A: Ja.

F: (L) Und ihr seid STO?

A: Ja.

F: (L) Und ihr sagt uns, dass wir Verschlüsse vor dem Wissen in uns installiert haben, installiert von einem höchst mächtigen STS Konsortium. Können wir nicht, in unserem bewussten Zustand, einfach diese Programmierung zurückweisen und euch bitten, uns diese Informationen zu geben?

A: Nicht möglich!

F: (L) Was ist nicht möglich?

A: Das, was du gefragt hast.

F: (L) Meint ihr, dass wir unsere Gedanken nicht ändern können, oder dass ihr uns nicht informieren könnt?

A: Falsche Analyse.

F: (L) Was ist die korrekte Analyse?

A: Ihr könnt sie nicht entsperren und wir können euch nicht die Details über das Warum und das Was mitteilen.

F: (L) Warum könnt ihr uns das nicht sagen?

A: Verletzung des freien Willens, und wenn wir es euch mitteilen würden, würden wir euch gefährden.

F: (L) Gibt es hier einen Weg der uns nicht gefährdet?

A: Wir haben euch schon gesagt was ihr tun müsst.

F: (L) Ist es für uns gefährlich, diese Dinge nicht zu entsperren?

A: In gewissem Sinne.

F: (L) Als ich mit 3 oder 4 Jahren in Jacksonville gekidnappt wurde, wie viele Tage war ich da abgängig? Meine Mutter kann sich einfach nicht erinnern, was sie fertig macht.

A: 12 Tage.

F: (L) Wer hat mich gekidnappt?

A: Jan.

F: (L) Wer war Jan?

A: Korps-Mitglied.

F: (L) Mitglied welches Korps?

A: Eliteeinheit der Wirtschaftslegion unter der Kontrolle von G5.

F: (L) Wirtschaftslegion? Was ist G5?

A: Intel.

F: (L) Und was war der Zweck des Kidnappings?

A: Um ein Selbstzerstörungsprogramm zu installieren.

F: (L) Wir kannten diesen Jan unter “Cecil Brien”.

A: Ja.

F: (L) Und er hat meine Mutter mehr oder weniger überwältigt und sie überredet, ihn zu heiraten, nur um an mich ranzukommen? Das ist ja nicht zu glauben!

A: Er hatte es damals leicht. Sie war angreifbar.

F: (L) Ich habe also ein “Selbstzerstörungs” – Programm. Und Frank hat auch so etwas?

A: Ähnlich, doch keine exakte Kopie, wegen der Tarnung.

F: (L) Wurde Frank auf ähnliche Art entführt?

A: Nahe, doch nicht genauso.

F: (L) War Franks Lungenentzündung, die ihm als Kind fast das Leben gekostet hätte, ein Teil dieses Selbstzerstörungsprogramms?

A: Ja.

F: (L) War Franks Vater auch programmiert, da er teilweise über weite Strecken für Franks psychischen Missbrauch verantwortlich war?

A: Halb.

F: (L) Nun. Ich denke wir können mit Sicherheit annehmen, dass wahrscheinlich jedes Mitglied unserer Familien auf eine Weise ein Programm installiert hat, sei es auch nur zur Unterstützung unserer Zerstörung. Das Ganze beginnt unsäglich trostlos zu klingen.

A: Trostlos?!? Ihr habt Dekaden nach solchen Episoden gelebt! Wie viele Brüder? Millionen über Millionen!

F: (L) Deshalb sage ich, dass es ziemlich verdammt trostlos ist…

A: Und das ist Teil eines natürlichen Prozesses, vergesst das nicht.

F: (L) Na ja, wir brauchen etwas Hilfe von den guten Jungs. Oder stecken wir hier fest, bis wir es selbst herausgefunden haben?

A: Nein.

F: (L) Das klingt alles so grausam. Wir brauchen hier ein wenig Hilfe. Ich werde langsam sehr müde.

A: Du brauchst nur Wissen.

F: (L) Aber ich hätte gern ein wenig Führung hier.

A: Konzentriere dich auf deine Versicherungssituation. Das kann, wenn weise damit umgegangen wird, ein Problemlöser sein, und wenn nicht weise damit umgegangen wird, ein Fluch! Verwende etwas von deinen Mitteln, um einen “Superhypnosetherapeuten” ausfindig zu machen.

F: (L) Wer könnte diese Person sein? Ein Hinweis?

A: Nein.

F: (L) Können wir selbst darin etwas Fortschritt erreichen?

A: Ja.

F: (L) Gebt mir einen Hinweis… Ich will etwas, dass mich aus meinem Sessel hebt und mein Leben bereichert, das so grausam ist… dass das Wissen erzeugt, das mich schützen wird…

A: Du wirst nicht weiterkommen, bis diese Verschlüsse auf die richtige Weise gesprengt werden.

F: (L) Nun, ich hoffe, ich werde bis dahin überleben.

A: Hier gilt auch die vorige Antwort.

F: (L) Wenn ihr Typen hier wäret, würde ich euch etwas nachschmeißen!

A: Wir würden ausweichen!

F: (L) Seht ihr mein Problem hier? Ich glaube ich möchte einfach wissen, dass da draußen jemand ist, der sich sorgt…

A: Das solltest du mittlerweile.

F: (L) Dann solltet ihr Typen zu meinem Anwalt gehen und ihn unterstützen…

A: Das tun wir, durch dich.

F: (L) Wir haben also viel Zeug in uns versperrt und alles, was wir tun müssen, ist den Schlüssel zu finden…

A: Ja genau.

F: (L) Und sonst noch etwas?

A: Hüte dich vor Herzproblemen. Nicht die, die du hast, sondern die noch kommen könnten.

F: (L) Was im Besonderen?

A: Mögliche zukünftige Thrombosen.

F: (L) Was kann ich tun, um vorzubeugen?

A: Vieles, aber am Wichtigsten ist deine Einstellung. Du musst deine Wut in den Griff bekommen.

Wie sich herausgestellt hat, war dies der zweite Fall, in dem die C’s etwas in Verbindung mit mir “gesehen” haben, das eigentlich mit jemandem zu tun hatte, mit dem ich verkehrte. In diesem Fall war es S. Innerhalb ein paar Tagen nach dieser Bemerkung, erlitt S eine Thrombose und ihr Herz hörte auf zu schlagen. Als es geschah war sie in ihrem Büro und machte Überstunden und so war niemand da, der ihr helfen konnte. Während sie umfiel standen draußen ein paar Leute beim Lift und hörten den Bums. Nach ein paar Diskussionen darüber wollten sie nachsehen, was den Lärm verursacht hatte, aber sie mussten zuerst den Wärter holen, der ihnen die Bürotür aufsperrte. Als die Rettung endlich kam, war S*** bereits 20 Minuten tot. Sie wurde wiederbelebt und künstlich am Leben erhalten, aber ihr Gehirn war tot.

Ich war am Boden zerstört. Ich betrachtete es als Gewalt der Mächte “da draußen”, die mich absichtlich meiner besten Freundin und Unterstützerin beraubten. Auch wenn Frank ein Vertrauter war, so war er doch keine Frau – und es gibt Dinge, die Frauen nicht mit einem Mann besprechen können.

Während S* weiterhin am Lebenserhaltungssystem hing, konnte ich nicht akzeptieren, warum jetzt kein Wunder geschah. Ich träumte ein paar Wochen vorher von dem Vorfall. Im Traum konfrontierte ich S*s Kinder in einem Warteraum eines Krankenhauses, wo sie lag. Ich sagte ihnen, dass sie ihrer Mutter einen Grund zum Leben geben müssten, sonst würde sie sterben. Als dieses Drama dann tatsächlich passierte, entschied ich, die Cassiopaeaner zu fragen, ob sie wieder gesund werden würde. Oder ob sie, wie die Ärzte meinten, bereits tot war? Die Cassiopaeaner bestätigten das und hielten sich im Hintergrund, damit ich direkt mit ihr kommunizieren konnte. Es war ein erstaunliches Gespräch und als es vorüber war, hatte ich wirklich den Eindruck, als ob ich persönlich mit ihr gesprochen hätte. Der Gebrauch ihrer Wörter und ihre Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse – Dinge, die Frank niemals wissen konnte – ließen ihre Persönlichkeit so stark durchscheinen, dass ich wieder beruhigt war, vor allem weil sie meinte, dass sie letztendlich auch wieder Spass hätte. Ich konnte nun die Hoffnung aufgeben, dass sie wieder gesund werden würde. Eine Woche später, nachdem sich ihre Familie von ihr verabschiedet hatte, wurde sie von der Beatmungsmaschine getrennt und ihr Körper durfte sterben.

Das erstaunlichste dabei war, was mit ihren beiden Söhnen geschah, die sie ihr ganzes Leben lang verhätschelt und unterstützt hatte. Sie waren der Ansicht, dass sie für ihre Handlungen niemals selbst verantwortlich waren. So wie ich bei meinem Ehemann als Puffer gedient habe und immer alles versuchte für ihn “lieb und nett” zu gestalten, so verhielt sich Sandra bei ihren Söhnen. Bei ihr war es natürlich etwas anders, aber es war immer noch das Ergebnis eines emotionalen Programms. Wir handeln so und denken, dass wir es aus Liebe tun, doch jetzt sah ich das Ergebnis. Ihre Söhne (27 und 34 Jahre alt) waren richtig zornig, weil ihre Mutter starb und sie nun nicht mehr auf das gute Geld zugreifen konnten, das ihre vielen Projekte, die alle in einem Desaster endeten, finanziert hatte und das sie immer aus den diversen Notlagen gerettet hatte. Nun war die Mutter tot und konnte ihnen nicht mehr unter die Arme greifen – und sie waren überhaupt nicht traurig, dass sie nichts für ihre Mutter getan hatten, sondern wütend, dass sie ihnen dieses Einkommen wegnahm! Ich war fassungslos. All die Liebe, die S*** für diese beiden Parasiten fühlte, die sie durch so viel Hinwendung ausdrückte, erreichte nur, dass sie immer mehr und mehr und noch mehr wollten – über ihren Tod hinaus! Und dann hatten die beiden auch noch den Nerv, wütend darüber zu werden, dass sie nichts mehr bekommen konnten!

Was mich dabei verwunderte, war dieses Ding, genannt “Liebe”, das ganz offensichtlich keine Liebe ist! Wie werden wir in diese Falle hinein gezogen? Wieso glauben wir, dass geben und helfen auf jede mögliche Weise Liebe ist, wenn es das eindeutig nicht ist? Diese beiden jungen Männer waren nun damit konfrontiert, ihr Leben alleine zu führen. Ihre Mutter hatte sie “so sehr geliebt”, dass sie ihnen niemals erlaubte, selbst gehen zu lernen und nun waren sie zornig, weil sie plötzlich selbst gehen mussten und sie nicht mehr da war, um sie zu tragen. Und es würde für die beiden eine sehr steinige Straße werden. Und so waren sie zornig, und sie waren es auf eine Weise zurecht. Sie hatte ihnen die schrittweisen Lektionen der Konsequenzen ihrer Fehler entzogen, und jetzt fiel ihnen der Himmel massiv auf den Kopf, beginnend damit, dass sie das Begräbnis ihrer Mutter bezahlen mussten!

Ich wollte wissen, wie wir in die Falle tappen zu glauben, dass etwas Liebe ist, etwas gebend ist, obwohl es in Wirklichkeit nicht so ist. Wieso wir glauben, etwas Gutes zu tun, wenn wir nichts anderes machen, als jemanden einen tiefen Fall bescheren, wenn wir ihn nicht seine eigenen Lektionen lernen lassen.

Ich wollte wissen, warum es körperlich so schmerzhaft war, dies zu stoppen, als wir schließlich sehen konnten, dass es wirklich nicht Gutes tat, wenn wir solcherart anderen Menschen halfen. Was verstellt uns hier die Sicht auf die Wahrheit? Ich kannte bereits die Antwort: Emotionen. Doch ich wollte wissen, wo und wie alles begann? Was war am Anfang?

28. April 1996

F: (L) Erstens, danke für die Möglichkeit, noch einmal mit S*** sprechen zu können. Und zweitens, wir haben hier viele verschiedene Themen besprochen; ich möchte mich nun auf diese Falle der Emotionen fokussieren. Ich würde gerne wissen, ob diese Falle uns von äußeren Quellen untergeschoben wurde?

A: Die Formel wurde “untergeschoben”.

F: (L) Und was ist die Formel?

A: Das Muster, wie ein Irrgarten.

F: (L) Aha. Und was ist der effektivste Weg, um aus diesem Labyrinth der emotionalen Kontrolle zu entkommen?

A: Planen.

F: (L) Können wir irgendetwas tun, wenn jemand dabei ist, sich aus einer emotionalen Falle zu befreien, die Schmerzen zu lindern oder zu entfernen? Es tut so weh.

A: Nicht nötig sie zu lindern.

F: (L) Nun, wenn man da einmal durch ist oder bemerkt, dass es eine Falle ist, dann tut es nicht mehr weh – oder nicht mehr so stark. Und irgendwie sind wir alle von solch emotionalen Fallen, scheinbar seit unserer Geburt, betroffen. Haben das alle Menschen gemeinsam?

A: Alle? Nein. Aber die meisten schon.

F: (L) Ist es richtig zu behaupten, dass Leute, die das Potential haben, sehr viel Positives in Bezug auf eine klare Sicht und ein Verständnis unserer Realität tun zu können, Hauptziele für solch einen emotionalen Aufruhr sind?

A: Ja.

F: (L) Was sind die Eigenschaften eines Menschen, der nicht in die emotionale Falle gegangen ist?

A: Umarmend? Nein. Vereinend? Ja.

F: (L) Ah! Ihr sagt also, dass Menschen, die ihre emotionalen Fallen lösen können, in einem höheren emotionalen Sinn vereinen können?

A: Emotionen sind nur Chemikalien.

F: (L) Wenn Emotionen nur Chemikalien sind, dann stimmt es, dass körperliche Nähe zu bestimmten Personen möglicherweise die Frequenzresonanz dazu bringt, diese Chemikalien in uns zu stimulieren oder zu erzeugen?

A: Ja.

F: (L) Und man benötigt starke Willenskraft und geistige Stärke, um dem entgegenzuwirken?

A: Nein, nur Übung.

F: (L) Ok, wenn man das ein paar Mal im Kleinen getan hat, kann man es dann auch im Großen?

A: Ziemlich falsches Konzept.

F: (L) Ich habe diesen Text gelesen, der uns zugeschickt worden ist, in dem diese Quelle kosmischen Bewusstseins über Personen spricht, die absichtlich hierher gekommen sind, weil die Guten von außerhalb nicht eingreifen können, da dies den freien Willen verletzen würde. Viele von ihnen seien hier inkarniert, nehmen so an der körperlichen Erfahrung teil und erwachen dann und können die Dinge tun, die hier auf dem Planeten benötigt werden. Das Ziel ist, zu versuchen sicherzustellen, dass sie erwachen und ihnen ihr Zweck klar wird. Gefühle und emotionale Fallen werden bei diesen Personen wiederholt und öfters benutzt, um sie vor dem Erwachen zu hindern. Ich möchte wissen, was wir tun können, um zu erwachen? Ihr habt uns so oft gesagt, dass wir erwachen müssen. Offensichtlich sind wir noch nicht völlig erwacht. Das ist uns klar. Was können wir noch manchen?

A: Lasst es natürlich geschehen. Wenn du auf einem Weg bist, willst du dann in die Luft springen und bis zum Ende des Wegen fliegen? Wenn du es tätest, würdest du bereuen, den “Rest des Weges” verpasst zu haben.

F: (L) Es sind viele seltsame Dinge geschehen… S*** und ihr Herzanfall, meine Tochter und ihr Gelenk, die fürchterlichen Krankheiten, die ich in den letzten Monaten hatte, meine zweite Tochter, die mir ihre Erfahrung berichtete… es hat den Anschein, als ob die Attacken immer heftiger werden. Könnt ihr das kommentieren?

A: Nein.

F: (L) Herzlichen Dank! Können wir darüber Fragen stellen?

A: Ja.

F: (L) Also, meine Augeninfektion, meine Ohrenprobleme, der Verlust meiner Stimme… gehörte das alles zu den Attacken?

A: Ja.

F: (L) Meine Mutter ist auch hingefallen und hat sich ein blaues Auge geschlagen. Ich versuche, die Ursache zu finden. Woher kommen all diese Attacken, von welchem Portal?

A: Komm drauf.

F: (L) Haben wir das nicht schon zum Teil getan? S*** und ihre Mutter und ihre ganze Situation?

A: Nein.

F: (L) Sagt ihr, dass S*** kein Portal ist?

A: Menschen sind keine Portale!!! Sie sind nur die Opfer der Dinge, die aus Portalen kommen. Sonst könnten viele zur dir auch “Portal” sagen.

F: (L) Ich hab nie gesagt, dass ich keins bis. Wenn wir schon darüber reden…

A: Wenn du dich darauf versteifst, dass Menschen Portale sind, dann lenkst du fälschlicherweise negative Energie auf die Seeleneinheiten selbst. Das ist so wie wenn man Akne mit einer Schrotflinte behandelt!

F: (L) Wie reagiert man richtig, wenn man in einer solchen Situation steht und man weiß, dass das Opfer durch die, ja, die Kräfte betrogen wird, die durch ein Portal kommen und diese Betrügerei verursacht dir viele Probleme? Wie reagiert man hier richtig?

A: Wie behandelst du einen Kranken? Wirfst du Steine auf ihn?!?

F: (L) Nein, man wirft keine Steine auf ihn…

A: Was macht man stattdessen?

F: (L) Mit einem Kranken? Man schickt ihn zum Arzt oder geht mit ihm hin – oder empfiehlt ihm, zum Arzt zu gehen.

A: Zu welchem Zweck?

F: (L) Damit eine Diagnose der Krankheit erstellt werden kann, um Medizin zu bekommen, um entweder die Symptome zu lindern oder die Krankheit zu heilen.

A: Bingo!

F: (L) Aber wir reden hier über Leute, die nicht einmal zugeben, dass sie krank sind! Wie sagt man jemandem, der gar nicht glaubt, dass er krank ist, dass er zum Arzt gehen soll? Die meisten Menschen glauben nicht, dass sie der Kontrolle oder Manipulation anderer Dichten unterworfen sind! Ihr habt schon vielen Leuten gesagt, dass sie Attacken oder Manipulationen ausgesetzt sein werden, und sie haben nur fröhlich gemeint: “Oh, da gibt es nichts in unseren Leben, was so etwas zulassen könnte…”

A: Ableugnung ist nicht unheilbar, solange man nicht aufgibt. Geduld, kombiniert mit freundlichen Einladungen, am Lernprozess teilzunehmen, erlaubt dem Opfer, irgendwann zu erwachen und so offen für Heilung zu werden. Das hilft dir, das “Heer” zu bilden, nach dem du suchst. Isolation heilt gar nichts. Sie erstickt den Fortschritt, weil alle und jeder letztendlich als “Portal” betrachtet werden. Wie wenn man “jemanden eine ziellose Aufgabe gibt”, nicht wahr??

F: (L) Anders gesagt meint ihr, dass ich mit meinem Mann verheiratet bleiben soll und S*** und andere störende und destruktive und Menschen in meinem Umfeld bleiben sollen, damit sie am Lernprozess “teilnehmen” können?

A: Es geht darum, weder an rigiden bestimmen Lebensgewohnheiten festzuhalten noch gewissen Verhaltensmuster aufrecht zu erhalten, sondern einfach darum, die Türen nicht völlig und permanent zuzuschlagen.

F: (L) Na gut, wenn, sagen wir, jemand ein Robotermensch ist, wenn jemand zu einem Roboter wird, was geschieht dann mit seiner Seele?

A: Selber Prozess.

F: (L) Wie was?

A: Tod.

F: (L) Man kann also sterben und seinen Körper verlassen, der Körper kann übernommen, reanimiert und so kontrolliert werden, dass er wieder funktioniert und lange Zeit einiges tun kann. Und währenddessen ist die eigentliche Seele zur Gänze in die 5. Dichte abgehoben, um zu recyceln?

A: Ja, aber der Körper wird nicht reanimiert, sondern ersetzt.

F: (L) Ist das mit meinem Mann geschehen, als er 1981 operiert wurde?

A: Pass auf, dass du nicht hinter jedem Busch oder hinter jeder Ecke “Roboter” siehst, auch wenn du insgesamt 7 davon in deinem ganzen Leben begegnet bist. Du hast so viele Menschen in deinem Leben kennengelernt. Wir haben dir nur einen davon genannt!

F: (L) Woher kam dieser Traum, wo mir dies klar und deutlich mitgeteilt wurde?

A: Träume sind das beste Forum für Desinformation, das es gibt.

F: (L) OK, das kann ich verstehen. Gleichzeitig sind sie aber auch eine der besten Möglichkeiten, Informationen aus dem Unter- und Überbewussten zu bekommen, oder?

A: Wir haben Dualitäten schon oft erwähnt!!

F: (L) Lassen wir mal den Desinformationsteil beiseite und wenden uns dem analytischen Teil zu, der Geschichte von Blaubart… Ich bin immer noch der Meinung – Robotermensch hin oder her – dass ich das Richtige mache. Kann es sein, dass ich, sogar in der jetzigen Situation, in einer emotionalen Falle gefangen bin?

A: Sicher. Diese Lernsache ist alles andere als leicht!

F: (L) Das ist ja alles gut und schön, aber es geht hier um den Niederbruch meines ganzen Lebens…

A: Vielleicht, vielleicht auch nicht.

F: (L) Wofür ist so ein Channeling gut, wenn es dir nicht ab und zu hilft, Entscheidungen zu treffen. Ich sagte ab und zu. Nicht immer. Oder hilft, so manches aufzuklären und die Dinge in einem neuen Licht erscheinen zu lassen, anstatt alles zu vernebeln!

A: Wir “vernebeln” gar nichts, das kannst nur du tun!

F: (L) Jetzt aber genug…

A: Nein, nicht genug. Hier ist dein dringend benötigter Hinweis: Die Antworten auf Fragen von globaler oder universellen Bedeutung beinhalten größeres persönliches Lernen als direkte, persönliche Fragen. Wenn du das nicht glaubst, dann überprüfe die Transkripts und besonders die noch nicht abgetippten Sessions, um dich zu überzeugen! Du wirst sehen, meine Liebe!!

F: (L) Nun, deshalb hab ich gesagt, dass es genug sei, weil ich nicht mehr über meine persönlichen Angelegenheiten reden wollte. Ich war schon der Meinung, dass die Sache mit den Robotern ziemlich bedeutsam sei, aber so wichtig scheint sie nun offensichtlich auch wieder nicht. Es gibt auf diesem Planeten zwei Millionen davon und ich habe euren Aussagen nach sieben getroffen. Ich hatte mir gedacht, dass das für einen Menschen relativ viele sind…

A: Ja, aber dein Lebensweg war auch unüblich. Und du hast 4.588 Leute persönlich kennengelernt!

F: (L) Wieviele Menschen hat Frank getroffen?

A: 2.754.

F: (L) Wieviele davon waren Roboter?

A: 3.

F: (L) Wieviele Menschen hat PZ getroffen?

A: 3.856.

F: (L) Wie viele Roboter?

A: 1.

F: (L) Und warum waren es bei mir sieben? Oh ja, ich weiß, mein Weg ist ungewöhnlich…

A: Ja.

F: (L) Könnt ihr mir sagen, in welchem Sinn er ungewöhnlich ist?

A: Kannst du?

F: (L) Tja, ich hab gedacht, ich kann euch austricksen, es mir zu sagen…

A: Keine Tricks, wir haben nur Spass. (…)

F: (L) Ich bin so müde, dass ich keine gescheite, vernünftige, intelligente oder verständliche Frage von globaler oder universeller Bedeutung mehr stellen kann. Deshalb sagen wir gute Nacht.

Auch wenn mir die Cassiopaeaner in diesem Dialog vieles gesagt hatten, so konnte ich noch immer nicht erkennen, wie ich das alles miteinander in Verbindung setzen könnte. Doch wir können wieder erkennen, dass ich gedrängt wurde, alle Sessions niederzuschreiben und die Mitschriften nach Hinweisen zu durchsuchen. Mir wurde angedeutet, dass es einen “ungewöhnlichen” Aspekt in meinem Leben gab und dass ich dabei offenbar etwas erkenne musste. Doch was es war, konnte ich noch nicht erkennen. Und die Cassiopaeaner meinten dazu, dass ich mich auf Fragen von globaler und universeller Bedeutung konzentrieren sollte.

In der nächsten Woche kam mein Bruder, um mich moralisch zu unterstützen und mir im Haushalt zu helfen. Mein Bald-schon-Ex hatte nie etwas im Haus repariert. Dies holte nun mein Bruder nach. Er reparierte einige der vielen kleine Gebrechen im Haus, die mich die letzten sechs Jahre, seit wir das Haus gekauft hatten, in den Wahnsinn getrieben haben. Wir machten auch eine Session – und das meiste darin behandelte wirklich Fragen von “globaler und universeller Bedeutung”. Erst gegen Ende der Session wurde mein Bruder – der aus der Navy ausgetreten war – hingeführt, Fragen über seine eigenen Lebenssituation zu stellen. Es stellte sich heraus, dass er einige seltsame Erfahrungen gemacht hatte, während er an Bord eines Schiffes war. Erfahrungen, die sich wie Begleiterscheinung von Entführungen anhörten.

5. Mai 1996

F: (L) Zu unserem Verständnis – ich weiß, dass ihr die Frage nicht beantworten werdet – wenn Tom versucht sich zu erinnern und zu verstehen, werden die Kopfschmerzen verschwinden… (TK) Ich habe keine Kopfschmerzen mehr, seit ich von der Navy weg bin.

A: “O’Brien” lügt.

F: Was ist in O’Brien?

A: Kommt drauf. Warum ist Tom gerade dort?!?

F: (L) Gibt es dort etwas, eine Erdfrequenz oder elektromagnetische Strahlung oder so, dass…

A: Vielleicht, vielleicht, vielleicht, vielleicht…

F: Es hält einen Menschen ruhig im Dunklen?

A: Verzögerungsfrequenz… Und nebenbei, kann uns irgendjemand erklären, warum es Camp Blanding gibt? Na??… Zuerst ein Blockbuster für die Gewappneten… Blickt auf eine genaue Karte, reflektiert, erinnert euch an einsame Reisen in uralten Zeiten und beginnt zerschmetternde Mysterien zu öffnen, die zu Enthüllungen führen werden und das Tor zur bislang größten Lernexplosion öffnen werden!!

F: (F) Meine Güte. Das sind viele Fragen… (L) Gab es mehr als eine Reise nach Camp Blanding?

A: Nein

F: Nur eine?

A: Für dich.

F: Und mehr für Tom?

A: ?

F: (L) Ihr sagtet “Gewappneten”, als ob etwas Wichtiges in dieser Bezeichnung liegt…

A: Komm drauf…

F: (L) Hat es etwas mit Genmanipulation zu tun?

A: Nein, nicht in dem Sinn, wie du denkst. Doch alles hat in einem Sinn etwas damit zu tun. (…)

F: Warum hat meine Mutter Männer geheiratet, die unser Leben so schrecklich beeinträchtigt haben?

A: Frag sie.

F: Sie hat keine Antworten. Sie ist selbst ratlos.

A: Dann bring sie dazu draufzukommen. Dort liegen die Hinweise.

F: Die Hinweise liegen also bei einigen dieser Leute… Wir erinnern uns an die Fahrt nach North Carolina, wo einer dieser Männer mit war – wo wir ins Internat mussten…

A: Warum bestand er darauf, euch ins Internat zu schicken? Und warum hat eure Mutter eingewilligt?

F: (L) All das führt zur ersten Frage, warum Tom in O’Brien ist, nahe Camp Blanding…

A: Elektromagnetische Wellen lassen den Verstand stocken und erzeugen Wohlbehagen im Angesicht erzwungenen Kummers. Sie betäuben den Verstand durch isolierende Einflüsse. Warum bist du dort, Tom? Wer hat dich gebeten, dort zu bleiben? Elektromagnetische Wellen strahlen von wo aus?? Wir empfehlen, dass du, Laura, in die Bibliothek gehst und nach Camp Blanding suchst. Du könntest ein “schwarzes Loch” finden, sozusagen!!

Nun, ich war zum Davonrennen dämlich, um es nett auszudrücken. “Camp Blanding”. Warum brachten sie diesen Namen mit einem “schwarzen Loch” – in Bezug auf elektromagnetische Wellen, die den Verstand stocken und Wohlbehagen im Angesicht erzwungenen Kummers erzeugen – in Verbindung. Warum meinten sie, dass solche elektromagnetischen Wellen den Verstand durch isolierende Einflüsse betäuben? Warum fragten sie “elektromagnetische Wellen strahlen von wo aus?” Nun, von wo strahlen sie aus?

Im Nachhinein ist es leicht zu erkennen, dass Franks andauernde Manipulationen dazu dienen sollten, mich zu isolieren. Alle nötigen Hinweise waren in der Kommunikation enthalten, sogar das Wort “Bland-ing” in Verbindung mit einem “schwarzen Loch”.

Um die Verbindung des Wortes “Bland” (Langeweile) zu verstehen, müssen wir uns in den Oktober 1995 zurückbegeben, als wir einige Fragen über den UFO Absturz bei Roswell im Jahre 1947 stellten. Im Verlauf der Diskussion sagten die Cassiopaeaner, dass drei tote Menschen an Bord des UFOs waren, und dass diese Körper als “Roboter” erneuert und wiederbelebt worden waren. Das war ein derart verstörender Gedanke, dass ich diese Behauptung nur schwerlich ernst nehmen konnte. Doch vor ein paar Monaten hatte ein gewisser Scott Corrales einen Artikel über genau dieses Thema geschrieben, worin er, durch Augenzeugenberichte bestätigt, die Aussagen der Cassiopaeaner als sehr wahrscheinlich korrekt bestätigte. (Wenn sie an diesem Artikel interessiert sind: Fate Magazine; Oktober 2001. Es ist komisch, dass sowohl der Artikel als auch unsere Diskussion im Oktober erschienen sind.)

Jedenfalls bezog es sich auf meine Überlegungen zu meinem Ex-Mann, und die Cassiopaeaner deuteten in der Session vom 28. April (siehe oben) an, dass ich auf meiner Suche nach Robotern auf der falschen Fährte war. Die folgenden Bemerkungen enthalten die Hinweise auf die Persönlichkeit des “mechanischen Individuums”.

21. Oktober 1995

A: Wir haben dir zu deinem Schutz und deinem Wissen einen genannt, aber wir können dir im Augenblick keine anderen nennen. (Anmerkung: Heißt das, dass sie es zu einem anderen Zeitpunkt können, nachdem etwas Bestimmtes, Spezielles geschehen ist?)

F: (L) Liegt es an mir, die Charaktereigenschaften dieser Individuen herauszufinden, um…

A: Basierend auf den mitgeteilten Informationen, ja.

F: (L) Gut, ist eine der Charakteristik, wie ich denke, die diese Art von Individuen aufweisen könnten, da sie diese projizierte emotionale Frequenz besitzen, die ein sich wiederholendes emotionales Muster wäre, dass sie scheinbar, obwohl sie intelligent erscheinen, einfach nichts aus ihren Erfahrungen lernen; dass es sich einfach immer und immer wieder wiederholt; ist das ein Anhaltspunkt?

A: Ja.

F: (L) Gut, dann ist diese Unfähigkeit ein Anhaltspunkt um herauszufinden, was vor sich geht… OK, das ist ein Punkt, er ist da. Gibt es irgendeine Art von instinktiven Gefühlen, die man bei diesen Arten von Individuen bekommen könnte?

A: Langeweile (“Bland”). Sie verbringen übermäßig viel “Zeit” in Einsamkeit.

F: (L) Na, das bedeutet, Frank ist einer! Frank ist langweilig. Und er ist dauernd alleine. (SV) Das sind viele Leute! (L) Ist Frank einer?

A: Nein.

F: (L) Wir haben dich auf der Schaufel, Frank! Ich hab’s nicht so gemeint! (SV) Und Frank ist nicht langweilig, er ist alles andere als langweilig! (L) Ist mein Mann einer?

A: Nein. Langeweile passt nicht immer. Ist nur ein Hinweis für dich, um das Individuum zu identifizieren.

F: (L) Ok, einer ist Ernährungsberater, einer ist langweilig. Kommen wir so weiter?

A: Nein.

F: (L) Gut, langweilig ist nur ein Teil davon.

A: Ist nicht entscheidend, eher das Verbreiten von Desinformationen. (…)

F: (L) Wissen diese Wesen, was sie sind?

A: Keine bewussten Wesen!

F: (L) Sie sind keine bewussten Wesen, also reagieren sie nur, als ob sie ferngesteuert seien. (SV) Wenn man ihnen also sagt, dass sie…

A: Sie sind ferngesteuert.

Das Eigenartigste daran ist, dass in den obigen Aussagen die Antwort lag. “Langweilig” zu sein und “übermäßig viel Zeit alleine zu verbringen” – diese Eigenschaften ließen mich unweigerlich an Frank denken, wie der Leser wohl bemerkt haben wird. Und danach fühlte ich mich, gelinde gesagt, sehr schuldig. Doch zusammen mit den folgenden Informationen beginnen wir zu erkennen, wie clever die Cassiopaeaner wirklich sind. Alle Hinweise waren gesagt, doch ich war einfach noch nicht bereit, alles auf einmal zu erkennen. Allerdings – Camp Blanding und ein schwarzes Loch!

Ein paar Monate später kam ich wieder auf diesesThema zu sprechen:

2. Dezember 1995

F: (L) In der Session vom 21. Oktober sprachen wir über roboterartige Leute, oder Menschen die reanimiert wurden, und dass eher so etwas geschieht, als klonen und ersetzen. Dann meintet ihr, dass ich in Kontakt mit sieben solchen Leuten war und wir haben einen davon identifiziert. Danach sprachen wir über Profile und ihr habt angedeutet, dass eine “langweilige” Persönlichkeit ein Indikator für eine weitere Identifikation sein kann. Ihr habe auch gesagt, dass ihr im Augenblick nicht mehr sagen könnt. Könnt ihr das jetzt?

A: Durchsuche deine “Dateien”. Lernen wird manchmal am Besten durch Studium und Erforschung vollendet.

F: (L) Kann ich ein paar mehr Hinweise bekommen, wonach ich suchen soll? Ihr habt Krankenhäuser erwähnt…

A: Nicht-emotional. Es gibt andere Anhaltspunkte, die du durch deine eigenen Studien entdecken kannst. Es wäre für uns nicht von Vorteil, gäben wir dir weitere Informationen über dieses Thema. Wenn du darüber spekulierst, bringt dich das vom Weg ab.

F: (L) Ist das Thema wirklich so wichtig, wie ich denke?

A: Letztendlich, aber noch nicht jetzt!!

Und tatsächlich sehen wir nun, wie eindrucksvoll wichtig es war und auch, wo genau die Hinweise hinführten. Kehren wir zurück zur Session mit meinem Bruder im Mai 1996:

F: (L) Ein schwarzes Loch. Ok. Es gibt sicherlich eine Menge Dinge in unseren Leben, für die es keine rationale Erklärung gibt. (TK) Und sie haben uns heute Abend sicherlich eine Menge Dinge gesagt, ohne dass wir viel gefragt haben…

A: Wenn du durch Bäume wanderst, durch Wälder, kommst du zu einer perfekt quadratischen Lichtung… (…)

F: (L) Nun, ich möchte wirklich wissen, warum bei uns allen so verrückte Dinge in unseren Leben geschehen sind und all diese Menschen scheinbar in unsere Leben platziert wurden oder absichtlich manipuliert wurden, damit sie uns negativ beeinträchtigen. Ich meine, liege ich da falsch oder ist das hier nicht eine sehr unübliche und verrückte Situation?

A: Warum glaubst du?

F: (L) Ich habe keine Ahnung!

A: Weil du eine von den extrem seltenen und wenigen Menschen bist, die die Fähigkeit haben, das Puzzle zusammenzusetzen.

F: (L) Also was sollen wir tun? (TK) Draufkommen

A: Ja. Und für heute: Gute Nacht.

Es ist wichtig dabei zu bemerken, dass während dieser vielen Attacken Frank den Effekt auf mich hatte, meinen Verstand zu betäuben und “Wohlbehagen angesichts erzwungenen Kummers” zu fühlen. Ich war durch seine permanenten Beschimpfungen, wie dumm, taub und blind ich über Jahre war, die meiste Zeit derart deprimiert, dass ich mein Vertrauen in meine Fähigkeit, irgendetwas korrekt und richtig wahrzunehmen, langsam aber sicher völlig verlor. Ich kam zum Schluss, dass ich so dämlich sei, dass ich ohne Frank gar nichts tun könnte, der mich führen müsste, da er ja die ganze Zeit über mit meinem Ex-Mann recht hatte, nicht wahr?

Doch die Cassiopaeaner sagten etwas anders. Sie meinten, dass ich die Bibliothek gehen und nach Camp Blanding forschen solle. Und das tat ich. Ich fand dabei jedoch nichts von Bedeutung. Das Ergebnis ihrer Aufmunterung war allerdings, dass ich nicht mehr über mein eigenes Unglück nachdachte und mich anregte, über die Lösung des Puzzles nachzudenken. Als ich mich endlich aus dem tiefen Loch der Depression geholt hatte, angelockt durch den Köder, das Rätsel zu lösen, fühlte ich mich gut genug, um noch tiefer in das Thema einzudringen.

Damals machten wir eine dreiwöchige Pause mit den Sessions, da ich wieder krank wurde. Terry und Jan waren zu dieser Zeit nur sehr selten anwesend. Dies hauptsächlich deshalb, weil ich dauernd krank war, aber auch aufgrund Franks Animosität gegen sie, da sie nicht überzeugt waren, dass Frank der Channel sei. Und ich unterstütze ihn noch in seiner Ansicht – zu meinem heutigen Bedauern. Das ist deshalb so interessant, da ich immer nach jeder Session, bei der Terry nicht dabei war, wieder krank wurde. Glücklicherweise verstanden Terry und Jan nur allzu gut, welches Spiel Frank spielte und konnten den Stress, unter dem ich stand, gut nachvollziehen. Ich konnte und musste von ihrer Akzeptanz noch eine Menge lernen. Sie hatten recht und ich bin ihnen für ihr Verständnis sehr dankbar.

Zur damaligen Zeit entstand die Session (1. Juni 1996), in der die Cassiopaeaner mich anscheinend beschuldigten, “das ganze Lob für das Material einheimsen zu wollen”, und dass dies zu den vielen Attacken führte, denen ich ausgesetzt war. Wie die Leser nun vermuten werden, war dies alles zusammen falsch. Wir können dies nunmehr als Beweis betrachten, dass Terrys Abwesenheit von den Sessions und meine immer schlechter werdende Gesundheit von den Mächten, die Frank kontrollierten, als Plan ausgeführt wurde, der in der besagten Session kumulierte. Ich sollte abserviert werden und der Putsch wäre perfekt gewesen.

Unmittelbar nach dieser Session war ich derart deprimiert, dass ich sofort wieder krank wurde. Wie üblich versuchte ich, während meiner Krankheit etwas Sinnvolles zu tun – was ich immer tat, wenn ich nicht gerade blind oder bewegungsunfähig war. Diesmal war das einzige Buch im Haus, das ich noch nicht gelesen hatte, eines, das seit Jahren unberührt im Regal stand und das ich mich nun anschickte zu lesen. Es war William Chitticks Übersetzung der Arbeiten des großen Sufi Scheichs Ibn al-‘Arabi, The Sufi Path of Knowledge (Albany: State University of New York Press, 1989; nicht auf Deutsch erhältlich). Ich kämpfte mich durch die trockene Einleitung und mir wurde dabei langsam klar, dass Ibn al-‘Arabi seine Informationen von derselben Quelle haben musste, wie es die Cassiopaeaner sind. Es war alles so vertraut, so ähnlich und es beinhaltete so viele gleich lautende Textstellen, die detailliert die Dinge behandelten, die uns die Cassiopaeaner erzählten. Ich war erstaunt. Es war eine Bestätigung von dritter Seite, dass die Informationen der Cassiopaeaner aus uraltem Wissen stammen, wie sie dies auch andeuteten. Doch es war ohne die modernen Erklärungen der Cassiopaeaner offenkundig sehr schwierig zu erkennen, da sehr viel Zeit seit al-‘Arabis Futuhat vergangen war. Doch wenn wir den Verlust des Verständnisses, der mit der Zeit auftritt und den Verlust der Genauigkeit, der durch das Übersetzen in andere Sprachen entsteht, in Betracht ziehen, dann wurde überwältigend klar, dass die Kommunikation mit den Cassiopaeanern noch weitaus unglaublicher war, als ich jemals vermutet hätte. Ich fühlte mich nicht nur bestärkt, ich spürte auch, dass ich so etwas wie ein innere Verbindung zu dieser Tradition des Wissen aufgebaut hatte und wollte darüber fragen:

9. Juni 1996

F: (L) Meine Frage ist: Ist die Information, die wir empfangen ähnlich dem, was Ibn al-‘Arabi eine “Öffnung” nennt?

A: Ja.

F: (L) Ihr sagt, ihr seid vereinigte Gedankenformen im Reich des Wissens.

A: Ja.

F: (L) Ibn al-‘Arabi beschreibt vereinigte Gedankenformen als “Namen Gottes”. Seine Erläuterung ist jenen Dingen, die ihr uns sagt, so ähnlich, dass ich mich zu fragen beginne…

A: Wir sind alle die Namen Gottes. Denkt daran, dies ist ein Kanal. Das bedeutet, dass sowohl der Anfangs- als auch der Endpunkt von gleichem Wert, gleicher Relevanz sind. (…)

F: (L) Was heißt das? Heißt das, dass wir ein Teil davon sind?

A: Ja.

F: (L) Es hat also etwas mit…

A: Vergöttert uns nicht. Und stellt sicher, dass alle anderen, mit denen ihr kommuniziert, dies auch verstehen!

F: (L) Welche Qualität in uns, welches Element ermöglichte uns, den Kontakt herzustellen? Denn offensichtlich versuchen es viele Leute und bekommen nur Müll heraus.

A: Du hast gefragt.

F: (L) Viele Leute fragen!

A: Nein, das tun sie nicht, sie befehlen.

F: (L) Nun, viele Leute fragen oder bitten tatsächlich, aber sie werden durch die Antworten verwirrt.

A: Nein, sie befehlen. Denk darüber nach. Du hast nicht gefleht oder gebettelt … das ist befehlen. Nachdem J*** gegangen war, begann die Läuterung.

F: (L) Dieses neuliche “Erwachen”, oder die Phase, in der ich die Dinge mit einer solchen Klarheit gesehen habe, als ob es wirklich so wäre, und das gesamte Bild der Interaktionen zwischen Menschen und wie wahrhaft hässlich es sein kann … Ich fiel in eine schreckliche Depression. Ich musste erst wieder mein Gleichgewicht finden, nachdem ich so viel auf einmal gesehen hatte. Könnt ihr mir erklären, was hier geschehen ist?

A: Wachstum.

F: (L) Ich habe versucht, diese Wahrnehmung mit anderen Leuten zu teilen. Ich sagte, dass ich schlussendlich die Dinge in ihrem wahren Zustand sehen könne und dass es kein hübsches Bild sei. Und fast ohne Ausnahme meinten alle, dass ich “dies offenbar durch die Augen einer gröberen Besessenheit” sehe! Warum sagten sie das?

A: Zuallererst ist es nicht korrekt, “alles in solcher Dunkelheit und Schwermut, usw.” zu betrachten. Das ist nur das Resultat der Entfernung eines Gespinstes von Unwahrheit. Feiere das Gleichgewicht. Beklage nicht den Tod einer Illusion, eines Ungleichgewichts.

F: (L) Wohin gehe ich von hier aus? Wohin gehen wir alle?

A: Überallhin.

Es ist bemerkenswert, dass ich hier von denselben Dingen spreche wie zuvor, als ich “beschuldigt” wurde, das ganze Lob einzuheimsen (was offensichtlich Franks Kontrolleure in Aktion waren). Doch hier war die Antwort völlig anders. Im Nachhinein hat es den Anschein, als ob das Lesen des Sufi-Materials das Gleichgewicht wieder hergestellt hatte und ich stark genug wurde, den negativen Absichten Franks und seiner Kontrolleure entgegenzuwirken. Ich sollte auch betonen, dass auf die Bemerkung “denkt daran, dies ist ein Kanal. Das bedeutet, dass sowohl der Anfangs- als auch der Endpunkt von gleichem Wert, gleicher Relevanz sind” die Antwort folgte, warum ich in der Lage war, Kontakt herzustellen: “Du hast gefragt.” Und das kann sich nicht auf Frank beziehen, denn er fragte niemals etwas. Und damals, als am 20. Januar 1996 die sogenannten Aura-Fotos gemacht wurden, machten es die Cassiopaeaner völlig klar:

F: (L) [während sie auf das Foto schaut] Das ist sehr seltsam, Leute. Wie kommt es, dass ich auf diesem Bild nicht zu sehen bin und Frank in seinem schon? Warum bin ich hier physisch verschwunden?

A: Lernen bildet spirituelles Wachstum und Gewahrsein “festigt” Wissen.

F: (L) Okay, aber das erklärt nicht warum ich auf dem Foto verschwunden bin.

A: Weil die Umhüllung des Energiefeldes dich mit dem Kanal vereinigt hat, wie es bei Channeling-Sitzungen während der Kommunikation zwischen der 3. und der 6. Dichte normal ist.

F: [Das Foto des Board entwickelt sich und die erscheinende geometrische Figur lässt die Gruppe wundern und staunen] (L) Was ist das für eine geometrische Figur?

A: Das ist tatsächlich eine visuelle Repräsentation des Kanals!!! Der Grund für solch eine klare Leuchtkraft ist, dass die Gedankenzentren im Moment der Fotografie klar und offen waren.

Obwohl damals die Cassiopaeaner eindeutig gemeint hatten, dass es ich war, die sich mit ihnen während des Channelings “vereinigt” hatte und dass meine Lernerfahrung das Wissen in der Seele “festigte”, war ich immer noch nicht in der Lage, oder bereit, die Verantwortung dafür zu übernehmen und zog es lieber vor, es als eine Art Glückstreffer zu betrachten. Dies größtenteils deshalb, weil ich aus emotionalen Gründen Franks Wert nicht untergraben wollte. Ich wollte, dass er etwas “Eigenes” hatte und ich unterstützte und bestärkte ihn in seinem Glauben. Ich dachte, wenn er einmal stark genug wäre, würde er die Wahrheit anerkennen, seinen Anspruch loslassen und einfach Teil einer Gruppe sein, die nach Antworten suchte. Doch Frank suchte nie nach Antworten. Ich war jedoch viel zu sehr mit dem Versuch beschäftigt, ihn dazu zu bringen es zu bemerken, um ihn zu “retten”.

Nichtsdestotrotz hatten die Sufi-Texte und die Erkenntnis, dass etwas wirklich Erstaunliches mit meinem Leben geschah, offenbar eine Tür geöffnet. All die kleinen Hinweise, die uns die Cassiopaeaner gegeben hatten, einschließlich jenem, wo sie “das Ende der Attacken” angekündigt hatten, allerdings auf völlig andere Weise, als ich mir es vorstellen könnte, begannen sich damals miteinander zu verweben. Indem ich gewählt hatte, die Illusionen zu beenden und auf Basis der theologischen Realität zu handeln – wie mangelhaft ich dies damals auch verstanden haben möge – war ich bereit für den nächsten Schritt – und das war ein Großer!

15. Juni 1996

F: (L) Wie ihr wisst, habe ich die Sufi-Lehren studiert und dabei so viele Ähnlichkeiten zwischen diesen “Sufi-‚Enthüllungen” und dem, was wir durch diese Quelle erhalten haben, festgestellt, dass ich richtiggehend verblüfft bin. Meine Frage ist also: Könnte das, was wir hier tun, eine andauernde, schrittweise “Enthüllung” – wie es dort bezeichnet wird – genannt werden?

A: Ja.

F: (L) In dem Buch, das ich lese, wird gesagt, dass im Prozess der Enthüllung an bestimmten Punkten – wenn sich die Wissensbasis weit genug ausgedehnt hat – innere Enthüllungen aufzutreten beginnen. Ist das ein Teil des gegenwärtigen Prozesses?

A: Vielleicht.

F: (L) Meine Erfahrung in den letzten Jahren war, dass immer dann, wenn eine signifikante Zunahme meines Wissens aufgetreten ist, es irgendwie zyklisch war – ich gehe durch eine Depression bevor ich es assimilieren kann. Es ist wie eine innere Transformation von einer Stufe zur nächsten. Gibt es etwas, das wir dagegen tun können, und wenn ja, ist es wünschenswert, diesen Prozess irgendwie zu steigern oder zu begünstigen?

A: Es ist ein natürlicher Prozess, lass ihn sein. (…)

F: (L) Al-‘Arabi präsentiert eine sehr komplexe Analyse, aber er hat auch wahrscheinlich nicht alles gewusst … Nichtsdestoweniger reflektiert fast jedes Wort das, was uns direkt durch diese Quelle mitgeteilt wurde.

A: Jetzt lerne, lies und forsche nach allem, was du über instabile Gravitationswellen erfahren kannst.

F: (L) Okay. Instabile Gravitationswellen. Ich werde sehen was ich finden kann. Gibt es mehr dazu zu sagen?

A: Meditiere auch!

Wie üblich versuchte ich Frank bei all dem einzuschließen. Doch die Cassiopaeaner machten klar, dass Frank nicht der war, den sie ansprechen wollten. Dies taten sie auch bei vielen anderen Gelegenheiten, doch niemals so eindeutig und unnachgiebig.

F: (L) Ja. Ihr habt uns gesagt, dass wir meditieren sollten. Hast du meditiert, Frank? (F)Letzthin nicht.

A: Wir meinen dich, Laura, meditiere über instabile Gravitationswellen als Teil deiner Nachforschungen. Instabile Gravitationswellen entschlüsseln heute noch unbekannte Geheimnisse der Quantenphysik und machen das Bild kristallklar. (…)

F: (L) Ich habe das Gefühl, dass ich hier etwas wirklich Wichtiges nicht verstehe …

A: Doch, du verstehst, aber du kannst es nur auf deine Art herausfinden.

F: (L) Ich glaube ich muss noch etwas lesen und forschen, damit wir weiter darüber reden können.

A: Und, in diesem Sinne, gute Nacht.

Es war für die Cassiopaeaner eigenartig genug, dass sie einen Anstoß ins Gespräch einwerfen, im Bereich der Quantenphysik nachzuforschen. Mir wurde bald klar, dass sie es wirklich ernst meinten. Ich bemühte mich so gut ich konnte, ich durchkämmte die Bücher in meinen Regalen nach “Schwerkraftwellen”, doch das Ergebnis war wenig erfolgreich, um es freundlich auszudrücken. Ich suchte im Internet nach Treffern – ein wirklich pathetischer Versuch, wenn man bedenkt, dass ich mit meinem Computer gerade noch meine Emails abrufen konnte. Er war so langsam, dass das Surfen im Internet derart mühselig war, dass ich es schließlich frustriert aufgab.

In der Zwischenzeit passierte noch etwas eigenartiges, nicht nur mit mir, V*** spürte es auch. Immer wenn wir über die Matrix – wie wir heute zu sagen pflegen – zu sprechen begannen, begannen wir zu “verbrennen”. Egal, ob wir am Telefon oder persönlich miteinander sprachen, oder ob wir mit Fremden alleine oder gemeinsam redeten, in dem Augenblick, in dem wir andere Realitäten erwähnten, wurde uns so heiss, als ob wie augenblicklich in einen Ofen geschoben würden.

Als dieses Phänomen auftrat wurde ebenfalls ersichtlich, dass wann immer Frank ins Haus kam, mir so heiss wurde, dass ich es kaum aushalten konnte. Ich war mir natürlich sicher, dass das ein Zeichen dafür war, dass höhere Seinsebenen durch seine Anwesenheit stimuliert wurden, weil er gut war. Die Tatsache, dass Frank dies nie verspürt hatte schrieb ich der Möglichkeit zu, dass er bereits ein “entwickeltes Wesen” war und durch diese Stadien nicht mehr durchmusste. Mir kam nie in den Sinn, dass es ein Verteidigungsmechanismus sein hätte können, oder eine Verbindung, die mich beschützte. Das komische dabei war, dass die Hitze nicht mit einem Thermometer messbar war und ich auch nicht schwitze. Es war jedoch ziemlich mühsam. V*** wollte darüber fragen.

22. Juni 1996

F: (V) Vor ein paar Wochen begannen einige von uns unter innerer Hitze, Schlaflosigkeit, und anderen Dingen zu leiden. Was war das?

A: Abbildung. Innige Verbindung von faseriger Verankerung in der DNS-Struktur.

F: (V) Nun, ich möchte wissen, ob es nur in meinem Kopf ist, dass ich so heiß werde, oder erhöht sich tatsächlich meine Körpertemperatur?

A: Nur in der 4.

F: (V) Ich verstehe nicht.

A: Durchscheinen, gewöhnt euch schon mal daran!

F: (L) Heißt das, dass wir tatsächlich ein Durchscheinen aus der 4. Dichte erfahren?

A: Abbildung.

F: Sind die kleinen Lichtblitze, die ich sehe, auch eine Manifestation davon?

A: Vielleicht ist das so, aber versuche dich auf die ätherische Signifikanz, anstatt auf die physikalische zu konzentrieren.

F: (L) Wenn ihr sagt, “Innige Verbindung von faseriger Verankerung”, bedeutet das, dass wir uns mit einem wachsenden, sich entwickelnden Körper der 4. Dichte verbinden?

A: Langsam aber sicher. Nun macht euch für eine Nachricht bereit: Wir haben euch schon zuvor gesagt, dass die kommenden “Veränderungen” sich auf die geistigen und Gewahrseins-Faktoren beziehen, anstatt auf die weithin bekannt gemachten physischen. Symbolik ist ein notwendiges Werkzeug im Unterricht. Der Trick ist aber, die in der Symbolik versteckten Lektionen zu erkennen, und nicht bei den wörtlichen Bedeutungen der Symbole hängen zu bleiben!

F: (L) Ihr sagt, dass die Symbolik etwas mit versteckten Bedeutungen zu tun hat. Die von euch verwendeten Symbole waren “Abbildung” und “Innige Verbindung von faseriger Verankerung” von DNS. Nun, sind das physische symbolische Bilder?

A: Ja.

F: (L) Wie definiert ihr “Abbildung”? Wir haben viele Definitionen.

A: Lernen macht Spaß, Laura, wie du wiederholt herausgefunden hast!

F: (L) Nun, jetzt bin ich aber so richtig heiß darauf, das zu wissen! Und wie kommt es, dass ich immer diejenige bin, die die Aufgabe hat, alles herauszufinden?

A: Weil du um die “Kraft” gebeten hast, die wichtigsten Themen der gesamten Realität herauszufinden. Und wir haben dich in deiner Ermächtigung unterstützt.

F: (L) Abbildung. DNS Verankerung. (V) “Kraft” war in Anführungsstrichen.

A: Lasst das für den Moment, ihr werdet es früh genug herausfinden.

F: (V) Ist dieser Körper der 4. Dichte etwas, das bereits existiert, damit wir mit ihm kommunizieren können?

Ich war damals wirklich neugierig, ob es mittels Akupunktur möglich wäre, die Geheimnisse “aufzusperren”, die schon oft zuvor angesprochen wurden. Mein Akupunkteur (er hieß ebenfalls Terry) hatte mir eine Reihe von Punkten gezeigt, über die angeblich ein veränderter Bewusstseinszustand herbeigeführt werden konnte.Ich dachte, wenn ich dies mit Selbsthypnose kombiniere, könnte ich mich selbst “entsperren”.

F: (L) Terry zeigte mir ein paar Akupunkturpunkte, die einen veränderten Zustand herbeizuführen scheinen. Ist das, wie er meinte, ein Weg um die Tür zum Unterbewussten zu öffnen?

A: Stimuliert Endorphine.

F: (L) Gibt es einen Punkt am Körper, der dazu verwendet werden kann, zu helfen, das Tor zum Unterbewussten zu öffnen?

A: Solche Hilfe ist nicht nötig. Zuerst möchten wir vorschlagen, dass du zu diesem Zweck einen “Spin”-Doktor aufsuchst!!

F: (L) Könnte ein Sufi-Meister ein solcher “Spin”-Doktor sein?

A: Ein Beispiel.

F: (L) Sie bringen immer wieder Dinge auf, die sich mit Drehung [engl. spin] beschäftigen.

A: Hilliard. Leedskalnin. Coral Castle.

F: (L) Gut, sie treiben wirklich die Sache mit der Gravitation voran.

Als nun die Cassiopaeaner den zusätzliche Tipp gaben, dass ein “Spin-Doktor” irgendwie etwas mit Hilliard zu tun hatte; mit Leedskalnin, dem Erbauer des Coral Castle; und mit dem “Entdeckungsprozess”, der hinter dieser Reihe seltsamer Ereignisse stand – sagten sie etwas, das erst viel später klar wurde. Ihr müsst wissen, zufällig stammen Hilliard, Leedskalnin und Ark aus derselben Weltgegend und alle drei haben denselben ethnischen Hintergrund. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts waren die heutigen Länder Litauen, Weißrussland und die Hälfte der Ukraine im Königreich Polen zusammengefasst. Wie ich erst später erfuhr, waren alle drei weißrussischer Abstammung und alle drei hatten starke Verbindungen zu Litauen, zur Ukraine und zu Polen.

Ich packte also mein gesammeltes Material über die “Schwerkraft” zusammen und postete es auf Steve Wilsons Mail-Liste. Ark forschte gerade in Florenz über Schwerkraftwellen, ein Leser entdeckte mein Material und schickte es Ark – und so schließt sich der Kreis zu Ark, dem “Spin-Doktor” und der “Superhypnotherapeutin”, deren Anwesenheit Erinnerungen und Träume erweckt – sie sind nun auf gemeinsamer “Suche”. Und es hat den Anschein, dass genau diese Tatsache – dass wir unsere Kräfte gebündelt haben – für irgendetwas oder irgendjemanden einen wirkliche Bedrohung war: für die Matrix.